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27.06.2002 | 15:57
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Als Phonophani sehr stark Elektronika ist Alog (Espen Sommer Eide und Dag-Are Haugan) mittlerweile auch wesentlich Beat-freundlicher geworden, und obwohl die Parts dunkler Improvisation hier immer noch mitschwingen, sind es vor allem die schwer in Harmonie und kleinteilig knisternde Sounds eingebetteten Passagen und die Powerbook-Ästhetik (klingt jedenfalls so, auch wenn es vermutlich nicht unbedingt zentral [...]
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26.06.2002 | 17:20
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Die Kumpels von Kabuki werden immer besser. Nach ihren 12″es für Precision und Frontline jetzt also zwei Tracks für Hard.Edged. Und die Jungs von Pentagon, die in Tokyo schon die Acid-Jazzer von der United Future Organization produziert haben, zeigen hier, warum auch die A&Rs auf der Insel den Namen Pentagon dick in ihren kleinen schlauen [...]
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| 17:18
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Schon albern, dass Areal ein Design/Schauspiel-Projekt vertont, und dafür mit Metope und Ada (Sängerin) einen ihrer poppigsten Tracks macht. Erst langes hackelig knochiges Intro, und dann bricht der Damm und mitten hinein in die 80er Popplockereuphorie. Auf der Rückseite dann zwei krudere Tracks, einmal Basteroids “Operation Gelungen – Patient Tanzt”, dessen Humor ähnlich merkwüdig ist [...]
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| 17:17
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Nach den letzten etwas dumpferen, technoideren Veröffentlichungen auf Episode kommt mit der 3-Track-EP von Danilo Vigorito wieder klar akzentuierter, straight nach vorne gehender Techhouse mit Dubelementen. Vor allem A1 und B1 können mit wuchtig schiebendem Bass, Minimalmelodien und aufsteigenden Flächen zu richtigen Club-Brennern werden. b2 ist dann wieder gewöhnlicher Dubhouse, wie man ihn immer noch [...]
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| 17:16
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Bereits erschienenene und bisher noch nicht erschienene Stücke im Format CD von der Gruppe Lone Catalysts aus Ohio, das sind Produzent J.Rawls und MC J.Sands, Gast ist u.a. Makeba Mooncycle. Hört sich noch immer schlicht und bewusst an, nächstes Jahr gibt es eine neue LP namens “Good Music”, das ist dann in 2003.
caynd
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| 17:15
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Stockholmer auf Schweizer Label: Antoni startet mit eine Kreuzung aus Deep- und Dubhouse, die mit ihren angerissenen Vocalfetzen mehr als bloßes Tool ist. A2 ist verrauschter, rumpelnder Dubhouse. Der Hit der Platte ist aber eindeutig das hypnotische ‚Mode 2 – Phase 1’. Mit tiefer Bassline schraubt es sich langsam in Körper und Geist. Es folgt [...]
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| 17:14
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Der Bootleg-Wahn in England geht weiter. Der Freelance Hellraiser ist ein Superstar auf den diversen MP3-Seiten und lässt hier Christine Aguilera und die Strokes aufeinander trashen. Das passt wieder wunderbar perfekt, nur wenn man beide Originaltracks zum Kotzen findet, hat man auch an dieser 7″ keine echte Freude.thaddi
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| 17:13
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Dub Taylor ist ein guter, das zeigt er mit jeder weiteren Veröffentlichung. Einfach macht er es sich auch nicht: nach dem eigenwilligen, aber sehr guten Deephouse-Album Detect geht seine neue 12″ wieder ganz andere Wege. Traffic, die sich langsam in betörende Gemütlichkeit eingroovende B-Seite kann man zwar noch in Dub Taylors letztem Kosmos verorten, Dangerous [...]
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| 17:12
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Nach einer ganzen Menge 12″es kommt nun endlich mal ein CD Release von Repeat Orchestra, dem anderen Projekt von Antonelli, das die Reduktion seiner eh schon sehr trockenen Tracks auf die Spitze treiben kann, ohne dabei das heimliche Popflair seiner Produktionen zu verlieren, im Gegenteil, es steht hier wie neu und überklar mitten im Zentrum. [...]
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| 17:11
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Balance ist im Allgemeinen das, was einen davor bewahrt, auf die Nase zu fallen. Alles andere ist Mystik. Die beiden sind aber wie für einander gemacht. Immer etwas trockener als der Rest der Clicksposse, immer auch nicht so vorzeigebilderbuchsoundunifikatorisch, immer etwas in Richtung White Cube Techno, den es, das wissen die beiden wohl genau, nie [...]
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| 17:10
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Sehr melodiös sind Code & Structure mit dieser Platte geworden. Die dichten, manchmal perkussiven, manchmal etwas bedrückenden Grooves schlägeln sich durch warme dichte Stringsounds in Moll und entwickeln so ihren ganz eigenen Popcharme, der sich irgendwo zwischen 80ern und Detroit ansiedeln ließe, ohne sich auf ein Genre zu reduzieren. Deep und wuchtig.http://www.choke-music.dehttp://www.choke-music.debleed
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| 17:09
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Das ist eine coole Compilation, denn bei DefJux, El-P von Company Flows Label, hört sich das, was man gängigerweise Underground nennt nicht etwa wie lahmes Rumgejammer mit Funkfüssen an, sondern bewahrt sich das Recht auf normale und nicht standardisiert kanalisierte Wut. RJD2, Aesop Rock, Camu Tao, Mr. Lif und viele andere rappen recht roh und [...]
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| 17:09
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Swirl People sind uneindeutig gut, heißt immer dann, wenn sie die Disco-Eindeutigkeiten kleinschnippeln und ihren Große-Ferien-House bei aller entwaffnend unproblematischen Freundlichkeit in eine agile Nervosität treiben, die ein tieferes Verständnis für die Disco-Avantgarde der frühen 80er beweist, der es ja auch immer um das Quentchen Paranoia hinter dem unverantwortlich verharmlosend bezeichneten Freizeitspaß ging. Rund mit [...]
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| 17:07
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Die Aufnahmen dieses Split-Albums stammen aus den Jahren ’98-’00, und ich weiß nicht, wo die beiden sich zur Zeit musikalisch tummeln. Dies hier ist aber schon so weit weg von allem… Die zwei Drittel von cLOUDDEAD demonstrieren auf je einer Albumseite ihre Idee von HipHop…obwohl, das kann man bei Odd Nosdum beim besten Willen nicht [...]
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| 17:07
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Killertracks und dabei so einfach. Duriez hat es einfach raus, ähnlich wie die Freaks oder ein paar befreundete Acts loszugrooven mit einer sicheren immer funkigen Techhouse-Art und genau im richtigen Moment mal einen skurrilen Sound loszulassen, um dann im Break richtig böse loszugehen. Rockender Housesound der minimaleren Art, der einfach perfekt inszeniert ist. Auf der [...]
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| 17:07
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Summerbreeze und Fusionbeat, “Lights On In Every Room”- das ist Aim, schwebt über der Dunkelheit der Winterzeit im Hinterland, lässt sich nicht falllen, macht aus HipHop Golden Break. Majestätisch kommt Kate Rogers daher, “The Girl Who Fell Through The Ice”, begeleitet Mr.Turner, nimmt den Fahrstuhl im Kühlhaus zum Ort ohne Restriktion. “All You Gonna Do [...]
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24.06.2002 | 15:13
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So ganz will mich diese Platte erst mal nicht überzeugen weil die Sounds dann doch etwas zu klassisch sind, aber was erwartet man von einer Detroiter Elektroband aus dem total mythischen Off eigentlich auch? Klar geistern die Strings hier herum, die Beats rocken im satt grundlegenden 808 Gewand, aber man muss sich schon sehr auf [...]
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| 15:12
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Eine Discoplatte von Like A Tim war eigentlich längst überfällig. Vor allem weil er eh immer aus den Discoreferenzen Dinge heranzieht, die man kaum für möglich gehalten hätte und weil die Vorstellung davon, wie das mit seinen merkwürdig angeschroteten Rhythmen funktionieren würde, wenn er es dann mal richtig drauf anlegt, die Vorstellung, die man sich [...]
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| 15:11
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Der Track von Oliver Kapp, der hier den Ausschlag geben soll, lebt eigentlich konstant nur von seinen leicht herummodulierenden Basslines, denn der Rest ist ziemlich üblich angehackter Detroitkickerstyle. Dass er es auch ganz anders und wesentlich deeper mag, wir haben nie dran gezweifelt, zeigt der Bluemix, bei dem das Ganze auf eine hintergründige Athmosphäre trifft, [...]
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| 15:11
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John Thomas gehört zu den ganz wenigen, die es immer wieder schaffen, aus dem minimalsten Ausgangmaterial sehr kickende trockene Technotracks zu machen, die auf “The Blend” fast schon ein einfacher Beat sein können, und dennoch irgendwie in ihren kleinen Effekten und Verschiebungen sehr lässig rocken. “Mr.Funk” erinnert stark an frühe Hood Tracks mit “” nähert [...]
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| 15:10
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Der Diskordia Mix steckt gleich von Anfang an so tief in seinen Sequenzmodulationen, so dass man entweder diesen Sound liebt und das Plockern und Wälzen der Sounds genießt oder sich zu sehr an Altbekanntes erinnert fühlt. Peaktimetechnotool. John Thomas dagegen rockt verdammt klar und mit wehender Clapfahne los und lässt den Track immer wieder offen [...]
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| 15:10
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Tja, sie nennen es auch in UK Ghettotech. Kann schwer nachvollziehen, ob der in UK wirklich etwas macht, aber seine Tracks klingen eher OK als herausragend. ED DMX kann das meist flotter, Godfather und Assault deeper und rockender und irgendwie versuchen, die vier Tracks zwar vom Tool wegzukommen machen, das aber zu halbherzig, und die [...]
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| 15:09
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Ein neues Label aus der Complete Familie mit Tracks von Nigel Richards und einem Remix von Mateo Murphy. Auf der A-Seite erst mal breitangelegter Stakkatobass Elektrotech mit Wavereferenzen galore und dennoch nicht so darauf bedacht, schnell einen Hit zu landen, sondern immer deeper in endlosen Hallräumen von “Ahhhhs” und “Ohhhhs” aufgehend, die den Track irgendwie [...]
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| 15:09
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Irgendwie rockt Dietrich Schoenemann immer komplett aus dem technoiden Nirvana. Gerne vermutet man, dass er doch noch mal Looptechno machen würde, aber dann reisst ihn immer eine Bassline komplett aus diesem Universum, oder die Art, wie er mit Breaks in den Tracks umgeht, wie er eine massive Tiefe schafft zeigt, dass er einfach seine eigene [...]
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| 15:08
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Auch in Kanada gibt es Looptechno. Zumindest klingt es im Mateo Murphy Remix ovn Keep Rockin so und das Orginal hat zumindest noch ein wenig Dub dazu. Der beste Track, “Thunder Pussy”, will ein Oldschoolacidrevival einläuten, weiss aber so viel auch nicht hinzuzufügen. Etwas blasse Platte.bleed