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31.05.2004 | 12:41
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Hier wird mächtig was angegangen in ganz langsamen Kameraschwenks. Wie hat Erik Satie eigentlich das Grundrauschen aus seinen Aufnahmen für Soloklavier löschen können? Wir können es nicht, also nutzen wir es als Taktgeber in unseren impressionistischen Tastversuchen auf dem Hallklavier. Die Welt ist alles, was die unendlichen Weiten der Tundra sind. Der Himmel ist eine [...]
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28.05.2004 | 16:47
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Sehr stranger Humor, den Infinite Livez, der offensichtlich in London zuhause ist, an den Tag legt. Frauen sind Zwiebeln und er irgendwie im Stimmbruch stecken geblieben und von einem völlig anderen Planeten mit Mundgitarren und einem skurillen Humor. Vom Milcheinschütten, Gitarrenzupfen, Kuhmuhen, bis flächigem Funk und breit angesexten Nippelquetsch-Texten ist hier alles vertreten. Raggariddims und [...]
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27.05.2004 | 17:13
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Sehr darke deepe Platte mal wieder auf Contexterrior, die mit böse einrastenden Claps und einem verhallten dunklen Raum beginnt, in dem man sich sofort zurechtfindet und all die Elemente wiederfindet, die Haze Tracks so ausmachen. Konzentration bis über alle Maßen, und dabei dann auch noch verdammt funky und immer bereit zu unmöglichen Soundstunts. Mit Mikael [...]
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| 16:54
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Adult, Dexter, D.I.E., Perspects, I-F, Drexciya, Alden Tyrell, Glass Domain, Duplex, The Other People Place, kurzum, die ganze erste Garde von Elektroacts, die Clone zu bieten hat, trifft sich hier mit durch und durch bekannten Tracks auf einer Compilation, die einfach mal klarstellen will, wer in Bezug auf Elektro das Ruder in der Hand hat, [...]
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| 16:53
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Ach verdammt, nach so einem Intro kann ja schon so überhaupt nichts mehr schieflaufen. Und das tut es bei Lucky & Easy sowieso nicht, denn diese Leute sind mit jedem Track so weit draußen, dass man echt nicht mehr glauben kann, dass die Spaceship-Idee rings um Ann Aimee eine Metapher ist. Wie sie das machen, [...]
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| 16:52
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Auch wenn die Vocals von Tyree Cooper irgendwie so klingen, als wäre er etwas müde, den Sprechgesang zu Technotracks zu machen, kauf ich dieser Stimme selbst die Müdigkeit als Tiefe ab. Tja. Legenden halt. Und Stashrider liefern einen soliden Strings rollenden Schieber dazu ab. Der Vocoder Mix davon ist allerdings etwas genau dieser Vocoder zuviel, [...]
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| 16:51
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Ich stehe so sehr auf diesen Sound von Shawn Rudiman, aber dabei ist es gar nicht einfach zu erklären, warum einen diese Tracks so glücklich machen. Irgendwie straight in den Beats, aber so verdammt funky und upliftend durch die Strings, und das Ganze, was da in Bausch und Bogen sonst noch so an Sounds aufgewirbelt [...]
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| 16:48
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Vom Album kommt hier einer der funkigsten Detroittrack, der irgendwie an eine leicht für England grade gebogene Variante von Fabrice Lig erinnert mit Vocals die natürlich an so etwas wie Underworld erinnern müssen, weil sie ähnlich weit im Hintergrund liegen aber durch das gleiche Megaphon geträllert wurden. Ich mag so einen Sound, weil er mindestens [...]
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| 16:47
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Wieder ein Acid-Schleifer vom Mann aus Schweden. Böse überrollt einen die Acidbassline, bedingungslos treibend. Noch so ein Chicago-Track, der sich in ein wahres Intensitätsmonster steigert, voller Effekte, verhallten Vocal-Schnipseln und percussiven Wahnsinn. Die B-Seite rockt dagegen versöhnlich mit Roboter-Vocoder-Vocals durch den Minimalgarten. Sehr fein.sven.vt
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| 16:47
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Wenn Intro-Kollege Uwe Lehr nicht gerade Sexy Elevator Music hört oder als ein Teil von Solar Moon unterwegs ist, ist er Razoof. Wer z.B. für Don Abi, Gentleman und Patrice auf der Bühne in die Trommel haute, hat da sicher noch andere Interessen, die ans Tageslicht wollen. Und wer ausgerechnet Bands wie die alte Helmut [...]
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| 16:46
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Inzwischen haben sich die Clashtracks und Knarzer dieser Erde ja längt auf allerlei Headmosherrockelemente geeinigt, die dennoch keinen Bruch zu minimalem Sound mehr darstellen. Und auch wenn ich finde, Dirk Schneider könnte vor allem ein wenig weniger singen, wenn man das lasziv verzerrte Gegrunze so bezeichnen will, dann fehlt doch nicht viel und “Watch Out [...]
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| 16:46
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Schon beim ersten Track ahnt man dass das eine der besten Television-Platten wird, denn diese Art von elektroiden Beats, skurrilen Soundeffekten und minimaler Ästhetik, die vor allem deep und eigenwillig bleibt, leicht Acid-angehaucht, aber ebenso Sound-verliebt und experimentierfreudig, überrascht einen von Anfang an. Und der Rest der Platte hält was “Abstraction” verspricht. Irgendwie erinnert mich [...]
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| 16:45
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Irgendwie war Gigolo noch nie so eindeutig ein Wavelabel wie das zur Zeit der Fall ist, das zeigt auch die Auswahl dieses Tracks als Auskopplung aus dem Psychonauts Album, denn da wäre ja alles Mögliche möglich gewesen. Hier jedenfalls Breitwandtragik auf vier Seiten Vinyl mit zwei Remixen von The Emperor Machine, die brilliant wie immer [...]
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26.05.2004 | 18:53
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Nach ewigen Zeiten endlich mal wieder ein Lebenszeichen von Source Records, die sich auch von dem EFA Schock langsam erholen und mal eben den Klassiker des Labels, Deep Space Network eben, neu erfinden als Funkband die so reduziert arbeiten kann, dass man sich wundert weshalb die Tracks dann doch alle extrem deep klingen. Aber das [...]
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24.05.2004 | 13:33
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Aus irgendeinem Grund glaube ich, dass die Nick Holder LP von neulich komplett untergegangen ist. Vermutlich werden auch diese Mixe nicht wirklich viel daran retten können, aber ich mag sie trotzdem. Der Solid Groove Mix auf der A-Seite hat so etwas bumpig Käsiges, was manche UK-Housetracks manchmal haben, aber kommt mit den weggefilterten trashigeren Chicagopassagen [...]
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| 13:32
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Nach langer Zeit hier nun endlich nicht nur eine Mix CD von Marlow, sondern gleichzeitig eine Labelcompilation, die auf Vinyl mit allen exklusiven Tracks auf zwei EPs erscheint. Für den vielleicht etwas zu klassischen jazzigen Deephouse am Anfang sorgt Jan Krüger mit einem rhodesdurchsetzten Fundament für den Dancefloor, Matthias Tanzmann aber geht schon einen Schritt [...]
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| 13:31
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Stefan Eichinger auf Get Physical. Das ist wirklich überraschend, denn anders als der Rest der Posse produziert er ja nicht so sehr diese Art von Hitech-Disco Tracks, sondern eher sehr deepe und in der Konsequenz hypnotisch analoge Monstertracks, die eher wirken wie ein langer Jam, in dem alles auf extrem glückliche, aber sehr sentimentale Art [...]
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| 13:31
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Macht durchaus Sinn, dass es gleich noch eine EP der Brooklyner Bgb gibt. “Com Forca” ist einer dieser unglaublichen Hitechdisconouveau-Tracks, der sich nicht scheut, mittendrin in ein sehr schönes, nüchternes Vocal zu münden, das wie eine Insel wirkt. Perfekter Sound, der einen Vocaltracks dieser Art irgendwie vermissen lässt. Aber auf der Rückseite gibt es ja [...]
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| 13:30
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Osborne lässt seinen Hit aus dem Herbst remixen und greift zunächst selbst zum Rechner. Gemeinsam mit Tadd Mullinix zerrt der TNT-Acid-Mix von vorn bis hinten komplett und huldigt dem shuffelnden Tom-Gebolze. Shake ist da etwas sachter, zieht das Tempo mitten in einen dieser unwirklichen Akkorde, fleddert in leicht betrunkenen MPC-Beats, dreht die Toms um und [...]
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| 13:30
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Das Solodebüt von Miss Kittin überrascht mit ausgeprägten Exkursionen in IDM- und Elektronikaweiten, um die sie ihre selbst reflexiven Vocals baut. Zusammen mit Tobi Neumann und Thies Mynther navigiert sie meist geschickt am Electropop vergangener Tage vorbei (außer auf der einzigen Zusammenarbeit mit The Hacker) und lotet von rauschend knisternden, stimmungsvollen Tracks bis zu kölsch [...]
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| 13:29
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Die meisten der Releases von ihnen bislang (auf ihrem eigenen Label, Solid Gold, auf Soulfuric, Silver oder Bumpin City) habe ich wohl verpasst, aber wenn sie auch nur halb so gut waren wie diese EP, dann sollte ich die wohl mal suchen gehen, denn das ist einfach so relaxte, lässige Housemusik mit Chords und perlenden [...]
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| 13:29
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Klar, die CD beginnt mit der Auskopplung “Dream Machine”, einem Track, der einfach immer besser und immer schöner wird, je öfter man ihn hört, und sie hält dann auch, was dieser Track verspricht, denn obwohl Jacek aus einer klassischen Technoschule kommt, weiß er doch, wie man jeden Track mit ein paar Handgriffen so poliert, dass [...]
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| 13:28
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Der Anfang erinnert leicht an Fahrstuhlmusik, doch wenn Gogi mit seiner Braunbärenstimme über die Post Industrial Boys singt, bewegt sich der Sound auf einer sehr sympathischen, lockerleichten Ebene. Die befürchteten russischen Walgesänge bleiben aus. Statt dessen lassen sich sieben verschiedene Stimmen zählen, alle Teil der Künstlergruppe Goslab aus Tiflis / Georgien. Instrumental könnte das [...]
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| 13:28
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Pier Bucci, Argenis Brito und Lucien Nicolet mit einem überfälligen Album auf C Rocks Label, das so flüsternd und verdubbt beginnt, dass man es für eine Schneeflocke halten könnte. Nach und nach entwickelt sich aber dann dieses analoge, percussiv dichte Flair von Musik, die klingt, als wäre es genau das, was Ricardo zum Frühstück hört [...]
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| 13:28
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Auf der A-Seite erst mal ein Track, der mit Sicherheit die 1.000. Adaption der “I Feel Love” Bassline ist, aber dabei so locker und lässig voller Understatement in den schleppendsten Housegrooves rumhängt, dass man es irgendwie wieder hören kann und der 303 da drin lauscht wie einem Solo, das nichts von einem Solo hat. Und [...]