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26.05.2006 | 14:42
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Ich seh das schon kommen. Hey-O-Hansen werden mit ihrem neuen Bandmitglied Gordon die Nachfolge von Dr. Alban antreten. Das ist kein Diss und, hey, mitgesungen haben wir alle damals, oder? Na bitte. Ich meine das durchaus positiv, denn: lo-fi waren Hey-O-Hansen immer und haben im Laufe der Jahre ihren Sound Schritt für Schritt vom klassischen [...]
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| 14:40
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Nach zahlreichen CDrs kommt Rutger Zuydervelt nun mit seinem ersten “richtigen” Album und schlägt gleichzeitig eine neue, überlegtere Richtung ein. Regierte früher das Experiment, ist “Marijn” brilliant durchkomponiert, durchdacht und – ja – schlicht fantastisch. Wundervolle Klangkollagen mit viel Gitarre und wenig digitalem Gekrabbel, spontanen Ausbrüchen à la Fennesz und Klavier-Miniaturen, die einen sprachlos machen. [...]
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| 14:38
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Und ein weiteres Netaudio-Label wagt den Sprung in die Wirklichkeit, tauscht Bandbreite gegen Jewelcases und die erste Compilation kann sich sehen lassen: Marsen Jules, Julien Neto, Jasper TX, Library Tapes, Gultskra Artikler, Greg Haines, Svarte Greiner, Yasume, Deaf Center, Ryan Teague und Makunouchi Bento rollen ihre langsamen, gefühlvollen Tracks aus und die Zeit ist längst [...]
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24.05.2006 | 15:50
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Wieso ist der höhere Blödsinn von Koze eigentlich immer so herzergreifend? Die Rammelwolle-Remixe führen es vor: Koze ist der norddeutsche Theo Parrish. Michael Mayer bereitet ”Grundton“ zu einem zerpflückten, pappigen Desolat-Deephouse auf, der das ganze zerfallende Detroit in der nuscheligen Strophe bündelt: ”Ich hab da so den Grundton … eine Idee … dann geht’s los: [...]
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| 15:49
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Es ist schon eine Last, solch Namen wie UR oder Submerge mit sich herumzutragen. Einerseits der glorreichen Geschichte verpflichtet, andererseits in genau dieser gefangen. Längst sind Zeiten verblasst, in denen Innovation und Funktion in UR-Produktionen gemeinsam vertreten waren. Daran wird auch diese LP nichts ändern. Die Tracks, oft nach gleichem Schema, strampeln sich im [...]
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| 15:49
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Sehr smooth und mit viel leichtem detroitigem Hintergrund diese D5, aber dennoch eine eher housig zurückgelehnte Platte für Momente, in denen man eh schon vor Hitze dahinschmilzt. http://www.delsin.orgbleed
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| 15:49
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Das bezauberndste und säuseligste Duett von dem Album zusammen mit einem typischen Dani Siciliano-Frühlings-Track werden für diese EP aus dem Album ausgekoppelt aber letztendlich ist “Scale” eben doch etwas, das man vermutlich als Ganzes oder gar nicht hören wird. Für den Club ist das jedenfalls kaum etwas. Bootlegger werden allerdings die Accapellas lieben. bleed
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| 15:48
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Ein sehr smooth gleitender, deeper aber dennoch straighter Track für Sten, der seine Lieblingssounds hier mal eher als Verzierung nimmt und sich auf eine eigene Acid-Version konzentriert. Die Rückseite wird dann noch etwas deeper und lässt die Melodien wieder die Überhand gewinnen, selbst wenn sie spartanischer eingesetzt werden. Gespenstisch und leicht jazzig in den Untertönen [...]
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| 15:48
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Jacek ist nach wie vor in Höchstform. Hier variiert er ein bedrückend schönes String-Thema, bei dem Carl Craig oder Derrick May Pate gestanden haben könnten und webt darum zwei pulsierend, klappernde Tracks, die einen wunderbaren Schwebezustand vermitteln, der den frenetsichen Dancefloor kurz anhalten kann und trotzdem die Spannung und Intensität nicht verspielt. Wie die B-Seite [...]
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| 15:47
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Jau, Jackmate und Marcin ”Highfish“ Oz holen die Inner-City-Chords wieder aus der Mottenkiste der Geschichte und jammen mit diesem klassischen Thema und einer 808 in den Sonnenaufgang. Funktioniert noch immer und hat etwas zeitlos Erhabenes. Auf der B-Seite wird dann eher ganz modern das endlose Afterhour-Driften musikalisch begeleitet. Eine trippige Minimal-Exkursion mit schabenden Percussions und [...]
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| 15:47
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Hemman & Kaden und Pan Pot schnappen sich die beiden Tracks des Misc Albums und machen eine für Sender fast untypisch reduziert minimal klöppelnde EP daraus, die es in sich hat und davon lebt, die Sounds von Misc schön flachzulegen. Hymnischer und mit vielen Bonus-Akkorden auf der Hemman & Kaden Seite und säuselnd in diesen [...]
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| 15:47
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Wer Jesse Somfay kennt, der weiß, dass er ein sehr subitler König des smoothen Arrangements ist und das scheint auch hier überall durch, aber irgendwie ist mir die A-Seite der EP doch ein wenig zu wuchtig in der Bassline und verliert darüber ein wenig an Intensität und auch die perkussiven Eskapaden auf dem Titeltrack überzeugen [...]
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| 15:47
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Schon überraschend wie sehr diese Tracks von Adam Sky (Adamski) nach albernen Rave-Hits der frühen 90er klingen ohne dabei in der Old School gefangen zu bleiben, weil er einfach zu dreist in den Sounds bleibt. Mich erinnert das an manche Chill-Platten. Aber irgendwie möchte man doch mehr als nur diesen einen Track hören um sich [...]
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| 15:46
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Diesmal sind Chardronnet und Markese mit Cosili an der Reihe sich den Track von Steve Barnes vorzuknöpfen und Chardonnet macht seinem Ruf alle Ehre, lässt die Grooves ganz über einen plockernd clonkigen Sound laufen, der immer mächtiger und schwerer vom Rest des Tracks angetrieben wird ohne dabei seine Ruhe zu verlieren. Wer hätte gedacht, dass [...]
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| 15:46
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Bang to the bang: Der 030-Edit der neuen Shed-Maxi lässt sich mit seiner Batterie straighter Beats nicht vom Wege abbringen. Schritt für Schritt kommt dann die stehende Fläche, die den Shuffle unter sich begräbt und alles herrlich anmalt. Rauf und runter. So einfach ist das. Killer. Der 033472-Edit auf der B-Seite gibt sich dann noch [...]
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| 15:45
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Was soll man zum neuen Album von Scott Walker noch groß schreiben, wenn es doch überall bereits grenzenlos abgefeiert worden ist. Nicht zu Unrecht. Lassen wir also alle Infos zu Walker und seinem Stil des Mysteriösen direkt weg und konzentrieren uns auf die Musik. Für die, die Walker nicht kennen, weil sie schlichtweg zu jung [...]
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| 15:44
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Gut gemacht, erst Rephlex jetzt gleich zwei 12″ für Soul Jazz Records, für die Mala und Coki von Digital Mystikz ein paar verschollen geglaubter Dubs ausgegraben haben. “Misty Winter” schlängelt sich mit spärlichen Beats entlang der grummeligen Bassline hinein in melancholisch schimmernde Momente. Mit Congas, etwas mehr Upbeat und Rastafari-Samples machen sie auf „Conference” weiter. [...]
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| 15:44
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Der „Monsoon”-Remix ist mittlerweile schon zwei Jahre alt, und war einer von Loefahs ersten Entwürfen seines mittlerweile Trademark Half-Step Styles. Der „I”-Remix macht genau da weiter, stehende Bassline, verlassene Snares und unendliche Räume aus Delay und Hall, in denen immer wieder diese Jungle und Soundsystem-Fragmente aufblitzen, die einen übergeordneten Groove anbieten, der sich gewohnten BPMs [...]
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| 15:44
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Reduziert swingender Stepper Tune von Mala, der mit seinem skippy Groove und den perfekten Samples auf jeglichen Soundmachismo getrost verzichten kann. Skream lässt seine Bassline gekonnt hüpfen, schüttelt hier und da ein bischen und schiebt am Ende nochmal einen Layer drunter. Zeitlos gut.http://www.dmzuk.comorson
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| 15:43
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Dass ich eine CD tagelang auf Repeat gehört habe ist mir lange nicht mehr passiert, genau genomen das letzte mal bei Rhythm + Sounds Showcase Album mit Tikiman. Burial ist voll von verschlungenen Texturen, verloren geglaubten Syncopations, des ewigen Londoner Pirate Station Noise, Rave-Fragmenten und seiner Liebe an Glanzzeiten des Vocal-Samples. Mit einer verblüffenden Lockerheit [...]
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| 11:50
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Ich weiß auch nicht warum ich immer finde, dass CDs völlig anders klingen als 12″s. Hier jedenfalls war es verblüffend, denn die CD der Platte hat sich mir gar nicht erschlossen und bei der 12″ weiß ich genau worum es gehen soll, wenn es mit “Ahacid” dann gleich auf den Groove zugeht und so merkwürdig [...]
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| 11:50
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Klar, wer sonst wenn nicht Antonelli sollte einen Track der “Music, Music, Music (and Music)” heißt remixen? Er vertieft sich weit in eine nostalgische Bassline und die orgeligen Akkorde und das reicht schon damit sich die Welt um diesen Track dreht, nicht anders herum. Und dabei schafft es Antonelli auch noch mit aufgedrehter Orgel und [...]
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| 11:49
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Etwas besinnlicher als auf den Einmusik Platten geht es bei dieser Solo-EP von Pelly Buys zu, auch wenn hier groß leuchtende Strings im Zentrum stehen. Es ist doch ein deepes Stück, das viel schillernde Sehnsucht in sich hat und fast wie von selbst zu einer zwingenderen Bassline zu finden scheint. Slow-Motion-Rave par Excellence. Die Rückseite [...]
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| 11:49
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Definitiv eine Platte zu der man gerne vor sich hinpfeift. So glückselig, wie dieses “Wonder You” vor sich hin in einem typisch kölschen Trancestil gleitet, ist eigentlich gar nichts mehr auf der Welt übrig, was einen noch bedrücken könnte. Subbassmelodien, klingelnder Teppich und stapfende Bassdrum. Manchmal ist das alles was man braucht. Die Rückseite beginnt [...]
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| 11:49
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Irgendwie hat Dumb Unit so langsam einen neuen Sound für sich gefunden, der voller minimaler Kleinteiligkeit steckt aber dennoch einen treibenden technoiden Unterton hat. Auf der EP von Bvoice & Khz, wer immer das sein mag, bläst sich das auf der A-Seite langsam zu einem von der runden Bassline getragenen fast poppig knistrig deepen Stück [...]