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30.01.2003 | 13:18
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Dieses neue Label aus Frankreich beginnt das aufregende Tagwerk in der Plattenindustrie mit einer Split-10″ mit Russen. Vesna aus St. Petersburg arbeiten eher klassisch, klingen manchmal ein bisschen presettig, sind aber überzeugend dark und verfiltert. Ganz klarer Soundtrack für einen Agentenfilm. Augen aufhalten, hier könnte jemand noch ganz groß werden. Novel 23 kennt man schon [...]
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| 13:18
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Endlich mal wieder Neuigkeiten von Catmobile und Printed Circuit, der sympathischsten 8Bit-Rockerin Nordenglands, die hier gleich eine ganze CD einem imaginären Arcade-Klassiker widmet und alles unheimlich wuseln lässt. Spätestens bei “Switch It On” ist dann das Bonus-Level erreicht und es zeigt sich mal wieder, dass die größten Elektrohits jenseits von jeglichem Hype einfach so auftauchen. [...]
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| 13:14
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Auf Sam Prekops wundervollem Debüt hieß der Opener noch “Showrooms”, nun geht es unter dem Namen Sea And Cake zum Schlafzimmer und seinen vier: Räume spielen für Prekop und Co. eine wichtige Rolle. Die Vier erkunden mit ihrem entspannten Pop den Raum zwischen Schlafzimmer, Galerie und Club. Ihr Sound folgt ihnen, denn Sea And Cake [...]
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28.01.2003 | 16:29
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Entwickelt sich mehr und mehr zu einer Hitmaschine, dieser Beroshima. Und klar, dann muss es auch gleich drei Mixe von jedem Track geben. Auf der A-Seite Extended und in bester Breitwanddiscotradition ein Synthpopmonster mit Vocals und herumlungernd cool aufgeblasenen Soundeffekten, die selbst einen Ghettoblaster für 12 Euro zu einer Ravemaschine machen könnten. Auf der Rückseite [...]
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| 16:27
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Auf diesem Label, das immer alles in DVD Kisten packt, kommt hier ein Konzert aus dem dem Kaai-Theaterstudio in Brüssel vom Jahr 2000. Da ich neulich Microstoria gesehen habe, weiß ich, dass es eigentlich ziemlich egal ist, wann sowas aufgenommen wurde, denn Musik von Microstoria heißt immer auch eine Absage an mögliche Progression machen. Es [...]
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| 16:24
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Leider nicht ganz einfach zu bekommen die Karat Platten. Aber man sollte allein wegen dem unglaublich spartanischen Funk der Cabanne Produktionen dran bleiben, denn hier gibt es 5 Tracks von ihm, die noch sicherer in der Präzision der Sample-Konstruktionen sind und mit einer fast schlafwandlerischen Sicherheit eine erstickt reduziert minimale Vision von Funkhouse erfinden, die [...]
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| 16:22
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Ok, das Orginal ballert ein wenig zu selbstgerecht durch die soulige Discowelt der Postfiltergeneration, auch wenn es tatsächlich, wenn man sich erst mal an so eine Breitseite gewöhnt hat, richtig schwer und satt sitzt, der Bonustrack “Tears” deutet an, dass das kommende Demon Album ziemlich zielgenau auf diesen Sound losrast und dabei noch allerhand Tricks [...]
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| 16:21
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Ganz gut angecuttete und mit leicht monströsen Looptechfundamenten in lässigen Filtergräben und Rissen die Welt aus den Angeln heben wollende Tracks. Stellenweise fast albern in den präzise arrangierten Breaks einer Welle aus Bassdrum z.B. oder den Funksamples, die einem das Hirn zerschneiden, aber immer wieder landen die Tracks voll auf dem Dancefloor. Stanny Frannssen und [...]
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| 16:20
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Eine Labelcompilation mit Tracks von Nazca, Ultracolor, Offman, Bastien Grine, Southsonics, Danc & Fred C. und Tom Pooks, die zwischen rabiaten Technomonstern mit überraschenden Wendungen, lässigen Detroitpoptracks und breit angelegten Ravehymnen liegen, die zuweilen schon mal ins kitschige rücken können, aber Technasia an Groove und Verspieltheit immer noch an die Wand brettern und genau [...]
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| 16:20
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Wenn auch im sonnigen Süden die letzten Blätter von den Bäumen gefallen sind, therapieren Tobias Schmidt und Dave Tarrida ihre jahreszeitlich bedingte Melancholie mit einer Koproduktion für ihre Homebase Sativae. Ohnehin Brüder im Geiste, teilen sich Schmidt & Tarrida nicht nur ihre Heimatstadt Glasgow sondern auch ihre Vorliebe für tiefe und trickreiche Basslines, wie das [...]
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| 16:19
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Justin Berkovis Produktionen waren auch schon mal aufregender als das, was in letzter Zeit so von ihm kam. Auch mit dem Ping Pong Track liegt der Brightoner nicht unbedingt daneben, aber die druckvoll-böllernde Produktion, die auf einem gegenläufigen Fiepen aufgebaut basiert, ist schon arg naheliegend und hat nur wenig mit unkonventionelleren und schrägeren Tracks von [...]
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| 16:19
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Böse können sie ja manchmal sein, dark aber auf eine spleenige Art eher, aber dennoch haben diese Platten auf Persona oft etwas, dass einen so fasziniert, die Producer vermutlich als erste, dass es nie um einen Stillstand in einer bestimmten Szene geht. “October”, der erste Track, macht das verdammt klar. Moduliert klingende Sounds wehen durch [...]
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| 16:18
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Hä, totlach. Horn Track war damals, vor genau 10 Jahren, ein Monsterhit. Sowohl in dieser Version als auch im Mickey Finn-Remix, der eine ganze Truckladung voller Hornsounds in Drum and Bass losgetreten hat. Das orginal von Tim Taylor hatte dafür die tosenden Technofloors voll im Griff seiner rabiat smashenden Sequenzen und deshalb gibts jetzt den [...]
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| 16:16
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Das Orignal rockt ganz lässig in diesem typischen Amitechnosound, der einfach nicht in diesem Jahrhundert ankommen will und sich lieber den ganzen Tag die gleichen Sequenzen um die Ohren schlägt, während der Adam Bayer & Link Remix schon etwas straighter zur Sache geht. Letztentlich aber nicht viel mehr als der typische Technotool Track in zwei [...]
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| 16:15
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Irgendwie würde man erst mal vermuten, dass das hier einfach eine klassische Retro-Elektropop Platte mit gut frisiertem Gesang ist, aber die Sounds der Tracks entführen einen, neben den üblichen Neonnebelschwaden, auch mal gerne in gut erinnerte Ravehochburgen der frühen 90er, ja sogar der ein oder andere Chicagohit ist dabei, “Bodyheat” natürlich mit einer Wendung ins [...]
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| 16:14
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Sind das eigentlich wirklich alles neue Acts die hier auf Dekathlon auftauchen oder fakt jemand einfach nur seine eigene Posse, weil er selber so einen enormen Output hat? Die Ähnlichkeiten jedenfalls würden dafür sprechen. “Rotten Zipangu” ist ein Discosmasher mit Knarzbassline, 70er Synthharfen und dieser Scifi-Elegie von Raketenstarterdiscoträumen, zu der man ab und an Fade [...]
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| 16:14
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Nach seiner Killer EP auf Revolver kommt hier nun eine straightere aber mindestens ebenso dichte auf Background. Vier am Rand von Clicktechno sprudelnde Tracks voller verspielter kleinstteiliger Rhyhtmen und mit sehr sanft gesetzten Effekten. Der längere Track der A-Seite hat mit seiner etwas darken Haupt-Sequenz allerdings leider doch etwas Mühe, wirklich den Titel der EP [...]
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| 16:13
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Thomas Jirku gehört zu den merkwürdigsten, von Label zu Label herumgereichten Minimalisten, und seine anderen Projekte machen ihn nur noch stranger. Hier jedenfalls 4 Tracks für das holländische Label Audio.Nl, die ihn in sehr abstraktem Modus zeigen. Eine Untersuchung der kleinsten Detailsounds, die er finden konnte. Spartanische, fast erstickte Grooves, wenig harmonisch auflösendes, und immer [...]
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| 16:13
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Tja, nur wohin geht er? Wir würden sagen, er wird einfach immer housiger. Sehr swingend produzierte Tracks, in denen die Dubeffekte wirklich nur noch einer unter vielen sind und nicht mehr sein Markenzeichen, und sogar erste leicht latinangehauchte Sambaversatzstücke zu Basslinegezwitscher auftauchen können. 4 funkige, leichte, ausgelassen treibende Tracks, die immer funktionieren.http://www.morrisaudio.combleed
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| 16:11
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Die neue Compilation holt sich wieder einmal Leute aus aller Welt zusammen, die diesmal aber noch ruhigere Tracks machen, die einem diese Compilation auf den ersten Blick fast als eine der besten Click-CDs nahelegt. Weitgefächtere Hightechkrabbeldubs von Dublee aus Japan, deep rockende Feinseeligkeit von Yomgaille aus Frankreich, die Polen Off Pop mit einem galaktischen Tanzstil [...]
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| 16:10
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Also Ural 13’s Laser Karaoke klingt so als wollten Laibach mal eben so orginell klingen wie DAF vor 20 Jahren. Geht so gar nicht. Nothernlite’s “Take Them” versuchens mit Lederjacken-Rock and Roll in bratztechnoid, und Kitbuilders “Bodies” smasht zwar auch ordentlich rum, aber ist wenigstens ein ordentlicher Porntrack. Aber irgendwie scheint Pop hier zu heißen, [...]
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| 15:36
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Kaito, der japanische Großmeister der Fläche, meldet sich nach der grandiosen ”Special Life” Platte (ebenfalls Kompakt) mit ”Special Love” zurück. Diesmal also mehr Love und weniger Life, dafür aber auf jeden Fall sehr special. Seine zuckersüßen Klänge auf autobahngroßen Flächenteppichen jedenfalls dürften selbst den späteren Klaus Schulze ins Nirvana gleiten lassen. ”Release your body”, [...]
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| 14:39
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Data 80 ist definitiv nicht das seltsamste der vielen Projekte von Hakan Lidbo, aber vielleicht das albernste. Das ertragen einige Leute nicht ganz so gut und ja, die Methode ist manchmal ganz schön durchsichtig, aber wenn man schon bekennender Discoveteran ist (ich jetzt nicht, nene), oder eben ein Faible für Trash digitaler Art hat, der [...]
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| 14:34
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Ungewohnt legt Tiga los. Statt den erwarteten 80er-Revival hat er sich ein paar Jahre Richtung Zukunft bewegt, die Sonnebrille erstmal in der Brusttasche verstaut: Typisch Anfang 90er Techno-Sounds schlagen den Pflock in den Erdboden und die Richtschnur scheint klar. Doch halt. Plötzlich ein Playgroup-Mix, der wiederum mit fetzigem Saxofon und schnödem Gitarren-Riff etwas spleent, aber [...]
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| 14:34
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Mr. Retro himself entdeckt die balearische Minimaldisco neu und liefert mit “Man Hrdina” fast ein tragisch smoothes Stückchen Housemusik ab, das so tut als wäre er die wahre Grossmutter von Metro Area und A Guy Called Gerald. Nice Surprise. Auf der Rückseite geht es dann sogar noch überraschender weiter, denn Tiga covert für uns und [...]