Ach, ein Berliner mit ravigem Chicagosound. Stakkatos, Orgelchords, Snarewirbel, pumpende deepe Bassdrums, die klingen als hätten sie im ersten Tresor gut gewummert und dazu dieses hibbelig nervös Schnatternde, das man eben nur von Chicago so kennt. Der Remix von Jon Convex ist deeper und verwandelt die Chords fast in einen Dubansatz, hämmert aber ebenso gut durch. Auf der Rückseite kommt es mit “Concentration Of Authority” noch zu einem fiepsig nervös ravenden Killertrack mit feinen Ravechords der pianoartigen Welt mit einem Sound, der wirklich völlig nach frühen 90er-Tagen klingt. Der J.-Tijn-Remix rubbelt dann ordentlich die Bassline auf und schreddert böser, irgendwie aber ist Boysnoize Records auch ein Oldschoollabel geworden, das nur eine Gangart härter und raviger, aber mit ebensolchem Optimismus die Geschichte neu aufrollt.
http://www.boysnoize.com
bleed

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