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27.05.2002 | 16:54
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Die neue Edit überzeugt einen wieder einmal davon, dass aus dem Label bestimmt eine feste Größe werden wird, denn die Herangehensweise von Geoff an clickende Housetracks ist so eigenwillig und deep, dass sie einen sofort verführt. Auf der A-Seite kreist rings um eine gesplitterte Sequenz ein deepes Jammonster aus immer wieder neu verschachtelten aber leichten [...]
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24.05.2002 | 20:49
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Zweite Sammlung auf einer Minicompilation mit sechs Tracks von Artificial Duck Flavour, Mitchel Akiyama, Fluidbox, Tennis, Memorabilia und Jonathan Hughes auf dem Fibla Label Spa.rk. Hughes beginnt mit einem epischen Wälzer aus Flächen in dem gegen Ende so etwas wie eine Glöckchen-Pop-Beat-Atmosphäre auftaucht, bis dahin aber krümelt man sich gerne am Strand herum. Tennis knarzen [...]
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| 20:12
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Das Berliner Label Underscan kommt mit einem neuen Act, der seinen Namen (Gram) von seinem Namen hat, Graham Love, aus York, deshalb ist es auch egal, dass es sich ein wenig nach Gramm anhört, ausserdem sind diese wuchtig schmetternden Harddisc Monster eh das Gegenteil, da schließen sich Verwechslungen von selbst aus. 5 extrem funkige Tracks [...]
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23.05.2002 | 21:55
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Ian Richardson nimmt sich zwei Regis Albumtracks vor und haucht ihnen eine ungemütliche, leicht industrielle darke paranoide Sichtweise ein, die einem unter die Haut kriecht und dort böse böse zuckt und lähmt zugleich. Zementschwer rollende Maschinenhallen in full Effekt. Neues Berliner Label im Possible Music Vertrieb übrigens. bleed
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| 21:53
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Jaceck Senkiewicz, der vermutlich auch diese Platte auf seinem Label gemacht hat, kickt hier mit einem Bassline-Meets-Pianorocker der ungewöhnlichsten Art, der jeden glücklich machen dürfte, der es liebt sich in einen Sound reinzulegen und nicht mehr loszulassen. Auf der Rückseite könnte er mit seinem Track sogar gleich noch Label wie Fragile und Transmat retten. Unglaublich [...]
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| 21:53
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Ungewöhnliche Platte für I-f auf dem französischen Pornflakes Label. Nur der elektroide Bassline Rocker knüpft noch am ehesten an sein Viewlexx Material an, sonst klingen kaum Referenzen an seine Elektro Tracks an. Das lange, minimale Technostück wirkt mit seiner unorthodoxen Dramaturgie ein bisschen als wäre es live aufgenommen worden. Der sehr smothe, deepe B [...]
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| 21:52
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Das Münchner Label kommt mit vier loopigen Tracks von Roch Dadier, die an die erste EP von ihm anschließen und mit sehr wenigen Mitteln vor allem deshalb so gut funktionieren, weil die Sounds auf die sie sich konzentrieren irgendwie skurril im Loopkontext wirken. Sei es das überschwenglich Latinartige auf “The Seeker” die stolpernden Rhythmen mit [...]
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| 21:51
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Ein sehr dunkler und verdammt cool melodischer Track beginnt diese neue Frank Hunter EP fast schwelgend mit einer Szene, in der jede Schlacht in Star Wars plötzlich aus einer Distanz zu etwas werden kann, das wie Naturgewalt rüberkommt. Und genau das hält er durch, indem er auf der Rückseite diese alte Tradition von chinesischen Melodie-Fragmenten [...]
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| 21:50
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Schon der erste Track mit seinem wiederholten “I Like It” Sample lässt einen nicht mehr los und dürfte für die nächsten Monate immer der Moment sein, an dem ein smoother Dancefloor plötzlich ganz verliebt in Bewegung gerät. Pianoandeutungen, warme Bassline, Knistern und so perfekt, dass nichts mehr anderes gehen muss. Auch die anderen Tracks sind [...]
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| 21:50
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Die neue Edit überzeugt einen wieder einmal davon, dass aus dem Label bestimmt eine feste Größe werden wird, denn die Herangehensweise von Geoff an clickende Housetracks ist so eigenwillig und deep, dass sie einen sofort verführt. Auf der A-Seite kreist rings um eine gesplitterte Sequenz ein deepes Jammonster aus immer wieder neu verschachtelten aber leichten [...]
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| 21:49
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Und wenn es nach Bob geht, dann bekommt sie sie auch. “Devoted” rockt sich langsam in eine immer rasantere Bassline zu pushenden Beats, Snarewirbeln und bissigen Sounds, und man entkommt diesem Track einfach überhaupt nicht, sondern starrt gebannt in den Breaks auf das, was da noch so mit minimalen Mitteln an Killersound erzeugt wird. Auf [...]
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| 21:49
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Schon der erste Track mach einen so süchtig mit seiner einfachen Melodie und den schlichten Beats, dieser seelig dahindriftenden Gleichgültigkeit des Glücks, dass man diese Platte die nächsten Jahre nicht mehr aus seiner Kiste nehmen wird, denn es gibt diesen Moment in dem kann man nur das spielen. (Klingt wie? Erinnert ihr euch an [...]
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| 21:48
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Zur Tour und zum Artikel, in dem mir Anett eigentlich schon alles aus dem Mund genommen hat, was zu sagen bliebe, erscheint diese Doppel 12″ und CD mit neuen Tracks aus der Bande, die unsere Stadt schon längst erobert hat. Shitkatpult. Egal ob T.Raumschmiere, Apparat, Fenin, Sami Koivikko, Magnum 38 oder die befreundeten Rechenzentrum, Kyborg [...]
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| 21:48
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Von Lusine kann man prinzipiell schon mal nie genug haben, schon gar nicht, wenn er, wie hier, extrem sachte und vorsichtig die Sounds ordnet und seine wunderbar weit gedachten Ideen von Beatirrgärten mit dem vermischt, mit dem er offenbar aufgewachsen ist. Detroit und Dub und Debussy und einer Liebe für diese Momente, in denen man [...]
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| 21:47
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Noosa Hedz, das sind Leute von Colluloid Mata und den Ultra Milkmaids, nur klingt es überhaupt nicht so, was in diesem Fall gerade wunderbar ist, denn diese Tracks hier auf 10″ lassen einfach die Beine baumeln. Vorne stehen die Melodien und weiter hinten, da knurschpelt irgendwas. Das kann mal der Jazz-Besen sein, mal das Plug [...]
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| 21:44
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Don Williams liefert einen Sequenz Rocker ab, der ohne viel Mätzchen auskommt und schön die Mitte findet zwischen HiNRG und Sägezahn, ohne explizit retro zu werden. Alles am rechten Fleck ist auch bei der minimalisierten Mark Broom und Percy X Bearbeitung, die eigentlich nur das Vocal Snipet vom Original übernimmt, aber genauso funky ist. [...]
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21.05.2002 | 12:49
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Trotz Rotwein und Mittlemeer, die Franzosen sind ein ernsthaftes Völkchen, wenn es um Elektronik geht, zumindest ausserhalb von Paris. Glaube ich. Arbouse veröffentlicht diese Ernsthaftigkeit, zumindest beginnt diese Compilation hier so. Twisted Science und D’Iberville gehört einfach verboten. Finde ich. Beschwert euch ruhig. Aber es wird besser. Köhn, Sink, Rothko, Chessie, Electric Birds, Hood…alle machen [...]
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| 12:48
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Leider lässt der Servicecharakter dieser Review ein bisschen zu wünschen übrig, aber Katalognummer oder Seitenzahlen führt diese Schallplatte einfach nicht. Auf jeden Fall mehr als lässige sechs Tracks von Person, der ein wunderbares Gleichgewicht zwischen leicht angetrudelten Vertrautheiten zwischen unseren ganzen Lieblingsgenres und gleichzeitig sehr modern klingender Programmierungen schafft. Damit hat sich lange niemand mehr [...]
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| 12:48
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Seit dieser 7″ vor ein paar Wochen bin ich Fan von zwei Japanern, die von der ersten Sekunde dieses Albums an hier total durchdrehen und 50 Jahre Musikgeschichte kondensieren, zusammenknüllen, wegschmeissen, wiederfinden und dann in ihrem Proberaum mit Surfpunk im Ohr neu denken. Drauf halt. Laut und fiepsend und gebrüllt, mit der Energie, wie ich [...]
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19.05.2002 | 15:54
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Eine selbst für Baby Ford ungewöhnlich dunkle EP, die auf der A-Seite alles in diesen röhrenartigen Tunnelsound legt,, den das statisch aufgeladene Hintergrundsample erzeugt und darin mit knorpelig kantigen Basslines, deren Ecken im Raum abgeschliffen werden, immer unheimlicher und dichter wird, wie es nur Baby Ford kann. Auf der Rückseite dann mit upliftenderem Tempo [...]
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| 15:53
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Nicht die beste von Verbos auf seinem eigenen Label, denn mit einem so irren Tempo katapultiert sich die Platte fast in die Einamkeit, jetzt wo ehemalige Looptechnoproducer in Scharen zu House konvertiern. Natürlich wie immer ausgefuchst coole Sounds und und oldschoolig rockende drei Tracks, irgendwie aber fehlt das zündende Moment. http://www.simple-answer.comhttp://www.simple-answer.combleed
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| 15:52
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Der “Tounge Twister” Mix von Greens Keepers ist ein funky spleenige Bluegrass oder was immer da an Gitarre drinrumfluselt, Housetrack mit hohem Novelty und Albernheitsfaktor, aber natürlich höchst bravourös zum großartigen Openair-Schlachtfesthits hochgetuned. Der “Get Off My Mouth” Mix reduziert sich ein wenig auf wandernde Basslines, um neue Kraft in den Höhen zu finden, während [...]
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| 15:51
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Manchmal tut etwas Abstand ganz gut. Nachdem die Veröffentlichungen aus dem Großhause Good Looking/Cookin’ etc. über die letzten Jahre beinahe unüberschaubar wurden, half nur eine gewisse Art von Ignorierung. Dadurch wurden die eigenen Aufmerksamkeitspotenziale allerdings befreit, um sich nun erneut auf das Spiel einzulassen. Und es funktioniert prima: „Step 4“ der Ingredienzen bietet wunderbaren Downbeat [...]
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| 15:51
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Kowalski gönnt sich eine Pause von deepen Post-Detroit-Tracks und rockt hier erst mal mit leichtem Discoflair und früh-neunziger Raveattitude ins Glück der Nacht hinein. Auf der Rückseite dann konzentriertere Tracks mit mehr Tiefe, deren Fröhlichkeit aber unüberhörbar selbst die dunkelste Fläche noch aufhellt. Platte für Partys, die einfach drüber sind und auch gerne sein wollen.bleed
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| 15:50
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The Herbaliser sind ein Duo aus London die bei ihren Beats gerne die Samples selber einspielen und auch sonst Wert darauf zu legen scheinen, authentisch zu klingen, und daher mit Vergnügen mit ihrer Band durch die Lande ziehen, was offensichtlich in einer Vorliebe für sich aufeinander aufbauende Instrumentenparts resultiert. Folglich sind viele der Lieder hier [...]