Minimales Intro, punchende Kick plus ein paar geflangte Percussions und funkiger Bass kündigen bei “In ya head“ erst mal prima Partyspaß an. Die Chor-Samples, die dann hereinsäuseln, kommen etwas schräg. Mit Strings, Stabs und geheimnisvollen Vocals wird es dann mystisch und später macht dann doch alles Sinn, zusammen. “Moon Jelly“ auf der Flip kommt mit langgezogenem Intro daher. Sehr housig, deep und dann recht trocken. Ziemlich minimalistisch wird es schließlich immer reduzierter. Verwunderlich, denn Intro und Track gehören am Ende so gar nicht zusammen. Ganz ok, sicher aber kein Anwärter auf meine Lieblings-Guy-called-Gerald.

ork

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Auf der A-Seite geht es mit “In Ya Head” sehr tief in die Bassline hinein und die gespenstischen Vocal von Mia, die fast elektroiden Synths und die zirpend darke Grundstimmung des Tracks wirkt genau so, wie man sich A Guy Called Gerald heutzutage vorstellen würde, selbst wenn man seine Tracks der letzten Zeit nicht verfolgt hätte. Die Rückseite, mit einem dezent in den Hintergrund verlagerten Harfensound und leicht morbiden Vocalsamples, ist ähnlich versponnen in ihrer schrägen Stimmung und rundet die Ep perfekt, mit verspielt swingenden Beat und einem fast halluzinierten Groove ab.
http://www.perlon.net
bleed

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