Jackmate – Oval (Phil E / 2011)
Eigentlich gibt es kaum ein anderes Label auf der Welt, das so beständig und mit einer solchen Lässigkeit diese ungewöhnlichen und überdreht massiven Kicks raushaut wie Phil E und Philpot. Und das über Jahre. Jedes einzelne Release ein Meisterwerk und die neue Jackmate (deren Tracks ich nicht schreiben kann, weil mir die eher elektronischen Anfangsbuchstaben auf der Tastatur fehlen) ist voller unerwarteter Wendungen. “Oval” (mit Ohmzeichen) rockt mit einem massiven Jazzswing langsam in einen treibend plinkernden Killertrack, der selbst Carl Craig zu seinen besten Zeiten hätte erblassen lassen, und die unglaubliche Duborgie auf der Rückseite zeigt einem mal wieder, wieviel an Zersplitterung dieser Sound eigentlich vertragen könnte, ohne seine summend breite Killerästhetik verlassen zu müssen. Zwei grandiose Tracks, und den letzten wünsche ich mir als Startschuss in das nächste Jahr.
http://www.philpot-records.net/
bleed
Auch gut:
- Jackmate – Chem (Phil E / 2000)
- Jackmate – 2010 (Phil E / 2010)
- Move D & Bouilabass / Jackmate – Sweet Heini / Buccaneer (Phil E / 006 )
- Jackmate / Pitto – Nomads/Aphex (Phil E / 004)
- Kiljah – I Lost My Brain In Brackstedt (Phil E / 2001)
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