Es sei gewagt, Hans Nieswandt zu zitieren: “Er (Arne Zank) gönnt sich lange, irreführende Intros, bis schließlich doch die gerade Bassdrum einfährt – nichts und niemand niederknüppelnd, sondern alle schlicht ergreifend erlösend.“ So ist es, Herr Nieswandt. Arne Zanks Beschäftigung mit Folkpop und Minimal sind deutlich zu hören. Er lässt sie ineinanderfließen, gibt dem Lied Raum und Zeit, um dann den Hörer in das schöne Ende hineingleiten zu lassen. Leise und schön, aber nie niedlich und doch immer irgendwie Punk gibt sich Zank ganz der Musik hin. Der Schlagzeuger von Tocotronic hat sein lang vorbereitetes Debüt nun bei dem bandeigenen Label Rock-O-Tronic veröffentlicht, nach dem es bei L´age D´or nicht mehr klappte. Hamburger Freunde wie Turner, DJ Phono und Thomas Maringer optimierten den Klang und fertig ist das Solo-Album, welches zwischen Tanzfläche und Himmel schwebt.

jung

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