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31.10.2004 | 19:04
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Den Delsin Kids bleibt auch kein noch so eigenwilliger neuer Detroitheld verborgen und so haben sie hier 4 neue Tracks von Shed erwischt, der auf seinem Label Soloaction ja beständig für die brillianteste Detroitauferstehung Deutschlands sorgt. Und die 4 Tracks katapultieren uns auch sofort in diesen eigenwilligen Kosmos aus völlig verzauberten Melodien, unglaublich deepen Grooves [...]
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| 19:03
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Sehr deepe Detroit-Tracks von Shed, der auf seinem eigenen Label “Soloaction” schon drei Maxis vorgelegt hat. “Guile” ist schwoofend verhaltener Zischel-House mit wippender Orgel, “Cup Of Coffee” bricht Breaks wie Brot in bester Craig-Tradition, “Rainy Day” spielt mit verflangten Percussions und zwitschert sich die Darkness immer und immer wieder selbst ins Ohr und “Techattack” münzt [...]
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| 19:02
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Wisst ihr was? Ich halte Toytronic mittlerweile für einen kompletten Fake. Egal, ob nun Chris Cunningham (nein, nicht der), Abfahrt Hinwil, Gimmik, Koordinate Of Wonder oder wie die Künstler angeblich alle heißen … außer Maps & Diagrams, die ja eine tatsächlich bestätigte Existenz haben, sind garantiert alle Tracks dieser Killer-Compilation von ein und der selben [...]
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30.10.2004 | 16:59
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Mann, Frau, Drummachine, zwo, drei. Der Punk in seiner scheppernd ruppigen “Ich pinkel auf eure Gräber, weil ihr auf das Grab von meinem Lieblingskaninchen gepinkelt habt”-Manier. Die aggressive Melancholie von Wipers-Tracks vermengt sich mit Discoclaps und Sleaze-Verruchtheiten zum neusten Rammbock in Alec Empires Welterschütterungsplan. Und wirklich schwingt hier ein Modepunk-resistentes Auftrumpfen mit, das sich nach [...]
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| 16:58
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Irgendwie ist “Mondo Cane” ein New Order-Cover, oder eine Reinterpretation, aber nein, das ist kein 80er RipOff, wie man dabei vielleicht reflexartig erst mal denken würde, sondern es fängt für mich den Spirit dieser absolut zeitlos verlorenen “Movement” LP genau ein, und deutet ihn auf eine sehr eigenwillige Weise komplett um, ohne dabei von den [...]
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| 16:57
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Äußerst fremdartig kommen Dill aus Japan, hinter denen sich als Kopf der Truppe Yuji Inoue verbirgt. Allerhand verdrillte Beats werden geboten, die so überzeugend auch aus dem Hause Orthlorng oder Schematic hätten kommen können. Aber das ist bei weitem nicht alles! Neben den echt fetten Bündeln an polyrythmischen Stakato-Beats, stehen gleichwertig nicht einzuordnende Gesangparts, die [...]
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| 16:56
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Wenn zwei Pärchen eine Band bilden, klingt das ja eigentlich nach vorprogrammierter Krise. Aber vielleicht ist es ja die besondere Form von Liebe, die im exzessiven Bandkontext ihre vielfältigsten Höhepunkte erlebt. Der Bandname lässt wahrlich wildes bei den Franzosen Junesex vermuten. Als Bezugssystem denke ich sofort an Taylor Savvy und Peaches, hier gibt es feinen [...]
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| 16:56
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Aua, ja, erinnere mich an die letzte, das war dieses unsägliche Seal Cover. Hier aber geht es erst mal vernünftig und trocken mit brummelnd knarzigem Bass und langsam immer scheppernderen Beats los, die irgendwie klingen wie das letzte Echo einer Brighton-Schulung, dann aber kommt wieder so eine Gassenhauer-Gitarren-Noodle-Melodie samt Vocals dazu und, ich sag mal [...]
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| 16:55
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Sehr smoothe Electro-EP mit deepen Sounds, die überhaupt nicht Oldschool klingen, aber dennoch irgendwie die Tradition bewahren können. Die Stimmen sind dabei immer irgendwie leicht ironisch, lassen sich aber dennoch nicht darauf ein, dass die Tracks ein Witz sein sollen. Dunkel, ruhig, sehr ästhetisch und irgendwie extrem glatt und glitzernd mit einer Ruhe und Sicherheit, [...]
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| 16:55
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Nach der im letzten Jahr auf Sub Rosa erschienenen “Audiosphere 08″ finden sich die beiden Meister des elektronischen Frickelsounds erneut zusammen, um dort weiter zu machen, wo man aufgehört hat: Die Weiterentwicklung der Kollaboration und gemeinsame Auslotung neuer Wege in der Musikforschung. Herausgekommen ist Musik, die gemäß der “Wabi-Sabi”-Prinzipien von der Gegensätzlichkeit lebt, dass ihre [...]
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| 16:54
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Das Londoner Label Grand Central Records besticht nach Fingathing schon wieder mit einer richtig guten Platte. Auch bei seiner zweiten Solo-Platte zelebriert Mark Rae (eine Hälfte von Rae&Christian) seine zielsichere Fusion aus HipHop, Dancehall, House und Funk. Vielleicht ist diese Vielfalt heutzutage nicht unbedingt was Besonderes mehr, aber in dieser Stilsicherheit und auf diesem hohem [...]
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| 16:54
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Wer dachte, dass Uprising nur für diesen Pendulum und Concord Dawn Sound steht, der bekommt hier mit vier Tracks von Acts wie Le Lutin (Frankreich), Simba (Polen), Mindgame (Hawaii) und Sketchy (Norwegen) eine wirklich transkontinentale EP mit ruffen aber sehr abwechslungsreichen Tracks. Le Lutin rockt los mit massiven Amenbreaks und im hintergrund zitternden Techno-Sequenzen die [...]
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| 16:53
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Keine Ahnung, wie viele Jahre ich (bewusst) keine ITN-Platte mehr gehört habe, aber von den Japan-spezifischen Sounds dieses Soundtracks hier (A Page Of Madness, japanischer Stummfilm von 1927, Regisseur: Teinosuke Kinugasa), spulen die beiden Brüder immer noch ihr Digitalorchester ab und das ist doch sehr langweilig. Vielleicht funktioniert’s mit Film besser, vielleicht aber auch nicht. [...]
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28.10.2004 | 20:29
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4 neue Tracks von einem meiner lieblings Alteregos von Marco Passarani. Und um so besser, dass dieses Label von Detroit aus gehandelt wird, denn die NSC-Pressung passt einfach perfekt zu den Oldschooltechnotracks, die die kickendsten Momente der frühen Detroittechnozeit wiederaufleben lassen, ohne sich dabei ein einziges Mal völlig dem Retrosound hinzugeben, denn Analog Fingerprints ist [...]
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| 15:47
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Viel zu lange drauf gewartet. Jetzt aber. Murmur gibt sich tief wie immer, “Inlet” ist ein eigentlich sehr einfacher, aber umso effektiver Track, der mit seinem deepen Chord und klarem Rhythmus einfach ein Tool ist, in das man sich gerne verliebt. “Syncline” ist eher Detroit, verloren in der Zeit und grade in den Beats, verspielt [...]
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| 15:46
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Wisst ihr … mich beruhigt das ungemein. Dass es solche Musik noch gibt, meine ich. Toxedo umschwärmt uns mit vier wundervoll oldschooligen Elektronika-Tracks, lässt sich viel Zeit und nichts kann ihn aus der Ruhe bringen. Herrlich weich und euphorisch entwickeln sich die Melodien, die Beats sitzen tight und alles ist einfach genial ausgedacht. Eine der [...]
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| 15:45
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Geht gar nicht und zum Glück hat es der Mix nicht auf die Remix-Compilation geschafft. “World In My Eyes”, gemixt von Cicada auf der B-Seite ist auch katastrophal, einzig der Rex-The-Dog-Mix von “Photographic” kann mit seinen scharfen CutUps ein bisschen versöhnen.http://www.mute.comthaddi
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| 15:43
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Es wird immer stiller in Manchester. Auch, wenn es noch eine Weile dauert bis The Remote Viewer ihr nächstes Album veröffentlichen werden … es gibt einfach zu viele Tracks, die auch andere Facetten der gemeinsamen Arbeit abbilden und irgendwann muss man die dann veröffentlichen. “The Boats” also sind “The Remote Viewer”, dann auch wieder nicht, [...]
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| 15:42
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Für Ghostly mittlerweile fast unegwöhnliche Elektronika-Tracks. Cepia aus Minneapolis träumt bestimmt manchmal davon, auch ein kleiner Styrofoam zu sein, schmeißt euphorisch mit kleinen Melodien um sich, vergräbt sich in loopiger Stille, zerfetzt den Sonnenaufgang, findet schließlich die Hauptstraße, tritt aufs Gas, um schließlich alles in einem Moment der Ruhe ausklingen zu lassen. http://www.ghostly.comthaddi
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| 15:42
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Es scheint der Monat der Überraschungen zu sein. 2.nd-Rec aus Hamburg lizensieren ein Album von Amanda Rogers. Jung und ein Star in New York in Emo-Kreisen, die sich einfach ans Piano setzt und Songs aufnimmt und die dann im Studio noch ein bisschen aufpeppt. Aber das ist eigentlich egal. Es bleibt das Piano und ihre [...]
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| 15:06
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Und schon wieder eine sehr schöne, knisternd spannende CD auf dem N-Rec Label. Stefan Wessmann versteht sich einfach drauf, aus den minimalsten Bestandteilen einen Track zu machen, der klingt, als würde er atmen. Granular irgendwie, aber sehr, sehr weich dabei und ruhig bis ins letzte Detail ist hier nichts, was kratzt, sondern nur Wellen und [...]
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27.10.2004 | 21:59
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Eines dieser bezaubernden ruhigen Minimalhouse-Alben, wie man sie von dem in letzter Zeit ja etwas stiller gewordenen Label Source Records gewöhnt ist. Dichte dunkle Basslines, klares sanftes Knistern zu unscheinbaren Beats, gerne bis hinein in fast ambiente Sounds, aber dennoch am liebsten mit einer sanften runden Kickdrum unter allem. Musik, die einen bis tief in [...]
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| 15:31
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Auf der A-Seite erst mal das Trancediscomonster der beiden, dass dem Album auch seinen Namen gibt im Orginal. Schwer angesäuselt irgendwo weit draußen in einer völlig eigenen Welt von Techno und Italohouse kommt der Track immer wieder aufs neue herein, als wären sie einfach von Anfang bis Ende nur popsüchtig gewesen. Der Remix ist knatteriger, [...]
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25.10.2004 | 17:13
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Ich hätte mir ja bei dem Titel vorgestellt – noch dazu wo ich weiß, dass der Typ hinter Calamalka ein Skateboarder ist – dass hier noch etwas ruffer mit Dub umgegangen wird, als es tatsächlich der Fall ist, denn zwar sind die Dubsounds sehr dunkel und mit einer gewissen Schwere versehen, aber irgendwie bringen sie [...]
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| 17:12
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Massive-Attack-Mitglied Daddy G macht einen Rundumschlag durch seine Plattenkiste und gräbt dabei alte Klassiker und auch ein paar, teilweise unveröffentlichte, Raritäten aus. Sein Mix für die DJ-Kicks-Serie ist ein Massive-Attack-lastiges (na ja, wer kann’s ihm verübeln), persönliches, buntes Sammelsurium aus Dub, Reggae, Funk und HipHop, die Einflüsse des so genannten Bristol Sounds. Den Anfang machen [...]