Propaganda – Stronhold / Republic Of Fear (Obcene Recordings / 007)
Klar, auch hier wird böse gebrettert, aber “Republic Of Fear” balanciert die darken Basslines aber gut mit Breaks aus und “Stronghold” täuscht mit Bleeps ab und an eine zweite Ebene an, die den Tracks ihre Gewalt gibt, die über das physische um einiges hinaus geht. Ich vermute Propaganda wird uns noch ganz schön überraschen in [...]
Gremlinz, Stranjah & Visionary – The Curse / Gremlins (Obscene / 006)
Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, dann erfindet Gott einfach Drum and Bass wie diesen. “Gremlins” schüttelt sich mit seinen Söldnerbreaks lässiger frei und ist deshalb mein Favorit auf der Platte, “The Curse” lässt sich etwas zu sehr von den Congas einfangen und kommt darin aber nicht an Spirit oder ähnliche Leute heran.bleed
Vital Elements – Torture Chamber (Reformed / 018)
Erzähl mir keiner die Zeit der albern-gespenstischen Mörderischen Horrorszenarien in Drum and Bass wäre vorbei, denn V2E können das immer noch und überzeugen einen auch lässigst davon, dass solche Tracks definitiv in die Aftershowparty zu jedem Gorefilm gehören.bleed
Technical Itch – Hex / Inner Journey (Penetration / 016)
Soviele harte mörderisch gute Breakbretter hat es schon lange nicht mehr gegeben, und selbst Tech Itch haben die Fährte aufgenommen und lassen die Breaks so abgehackt und böse slammen, dass es eine wahre Freude ist. Nur auf der Rückseite schaltet, trotz fast introspektivem Titel, das Ganze wieder etwas zu sehr auf Automatik und wird immer [...]
Fanu – Tales From The Sea (Breakin)
Klar, Fanu ist schon eine Ausnahmeerscheinung, und solche Tracks wie “Tales From The Sea” mit ihren sehr abstraken Apachebreaks stehen zur Zeit – egal wieviel Liquid rauskommen mag – einfach für sich, dazu kann man höchstens noch alte Photek Platten oder Source Direkt rauskramen und hoffen dass man das richtige Tempo erwischt auf dem sie [...]
Mihai Popoviciu – Tales From The Moon (Gigolo / 169)
Ganz und gar eingeschossen auf die Zeiten als man Planeten noch nicht virtuell darstellen konnte, und man dachte das Weltall wäre so einsam, dass nur Jean Michel Jarre das Recht habe eine Ode drauf zu säuseln, kommt diese Platte mit zwei etwas zu klassischen Spaceepen und wandelt sich glücklicherweise auf der Rückseite zu etwas mehr [...]
Jacen Solo – Virgo (Ai)
Nach seiner Maxi grast Jacen Solo weiter über die endlos fluffigen Rave-Felder, die früher von B12, Warp oder
Jor-El – Space Tracks (Gigolo / 169)
Ich ahne es schon bei den ersten Tönen, das ist mal wieder eine Gigolo Platte nach meinem Geschmack. Einfache Chicagogrooves, fett und leicht spröde aber hintergründig durchgedacht im Sound, der schon mal von der eigenen Kompression angenagt werden darf und die Melodien dazu aus der Kinderkiste des Hardwaresequencers. So geht das, so geht die Sonne [...]
Kiko & Gino – presente Good Sluts Factory (Gigolo / 164)
Tickertacker Italojackasstechnohouse für alle die auf Arpeggiobasslines stehen, die einem um den Hals hängen wie ne Federboa aus Hochoktanigem Clashroborock. “Odyssee” macht das Ganze nochmal mit Harmoniewechseln, ohne Vocals und etwas mehr 70er-Synthkitsch. Ob sich das sehr von vielen anderen Gigolo Platten unterscheidet die zur Zeit rauskomen. Nicht unbedingt, braucht es aber auch gar nicht.bleed
Munk – Latinoboogie (Gomma)
Funkigstes dieser hier oben stehenden Releases auf Gomma ist definitiv diese von Munk, da wird so richtig lässig das Sample im Echo aufgehangen, die Snares klingen als hätte man wirklich Zeit drüber nachzudenken und es muss gar nicht mehr viel passieren, so ein Boogie grooved auch so wie Hölle. Der zweite Track tut erst mal [...]




