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25.07.2006 | 01:39
 
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Marcello Giordani – Synthetic Music Pt.2 (Players Paradise / 008)

Ziemlich übertriebene Italo-Bassline, ziemlich übertriebene Euro-Synths, ziemlich übertrieben. Wenig mehr. So lässt sich die A-Seite eigentlich ganz gut zusammenfassen. Auf der B-Seite ist auch so ziemlich wenig los.bleed

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Moritz Piske – Ein Känguruh Im Clubraum (Opossum Records / 008)

Zwischenfrage? Brabbeln Känguruhs eigentlich? Der Track tuts. Und zwar konstant und gerne mit kräftiger Filterunterstützung bis hin zur Blödelei. Ein bischen weniger davon und der Track hätte gut stimmen können, so aber ist es doch etwas zu übertrieben. Die Rückseite wummst dafür entspannter und albert wenn mit der Bassline rum, das kann man immer brauchen, [...]

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| 01:38
 
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Butane – Patience EP (Catenaccio / 004)

Sehr darke Tracks selbst für Butane Verhältnisse, was vermutlich daran liegt, dass “Suffering Man” erstens kein sonderlich upliftendes Thema ist und zweitens die Beats des Tracks in ihrer sehr strikten Geradlinigkeit einen auch echt dazu verleiten. Den Vorteil den es hat ist, dass Butane seinen Subbässen fröhnen kann und dass es auf “The Girl Is [...]

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Einmusik / Gebrüder Ton – Aus Liebe Zum… (Modus Operandi / 002)

Ach, die erste war schön, auch wenn mir das im Office bei uns keiner glauben wollte. Mit der hier würde ich mich gar nicht erst hintrauen. Schon mal gar nicht mit dem supersäuseligen Italo-Schmankerl von Einmusik namens “Glass Projekte”. Hui. Die Gebrüder Ton reißen es dafür mit einem feinen angezurrten Dubtechno-Track für Synth-Raver wieder raus, [...]

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Gabriel Ananda (Karmarouge Noir / 004)

Auch auf dieser EP lotet Ananda neue Wege aus, wenn auch ganz andere als auf der Glückskind EP. Hier geht es mit AC/DC erst mal darum, die langsame Modulation des Bass-Sounds durchzutesten, um dann langsam mit wehenden Fahnen loszufreaken. Die Rückseite “21 Ampere” hat einen ungewohnt breakigen Backdrop und wenn man es auf 45 spielen [...]

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[a]pendix.shuffle – She’s Got Moves (Friends Of Tomorrow / 005)

Ganz schön ausgelassen und funky diese drei Tracks von Mr. Gibson. Irgendwie haben sie zwar auch noch das spleenig Vertrackte in den Sounds, das man von ihm gewohnt ist, aber es scheint ihm nicht mehr zu gelingen, einen Track zu machen, der nicht verdammt optimistisch klingt. Mir solls recht sein. Funk war eh schon immer [...]

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Whirlpool Productions – From: Disco To: Disco Part 2 (Great Stuff Records / 030)

Und ich dachte der Track wäre schon wieder an uns vorbeigezogen. Hier ein wummsiger Remix von Mike Mondy, der ohne Erics Vocals vermutlich nicht schlecht gewesen wäre, ein Trick & Kubic Remix, der die Vocals zerrupft und damit eigentlich durchweg gut zum Stakkato-Acid fährt. Da ist auch der kurze Break mit Piano eine ziemliche Erleuchtung. [...]

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Zander VT – Then And Before (Memo / 04)

Zander und VT sind auf ihrer zweiten Maxi komplett im Carl-Craig-Modus. Die A1 könnte glatt auf Planet E erscheinen, so sicher manövrieren die beiden Berliner die leicht eiernden Stakkato-Chords. Und auch sonst regiert hier das Motto: Uplift oder Rausschmiss. Es ist doch schon längst wieder an der Zeit, dass die Breakdowns massiv länger werden, oder [...]

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Markus Müller – Chateaubriand (Connaisseur Recordings / 003)

Die Markus Müller EP hat wohl etwas länger gebraucht aber das warten hat sich gelohnt, denn die sehr spröde manchmal etwas gedrängt wirkende Art seiner Hallräume paart sich hier perfekt mit einem bis ins letzte gestylten Sound der Enge eher zu einem passenden Effekt macht, denn rings herum ist nur Präzision und Weite und vor [...]

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Rekleiner – The State Of Things (Connaisseur Supérieur / 000)

Die erste EP des Sublabels kommt von den Ravern des Monats, Rekleiner. Ein Trancetrack, ja, aber einer der eher an frühe FUSE Platten erinnert in seiner Art auf einem Ton stehenzubleiben und den zu einem weitausladenden Groove zu machen. Dabei aber verwandelt sich der Track dann doch in eine dieser melodischen Monster mit denen Booka [...]

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Dominik Eulberg – Der Buchdrucker (Traum Schallplatten / 074)

Fundamental dunkel und böse heroisch pumpend mit gewissen Nuancen metallischer Hartnäckigkeit. Eigentlich ein Sound der dem Thema völlig angemessen ist. Und weil das alle schon so lange her ist, kommen auch die endlosen Hallräume passend und der hymnische Break von dem aus der Track immer plinkernder und seeliger wirkt sowieso. Definitiv ein Hit. Die Rückseite, [...]

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Luc Ferrari – Son Mémorisé (Sub Rosa / SR252)

Drei neue oder alte Kompositionen des Sensei der Elektroakustik. “Presque Rien #4″ lag neun Jahre auf Halde (1990-98), bevor Ferrari sich entschließen konnte, den Spaziergang rauf zur italienischen Ortschaft Vintimille zu veröffentlichen. Präzise und unerhört faszinierend vermischen sich echte Aufnahmen mit erschwindeltem Hintergrund und bilden ein verführerisches Italien ab, das so natürlich nie existiert hat. [...]

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Treplec – The Moon doesn’t exist/Orsi Schreck (Philpot / 018)

Treplec, Chef von Milnormodern, holt auf seiner ersten EP für Jackmates Philpot Label ganz weit aus, wiegt Bleep- und Soundkrümel in einem bekifft elegischen Gitarren-Jam und schält dann langsam einen nicht weniger bekifften Minimal-House-Track mit sanfter Bassdrum heraus. Eigenwilliger Afterhour-Mover des Monats. Auf der B-Seite dann ein konventionellerer Minimal-Track voller kleiner dubbiger Delays und zerhackter [...]

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Jesse Rose – What do you do if you don’t? (Dubsided / CD01)

House-Musik und Computer-Spiele haben mehr gemeinsam, als man denkt. Unser Fidget-House-Coverstar der letzten Debug trabt auf seiner Mix-CD über einen Jahrmarkt der aufploppenden Gimmicksounds, als ob er Nintendos Super Mario wäre. Permanent federn die Beats, schunkeln und shuffeln, manchmal zieht es ganz House-konservativ mit der HiHat an, kurvt in Afro-Gewässer oder Perlon-Grooves, winkt Atari-Sounds oder [...]

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V.A. – Drum and Bass Head Hunterz (Metalheadz)

Wie immer wenn Metalheadz eine Compilation releast, sind mindestens soviele Hits drauf, dass man sie die nächsten Monate in jedem Drum and Bass Club hören wird. Das ist bei dieser hier nicht anders. Vom smoothen Bassline-Roller Baileys über die psychotische Welt von A-Sides, den eigenwillig spartanischen Funk-Stepper von Commix, das zeitlos schöne Blame Stück, den [...]

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Junction SM (Kal Pets / 006)

Ooops, was ist denn in die Beiden gefahren? Intensiver Zoobesuch und nie wieder runtergekommen? Dandy Jack und Sonja Moonaer jedenfalls verdaddeln sich hier in krabbelndstes Minifunk-Kleingetier zu pappig spontaner Bassdrum als wäre Funk sowas wie ein Kindergeburtstag, den man nur ordentlich durcheinander zu wirbeln hat, dann groovt das schon. Zwei ziemlich reduzierte, spleenige Tracks für [...]

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Amit – Never Ending (Commercial Suicide)

Das Amit Album ist wie erwartet ein kleines Meisterwerk. Eigentlich bin ich mir nicht mal sicher, ob das wirklich Drum and Bass ist. Sein Groove ist einfach zu eigen, um sich gut mit irgendwas Anderem mischen zu lassen. Amit Tracks könnten auch eine beschleunigte digitale Version von Dub oder eben irgendein noch zu erfindender indischer [...]

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Martini Brös – Tracks From The Lab 3 (Poker Flat Recordings / 072)

Ich bin der Meinung man sollte Lizenzen für Minimal-Trance verteilen. Oder das so behandeln wie Luftverschmutzungsquota. Irgendwann ist genug, und wenn nicht wer anders aufhört, darf auch kein anderer mehr. Vielleicht könnte man sogar alle einer Person geben, die dann alleinig die Welt mit dem bekifften Cocktail-Geschummer verpesten darf. Die Martinis sinds jedenfalls nicht, die [...]

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Remute – 5000 Euro (Ladomat)

Wer den slammer schon von dem Album kennt wird logischerweise über die A-Seite nicht überrascht sein. Ein sehr alberner sehr dreister rubbeliger Ravetrack für alle die vom quitschend berstenden Sound von Remute einfach nicht genug bekommen können. Eine echte Kaugummifanfare die man nicht mehr aus dem Ohr bekommt. Smoother dafür die Rückseite mit dem fein [...]

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Freedarich & Stiggsen – Jibbie EP (Freizeitglauben / 015)

Der Schatten von Samim & Michal nach deren letzter EP war lang, aber die Freizetglauben-Debütanten Freedarich & Stiggsen haben mit ihrer ersten EP keine Probleme, diesem Release eine ganz eigene Note zu verleihen. “Brennerpass” ist ein stimmungsvoller, dubbiger Minimal-Track, der nicht nur auf Open-Airs seine ganz besondere Strahlkraft entfaltet. Spätestens wenn die Gitarre am Ende [...]

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Thomas Melchior & Luciano – Solomon’s Prayer / Father (Cadenza / 011)

Thomas Melchior und Luciano haben sich zusammen im Studio eingeschlossen und dabei die Wirkung feinster Verschiebungen und Bewegungen in einem minimalen Groove-Korsett in epischer Länge erforscht. Und die beiden Ergebnisse sind sehr zurückhaltend sanft, sehr driftend After-Hour und sehr state of the art geworden. Schön.sven.vt

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Mariel Ito – Decryptor (Connaisseur Recordings / 006)

Mariel Ito, besser bekannt als Eric Estornel kommt hier mit drei sehr schönen Tracks, die die Grenze zwischen dem was mal Electronica war, bevor es sich den Gesetzen des Dancefloors beugen musste, und Minimal ganz gut in die Zange nehmen. Sehr melodische Tracks also, mit sympathischen Breaks in denen die grade Bassdrum auch mal ruhen [...]

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Alex Under – Multiplicaciones2 (Apnea / 007)

Wer nach den smoothesten Alex Under Tracks sucht, in denen sich seine Art trackig minimal zu bleiben wie in einem Guss in Grooves entlädt, die genau so optimistisch hüpfen wie perlend gradeaus zu plockern, der wird diese EP lieben. Zurecht, denn es gibt kaum einen der es schafft die Verbindung von Minimalismus und klingelndem Sound [...]

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Tadeo – Primer Color De Luminancia: Rojo (Cyclical Tracks / 003)

Wer hier mehr Dubsounds erwartet wird überrascht sein wie straight diese Platte mit einem rockend bleepigen Oldschooltrack loslegt. Tadeo scheint sich bei Alex Under angesteckt zu haben und will darüber hinaus die Floors noch direkter zum explodieren bringen. Dabei vernachlässigt er aber nicht die deepen Grooves und schafft es auf allen drei Tracks ebenso funky, [...]

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Damian Schartz – Confeti (CMYK Musik / 007)

Diese EP erinnert mich verdammt stark an die besten Zeiten von Warp. Dabei ist der Groove eher typisch für die Posse rings um Alex Under zur Zeit. Rund, locker, und fast wie von selbst laufend. Die Sounds und Basslines im Hintergrund aber sind viel versponnener und deeper und auf der A-Seite entfacht er damit für [...]

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