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31.07.2003 | 14:49
 
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Steve Azzara – In For Deep (Fortek/008)

Schön schillernde Techhousetracks auf diesem holländischen Label mit leichten Nuancen von Samba und dennoch nicht zu kitschig oder gefällig, sondern einfach tief in den Sound eingelassene Leichtigkeit in harmonisch weichen Bögen, die immer wieder mit einem Sound überraschen, der eher an experimentelle Jazzelektronik erinnert, als an smoothe gepflegte Housemusik. Perfekte Sommermusik mit einer Portion detroitig [...]

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| 14:48
 
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M.A.N.D.Y. & The Sunsetpeople – Our World Out Music (Get Physical Music/007)

Verdammt relaxt sind die Kids hier geworden. Der Beat gerade mal noch so im Housetemporahmen, breakig elektroid, alles schwehlt und dünstet nur noch so vor sich hin, die Strings nur noch ein Hauch, und irgendwie klingt das alles so, als wäre die Sonne einfach zu brennend, als dass man mit dem Track mehr als nur [...]

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| 14:41
 
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V/A – Crammed Global Soundclash 1980 – 1989 Part One & Two (Crammed)

Mit diesen beiden Zusammenstellungen dürfte die Diskussion um die Popinnovation der 1980er Jahre wieder aufflammen. Denn das belgische Label Crammed galt seinerzeit als eines der einflussreichsten auf dem europäischen Kontinent und darüber hinaus. Brüssel mutierte zum Melting Pot ideenreicher Musiker zwischen Postpunk, Wave, World Music und Kunsthochschuldiskursen. Seltsamerweise glitten einige dieser Projekte (federführend Tuxedomoon, Minimal [...]

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| 10:38
 
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The Notwist – Lichter (Alien Transistor / N05)

Voller Bewunderung erinnern wir uns hier noch an den Soundtrack von The Notwist für den Film “Absolute Beginners” (1999). Für “Lichter”, den neuen Film von Hans-Christian Schmid, haben die Gebrüder Acher nur drei kleine Miniaturen aufgenommen, unterstützt von Herrn Console, der auch gleich einen Remix beisteuerte, und Sebastian Hess am Cello. Ruhig, friedlich, reduziert und [...]

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29.07.2003 | 15:08
 
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Avril – French Kiss (F Com)

Äh, ja, genau, ein Lil Louis Cover. Aber nicht etwa eines für Anfänger, es gibt sogar eine DJ Warnung. Franzosen reapprobieren sich selbst. Eine Version heisst “Sick French” und ist eine akustische Version mit selbsteingespielten Flöten, Gitarren und Sambapercussion zu sattem Discobass. Skurril. Indie. Krank eben. Aber sehr gut, um morgens die Augen aufzuschlagen und [...]

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| 15:08
 
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Hans Nieswandt – So Fein (Ware/040)

Manche Label haben es einfach raus, nacheinander immer wieder Platten zu releasen, die sie nach vorne bringen. Nur, manchmal bedeutet nach vorne eben auch in einer Medienlandschaft zu bestehen, in der der Peak der Bekannntheit regional von Eins Live bestimmt wird. Hans jedenfalls trällert hier einen Schlager für seine kleine Tochter. Das könnte durchaus auch [...]

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| 15:07
 
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Marnie – Shades Of Love (Smiley Smile/002)

Ach, ein Deephousetrack mit Acidbrubbeln gedroppt von Boris Polonski und Joker Nies, gesungen von einer “Verbotene Liebe” Schauspielerin. Und das rockt. Die Basslines zwitschern, die Vocals verraten viel Flow und Soul, die Beats schütteln und shaken. Was will man mehr. Die Rückseite, Remix von Joe Jam, ist allerdings etwas zu posig produziert und trotz vieler [...]

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| 15:07
 
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Tannenhof – Der Kobold (Smiley Smile/001)

Nein, oder ja, vielleicht, ja, das ist schon ein neues Acidlabel. Schon irgendwie aus Köln, und Tannenhof sind Rob Acid und Boris Polonski, und der Track ist mit seinen Vocodermelodien und swingenden 303 Sounds, den plinkernden Melodien und Strings einfach ein Sommerhit wie man ihn sich passender kaum wünschen kann. Nein, Retro ist es nicht. [...]

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| 15:07
 
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Marc Ushimi & Reverend Galloway – There must be a ((Brinkmann) Remix (Whatness/003)

Tja, eine Deephouseraveplatte auf Whatness. Damit hätten wir wohl kaum gerechnet. Auch wenn die Vocals auf “What´s on my plate? Die Solidaritat” stellenweise mit ihrem verdrehten “nicht vergessen” schräg rüberkommen, ist der Track dazu einfach perfekt für die Sommerhouseparty mit leichtem Oldschool Flair und das dezente Abdriften in eigenwillig klare sperrige Soundästhetik hat noch nie [...]

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| 15:06
 
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Gustavo Lamas – Radiantes EP (Persona/010)

Vier Tracks von Lamas (Llamas) die kicken wie Hölle und gleichzeitig so zurückgenommen smooth sind, dass man es kaum glauben will. Sehr dichte heitere euphorisierende Musik, die irgendwo zwischen ihrem tiefen Minimalismus, der Melodieverliebtheit und den sehr sweeten Beats jedesmal komplett verzaubert und eine Welt erfindet, in der irgendwie jeder Sound klingt wie Licht. Wer [...]