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31.03.2004 | 19:24
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Die Osterweiterung findet nicht nur in der großen Politik statt. Das Netalbel Sutemos hat mal wieder eine IDM Perle ins Netz gebracht. Das Duo Kriipis Tulo aus Riga hat mit der Sängerin Kristi Aivare eine EP mit sieben Tracks aufgenommen. Eine klassische „boy-meets-girl“ Geschichte wird hier verträumt und vor allem minimal erzählt. Ruhig und mit [...]
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| 18:09
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Es ist ja jetzt echt nicht so, dass man ‘real hip hop’ nicht erkennen würde, wenn man ihn hört, weswegen es etwas überflüssig ist, das auf einer Platte erzählt zu bekommen, ebenso wie die Blunt-Roll-Anleitungen. Abgesehen davon sind die Beats sehr anständig, was daran liegt, dass neben Malik B. von den Roots wohl auch The [...]
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30.03.2004 | 15:51
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Beans, vielen bekannt als ein Drittel des legendären Anti-Pop Consortiums, hatte sich ja schon zur Produktion seins Albums mit namhafter Prominenz umgeben. Zwei der schillernden Namen, Prefuse 73 und El-P, finden sich nun wieder auf einer 7″ mit der jeweiligen Remixgestaltung von “Mutescreamer”. Beide belassen den progressiven Stil von Beans Rap und schnippeln lieber an [...]
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| 15:51
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Zeit für die Space-Disco. Daniel Wang wartet schon mit seinen neuesten Tracks. Zuckersüß schwelgt er im 70er Disco-Frohsinn mit epischen Strings, quiekende Synthies und eine luftig hüpfenden Bassline. Carlos Hernandez, Wangs discofizierter Protegé, steht dem Balihu-Labelchef im musikalischen Retro-Futurismus um nichts nach. Von einem benachbarten Satelliten winkt Giorgio Moroder, während Hernadez seinen Track immer mehr [...]
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| 15:51
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Liebe Kinder, aufgepasst: die Techno-Patentante aus Kölle hat Weihnachten um drei Monate verschlafen und so gibt’s erst jetzt das beste Päckchen in eurem Plattenregal. Und was für eins! M.M., T.T. und Konsorten haben ihre Geheimwaffe ein Jahr lang ins dunkle Studio gesperrt, also Kopf einziehen, denn ab jetzt wird scharf geschossen. 2001 gab es „Heroin“, [...]
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| 15:49
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Endlich die Auskopplungen der gleichnamigen Mix-CD, denn dort verstecken sich zwei exzellente exklusive Remixe, die nicht auf der CD mit drauf sind. Tekel von der Initial Cuts-Posse aus Paris verwandelt Kiki und Silversurfers “Welcome to Berlin” in ein hypnotisch groovendes Monster, das sich ganz an das Synthiethema und die Bassline des Originals hält. M.A.N.D.Y. haben [...]
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| 15:49
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Sehr sweete EP mit 6 Tracks, die das Album von Daedelus auf Laboratory Instinct ankündigen und irgendwie dennoch eine andere Richtung haben, weil hier einfach alles noch viel weicher und exotischer klingt, trotz gelegentlicher Ausflüge in die Welten von zerhackstückt erinnerter Drum and Bass Phase, dem martialen Brutzeln von Outnumbered, denn die A-Seite ist gerahmt [...]
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| 15:49
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Nicht einfach nur Elektro, sondern ein echter Soundtrack für eine völlig eigenwillige Mischung aus Sciencefiction, Streetmovie, Dokumentation, Clubwelt und Reminiszenz an Drexciya, die auf dem Album zum tragen kommt. Da bleibt nicht einmal der Eindruck, dass es sich um eine Platte handeln würde, die Elektro als Genre versteht. Um jede einzelne Sequenz ist gekämpft worden, [...]
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| 15:49
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Irgendwie habe ich das Gefühl, den Mikkel Metal Track schon auswendig zu kennen. Ah, vielleicht von einer Hal9000 Platte? Egal, immer wieder und grade auch so brilliant und einer der sweetesten Clubhits für die etwas melancholischeren Stunden, in denen sich alle in den Armen liegen. Das kann doch nicht nur am elektrischen Spinett liegen. “Dubhal” [...]
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| 15:49
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Tja, mittlerweile hat Feadz ja nun wirklich einen Sound, der ziemlich unverwechselbar zwischen schrotigem Komputerfunk, Breakbonkern und HipHop für Frischverliebte hin- und herdriften kann, ohne dabei die eigenwillig spröde trockene Art der Sounds zu verlassen, die die Tracks trotzdem nicht spröde klingen lässt. Killer für Freunde des wohlbouncenden Krümelgrooves und klar, wer würde da besser [...]
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| 15:49
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Pumpend und einfach, aber dennoch melodisch, ist oft eine Mischung, die ein wenig altmodisch klingt. Davon kann sich auch Noon(at hier nicht ganz frei machen, aber dafür kennt er sich dann doch zu gut im Flow eines minimalen Tracks aus, als dass es letztendlich nicht purer Dancefloorsound wäre, der einen leicht hinwegtragen kann und genau [...]
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| 15:48
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Manchmal ist die Welt gerecht und die Musikbranche mein Lieblingsbusiness. Es ist ein paar Monate her, da flatterte diese – und das möchten wir gleich am Anfang sagen – von vorne bis hinten brillante OST-CD ins Office. Leider war sie damals kopiergeschützt – hören? Niente! Jetzt ist alles anders und wir können Kevin Shields, Girls [...]
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| 15:48
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Aua. Das zieht einem die Schuhe aus, dieses Vocal. Ohoh. Erinnert mich an so manches Drum and Bassvocal aus der Anfangszeit, nur ist eben in Englisch alles anders. Und so hat es dieses Schlagerflair, das so übersoult ist, dass man sofort in eine Heavymetalhippiephase regrediert. Krass, aber irgendwie so speziell, dass wir den beiden das [...]
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| 15:48
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Weiter geht es in der Serie unbeugsamer Helden des Untergrunds mit der Berliner Elektro Posse. Und die drei Tracks, die sie für Italic gemacht haben, sind so voller sexy Overdose Reduktionsblues, dass man sie im Hintergrund fast lachen hört. Pappige Bassdrum, klonkige Töne, Vocals aus der dunkelsten Ecke der Seele, oder Strasse, was hier keinen [...]
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| 15:48
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Nachdem er sich für so einige cool verwinkelte Beats auf Aesop Rocks Alben verantwortlich gezeigt hat, gibt es nun das Debütalbum von Blockhead. Zu hören sind schwermütige Instrumentalsounds, melancholisch verstimmt und mit einem Hang zu Klassik, weswegen so hier und da ebensolche Instrumente sowie ein paar sweete Sätze eingebunden werden. Wenn es Musik gäbe, zu [...]
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| 15:48
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Damn! Und gleich noch eins der Dahlbäck Inhouse-Hitmonster. Jesper und John Dahlbäck auf wirren Acid-Monsterpfaden mit strangeren Melodien, böseren Basslines, Computertouch und morbide rockendem Groove der einem aus der Hirnschale wummst, wenn man zufällig grade dazu bereit ist, wenn nicht, kochen sie einen eben einfach zu Brei. 4 Track, ja, vier, und 4 Tracks können [...]
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| 15:47
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Endlich auf Vinyl! Zum Maxipreis legt Manuvers hier zehn Tracks hin, die lockerer und flockiger nicht sein könnten, Seven Star und Serum mit ins Boot holen und in ihrer relaxten jazzigen Bockigkeit einfach einzigartig sind. Kollegin Caynd hat in Ausgabe 68 bereits alles gesagt. Unentbehrlicher Klassiker, jetzt auf Vinyl. Rennen!http://www.botanicadeljibaro.comthaddi
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| 15:47
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Puh, was soll man da noch sagen. Manuvers lädt sich für “Supernatural Tangents” Seven Star ein und ja, ich habe lange keinen so relaxten Track mehr gehört, der in seinen Chords so blau schimmert, diie Beats so fluffig aus dem Ellenbogen schüttelt und alles so perfekt und rund erscheinen lässt. Endlos sanft schraubt sich dieser [...]
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29.03.2004 | 16:10
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In bester Thinner-Tradition kommt auf dem Schweizer Netzlabel Realaudio, das ganze 4 Genre Sublabel hat, eine EP von Marko Fürstenberg mit klassischen Dubtechnotracks in der Tradition von frühen Chain Reaction Tracks. Endlose Dubs, sehr harmonisch und deep, zeitlos, und obwohl man diesen Sound in so vielen Varianten schon gehört hat, ist es ein Release, dass [...]
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| 14:34
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Ein Album voller recht einfacher Elektropoptracks ohne 80er Allüren, ohne Retroelektroflavour, was ja alles schon mal sehr gut ist, aber dennoch fehlt einem auf Dauer bei den Tracks dann ab und an mal eine Idee die die Tracks über den Rahmen von Hintergrundmusik für 3D Videospiele hinaushebt. Balladen mit Bleeps wie “Freecell” sind wohl die [...]
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| 14:09
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Je zwei Tracks von beiden der Acts und dazu noch von jedem ein Remix des anderen machen diese 50 Minuten zu einem Release, das ganz schön glitzernd und chillig zwischen leichten Housegrooves irgendwo an der Grenze von Detroitsound und Housemusik hin und her pendelt. Die Tracks von Paul Keeley neigen dazu ein klein wenig kitschiger [...]
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| 13:50
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So dubbig wie auf dem Opener Track, “Navigator”, für seine Thinner EP habe ich Holger Flinsch noch nie gehört. Getragen und übernächtigt bis zum umfallen geht es auch auf dem Rest er EP weiter, wenn auch nicht immer ganz so dunkel und einsam. Er hätte diese Platte auch “The Lighthouse Keeper” nennen können, denn [...]
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| 12:16
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Zwei Pianominiaturen mit Streichern von Sylvain Chauveau, dessen reduziertes Spiel auch hier einfach mal die Zeit stehen lässt. Der nette Kerl braucht dreieinhalb Minuten um diese unheimlich deepe Melancholie zu verbreiten, sagt in diesen wenigen Sekunden mehr als manch andere(r) auf übervollen CDs oder in hunderten Megabyte auf ihren Netaudioservern.http://www.antiopic.com/allegorical/anmp010.htmlrene
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| 12:16
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Prymer von Tokyo Dawn wird ja nicht müde, mir gegenüber zu betonen, dass der Saine gar nicht so ein religiöser sei und eigentlich viel lieber Musiker als Seelenheiler sein wolle. Trotzdem wird mir beim Anhören von Saine-Tracks immer irgendwie ganz schummrig und erhaben und ich seh Engel am Assoziations-Himmel auftauchen. So viel zum Thema Projektionen. [...]
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| 12:15
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Nach Veröffentlichungen auf Merck und Mono:tonik sowie auf seinem eigenen Netzlabel Inpuj hat Proswell jetzt einen Mix auf One veröffentlicht, der es in sich hat. Ein paar alte Tracks und Schnipsel finden sich darin wieder, dazu eine Menge Neues und teilweise Unveröffentlichtes aus dem Merck-Camp. Mit dabei: Tim Koch, Sleepy Town Manufacture, Sense und natürlich [...]