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24.01.2006 | 12:58
 
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V.A. – Stadtmusik Toronto (Onitor / 048)

Klar, der Hype rings um Toronto ist längst vorbei, aber die Tracks die hier versammelt sind zeigen mal wieder, dass die Posse ganz schön aktiv ist und sich immer weiter ihren Sound entwickelt. Mike Shannons “Irreversible” lässt sich ganz auf die zitternden Dubs zu Bergen satter Basslines ein, Adam Marshall versenkt sich noch tiefer in [...]

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| 12:57
 
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V.A. – Stadtmusik Köln (Onitor / 046)

Ada + Metope beginnen die Städteserie aus Köln mit einem himmlischen Track zwischen gehauchten Stakkato-Vocal-Tupfern im weichen Delay-Bett, grummelig zerrigen Basslines und diesem harmonischen Orgelsound, der manche housigeren Tracks von Ada auch bestimmt. Bin gespannt wen man mal findet, der sich traut diesen Track als Abschluss und Höhepunkt seines Sets zu spielen, denn wenn, wäre [...]

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| 12:57
 
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Rue East – Birmingham (Birmingham)

Ach, was für ein schöner, erhabener Track. Den wird wirklich jeder lieben, egal ob Neokom oder Detroiter, ob Technojünger oder was auch immer. Gleitend, percussiv, schillernd und einfach ständig eine Wolke weiter. Auf der Rückseite kommt das mit einem Ravemix, der mir etwas zu heiss gekocht klingt, so als hätte man das Hirn dafür erst [...]

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| 12:57
 
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Kontrast – Stammtisch der Verzweiflung (Kompakt / 131)

Klar, Justus Köhncke und Dirk Leyers lassen es sich auf ich weiß nicht wie wenig BPM gut gehen und schleppen den Groove wie eine Last mit sich herum, aus der man nicht ausbrechen kann, weil man sich einfach in der puren Intensität verfangen hat und die reißt einem das Hirn raus, wie es sich für [...]

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| 12:57
 
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Johannes Heil – Dejavu (Weave Music)

Ich kann mir vorstellen Johannes dachte sich, verdammt, diese Dahlbäcks, da schlag ich jetzt mal zurück, die klauen mir noch die Rave-Krone und dann kommt er in seiner eigenen Tradition eh selbstverständlich mit einem dieser monströsen Rave-Tracks, die so erfrischend direkt und dabei trotzdem spleenig Techno sind und dann auch noch in eine 80er Mission [...]

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| 12:56
 
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Bruno Pronsato & Franco Cinelli – Picaro Ep (Milnor Modern / 006)

Bruno Pronsato gehört wirklich immer wieder zu den Acts, die einen mit ein paar Sounds so eiskalt erwischen, dass man fast überrascht ist, warum das so gut funktioniert, denn irgendwie haben die Tracks gerne auch eine Kühle, die fast beunruhigend wirken kann. Auf “Hide Your Wives” jedenfalls kommt er zusammen mit Franco Cinelli zu böse [...]

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| 12:56
 
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Flowerz / Tyree Cooper & Matt Flores (Compost Black Label / 05)

Ein Bad in klassischem House. Sonores Preachen, Rhodes, Klavierkaskaden und ein satter, federnder Groove zwingen einen zu überzeitlichem Jubeln. Wer braucht Innovation, wenn Tradition so mitreißend lebt? jeep

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| 12:55
 
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Brahmasonic / Keisuke Suzuki – Kholi Number / Water Samba (Compost Black Label / 06 )

In Indien und Japan baut man weiterhin gerne an abstrakten Beats für Heads mit Rare Groove-Flair. TripHop hieß das früher. Jazzige Partikel hier und da, verwischtes Downtempo und ein bisschen Tabla für die Exotik, und schon sind alle bekennenden Weltmusikhörer glücklich mit Brahmasonics ”Kholi Number“. Könnte ein Hit im Goya werden. Auch ”Water Samba“ hat [...]

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| 12:55
 
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Muallem – New Thunder/About it (Compost Black Label / 07)

Und wieder ein Hit in der Liga einfacher, aber supercatchy Oldschool-Funk. Muallem überraschten ja schon auf ihrer ersten Maxi mit ”Sweat“, hier ist es ”About it“ mit Rap von Wordsworth. Ernsthaftere Charaktere bevorzugen wahrscheinlich ”New Thunder“ mit Beans, das hat den energischeren Rap und die schleppend eindringlichere Musik. Aber ich mag ja keine Leute, die [...]

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| 12:54
 
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V/A – Studio One Women (Soul Jazz Records / 121)

Der Titel sagt alles: feinster Rocksteady und Roots-Reggae aus Jamaica. An den Mics ausschließlich Mädels, die sich in der Studio One-Familie nicht nur ums Kochen und um die Buchhaltung kümmerten, sondern alles andere ebenso zuverlässig und hochqualitativ erledigen konnten wie die Jungens. Allesamt großartige Tracks, entstanden zwischen 1966-1981 und eingespielt von Jennifer Lara, Angela Prince, [...]

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Bong-Ra – I Am The God Of Hellfire (Very Friendly / 029)

MTV-Rave oder so ähnlich könnte man das Album treffend untertiteln. Liest sich schauderlich, ist aber in der Tat gut gemeint. Obwohl MTV durchweg scheiße ist und nie und nimmer unterstützenswert, legt die Platte doch einen gehörigen Druck an den Tag, der allen Kids die Unterwäsche schwärzt. Kommen noch Vocals dazu (Mike Redman, Hanin Elias, MC [...]

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| 12:52
 
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Halma – Back To Pascal (Sunday Service / 09)

Slowcore bedeutet eigentlich immer, dass das, was draußen passiert, nicht wichtig ist. Halma haben das verinnerlicht, knipsen die Zeit aus, bauen sich im Kreis auf und spielen sich gegenseitig ihre Gedanken vor. Langsam, dunkel, repetitiv, meistens iinstrumental und wenn doch Vocals eingesetzt werden, erinnert es an die großen Momente der Swans. In Hamburg geht so [...]

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| 12:52
 
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Teebee – Not The One / Step Up (Subtitles / 049)

Neuro-Funk König Teebee aus Norwegen mit einem neuen Release auf seinem eigenen Label Subtitles. „Not The One“ fängt mit sehr pompös anmutenden Sounds an, auf denen dann R’n’B lastige Vocals gelegt werden. Natürlich lassen die für diese Stilrichtung typischen Sounds auch nicht lange auf sich warten. Beim ersten Hören wartete ich vergeblich auf einen fulminanten [...]

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| 12:51
 
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Ill Logig & Raf – One Stop to Glory ft. Don-e (Total Science & Paradox Rmx) (DZR / 004)

Total Science haben sich bei diesem Remix sichtlich wenig Mühe gegeben. Break-Preset: A, Bass-Preset: C, Sounds-Preset: B. Zusammengeschustert nach Schema: F. Ist man fanatischer Total Science Fan, hat man hier einen typischen Track von den Jungs mit „neuen“ Vocals, ist man kein begeisterter Anhänger von ihnen, kann man immer noch einen anderen, weitaus besseren Track [...]

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| 12:51
 
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Kabuki – Beyond Words / Trailblazer (Liquid V / 012)

Kabukis Debüt auf Liquid-V! „Beyond Words“ auf der A-Seite ist ein Liquid-Tune der wirklich Spaß macht. Im Detail sehr anspruchsvoll produziert bleibt dieser Track nach längerem Zuhören immer noch spannend. Über „Trailblazer“ könnte man jetzt das gleiche schreiben. Auf jeden Fall liefert Kabuki hier eine der besten Maxis seit langer Zeit auf Liquid-V ab. Fern [...]

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| 12:51
 
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Zongamin – Bongo Song (Ed Banger Records)

Das Pariser Label Ed Banger ist eines dieser Hipsterlabel für das der Post-Electroclash-Zug im Sinne von konsequentem Freestylen auch die nächsten fünf Jahre noch gut gelaunt weiter seine Runden drehen kann. Zongamins ”Bongo Song“ lässt die Bongos zur Rockbassline zappeln und ist dabei angenehm unhysterisch. Auf der B-Seite gibt es dann noch Remixe von Mr.Flash [...]

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| 12:50
 
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Glim – Aerial View Of Model (Karate Joe / 19)

Karate Joe aus Österreich macht zum Jahreswechsel einen fulminanten Neustart mit diversen Releases, die alle umbedingt angehört werden müssen. Mit Glims zweitem Album, geht es zunächst schlicht und einfach um die Tatsache: Ambient ist kein Schimpfwort mehr. Die Stücke des Albums sind so weich, so persönlich, so einfach und reduziert, dass man sich ihrer Schönheit [...]

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| 12:50
 
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Mimi Secue – Naila (Karate Joe / 18)

Mimi Secue wussten schon mit ihrem letzten Album “Forst” zu beeindrucken. Wundervoll postrockige Tracks, lang und intensiv. “Naila”, das mittlerweile vierte Album der österreichischen Band, ist das definitive, die ultimative Ansage an alle Gitarren-Bands. Ohne Ecken und Kanten wird das Projekt “Schönheit” bis in alle Ecken ausgelotet. Einfach auf dem Gitarrenhals Platz genommen, genau zugehört [...]

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| 12:49
 
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Depeche Mode – A Pain That I’m Used To (Bitstream Mixes) (Mute / PBong36)

Es wäre interessant zu erfahren, ob Bistream eigentlich Depeche-Mode-Fans sind oder nicht. Die beiden Mixes dieser Maxi lassen sich jedenfalls in beide RIchtungen deuten. Der Threshold-Mix shiftet den Album-Opener von DM so derartig um, dass man sich das nur so erklären kann, dass alle Samples in der MPC verschwanden und Note-Repeat auf volle Pulle lief. [...]

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| 12:49
 
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V/A – Futurism Ain’t Shit To Me 2 (Kyo / 006)

Neue Runde, neues Glück. Der erste Teil von Kitty-Yos HipHop-Compilation bot einen guten Überblick über das, was jenseits von Majors im HipHop weltweit passiert. Der neue, zweite Teil knüpft dort an. Soul Junk, Forss, The Tape, Sole, Slum Village, NQ, Quasimoto, Prince Po, Deadalus, Jackson & His Computer Band, Stacs Of Stamina, Otto von Schirach, [...]

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| 12:48
 
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Hiem – Zombie Party (Crosstown Rebels / 023)

Zünd das Lagerfeuer an, Hiem kommt mit Klampfe und Groovebox vorbei. Auf seiner zweiten Maxi für Crosstown Rebels darf wieder geschwelgt werden. Bleepig und mit introvertierter Indie-Attitüde säuselt einem der durch den Vocoder gejagte Vocal-Loop in die Ohren, bis man im Takt nickend in sich zusammen gesackt ist. Konrad Black nimmt das Vocal als Ausgangspunkt, [...]

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| 12:48
 
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3 Channels – Super Jurek! EP (Crosstown Rebels / 022)

Die beiden Jungs aus Stettin kommen so langsam auch herum. Nach EPs auf Trapez und Trenton jetzt also Crosstown Rebels. Drei Tracks, die ihre spooky Grundstimmung mit einer gehörigen Portion Effektfummelei und rockenden Synthiesequenzen würzen, und damit bis in die feinste Automation funktional sind. Drei sichere Hits für den Dancefloor, irgendwo zwischen Trentemöller und Wighnomy [...]

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| 12:39
 
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Mathew Jonson – 7.19 FM David EP (Wagon Repair / 010)

Während die A-Seite ein unerwartet technoider Oldschooltrack ist, an dem eigentlich nur noch die Beats so wirklich an das erinnern, wofür Mathew Jonson steht, ist die B-Seite eine eigenwillige, jazzig-wirre, verdrehte, fingerfertige Basslines generierende, harsch in Szene gesetzte Hallräume verbreitende, vershuffelte Hihats zirpende Nummer, bei der alles drauf aus zu sein scheint, für sich selber [...]

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| 12:38
 
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Detroit Grand Pubahs – Assitance From An Unknown Source (Deletefunk)

Mal die deepere Seite von den Pubahs. Elektroid, klar, aber auch sehr intensiv und galaktisch breitwandig angelegt. Auf der Rückseite ein noch spleenigerer Elektro-Track und ein Remix von Ectomoph. Dunkel aber gerecht. bleed

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Ben Klock – Two (Memo / 002)

Brilliante Fortsetzung der ersten EP auf Memo, denn auch diese vier Tracks rocken irgendwie aus der Hinterhand mit verknautschtem Soundgefühl und überraschend unauffälliger Eleganz. Meistert alles diese EP, egal auf welche Wege sie sich begibt. Oldschoolig plinkernd oder rabiat, abstrakt oder rockend. Fast ein Clubhörspiel diese vier Tracks. bleed

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