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30.08.2004 | 15:32
 
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Mouse on Mars – Radical Connector (Sonig / 41)

Jan St. Werner und Andi Toma haben in letzter Zeit wohl viel mehr Musik gehört, als Handbücher zu Musiksoftware zu zerreißen. Mit „Radical Connector“ schwenken sie von ihrer Höhe experimenteller Dekonstruktion zu einem dekonstruierten Popformat um, dass es nur so Funken und Hooklines sprüht. Disco-Chöre, ich bitte euch, P-Funk-Vocoder, hymnische Melodien, alles übersatt drin, ohne [...]

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| 15:32
 
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Björk – Médulla (Polydor)

Jetzt hat sie sich endgültig so tief in ihre eigene Welt aus Sounds und exzentrischen Ideen vergraben, dass es schwer wird, ihr dahin zu folgen. Ein neues Björk-Album, man will das ja irgendwie gut finden, ich will das irgendwie gut finden, aber “Médulla” macht es einem echt nicht leicht, auch wenn das ja immer die [...]

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| 15:31
 
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Home Video – Citizen Ep (Warp)

Mich erinnert “Citizen” zunächst mal daran, wie es klingen würde, wenn eine Surfband Kraftwerk nachspielt und dabei alles mit einem typischen Indiegesang unterlegt. Auch die anderen Tracks haben dieses rockige Bandflair, der Gesang wird allerdings immer schlimmer. Endlich mal was auf Warp, was mir echt überhaupt nichts sagt. http://www.warprecords.combleed

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| 15:30
 
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James Din A4 & Caulfield (Diät / 004)

Bremer unter sich. Eine Splitmaxi von James “Esel” Din A4 und Caulfield, die jeder eine Seite übernehmen. James erst mal mit einem sehr sweeten Introtrack, dann ungewohnt bumpy und straight loslegend, ohne dass dabei die Freunde des Esel Sounds zu kurz kommen müssten und auf dem zweiten Track sogar richtiggehend Chicagostyle. Caulfield hingegen lässt es [...]

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Radio 4 – Absolute Affirmation (City Slang)

Die New Yorker Post-Punker, die immer mehr zur Dancefloor-Kapelle mutieren, bekommen hier von Si Begg und Tom Middleton je zweimal die britische Remixpackung. Beide vertrauen auf die Hymnenhaftigkeit des Originals, der Vocals, wobei Si Begg natürlich den grummelnden Raver raushängen lassen muss, während Tom Middleton eher bedächtig angetranct zur Sache geht. Für alle, die auf [...]

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| 15:30
 
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DJ Gregory – Solaris (Faya Combo / 008)

Jau, schwing die Hufe, DJ Gregory hat uns ein paar balearisch angetrancte Discohouse-Schnittchen geschmiert. Gregory weiß, wie man Empathie-Overload in einen funtionalen Track übersetzt, der nicht klein beigibt, bis auch der Letzte ehrfürchtig die Augen geschlossen und die Arme ausgestreckt hat.sven.vt

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| 15:30
 
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Shakedown – Love Game (Panorama)

Zwei Remix-Maxis, die ich hier mal kurz zusammen bespreche, so fürchterliches Dance-Rock-Trance-Progressiv-Genudel ist das. Diverse Mouse T Remixe gibt es. Jubel. Und einen von DJ Gregory, der sich als einziger ein bisschen zurücknimmt und auf seinem angedubbten Mix nicht mit der Primärreiz-Keule rumfuchtelt. Das Original gibt es auch nochmal. Vielen Dank.sven.vt

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| 15:30
 
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Dick Voodoo – Glossy Lips (Od Records / 001)

Punkrock als rotzender Rave-Grundbaustein hat weiterhin in allen Klassen und Qualitätsecken Konjunktur. Hier auch. Obwohl das eher Schweinerock ist. Monster Magnet mit dicker Kickdrum und sleazigem Schmieröltopping, wobei ich den Jungs von Monster Magnet damit gar nicht zu nahe treten möchte. Die sind über jeden Zweifel erhaben. Bei Dick Vodoo bin ich mir da nicht [...]

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| 15:29
 
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Think Twice – Unemployed (F Com)

Manchmal sind Think Twice ja Killer, manchmal unerträglich, das mussten sie schon auf ihren beiden EPs beweisen. Und irgendwie sind sie dabei auch noch politische Shouter, die es ernst meinen, das macht es gerade besonders schwer, und natürlich haben sie allein vom Visuellen auch noch diese Guerilla-Propaganda Untertöne. Irgendwie sind das alles Balladen, was sie [...]

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| 15:23
 
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Das Bierbeben – Staub/Reproduktion Rmxs (Shitkatapult / 049)

Tja, Robag und Grummich remixen meine Lieblings-Elektro-Clash-Combo (mach nur einen Witz). Eigentlich kann da wenig schief gehen. Tut es auch nicht, auch wenn die Vocals nicht immer so gut passen, wie es sich Herr Wruhme wohl gedacht hat. Der Track jedenfalls klappert mit den typischen Echos und den deepen Nuancen, die man von seinem Album [...]

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| 15:23
 
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Funky Transport – The Green Jam EP (Loco United)

Sehr pumpende Housetracks mit Cutup-Samples und Trompeten im Hintergrund, die irgendwie drauf aus sind eine Party zwischen Mexican und Acid-Chicago anzusiedeln und dabei vor allem deep brummig und ruff rüberkommen. Nett. bleed

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| 15:22
 
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Lindstrom pres. – Plague The Kid (Bearfunk / 006)

Sehr funky über die Basslines immer weiter angetriebener Sound mit vielen Effekten und viel Percussion, wie man das bei Bear Funk gewohnt ist. Alle Genres werden nur eben angeschnitten und in einem massiven, wuchtigen Slow-Motion-Effekt-Funk versenkt. So etwas wie Sound On Sound für Funkliebhaber. Stellenweise unverschämt deep und dabei dennoch immer rotzig und in your [...]

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| 15:22
 
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Slam – Lie To Me (Soma)

Tja, wenn Slam dann Vocaltracks machen und den Pop-Zenith erreichen wollen, dann bricht wirklich alles zusammen. Manche vor Lachen, manche weil ihre Handtasche zu schwer geworden ist über all die Jahre. Glücklicherweise gibt es ja die Dub-Version, aber auch da sind noch ein paar Arpeggio-Schnürsenkel zu viel drin stecken geblieben, über die man stolpert. http://www.somarecords.combleed

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| 15:22
 
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Senor Coconut – Beat it (Multicolor)

Äh, Beat It? Man merkts bei diesem Trommelwahn auf der A-Seite, dem Ruben Rodriguez Mix, erst mal nicht. Und möchte es eigentlich auch nicht merken, weil, zwar hat sich Senor Coconut immer schon genre mal die abgehalftertsten Hits der Weltgeschichte zusammengeklaubt, aber “Beat It” und dann noch Acid, naja. Auf der Rückseite dann noch ein [...]

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| 15:22
 
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Donato Dozzy – Minded? (Orange Groove / 002)

Wie schon auf der letzten EP kommt Donato Dozzy in einem sehr klaren Sound, der ein wenig von den Trance-Effekten mancher australischer Releases Mitte der 90er hat. Plockernd auf dem Sound einer elektronischen Mundorgel aufgebaut auf der A-Seite und mit mehr Flächen und runderen Basslines auf der B-Seite. Man muss aber trancige Tracks schon mögen, [...]

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| 15:21
 
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Yello – Base For Alec (Output)

Ja Yello. Heavy Metal auch. Reissue eines Tracks aus dem Jahr 82, wo man ihn lieber hätte rumliegen lassen.bleed

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Duplex 100 – Shooting Star (Onitor / 025)

Und noch eine EP von Duplex 100 diesen Monat und auch hier kommt diese extrem elegante Art auf allen vier Tracks zum tragen, die sie mit wenigen Elementen in einem absolut transparenten Sound dazu bringt, einfach und sehr lässig vor sich hinzurollen und die Tiefe dabei wie von selbst aus den Tracks strömen zu lassen. [...]

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V.A. – Studio One Classics (Soul Jazz Records)

Der vor kurzem gestorbene Sir Coxsone Dodd und sein Studio One waren bis Mitte der 80er Jahre eine der wichtigsten Brutstätten jamaikanischer Musik schlechthin. Noch heute werden die oft mit den Skatalites als Sessionband und von nahezu allen wichtigen Sängern eingespielten Tracks neu aufgelegt, so z.B. von den englischen Soul Jazz Records, die mit den [...]

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Motion 040 – On Air EP (Wizkidz / 002)

Eigenwillige Platte mit minimalem Plocker-Sound und flirrenden zirpenden Hihat-Surrogaten über einem Bluesvocal, das perfekt in den Sound integriert ist. Auf der Rückseite erst mal etwas zerhackter und mehr auf klassischen Funksamples aufbauend ist mein Lieblingstrack der Platte aber der massive Chicagorocker “Get Up”, mit dem man jeden Dancefloor Richtung Slackerfunk treibt. Killer.bleed

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| 15:19
 
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Hey Rec – Magnetophone (Hey Rec / 09)

Hey ist zurück. Auf Tape. So wie früher. Und auch genauso verführerisch. “Dreams Never Die”, die Inspiration für den neuen Louis-Comic, “Un Sourir En Passant”, “No Fear” … dieses Tape ist fast wie Sammlung der größten Hits ever von Hey. Nur klingen alle viel besser, viel verzerrter, so als ob Dancehall in Tirol erfunden worden [...]

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V.A. – Rio Baile Funk – Favela Booty Beats (Easy Recordings)

Es gibt wohl nicht viele Orte außer Miami und Detroit, wo Booty-Bass gedeiht und mehr als eine kleine Spezialisten-Szene bildet. Ganz offenbar gehört Rio mit seinen Favellas dazu. „Rio Baile Funk“ fasst die Hits der letzten Jahre zusammen. Die Tracks setzen sich aus den Komponenten original Miami-Bass-Beats – gesampelt oder 303-mäßig selbst gespielt – und [...]

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Tijuana Mon Amour Broadcasting Inc. – Day After Night Before Songs Remixed (Doxa)

Mit ihrer ersten Veröffentlichung auf Doxa legen die Dresdner den Nachschlag zur wahrlich famosen CD “Songs” nach. Die sieben Remixe (u.a. Frank Rumpelt, Herrmann&Kleine und cfm) werden souverän von zwei neuen Tijuana-Stücken eingerahmt. Eine spektakuläre Platte, da diese so schön unspektakulär daherkommt. “Day After Night Before Songs Remixed” ist die perfekte Platte für die unkonkrete [...]

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Seth P. Brundel – Devil’s Pawn (Aesthetics / 34)

Mr. Brundel (auch aktiv bei Algorithm) hat für seine Solo-Tracks eine neue Heimat gefunden. Wer seine Tracks auf Counterflow & Botanica Del Jibaro mochte, wird dieses Album lieben. ich glaube, es ist zum einem sein klagender Rap-Style, der seine Tracks so echt macht. Sehr dicht und inspiriert instrumentiert, landen seine Lyrics so immer weich und [...]

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Soulwax – Any Minute Now (Pias)

Nach der A-Seite mit den beiden – übrigens überrascht guten Rockstücken – dachte ich mir schon, warum ich? Auf der Rückseite dann aber ein erstmal elektroiderer Track mit niedlicher Popstimme und Orgel, die in ihrem Discoflair, soweit von manchen Rapture-Remixen auch nicht weg ist. Dronerock-Disco für die Neopunker unter der grossen blitzenden Kugel, und irgendwie [...]

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Unit 4 – Body Dub (Clone / 018)

“Body Dub” ist seit dem es rausgekommen ist, eine meiner Lieblingsplatten, die ich eigentlich immer zum Auflegen mitnehme und fast schon in der Plattenkiste festkleben wollte, damit die nicht irgendwann mal verloren geht. Ob es davon Remixe braucht, weiss ich nicht genau, konnte mir aber auch in ungefähr schon vorstellen warum manche da etwas mehr [...]

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