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29.11.2005 | 12:18
 
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Zero Crossing – My Foolish Dreams EP (Perfect.Toy / 024)

Auf Perfect.Toy werden imaginäre Stylemauern, die noch immer in manchem Kopf existieren, mit Tracks getreten. Wer nämlich nach den Retro-Compilations, Rogalls Broken Beats und Oliveiros Future Jazz schon seine Schubladen im Gillesschen Sinne schließen wollte, darf seine Rezeptoren nun Dank Zero Crossing und einem Remix von Isolée neu ölen. Stein auf Stein und Sound auf [...]

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Various Artists – Winter of Content (Metalheadz)

Goldie steuert zwar selbst keinen Track bei. Das überlässt er Metalheadz Veteranen und Neuzugängen. Er hat aber seine großartige Samplekiste aufgemacht und das klingt in jedem Track der Compilation durch. Die Pads kennt man z.B. von Goldies „Timeless“ – Album. Die Loops gehören zum Standartrepertoire eines jeden Producers, der zumindest eine Drum & Bass Sample [...]

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Enduser / Submerged – Appropriate and Deface (Ad Noiseam / adn54)

Neues von Enduser – Hurrah! Zwei Knüppel teilen sich die EP mit zwei weiteren Brechern von Submerged. Ja, der Kerl hinter Ohm Resistance. Wie nicht anders zu erwarten, macht Enduser alles richtig: die maximal fetten Breakbeats machen richtig Druck, schleudern vehement alles an die Wand und fordern doch zum gepflegten Tanz. So was kann [...]

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Ludovic Vendi – Debut EP (Dialect / 005)

Sehr funky in den Beats, fast schon breakig und mit einem sehr guten Gefühl für obskure Dub-Effekte rollt “Look” los, “Addicted” hat einen hüpfenden leichteren Groove und zerzauselt sich trotzdem gern und mit “My Bane” gibt es zum Abschluss noch eine brummiger rockende Nummer für alle die auf House-Tracks stehen, die dennoch dieses Hauch französischen [...]

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Pheek – Ideal Love (Adjunct Audio / 003)

Drei neue Tracks von Pheek, die stellenweise den kleinknistrigen Funk soweit auf die Spitze treiben, dass am Ende der Groove etwas ins Schleudern gerät. Ich kann das gut verstehen, denn bei allem Dancefloorwillen der zur Zeit so herrscht ist es immer gut, wenn man sich von innen heraus weigert, an Tanzbarkeit durch Übererfüllung zu glauben, [...]

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Robert Babicz – Organic Boogie (Treibstoff / 057)

Fast hätte ich “Organic Boobie” geschrieben. Egal. Sehr feine Tracks mit lässigen Orgel-Licks mitten im minimal rockenden Groove die man wirklich nicht erwartet hätte, die aber ganz gut da hineinpassen und sich dann langsam auch mal zu ein paar Krautklustern steigern können. Die Rückseite “Weekend” lässt die Dubs um sich selber kullern und eher ein [...]

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Alpha Omega / Cycom (Santorin / 021)

Alpha Omega ist mir ein Rätsel. Er ist und bleibt einer der unglaublichsten Drum And Bass Produzenten, die ich kenne, einfach weil er mit jedem neuen Track immer so weit draußen ist, dass er nicht nur wie z.B. Paradox ein Genre für sich hat, sondern immer auch mal nicht wiederzuerkennen ist, außer daran, dass man [...]

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Tontraeger – Red (Strawberry Kills / 001)

Und schon wieder ein neues Label aus Köln, aua!, Düsseldorf natürlich. Torsten Mauss aka Twig aka TG Mauss und Volker Bertelmann rocken es hier jedenfalls so unerwartet in eine Raveseligkeit mit Dubpiano und Slidesynthesizer, dass einem ganz schwummrig wird, und wenn sie darauf dann noch losfreaken, wird’s ein echtes Abenteuer. Die Rückseite der EP kommt [...]

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Pablo Bolivar – Tarantula EP (Regular / 016)

Irgendwie haben die bei Regular gerne mal den Hang zu etwas dreisten Basslines und deshalb ist Tarantula auch ein klein wenig aufgeblasen und offensichtlich im Groove und da hilft auch keine dubbig sympathisch harmonische Ebene mehr weiter. Funkiger und ohne viel Federlesen aus dem Kaffeesatz der Technogeschichte dann die beiden glitzernden Tracks auf der Rückseite. [...]

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Christian Quast – The Return Of The Synthies (Kickboxer / 001)

Das hat er gut erkannt, die Synthesizer sind definitiv zurück. Es wird überall wieder plastilliner. Auf dem zweiten Sublabel eines Kölner Klassikers kommt hier aber erst mal ein Track, der mit vielen Orgeln und rubbelnd angeschuffelten Grooves vor allem in die Tiefe geht, und was findet er da? Na klar, Rave. Die Rückseite ziert ein [...]

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Frank Martiniq – Extrashark (Boxer Sport / 033)

In letzter Zeit scheint Martiniq ja vor allem Remixer geworden zu sein, um sich von seinem großen Album zu erholen, aber hier dann doch mal eine EP mit zwei neuen Tracks, die auf obskure Weise Rave mit Minimalismus ins Bad springen lassen, als wäre ihr gemeinsames Ziel eins, Bombe. Sehr subtil aber auch mit einer [...]

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Twig – Force Labour (Glanzbild / 006)

“Quarterpounder” ist ein ganz schön fieser Titel für einen Track, kein Wunder, dass sich da noch niemand rangetraut hat. Aber hier ist es mir einfach zu Heavy Metal, da geht man doch lieber auf dem Klo pupsen. Glücklicherweise gibt es die ravig selige Rückseite mit Strings und flirrenden Gitarren, Bleeps und Gesang in zwei – [...]

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Mateo & Santelmi meets Miss Anacor – Danseur (My Best Friend Ltd. / 008)

Mit “Danseur” bekommen es die drei hin, mit dieser wankelmütig säuselnden Bassline dennoch irgendwie upliftend zu bleiben und die Spannung so lange zu halten, bis sie sich als Helden des Funk-Dancefloors wieder entdecken und gleich auch feiern. Einfacher, aber sehr klarer und irgendwie unantastbar schöner Track. Auf der Rückseite gibt es einen Daso Remix von [...]

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Roy Ayers – Mystic Voyage / I Am Your Mind Part II (BBE)

Dies ist der dritte Teil der EP-Serie zum anstehenden Remix-Album im Frühjahr 2006 und er klingt formidabel. Für die Drum And Bass-Gemeinde bauen Marky & XRS exakt den Vocal-Clubhit, den man von ihnen erwarten konnte. Auf diesen sonnendurchfluteten Flow haben sie quasi ein Abo, dass geht ihnen flugs von der Hand, ist aber auch immer [...]

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Kieser.Velten – Vital Signs EP (Poets Club / 034)

Sechs Jahre haben die Jungs nach ihrer ´Showdown EP´ auf G-Stone für den Nachfolger gebraucht. Da hat das Dope aber lange gehalten… Und als wollten sie gleich zu Beginn demonstrieren, dass sie nach wie vor uptight sind, schuben sie mit ´Dub Throat´ erstmal mächtig um die Ecke. Die Snare peitscht, der Bass drückt und die [...]

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Digital Jockey – Codeine Dub EP (Poets Club / 033)

Das Codein im Titel ist an dieser Stelle wohl ein etwas stranges Substitut für einen so abgegriffenen Terminus wie Soulful. Terry Armstrongs Stimme, die alle vier Tracks ausmalt, trägt jedenfalls alleine schon den Dub in alltagstaugliche Szenarien. Alleine das Original von “Tranquility” versprüht das faule und selbstvergessen träumerische Feeling von Tagen, die zur Mittagszeit nur [...]

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Eva Be – Allée Virée EP (Sonar Kollektiv / Best Seven)

Das “Bad Girl” des Kollektivs bringt endlich mal wieder Dub in den Katalog. Minimal, sonnenklar, geradezu prädestiniert für Open-Airs und doch sexy genug, um auch im Club seine Wirkung zu erzielen. Alleine, wenn sie bei “Bad Girl” ins Microphon haucht, knistert es in der An-der-Theke-dumm-rumsteh-Fraktion. Nach dem Breakdown greift die Deepness des Grooves dann endgültig [...]

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Arp Aubert – Actress Remixes (Mirau)

Arp Aubert hat irgendwas mit Ausflugsbooten auf dem Mittelmeer in den 60s zu tun. Horst Buchholz sitzt nach einer durchkämpften Nacht im Heck und fühlt sich weit weg vom Leben, obwohl das Wasser so perlig spritzt. Diese weltmännische Verschleierung hat ”Actress“ mit dem Gesang von Jan Gazarra perfekt getroffen. Durch die Remixe, selbst von so [...]

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Mr. Projectile – Momentary Lapse Of Sensitivity (Semisexual / 03)

Was die Beats angeht, ist Mr. Projectile auf der Fährte von Lusine, klare Sache. Dark und zerrig grimmig entwicklen sich die Drones und der Beat hoppt. B1 ist weich ambient, B2 hoppt dann auf doppelter Geschwindigkeit zu den Rückenschmerzen eines Modems. Jetzt, da Lusine immer straighter wird, kommt diese Maxi gerade recht.http://www.semisexual.comthaddi

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Anders Ilar – Sand (EP 2) (Narita / 07)

Mal ehrlich, was habe ich von einer dreckigen 303 in einem sonst so derartig sauber produzierten Track, in dem man sich nicht mal trauen würde, sich hinzusetzen? Klar, immer noch besser, als wenn die 303 nicht drin wäre, so kommt wenigstens ein bisschen Speed auf. Der Feind im Oktober ist auf jeden Fall der [...]

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Ian Ginsing – Champagne Eiscubes (Semisexual / 04)

Ian Ginsing, oder aber Jerry Abstract, wie er sich auch nennt … blank, keine Ahnung, whatever. Vier Clickertracks, minimal und funky gerade kickend. Digitale Reinheit mit ordentlich Störgeräusch auf dem Ohr. Hmmm.http://www.semisexual.comthaddi

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Dr. Drek – More Time (Earsugar Jukebox / 20)

Schneider TM sucht den Krautrock, oder das, was von ihm übrig geblieben ist. Eigentlich möchte man so eine Suche als generell gruselig abstempeln, aber “More Time” klingt wie ein betrunkener Kraftwerk-Stammtisch in der Düsseldorfer Vorstadt. Das gefällt. “Rush Moon” plinkert sich durch eine sommerliche Gitarre. Damit bekommt man diesen Rezensent immer.thaddi

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Raz Ohara – Hymn Mixes (Kitty Cuts / 003)

Vier Remixe von Raz Oharas “Team Kitty Yo”-Compilation-Beitrag. Jahcoozi drehen die Vocals durch den Plug-In-Fleischwolf und knirschen, prozessieren und quetschen auch ansonsten ordentlich an den Sounds des Originals herum, während ein Hauch Melancholie durch den Track weht und einem das Herz schwer vor Glück macht. Schon mit ordentlich glückseliger Wehmut beladen, gerät man bei Richard [...]

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Mirweis Sangin – Guilty Not Guilty EP (Num Records / 003)

Ich kenn ihn nur von der ersten Phictiv, aber die war sehr funky und auch hier kommt Mirweis Sangin mit einem sehr breitwandigen Sound, der konkret bleibt und sich mit vielen Effekten und scharfen Sounds quer durch das Stereopanorama wühlt als gelte es, dem Groove eine Breite abzugewinnen, die viel zu oft vernachlässigt wird. Intensive [...]

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Joel Mull – Fantastish / Fun Stuff (Underwater)

Irgendwie hätte ich jetzt nicht damit gerechnet, dass Joel Mull so einen deepen sympathischen Detroit-Trance-Sound verbreitet. Ist aber so. Sehr in die Tiefe des Sounds verliebt geht es hier auf zwei Seiten selbst über den eigentümlichen Breakdown hinweg immer weiter in den Groove hinein. Die Rückseite ist voller digitaler Effekte und hechelnder Sounds und swingt [...]

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