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22.03.2006 | 21:26
 
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Dictaphone – Vertigo II (City Centre Offices)

Sie sind ein Galerien-Duo, der Elektronik-Verdreher Oliver Doerell und Saxophonist Roger Doring. Wer Kontemplation nicht für eine Kardinaltugend hält, hat bei Dictaphones Tautropfenmusik schlechte Karten. Aber wer gerne das Ohr an alte Taschenuhren hält und auf den kleinen, unregelmäßigen Klick nach dem regulären Klack wartet, der wird bei den impressionistischen Improvisationen des Duos reich belohnt. [...]

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21.03.2006 | 13:03
 
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Rekorder 04 (Rekorder / 004)

Irgendwann verrät mir mal jemand von wem diese Platten eigentlich stammen. Jedenfalls ein perfekter Playground für immer zwingender werdende minimale Monstertracks, die mich hier in der Richtung an so manches auf dem “geheimen” Steve Bug Label Traffic Signs erinnern. Klar, einfach, etwas oldschoolig und sehr konkret produziert, dabei aber definitiv mit einer jeden Track durchziehenden [...]

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| 13:02
 
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John Dahlbäck – Huggy Music (Pickadoll / 006)

Immer noch in Bestform und mit vier Tracks die sich mal wieder genüsslich quer durch die von Dahlbäck geliebten Sounds und Effekte schleifen und dabei dennoch alles andere als langweilig sind, weil er – jedenfalls in meinen Ohren – immer wieder den Dreh findet, aus einem Track einen Hit zu machen, der genau die richtige [...]

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| 13:01
 
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Citizen Kain – I Wonder (Danced Records / 005)

Offensichtlich kann man mittlerweile ohne Probleme rockende fast poppige Tracks machen deren Groove um mehr als nur eine Ecke funktioniert. Die Bassline muss nur einfach ordentlich ruff rubbeln. Shuffle hieß das früher mal, jetzt sind wir schon einen Schritt weiter und dabei bleibt trotzdem klar, dass wie z.B. auf “I Wonder” mehr als nur eine [...]

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| 13:00
 
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Trick & Kubic ft. Valeska – Easy (Great Stuff Recordings / 024)

Im Original ein Track bei dem man immer ein klein wenig befürchten muss, dass er zu poppig wird, und die Strings hat man wirklich schon etwas oft gehört, dafür aber gibt es diesen unerwarteten Fadeout und die Bleeps zu den sehr sympathischen klassischen Vocals. Dazu kommen dann zwei Remixe von Misc (einer unter ihrem neuen [...]

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| 13:00
 
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Diringer – Flake Escape (Kling Klong / 003)

Ein solider Track dieses “Flake Escape” aber irgendwie will er dennoch nicht so richtig begeistern und hat es gegen die bisherigen Releases von Kling Klong meiner Meinung nach auch schwer. Die zentrale Sequenz nimmt zwar stellenweise überraschende Wendungen, aber eben in den feinen Momenten in denen man was wagen könnte wird auf einen etwas klassischen [...]

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| 12:59
 
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Swoop – Black Market (Craft Music / 004)

Ah, das ist Tomcrafts Label. Ich hätte mal diese Zettel aufmerksamer lesen sollen. Die B-Seite mit dem Özgür Can Remix ist ein ziemlich monströser Killertrack, bei dem sich die Basslines nur so überschlagen und die zerrigen Hitsequenzen perfekt durch das staubig schuffelnde der Grooves im Zaum gehalten werden. Das Original wirkt dagegen zunächst fast schon [...]

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| 12:59
 
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Lopazz / Bad Cop Bad Cop – Lasergun / Cube 1 (Lasergun / 036)

Lopazz zeigt sich auf der neuen Lasergun mal von einer anderen, spartanischeren Seite und lässt zunächst die Beatbox arbeiten bevor er sich einsingt und den Track in eine spritzend ausufernde Nightclub-Funk-One-Man-Show verwandelt. Ein Track, der sich definitiv anschleicht, um einem das Hirn zu stehlen. Die Seite von Bad Cop Bad Cop kontert mit einem fast [...]

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| 12:57
 
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Elbee Bad – Reality Check (Lasergun / 037)

Sehr schwergewichtiger housig dichter Oldschool-Track mit tiefergelegten Vocals, rabiaten Faderstunts, die dem Track noch mehr Liveflavour geben, so als hätte man sich wirklich auf einmal in einen Detroiter House Club der Vergangenheit verirrt und dazu kommt dann noch dieses eigenwillige opernartige Vocal-Sample, dem man irgendwie Soul unterstellen muss. Stranges schwergewichtiges Release dass man im richtigen [...]

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| 12:57
 
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Decibel – Versus EP (Mineral Music / 003)

Sehr coole EP mit Grooves die einen überraschen, weil sie Techno und Shuffle auf eine Art verbinden die viel mehr House-Roots hat und dabei dennoch schwer angedubbt und auf eigenwillige Weise Latin bleiben. Der Pierre Bucci Remix gehört zum reduziertesten Sounddesign was man von ihm bislang hören konnte und was J.Haze mit dem vertrackt groovenden [...]

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| 12:56
 
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Zavoloka & AGF – Nature Never Produces The Same Beat Twice (Nexsound / 044)

Eine sehr extreme knisternde verkaterte Platte, die man irgendwo zwischen russischem Chanson und vertracktem digitalem Beat-Experiment verorten könnte, wenn sie einem nicht ständig aus den Fingern springen würde. Die Tracks sind konsequent nicht viel länger als eine Minute und verstehen sich deshalb aber trotzdem weniger als Skizzen, wobei ich mir gut denken kann, dass irgendwo [...]

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| 12:55
 
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V.A. – 100%Pure (100% Pure)

100% Pure, die es ja schon seit 1993 gibt (damals von Dylan Hermelijn und Sandy Huner gegründet) und eine Weile lang untergetaucht war, ist dennoch eins der beständigsten Größen in der Amsterdamer Detroit-Welt. Und sie haben auch immer einen Grund zu feiern und wie hier eine Compilation mit acht kickenden Tracks zu machen, die bei [...]

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| 12:54
 
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A Made Up Sound – Sunday / Late Drive (Philpot / 016)

Viel zu selten hört man diese Art von Housesound mit tief shuffelnden Beats und verhalltem plinkerndem Piano, Backgroundgeräuschen, die klingen wie im souligsten aller Clubs aufgenommen und so zeitlosem Moog-Sound dazwischen, dass man glaubt vor lauter Dichte keine zwei Zentimeter mehr geradeaus sehen zu können, obwohl einem alles klar wird. Definitiv eine Entdeckung dieser Dave [...]

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| 12:53
 
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V/A (Mindtours / 010)

Mindtours machen gerne Compilations. Hier mit Tom Ellis, Duckett, Steevio und Katsuya Urushizaki, die alle drei vor allem dem minimalen Funk verschrieben sind. “Glad To See It’s A Set” ist einer dieser Tracks von Ellis bei dem mitten im trockensten holzigen Groove immer wieder Sounds auftauchen, die dem Funk eine Öffnung hin zum Licht geben [...]

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| 12:52
 
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Dave Ellesmere – Standing In Line / Grid Variation (Intacto / 005)

Noch so ein Label, dass es in sich hat und Tracks releaset, die auf dem Floor immer soviel Gewicht haben, dass jeder einzelne zu einem Klassiker werden kann. Dave Ellesmere entwickelt auf “Standing In Line” diesen oft unterschätzten reduzierten Technosound der von frühen Minimalisten erbt. Ein Stück wie eine Landebahn. Fast schon Detroit Beatdown ist [...]

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20.03.2006 | 14:01
 
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Digital Funk Addicts – Higher Level (Moods And Grooves / 036)

Sehr deep auch diese EP der Digital Funk Addicts, die mit einem leichten Sprechgesang über slammend runden Beats und detroitige Flächen so lässig von dem reden, was andere immer mit Zwang erreichen wollen, dass man bereit ist für die nächsten Jahre an House zu glauben. Einfach so. Auf der Rückseite dann noch zwei Tracks die [...]

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| 14:01
 
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Gene Hunt – Inspire (Moods And Grooves / 035)

Es gibt einfach kein deepes Houselabel, das an Moods And Grooves herankommen könnte. Gene Hunt beweist das hier mit einem Track der in drei Mixen so magisch und elegant erklärt, dass man immer noch von Liebe und Glück singen kann und das klingt wie eine Offenbarung. Mixe heisst hier übrigens nicht, dass die Tracks nicht [...]

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| 14:01
 
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Douglas Greed – Glue Ep (Combination Records / 039)

Sehr subtile minimale EP, die mit ihren gespenstischen Sounds und dem konkret trockenen Groove zu einem richtigen Afterhour-Hit werden könnte, der manchen Guido Schneider-Tracks gefährlich werden dürfte. “Hypnotize” ist mir allerdings etwas zu sehr in sich selbst gefangen. Der Remix von “Delicate” kommt von Hemman & Kaden und ist der für sie klassische krabbelig-plastilline Effektsound, [...]

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| 14:01
 
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House Of Black Dress – No One To Care For (Fresh Meat / 001)

Das neue Label von Mazy und David Duriez kommt mit einem so unglaublich glücklichen House-Groove daher, dass man dem Track dieses Diven-Soul-Vocal nicht nur abnimmt, sondern plötzlich erkennt, dass House mehr Gesang braucht, vor allem wenn er digital so komprimiert wird, dass man ihn einfach wie einen Sound hört, der eine ganze Epoche in den [...]

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| 14:00
 
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Scandal Inc. – Creep (Coco Machete / 025)

Wie so oft bei Coco Machete ist auch diese EP oldschoolig im Sound, aber genau das macht die besondere Stimmung des Label aus, denn niemand sonst schafft es auf einen so einfachen Groove und so klassische Sounds ein “You are about to get jacked” so präzise zu platzieren wie diese Posse. Böses Acidmonster auf der [...]

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| 13:57
 
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Aspro & Reynold – Angle And Curve (Trenton / 010)

Überraschend trocken rollend und technoid ist diese neue EP auf Trenton geworden, aber es wäre nicht Trenton, wenn es hier um Grooves gehen würde, die nur gradeaus denken können. “Angle” zieht all seine Energie aus diesem pulsierenden Bass, in dem die Bassdrum fast verschwindet, und aus dem heraus alles an zwingend flirrendem Sound gedacht wird. [...]

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| 13:57
 
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Catwash – Mohake Dreams (Catwash Records / 003)

Auch Catwash hat sich nach nur 3 Releases schon völlig etabliert und sichtlich lassen es sich die beiden (DJ Wild und Chris Carrier) gut gehen im effektvollen wummernd kickenden Sound und dröseln die Chrombleeps durch Kaskaden aus Vocal-Echos und rocken mitten im Track in eine dieser Italo-Trance-Hymnen zu denen man fast schon wieder schunkeln muss. [...]

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| 13:56
 
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Parker Frisby – Und Was Jetzt? (Stil Vor Talent / 003)

Zwei endlos ausufernde Discofunk-Tracks, die sich um Kopf und Kragen jammen, aber dabei immer auf die Füße fallen. Soviele Hände wie man bei diesen Tracks in die Luft reißen möchte hat man gar nicht. Basslines dick wie ne 10er-Karte im Fitnesscenter, aber mit soviel Humor, dass schon mal mittendrin albern gehustet werden darf. Das Label [...]

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| 13:56
 
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Joakim – I Wish You Were Gone (Versatile / 046)

Klar, Joakim ist einfach allein auf seinem Planeten. Und dass er nach so langer Zeit endlich mal wieder mit einer eigenen EP rausrückt macht klar, dass Eigenheiten mehr als gefragt sind (der Arme musste Berge von Remixen abarbeiten). Niemand sonst nimmt man einen spartanisch shuffelnden Discogroove so sehr als notwendige Richtung für ihn selbst ab [...]

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| 13:56
 
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Solieb – Respell / Angular Momentum (Maschine / 004)

Maschine muss man ja schon als Konzept ansehen, und dieses Konzept wird mit der vierten EP immer klarer, vor allem weil ein Track wie “Respell” wirklich neu definiert wo man mit Techno stehen könnte, und wieviel weiter wir eigentlich alle schon sein könnten. Extrem vielseitig und gewagt in seinen eigenwilligen Ausbrüchen, dabei konsequent digital und [...]

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