Mathias Schaffhäuser – Lost Vox (Ware / 059)
Auf der A-Seite kommt Mathias mit einem dieser vor Energie berstenden Tracks, die sich dennoch gut an Losing Control erinnern und dabei immer konzentrierter auf einem Hintergrund von – oder träum’ ich die – unerkenntlicher Stimme, eigenwilligste Bleeps und Synthesizer zum singen bringen. Break, Detroitstrings, nur ein Hauch, und dann hebt der Track noch mal [...]
Dapayk – Giornata EP (Friends Of Tomorrow / 004)
Freak! Muss wieder und wieder zugeben, dass Tracks von Dapayk einfach so lässig grooven können, dabei aber dennoch immer so verkrabbelt nervös und zerzaust wirken, dass vermutlich genau zwischen diesen beiden Extremen das entsteht, was man an den Tracks immer wieder so mag. Irgendwie schafft er es immer, die Soundästhetik so von Unwahrscheinlichkeiten durchziehen zu [...]
Mark Flash – Soul Power EP (Hi-Phen / 015)
Von Mark Flash hatte ich bis jetzt noch nichts gehört. Mark Monday, der hier zwei Remxie beisteuert produziert sich gerade quer durch die Labelfraktion, die sich um sich um die Neo-Acid- und Electro-House-Welle verdient gemacht haben. Würde michnicht wundern, wenn er bald auf Mood Music etwas veröffentlichen würde. Hier geht er allerdings etwas discoider vor [...]
Marc Romboy Vs Ray Willburn – Shake it again EP (Brique Rouge / 051)
Systematics Marc Romboy nimmt sich das Accapella eines älteren Brique-Rouge-Tracks (039) und baut darum einen Partytrack der genau zwischen Systematic und Get Physical passt.Chris Carrier & DJ Wild werfen wieder iher 303 an und machen, was man in einer solchen Konstellation eben macht. Mike Monday auf der B-Seite schießt dann mit seinem Versuch, Phuture-Intensität zu [...]
Frankie Flowers – Sweet Sister Voodoo (Crosstown Rebels / 024)
An wen erinnert mich nur diese Bleep-Melodie, die uns Frankie Flowers da auftischt? Von dieser fast schon Hood’schen Sequenz ausgehend, schwingt er sich aber in kürzester Zeit zu einem hittiegn Electro-House-Track mit Vocoder-Fetzen auf. Die B-Seite dann mit oldschooligen Chords nicht weniger eingängig und von poppiger Funktionalität.sven.vt
Drumatic – Wrong Means Right / The Specialist (Phunkfiction / 005)
Drumatic t.a.f.k.a. Sandroid fühlt sich in Chemnitz ebenso zuhause wie in Dead Metropolis. “Wrong Means Right” ist einer der coolsten Roller seit langem. Ultrafunky, minimal und eingängig. Die Wirkung kommt langsam, aber sie kommt! Die dezente Gitarren-Linie setzt den besonderen Akzent. Kleine Änderungen im Detail halten die Angelegenheit spannend. “The Specialist” trägt dann etwas mehr [...]
Heist – Metal Slug / Sin City (Metalheadz / 069)
“Metal Slug“ rotzt so richtig trocken, als ob Gollum feucht aushustet. Knackige Gallopp-Beats, die genug Luft zum Atmen haben. Elektroknarzgeräusche. Im Wechsel dazu Goldie-typische Streicher. Irgendwas paßt hier nicht. Eigenwillig. “Sin City” filtert prägende Sounds der Endneunziger-Techstep-Tracks heraus – hier mal ein Dom & Roland, da mal ein Ed Rush & Optical – eine gute [...]
Potential Bad Boy – Girlz / Jump 2 The Sound (Ganja / 013)
Potential Badboy ist 2004 als die Wiederentdeckung gefeiert worden, woraufhin sich viele fragten warum. Tja, warum wohl … “You’re Mine“ … „Love“ – er ist eben einer von den alten Hasen, die wissen wie die Beats rollen und der Bass geformt sein muß, damit er sanft und gezielt in die Hüfte drückt, und ohne daß [...]
Apoll – From A To B (Tongut / 021)
Zwei sehr gut klockernde Tracks vom umtriebigen Labelmacher von Tongut, der hier mehr, denn je seine kleinteilige Seite entdeckt, und dabei, so minimal wie eh und je, die Tracks eher als Tool sieht, innerhalb derer alles erlaubt ist. Spleenig und voller guter Effekte und Kanten.bleed
Trixie Stalker – Control Retreat Resign (Tongut / 020)
Düstere Platte für Tongut die sich sehr in den harschen grabenden Sounds verlieren kann und damit jeden noch so bösen Technofloor gut in den Griff bekommen könnte. Als Abschluss dann mit “Resign” ein Hauch von Versöhnung mit klingelnden Melodien und leicht pustig eleganten Beats zu einer fast detroitig wirkenden Hymne.bleed




