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30.04.2003 | 14:35
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Ah, Secondo von Dreck rockt uns diesemal alle an die Wand. Auf “You´re The One” schneidet er einen Discotrack in feinste Scheibchen und lässt ihn mit einer Präsenz, die wir seit Smith´n´Hack nicht mehr erlebt haben, rocken bis der ganze Dancefloor in einem akustischen Stakkato aufgeht. Killer. Auf der Rückseite verwandelt er mit dem, was [...]
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| 14:35
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Irgendwie tut sich in London grade einiges. Hier zwei Tracks, die sich auf eine Art von Minimalfunk verlegt haben, den das Info “Schnitzel Technik” Method nennt. Zersplitterte Samples in groovig hackeligen Konstruktionen die auf “Watch What You`re Saying” fast schon nach einer nächsten Genreüberschreitung Richtung experimentellem Underground HipHop klingt. Wie Akufen meets Prefuse vielleicht. Auf [...]
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| 11:10
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Kurz bevor er Berlin verlässt, um sich wieder nch Kanada aufzumachen, hat sich Gonzales noch einmal in sein Studio gesetzt und ein Best of Album gebastelt. Aber Gonzales wäre nicht Gonzales, wenn er dieses Unterfangen auf die leichte Schulter, heißt einfach die gößten Hits zu compilieren, nehmen würde. Statt dessen hat er alle ausgewählten Tracks [...]
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| 11:10
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Die nächste Nummernrevue aus dem Dunstkreis von Chilly Gonzales, Peaches etc. Angie Reeds Alter Ego Barbara Brockhaus fantasiert sich zu den mittlerweile eingeführten Beats von Patric Catani und Bomb 20 durch ihr (imaginäres) Leben, zwischen vollgestopften Schreibtischen, männlichen Vorgesezten, Politics, sexuellen Fantasien und Jugenderinnerungen. Barbara Brockhaus mault, teast und prollt sich durch die x-rated Stand [...]
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| 11:10
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Ah, gemein, während die EP zum Album komplett auf der CD ist, ist das Vinyl dazu voller Bonustracks. Robert Hood jedenfalls hat gerade Diamond Age gelesen und ist definitv auf Nano. Er war schon immer Minimalist, da ist das nur konsequent. Nach drei EPs auf M_Plant, von denen man einige Tracks hier wiederfindet, ist die [...]
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| 11:09
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Sagen wir’s mal freundlich. Airfrog möchten gerne die schwedischen MetroArea sein. Hätten sie nicht den Bonus, Airfrog zu sein, dann würde man ihnen das vielleicht übelnehmen, vor allem weil sie es gleich ins Französische übersetzen, aber so kommen wir durchaus mit dieser Kopie klar und folgen der unmissverständlichen Aufforderung auf den Dancefloor und sind überrascht, [...]
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| 11:09
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Ich dachte zuerst, oh Gott, hat Clemens Neufeld etwa abgenommen? Aber nein, fett und satt wie immer die Tracks auf dieser Doppel-12″. Bratzig discoid, übertrieben stompfend und wie ich finde auf eine ganz eigene Art und Weise voller Wildpitchreminiszenzen, voller Oldschoolpianocoladas und überraschenden Hits, die trotz Snarewirbel und sonstigen Discostunts Clemens Neufeld in einer unerwartet [...]
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| 11:09
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Eigentlich sollte es diese Sammlung schon vor einigen Monaten geben. Aber manch Ding will eben Weile haben. Kaum haben Terranova nach der Neubildung ihr Album draußen, dürfen sich Nachholbedürftige hier aber nun einen zarten Nachgeschmack aus vergangenen Tagen holen. Damals trafen Fetisch, Meister und Kaos auf so illustre Gesellen wie die Stereo MCs (wen wundert´s?), [...]
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| 11:08
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Wer die ersten dieser Serie nicht kennt, hat wirklich was nachzuholen, denn sie definierten Techno so digital und konkret um, dass man wirklich nur überrascht sein konnte, als sie ‘94 rauskamen und Plus 8 (damals kamen sie auf dem Probe Sublabel) auf einmal deutlicher denn je eine neue Generation einläutete. Hier jedenfalls die übriggebliebenen Trax, [...]
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| 11:08
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Weiß nicht, ob Heart Of Noise aka Bülent Kullukcu und Mooner sich denken: “Der Prank ist diese Platte hier”. Würde mich aber auch nicht wundern. Jedenfalls sehr strange Konstellation aus Brachialbrechstangentechno mit verspielten Samples, Skits, Rocksynthesizern, Appleknuffelein, kurzen Pornohörspielen mit Rülpsen, Pfurzen, Schnarchen, Lachen und dem, was Bayern sonst so machen. Ab und an bleibt [...]
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| 11:08
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Weiss nicht, wer das ist, aber diese EP ist definitv die überraschendste des Labels von Ellen Allien. “Beautiful Belonious Bits” beginnt mit einer Gitarre, klimpernd musikalischer Percussion und gebreakten Beats, die klingen als wären sie in einer Turnhalle entstanden und dann gibt es digitale Breaks in Freestylejams als wäre da noch längst nicht alles gesagt [...]
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| 11:08
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Sehr deepe Tracks die für dieses Sublabel von Kompakt fast ungewöhnlich ruhig und atmosphärisch sind, auch wenn sie natürlich slammen können und mit bösen Basslines aufwarten. Der Titeltrack schwebt wie ein Nachgeschmack von Chemie in der langsamen Auflösung der ersten Blutkörperchen in fließendere Bahnen, nachdem sie alle zu einem Klumpen zusammengerottet waren, und Jochen Heib [...]
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| 11:07
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Beginnt recht sakral und auch Titelnamen wie “bsf°tyk 5″ oder “lulliski sim con” lassen einen mehr an eine Ufosekte als an Computermusik denken. Zunächst droht der Verdacht, Hecker wolle Bereiche der sogenannten “Neuen Musik” für sich erschliessen – es geht recht kompositorisch zu und eher schwer als leicht. Der verspielte Umgang mit Raum schafft allerdings [...]
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| 11:07
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Das ist doch mal was: hier sind wirklich die Texte der einzelnen Songs im Cover abgedruckt. Wie früher ist das, damals in den 80ern. Nur zwei der Stücke sind instrumental. Überhaupt, ohne die Retro-Referenz geht es einfach nicht. Ist eben Electroclash, aber nicht der schillernde, lustige, sondern Magas ist düster und traurig. Irgendwie DarkWave-Electro-Punk. Kalte [...]
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| 11:07
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“Mein Gott, wo ist der denn hängen geblieben“ sagt eine Freundin erstaunt, als wir beim Kochen in das neue Scan X Album reinhören. Mitte der Neunziger wohl. Nun gut, es sei eben F Communications und von Laurent Garnier könne so etwas auch stammen, aber der mache es dann doch besser. Eigentlich bin ich einem trancigen [...]
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| 11:07
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Äh, lieber Herr Isaiah Major, das ist aber mal wieder ein stranges Release. Wie oft kann man sich eigentlich wiedergebären lassen als Chicagolegende? “Sinner Man Remix” lässt die Sequenzen in beliebter Rush Manie gegeneinander Shuffeln und lacht sich darüber auch noch selber Tod, ja, die Witze die man selber macht sind immer die besten, aber [...]
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| 11:06
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Was nu? Will er plötzlich der massivste 80er Jahre Synthpop-Megaraver werden? Warum eigentlich nicht. Der “Subway” Remix jedenfalls lässt die Basslines johlen und die Sequenzen aus der Gary Newman Vergangenheit zu zischelnd schnellen Drumpattern jagen drumherum, als würde hier jemand gekrönt. “In My Mind” ist dann eher die darke Dunkle auf 16tel Sequenzen pulsierende Technonummer, [...]
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| 11:06
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Diese erste einer Zweierreihe der Moskauer (die dann später als CD releast werden wird) hat etwas von dieser bezaubernd schlichten Art mancher SCSI9 Tracks, diesen Hang einfache Melodien in einen Zwischenraum aus Minimalismus und Disco treiben zu lassen und einfach mal sehen, was passiert, vielleicht ein kleines Solo, vieleicht ein paar Spitzen. Der Titeltrack ist [...]
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| 11:06
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Im Grunde könnte man Treibstoff als das detroitigste der Kölner Minimallabel bezeichnen. Weshalb auch jemand wie Maetrik aka Eric Estornel so perfekt auf das Label passt. “My Specs” rollt mit fetten Beats und Basslines und dem deepen souligen Vocal in den Stringarkaden so lässig und überzeugend gradeaus auf den schwer konzentrierten Dancefloor, dass man beim [...]
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| 11:06
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Kann mir nicht helfen, aber eine Beach-Elektro Hymne an Walt Whitman mit Tempowechseln und Chorgesang, slammenden Claps und ziemlich skurrilen Lyrics ist einfach ein Hit, egal ob vielleicht 3 Mixe davon ein klein wenig zuviel sind. Da lachen die Daffodils. Der My Robot Friend Remix ist ein typischer Cruncher, der von Zombie Nation solider Slomopunkrock. [...]
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| 11:06
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Nach dem Discomonster von Mr.T kommt hier eine Platte der Kids, die das Label gestartet haben. Auf “Tonite” lassen sie die 16tel Basslines in einem eher angetäuschten Discoschwebezustand, der in einen dezenten Moogbreak (oder was das sonst für Akkorde sind) rauscht, in dem jemand den Titel jammert und mit Effekten und viel Nebel und Rauch [...]
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| 11:05
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Glaubt ihnen mal einfach kein Wort, ist er nämlich wohl. Und das lieben Vincenzo und Titus Kühne genau so wie alle anderen zur Zeit. “Jack Ain’t Back” ist eine Hymne. Eine Hymne an House und seine Grundlagen, an die ständige Wiederbelebung dieser Grundlagen, an die einfachen Akkorde, die Deepness, die wie von selbst entsteht, und [...]
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| 11:05
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Ein Festival der Slowmotion-Leichtigkeit! Scheißegal, welcher Star Friedman und Freunde empfiehlt, am besten selbst anhören, Meinung direkt von Tonträger zu kognitivem System bilden und in Totalbegeisterung verfallen. There is no other way! Schon ein einziger Track sagt es alles: „Fuck Back“ klingt wie ein hektisch zerstückelter Dub auf totalem Funk mit vielen Samples, z. B. [...]
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| 11:04
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Der Frühling hat auch bei Dennis DeSantis begonnen. Die warmen detroitigen Melodien und Plinkereien aus den Synthies hervorgeholt und pulsierende Basslines zeigen sich von ihrer Schokoladenseite. Jeff Bennett schiebt dann noch einen basslastig kickenden Remix des Titeltracks nach. Eine deeper kleiner Ravehit, den der Schwede da zurecht geremixt hat. sven.vt
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| 11:04
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Was genau Klute mit seinem zweiten Album verfolgt ist weniger offensichtlich, denn wie so oft, wenn Drum and Bass Acts das Genre verlassen, dann sind sie ganz alleine unterwegs und man kann sie kaum noch einordnen, einfach weil sie einen viel zu eigenen Stil haben mit Sounds umzugehen, der ohne Breaks leicht ins Soundtrackkitsch abdriftet, [...]