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24.02.2005 | 17:40
 
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Apendix Shuffle – Saw Saw Soup (Orac / 012)

Apendix Shuffle, Orac sowieso, ist immer etwas, das einen vom ersten Sound an in eine andere Welt blasted. Hier entwickelt der ansonsten gerne auch mal verschrobenere Held des digitalen Shuffles eine dunkle Variante von straightem aber trotzdem zerfasertem Funk auf drei unerwartet tanzbaren Tracks, die trotzdem den Dancefloor nie in Ruhe dahingleiten lassen, sondern immer [...]

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22.02.2005 | 18:54
 
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Marlow Feat. Delhia – Quiet (Moon Harbour / 017)

Die Stimme von Delhia passt perfekt zu den Grooves von Marlow, der sich hier dann auch gleich etwas dunkler und pushender geben kann als sonst, denn die gut zusammengestückelten Vocals hinterlassen eben genau diese süssliche aber dennoch immer deeper werdende Stimmung schon von sich aus in dem Track. Ein Klassiker von der ersten Sekunde an. [...]

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21.02.2005 | 22:34
 
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Dissolved – Incendiary Eye Season EP (BinkCrsh 20)

bnkc20_k.jpgThe Roof is on fire! Das Kirchendach in diesem Falle. Der BinkCrsher Dissolved hat seine sakrale Ader entdeckt. Glockengeläut und tiefe Organ-Wellen bestimmen die Grundstimmung des 20 Release. Unter dieser teilweise sehr dichten, massiven Decke verschwinden die LoFi Beats fast ein bischen. Mehr als Hintergrundathmosphäre plockern die kleinen Schläge aus dem SID-Chip. Schräges 80er Jahre [...]

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| 22:26
 
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Jacek Sienkiewicz – Six Feet Above (Recognition Recordings / 011)

Eigentlich wird er mit jeder Platte schon seit so langer Zeit immer besser, dass man sich gar nicht wundern sollte, wenn die neue Sienkiewicz einfach ein verdammt eigenwillig extremes Monster zwischen stochernden Beats und verwirrenden Harmonien und Melodien ist, voller eigentümlicher Effekte und Ideen, die immer mal wieder mitten im Track zu völlig neuen Sequenzen [...]

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| 22:13
 
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V/A – Intricate Maximals (Audiobulb Records)

Jajaja, ich bin schon Fan, wenn ich irgendwo Autistici auf einer Compilation sehe. Nicht dass ich den Rest der Acts kennen würde, oder mehr als nur so mal gehört. Das Label aus Sheffield schafft es, eine der vielseitigsten digitalen Comilations seit einiger Zeit zu machen auf der Glitch nicht Breakcore heißt, Elektronika nicht Schaumschlägerei und [...]

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| 22:05
 
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Karsten Pflum – Flugten Fra Ar 2000 (Jenka / 003)

Happy Drill and Bass Music sagt das Info. Aloha. Von wegen, das ist doch eher Computerreggae für Verliebte. Jedenfalls 13 Hymnen mit denen man morgens aufstehen kann, um sich selber wie ein Xylophon durch den Tag zu klingeln. Da kann Aphex einpacken. Da können viele aufgeben, das ist so optimistische Musik, dass man die Titel [...]

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| 20:28
 
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Off The Record – Robot Gang EP (Senator Records / 003)

Irgendwie ist das schon ziemlich klassischer 80er Jahre Computerfunkdiscoacid (sowas sind heutzutage schon klassische Genres, strange aber wahr) was hier auf dieser Platte den Titeltrack mimt, und ja, der Gesang ist ein wenig sehr überzogen, aber mir gefällt es trotzdem, und das in dem Genre auch als Einziges. Dennoch kann es sich je nach Publikum [...]

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16.02.2005 | 18:08
 
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Lumen Lab – Comiendo Algodon En La Pista De Baile (Abolipop)

Dieses Label aus Mexico ist eine echte Überraschung, denn auf dem Album von Lumenlab wird klar, dass die digitale Welt vertrackter knarziger Beats und verdrehter Rock-Attitude mitten aus dem Chip eine neue Superband hat, und die heisst eben Lumenlab. Massiv und frech knödeln sie sich durch die Effekte und brabbelnden Basslines als würden sie morgens [...]

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| 18:08
 
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V.A. – Transformationes (Abolipop)

Auf dieser Compilation des neuen mexikanischen Labels wird klar, dass wir aus diesem Land noch so einiges an verrückten digitalen Sounds erwarten können. Gerne auch mit Vocals, am Rand von Elektronika, quer durch HipHop, extrem vergeistiges Sounddesign oder auch einfach swingende ultradeepe House-Tracks. Anhören, Namen merken und auf mehr davon hoffen. http://www.abolipop.combleed

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| 16:50
 
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Roots Manuva – Awfully Deep (Big Dada / Banana Klan)

“Kolossale Einsicht” nennt sich die erste Maxi zu diesem wundervollen neuen Roots-Manuva-Album. Nicht etwa, weil Mr. Manuva die Wahrheit mit den Pilzen gegessen hat, sondern weil es ihm um sehr viel mehr als Klischees und Beats und Raps geht. Von denen hört man dann auch recht wenige, sondern mehr Gesang und reflektiertes Gerede auf so [...]

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| 16:50
 
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Count Bass D – Begborrowsteel (Ramp Records)

Count Bass D macht HipHop und ein Blog. Für einen HipHop-Produzenten und MC ist das etwas ungewöhnlich, denn oft verlieren die sich ein bisschen in ihren Lyrics und Beats und haben dann keine Lust mehr, noch mehr Technik zu verwenden. Count Bass D sieht das offensichtlich anders, und hat schon vor zwei Jahren als “Dwight [...]

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14.02.2005 | 21:05
 
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Owl (Handheld / 006)

Owl ist Satoshi Fumi aus Japan und kommt hier auf Handheld mit zwei sehr subtilen, minimalen, aber auch perkussiven Tracks, die eine Detroit-Stimmung erzeugen, die sehr weit zurückliegt, sich weit zurücklehnt und sehr weit aufmacht für eine Welt, die so lässig und glücklich in den Tiefen ihrer eigenen Harmonie sucht, dass man einfach mit jedem [...]

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3.02.2005 | 16:38
 
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Eye Dew – Find Me In The Backyardbasement (Hartchef / 003)

Klar, ihr wisst schon, ich bin Fan, aber ich weiß auch warum, und bei dieser Platte von Hartchef auch schon wieder um so mehr. Die Tracks sind einfach eine so verdammt ungewöhnliche Mischung aus swingenden Beats und deepen Sounds, aus einer verkappten Jazzästhetik und dennoch irgendwie minimalem Flavour, aus Funk und perlenden Melodien, die ungebrochen [...]

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2.02.2005 | 14:55
 
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Abe Duque – So Underground it Hurts (Abe Duque Records / 001)

Abe ist einfach die coolste Sau unterm Technohimmel. Das war er schon immer und davon lässt er immer weniger ab, und rockt mit jedem Track in seiner völlig absurden Weise los und wirkt dabei so schräg, dass es einen wundern muss, warum das doch immer wieder so kickt. Ein wenig die Zusammenfassung seiner EPs [...]

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| 14:55
 
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Platnum – Rock Me (Sonar Kollektiv / 047)

Freitag Nacht – die gleichen Intentionen wie immer. Zum Aufwärmen Platnum. Das Wesentliche nicht vergessen: Soul. Das Gefühl mitnehmen – keine Kompromisse. Wer schließlich zumindest am Samstag beim verspäteten Frühstück noch Gesellschaft hat, findet in Ruth-Maria Renner alias Platnum endgültig einen Wegbegleiter. Eingedenk der produktiven Unterstützung durch die Moabeater Illvibe und Monk offenbart das Spektrum [...]

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| 14:54
 
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Prosumer – The Craze (Playhouse / 105)

“The Craze” kickt erst mal ganz lässig mit Oldschooldrumsounds und einem Soulvocal, ohne abgehen zu wollen, ein Track eben, der die Posse erst mal um sich versammelt und sie auf einen schleichenderen, smootheren Sound einstimmt. Irgendwie balearic in meinen Ohren. “Storm” setzt dann genau da an zu einem halluzinierten Percussiongroove unheimlicher Tiefe und der “Craze [...]

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| 14:54
 
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John Foxx – Mr. No (New Religion / 113)

Nein, den Track kannte ich nicht, aber ich verstehe mehr als gut, warum man ihn aus der Versenkung der 80er Jahre holt, denn an dem Stück stimmt einfach alles. Von den schweren dunklen Basslines über die Lofidrumcomputerbeats bis hin zum R2D2 Fiepsen. Wenn ich es nicht wüsste, ich würde nie im Leben glauben, dass das [...]

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| 14:54
 
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Phonique – 99 & A Half (Dessous Recordings / 049)

Tja, nach dem Remix von I:Cube, der die Glöckchen hier mit einer Art von Detroit Sound mischt, die wir irgendwie noch nie wirklich einordnen konnten, weil es auf die außergewöhnlichsten Platten anspielt, ist eigentlich alles gesagt. Aber noch mal, dieser I:Cube-Track ist so außergewöhnlich, dass man ihn auch in einem halben Jahrzehnt noch als Klassiker [...]

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| 14:53
 
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Kalle-M – Omena (Waskids / 004)

Klar, dieser Kalle hat manchmal schon eine Bassline für alle Raver in der Hinterhand, die den Track einfach so brennen lässt, noch ohne dass man weiß, warum. Sehr subtil gemachter Ravetrack auf der A-Seite mit einem lässigen Percussiongroove, der sich immer unwahrscheinlicher in einer schweren Nuance Detroitfiepsersequenz einbettet und schließlich wirklich jeden erwischt, der von [...]

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| 14:52
 
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Andy Vaz – Shrinking Cities (Telegraph / 016)

4 der deepesten Tracks, die wir bislang von Andy Vaz gehört haben. Sein Stil dürfte ja allen, die seine Soundsvariation Releases verfolgt haben bekannt sein. Aber hier bewegen sich die Tracks noch mal etwas in eine dunklere Richtung, die Stimmungen sind ausgebreiteter und das Clickern wird eher ein Spannungbogen im Hintergrund. Die Abwege, die die [...]

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| 14:52
 
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Robag Wruhme – KTB (Sonar Kollektiv / 41)

Das Sonar Kollektiv startet eine neue Reihe, die verschiedene Freundes-Lager zu sich einladen möchte: Brother sisters from another mother misters. Klingt so bescheuert, dass ich mich frage, ob sie mich verarschen wollen? Aber die Auftakt-EP ist alles andere als bescheuert. Jau, das hat Haare auf den Zähnen. Die ersten Freunde sind die Jenaer “Freude am [...]

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| 14:52
 
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Robag Wruhme – K.T.B. (Sonar Kollektiv / 041)

Robag auf Sonar Kollektiv ist schon eine Überraschung, aber irgendwie auch nicht ganz so abwegig wie man zunächst denken mag. Denn Robag swingt, immer wieder und auch wenn er normalerweise etwas sehr verspielt wirken mag, kann er lässig nebenher auch Housetracks machen, die so charmant mit den Nuancen von Oldschooldeepness flirten, dass man sich sofort [...]

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| 14:51
 
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Robag Wruhme vs. Jay Haze – Socrates Rules (Contexterrior / 009)

Klar, das hier sind nicht die straighten Dancefloorkiller, sondern verspult glücklich verdubbt effektreiches Zeug, dass einem die Haare vor Spannung zu Berge stehen lässt und immer wieder mit Sounds und kleinen Tüfteleien aus dem Labor überrascht, die dann doch immer funky bleiben, auf ihre eigene unterkühlte Art eben. Pulsierend und am besten so laut wie [...]

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| 14:51
 
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Robag Wruhme – Stekkrüben EP (Vakant / 002)

So sehr man Robags Tracks ja auch immer wieder erkennt, so sehr ist man doch überrascht bei EPs, die er manchmal für andere als seine eigenen Labels macht, wie vielseitig er trotzdem ist, und wie sehr ein Release für einen bestimmten Sound stehen kann. Hier drei Tracks, die Robag von seiner technoideren Seite zeigen, in [...]

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| 14:35
 
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A Guy Called Gerald – To All Things Why They Need (K7 / 173)

“Essence” von 2000 war ein Meilenstein konsensuell-tanzbarer und trotzdem sehr innovativer elektronischer Musik. Schon klar, warum der Kerl u. a. Tricky und Herbie Hancock koproduziert hat. Nun ist Gerald vorläufig endgültig im 21. Jahrhundert angekommen, und das macht von den ersten Sounds des langen Intros “American Cars” bis zum Ausklingen des zehnten Tracks und der [...]

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