Christiaan Virant sieht auf dem Cover von “Fistful Of Buddha” samt Sonnenbrille recht lässig aus; an Clint Eastwood in “Eine Handvoll Dollar” kommt er aber in puncto Coolness nicht ran. Muss er auch nicht, sein Metier ist die elektronische Musik. Geboren in Hong Kong, lebte er seit den 80er Jahren in Peking und war dort in der experimentellen elektronischen Formation FM3 aktiv. Bei uns wurde er Mitte dieses Jahrzehnts aber hauptsächlich durch die Erfindung seiner Buddha Machine bekannt, einer technisch aufs Allernotwendigste reduzierten zigarettenschachtelgroßen Plastikloopmaschine. Mit mehreren dieser Maschinen ist es möglich, mehrere Loops mit- und gegeneinander laufen zu lassen. Mit diesem seinem ersten Soloalbum tut Virant im Prinzip genau das. Er komponiert neun Tracks mit “westlich” und “östlich” anmutenden dronigen und ambienten elektronischen Sounds und Loops, die immer äußerst entspannt klingen und mal mehr und mal weniger am New Age vorbei schrammen.
http://www.fm3buddhamachine.com/v2
asb

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Elektronische Lebensaspekte.

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