Das kaum den Boden berührende Dahingleiten seiner “Innate Obscurity”-EP von 2010 prägt auch Areas Rückkehr auf Anton Zaps Ethereal Sound. Protagonist der erneut drei Stücke ist aber diesmal nicht die Nacht, das Spiel von Licht und Schatten, sondern Verzerrungen. Wenn Area nicht in Chicago sein Label Kimochi vorantreibt, verbringt er immer wieder ein paar Monate in Berlin, und dort auch mal im Studio mit Dresvn oder DJ Sotofett, und deren ungezwungene Roughness auf die Produktion am Rechner zu übertragen, ist erkennbares Moment. “Pop Art” fliegt mit Congaantrieb über Finnland, verraschelte THX-1138-Intercom-Vocals im Gepäck; “Retroesque” bollert sich mit drei Neonfunzelakkorden durch sandiges Bitgekräusel. Schließlich der Hit, in Gestalt des “Metal Passenger”, der wieder zurück in den Wolken die Luke aufmacht und den Kopf in den Flugwind hält, sich von ihm sanft zerrupfen und samtig rundschleifen lässt, um irgendwann den gemütlichen Tuckermotor abzuschalten und in die Ewigkeit zu entschweben. Ganz groß.
http://etherealsound.com
multipara

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