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31.07.2003 | 14:49
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Schön schillernde Techhousetracks auf diesem holländischen Label mit leichten Nuancen von Samba und dennoch nicht zu kitschig oder gefällig, sondern einfach tief in den Sound eingelassene Leichtigkeit in harmonisch weichen Bögen, die immer wieder mit einem Sound überraschen, der eher an experimentelle Jazzelektronik erinnert, als an smoothe gepflegte Housemusik. Perfekte Sommermusik mit einer Portion detroitig [...]
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| 14:48
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Verdammt relaxt sind die Kids hier geworden. Der Beat gerade mal noch so im Housetemporahmen, breakig elektroid, alles schwehlt und dünstet nur noch so vor sich hin, die Strings nur noch ein Hauch, und irgendwie klingt das alles so, als wäre die Sonne einfach zu brennend, als dass man mit dem Track mehr als nur [...]
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| 14:41
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Mit diesen beiden Zusammenstellungen dürfte die Diskussion um die Popinnovation der 1980er Jahre wieder aufflammen. Denn das belgische Label Crammed galt seinerzeit als eines der einflussreichsten auf dem europäischen Kontinent und darüber hinaus. Brüssel mutierte zum Melting Pot ideenreicher Musiker zwischen Postpunk, Wave, World Music und Kunsthochschuldiskursen. Seltsamerweise glitten einige dieser Projekte (federführend Tuxedomoon, Minimal [...]
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| 10:38
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Voller Bewunderung erinnern wir uns hier noch an den Soundtrack von The Notwist für den Film “Absolute Beginners” (1999). Für “Lichter”, den neuen Film von Hans-Christian Schmid, haben die Gebrüder Acher nur drei kleine Miniaturen aufgenommen, unterstützt von Herrn Console, der auch gleich einen Remix beisteuerte, und Sebastian Hess am Cello. Ruhig, friedlich, reduziert und [...]
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29.07.2003 | 15:08
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Äh, ja, genau, ein Lil Louis Cover. Aber nicht etwa eines für Anfänger, es gibt sogar eine DJ Warnung. Franzosen reapprobieren sich selbst. Eine Version heisst “Sick French” und ist eine akustische Version mit selbsteingespielten Flöten, Gitarren und Sambapercussion zu sattem Discobass. Skurril. Indie. Krank eben. Aber sehr gut, um morgens die Augen aufzuschlagen und [...]
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| 15:08
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Manche Label haben es einfach raus, nacheinander immer wieder Platten zu releasen, die sie nach vorne bringen. Nur, manchmal bedeutet nach vorne eben auch in einer Medienlandschaft zu bestehen, in der der Peak der Bekannntheit regional von Eins Live bestimmt wird. Hans jedenfalls trällert hier einen Schlager für seine kleine Tochter. Das könnte durchaus auch [...]
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| 15:07
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Ach, ein Deephousetrack mit Acidbrubbeln gedroppt von Boris Polonski und Joker Nies, gesungen von einer “Verbotene Liebe” Schauspielerin. Und das rockt. Die Basslines zwitschern, die Vocals verraten viel Flow und Soul, die Beats schütteln und shaken. Was will man mehr. Die Rückseite, Remix von Joe Jam, ist allerdings etwas zu posig produziert und trotz vieler [...]
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| 15:07
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Nein, oder ja, vielleicht, ja, das ist schon ein neues Acidlabel. Schon irgendwie aus Köln, und Tannenhof sind Rob Acid und Boris Polonski, und der Track ist mit seinen Vocodermelodien und swingenden 303 Sounds, den plinkernden Melodien und Strings einfach ein Sommerhit wie man ihn sich passender kaum wünschen kann. Nein, Retro ist es nicht. [...]
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| 15:07
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Tja, eine Deephouseraveplatte auf Whatness. Damit hätten wir wohl kaum gerechnet. Auch wenn die Vocals auf “What´s on my plate? Die Solidaritat” stellenweise mit ihrem verdrehten “nicht vergessen” schräg rüberkommen, ist der Track dazu einfach perfekt für die Sommerhouseparty mit leichtem Oldschool Flair und das dezente Abdriften in eigenwillig klare sperrige Soundästhetik hat noch nie [...]
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| 15:06
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Vier Tracks von Lamas (Llamas) die kicken wie Hölle und gleichzeitig so zurückgenommen smooth sind, dass man es kaum glauben will. Sehr dichte heitere euphorisierende Musik, die irgendwo zwischen ihrem tiefen Minimalismus, der Melodieverliebtheit und den sehr sweeten Beats jedesmal komplett verzaubert und eine Welt erfindet, in der irgendwie jeder Sound klingt wie Licht. Wer [...]
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| 15:06
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Elting und Alan Barnes machen einen Vocoderintroremix des 80er Acidschlagers von Paul Rutherford und klingen ein wenig wie Popmusik fürs Fernsehn mit dem sleazy Charme gut gebürsteter Kotletten und versuchens auf der Rückseite in ähnlichem Style. Popmusik meets Acid. Oft gehabt und leider hier wegen der übermächtigen Vocals wenig für den Club, und ob der [...]
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| 15:06
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Nein, diese Platte kommt einfach etwas später. Kein Wunder, denn hier musste dran geschliffen werden. Rock. Tja, man redet da oft drüber. Gerne nimmt man es auseinander. Versucht es umzudeuten in elektronischen Kontexten. Manchmal gelingt das. Wie zum Beispiel hier, wo bratzende Basslines, zerstörte Beats und freche Art Elektro und Brightonsounds zu ganz gut einer [...]
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| 15:06
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Wer weiß, ob Microbox eine Antwort auf Monobox sein soll. Sehr clickrig, wie der Name allerdings schon andeutet, ist es sowieso. Die relativ schnellen Tracks rocken mit angetriggerten Funkparts, scharf geschnittenen Clicks, charmanten, spartanischen Akkorden, die so leicht sind, als wäre nie ein Boden dafür erfunden worden. Und gelegentlich brechen sie dann aus, um einen [...]
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| 15:05
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Warum nennt Sub Static sein Sublabel Karloff? Warum braucht es für Sub Static einen artistischen Freiraum, auf dem sich Leute wie Daniel Bemberger aus Wien austoben dürfen, wenn sie vor einer Weile noch auf Sub Static ganz gut zu Hause waren? Vermutlich ist der Output einfach langsam zu gross, und man befürchtet vielleicht, dass ein [...]
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| 15:05
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Ganz schöne Monsterplatte, die klingt wie eine Rockband mit einer Galloneninfusion Stereoide. Aber, kleines Problem, der Sänger wird dadruch zum Shouter, die Beats werden von den Effekten plattgewalzt und alles andere schwimmt in diesem Brei mit. Vielleicht gut zu hören, wenn man sonst eh nur Rockmusik hört, für meine Ohren ist das allerdings nichts und [...]
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| 15:05
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Ein Album mit sehr schönen ruhigen Tracks des Chilenen Andres Bucci mit Kate Simko. Mal fast klassisch anmutend mit Sounds zwischen Harfen, Tablars und Clicks, dann sehr gespenstisch und in eigenen Schattenwelten aus Hall und Netzen aus harmonisch klaren Wellen herumtrudelnd, mal mit einem Hauch folkloristischen Hintergedanken, mal wie Musik für Kinder auf Kriegspfad, aber [...]
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| 15:05
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Nach den vier Mixen, die es auch auf 12″ gibt (Pilote, 2loneswordsmen, Chungking und Wievie Stonder) tauchen hier noch jede Menge weiterer illustrer Namen auf (Vogel, Tobias Schmidt, Smyglyssna, Paddington Breaks, Neotropic, Ipambelf und Casetteboy), die alle komplett eigene Facetten und Sounds bearbeiten, so dass man gar nicht, wie so oft bei Remixcompilations, weiß, warum [...]
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| 15:05
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B.O.S. ist eine Band mit Gitarren, Bass, Schlagzeug, Stimmen und natürlich jeder Menge Elektronischem und wenn sie sich für die Tracks aufwärmen, dann ist es immer erst mal recht reduziert und konzentriert, dann aber schweben sie meist ab in elektronische Popwelten mit Gesang oder wavig angejazzte Barmusik, die für mich irgendwie ein wenig nach Kastrierte [...]
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| 15:05
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Das hierzulande eigentlich hauptsächlich wegen seiner Akufen Releases bekannte Label Hautec releast hier eine sehr breitwandige und gut inszenierte CD mit satten Housetracks voller Effekte und minimaler Grooves, die ab und an mal für einen schnellen Hit etwas in die Geschmacklosigkeit von EBM Methoden driften, meist aber fett überproduziert rocken.bleed
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| 15:05
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Ein Album mit Tracks von Heiko Laux und Johannes Heil, das sich ganz ausgelassen eher melodisch swingenden und intensiven Stimmungen widmet, die irgendwo zwischen Detroit und sequenziellerem Sound liegen, natürlich gewohnt perfekt produziert sind und (dank zwei 12″ Auskopplungen) auf dem Dancefloor ebenso funktieren dürften. Stellenweise mit jazzig angehauchten Acidtracks, gerne aber auch stapfend und [...]
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| 15:05
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Ich vermute fast, Pokerflat ist gerade auf der Höhe seiner Zeit. Ein Hit nach dem anderen werfen sie raus und das nicht nur schnell hinterneinander sonder immer perfekt. Hier eine Mixcompilation, nicht des Labels, sondern von Steve Bug als DJ, die aber dennoch zeigt wo er sich verortet und den Sound für den er steht [...]
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| 15:05
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Zwei schöne Ambiente Electronica Tracks der besonderen Art, die es irgendwie schaffen soundmalersich zu wirken, aber dennoch funky und ruhig dahinfließen, aber trotzdem sehr konkret und dicht, die knistern und rauschen, aber immer noch greifbar und sehr real dabei klingen. Musik, in die man hinabtaucht und nicht wieder auftauchen möchte, außer vielleicht um was [...]
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| 15:04
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Eine Doppel LP voller Gitarrendrones von dem Multer Gitarrist Hellmut Neidhardt, die erstaunlich orchestral wirken, stellenweise sehr ruhig und ambient, und in eigenwilligen Stimmungen manchmal grade noch soviel Dichte haben wie ein Lichtstrahl, und mindestens ebenso faszinierend sein können, manchmal aber auch, vor allem wenn es Effekte und Verzerrungen sind, die man schon öfter gehört [...]
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| 15:04
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Ich weiss weder wer diese Platte hier rausbringt, noch warum es jemand schafft, eine Dose in einer Microwelle so aussehen zu lassen wie eine von verdammt teuren Designern konzipierte Discothek oder ein technisches Gerät zur Herstellung von irgendwas fies Chemischem. Auf der Platte allerdings, Überraschung, Omni Trio und Deep Blue mit relaxten Downtempo Tracks, die [...]
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| 15:04
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Klar, auch Subhead sind Freaks, aber nicht Freak genug um nicht immer noch den Dancefloor im Auge zu haben und jeden, der sich drauf traut mit ihren knüppelig kratzigen Beats zu vernichten. Die beiden Breitwandigeren Tracks “Call The Cops” und “Cupboard Door” sind mit allerdings etwas zu vollgestopft und der rockende Knarz von “Big Shot” [...]