Auf den letzten Metern des Jahres öffnen Kimochi ihre Schleusen und lassen in die Welt, was sich seit Frühjahr diverser Unbillen wegen aufgestaut hatte. Den Anfang macht Brendan Moeller, dessen Wege sich mit Labelowner Area ja schon öfter gekreuzt haben (unter anderem im gemeinsamen Projekt “Lightness”), zwei auf dem Fuße folgende Solo-EP-Debutanten schicken außerdem je einen Remix voraus. Verhalten dubbig und auch nicht so zupackend technoid wie sein neues zeitgleiches Album als Echologist auf Prologue; auch der Modulareinsatz, inzwischen Eigenbau, drängt sich nicht auf. Die Tracks: Brendon Moeller hat den Fehler an der Antennenverkabelung des afrikanischen Spacelabs gefunden und macht sich entspannt und souverän an die Außenreparatur. Dabei sitzt er wie auf dem Präsentierteller für RDMAs Berliner Dub-Bass-Kanone, dort ist allerdings das sanfte, post-Detroite urbane Nachtleuchten schon zu hell für die Zielerfassung. Dann kommt Skookums Railgun um die Ecke, die ihrerseits irgendwelche Probleme mit dem Strom hat und einfach eine immer düsterer werdende Nachtseite lang lecker Löcher in den Käsemond schubbert, bis der Welthunger gestillt ist.
http://m50.net/kimochisound.html
multipara

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