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24.10.2006 | 13:56
 
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Dinky – No Sleep (Horizontal / 003)

Und weiter gehts auf Dinkys immer für Überraschungen bereitem Label Horizontal. “No Sleep” ist ein percussiver Panther, in dem immer wieder neue Hintergründe und Szenerien aufgegriffen werden, die dem Groove seine einzigartige Dichte verleihen. Und dieses animalische “Yeah” dazwischen, das klingt wie ein Ochsenfrosch und die Vocals. Ach. Eine richtige Expedition dieser Track. Und ein [...]

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17.10.2006 | 12:54
 
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Chloe & Sascha Funke – Collective Vol.2 (Bpitch / 134)

Ein ganz schön raviger Track, dieses “Point Final”. Ich finde ja diese 16tel Basslines fast immer etwas bedrückend, vor allem wenn es sich auch noch zu einem dieser hypnotischen Technotracks hochpumpt. Die “Hand In Hand”-Seite gefällt mir da um längen besser. Reduziertere Beats, sympathisch melodisches Thema, aber irgendwie wirkt die Melodie auf mich so, als [...]

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| 12:54
 
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Melchior Production Ltd. – Different Places (Perlon / 058)

Was für ein deepes zurückhaltendes Monster dieses “Different Places” schon wieder ist. Melchior lehnt sich ganz weit zurück und lässt den Groove wie von selbst schwingen und um die beiden Vocalsamples driften, so als wäre der Dancefloor weit eher eine Glaubensfrage, und dann stürzt er sich auch noch in dieses jazzig klimpernde aber absolut ernste [...]

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| 12:54
 
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Benjamin Fehr – Before We Crawl EP (Catenaccio Records / 005)

Ich mag dieses Label von Release zu Release mehr. Und das nicht nur weil diese EP mit dem Track “Feed Me With Your Kiss” an meine My Bloody Valentine-verseuchte Seele apelliert. Nein, die erfinden sich einfach eine ganz eigene Welt von darkem Minimalismus, der trotzdem nichts Bedrückendes an sich hat. “Before We Crawl” ist ein [...]

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| 12:54
 
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Heidi vs. Riton – Vejer EP (Get Physical Music / 054)

Welchen Chicagoklassiker haben sie sich hier eigentlich gekapert? Vielleicht nicht so wichtig, denn was man draus macht zählt, und Heidi & Riton erfinden einen sehr obkuren Detroitklassiker, ein Stück massivsten Funk, und noch so einiges andere in dieser ziemlich magischen Reise durch verschiedenste Erinnerungen, die den Dancefloor so fest in seinem Oldschool meets Hightechsoulgriff hat, [...]

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| 12:53
 
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Henrik Schwarz – Imagination Limitation (!K7 / 207)

Ein feiner Track, der durchaus mit seinen leicht altmodisch modulierten Dubtechno-Effekten im Hintergrund und dem überhitzten Sound immer nah an der angezerrten Grenze etwas hat, dass das Herz jedes Oldschool-Liebhabers höher schlagen lassen dürfte. Die Vocals sind allerdings zumindest auf der A-Seite etwas gewöhnungsbedürftig und gehen dort mit dem Rest der Instrumentierung, der dem Track [...]

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| 12:53
 
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Seba – Dont Wanna Loose You / Morning Glory (Combination Records / 044)

Zwar schon im August releast, aber diese EP von Seba ist ein solches Monster an schizophrener Stimmung zwischen melancholischem Flair und reißender Aggression in den Breaks, dass wir euch die nicht vorenthalten wollten. Seba rockt über Einiges an eigenwilligen Impressionen hinweg und hält dabei dennoch von der ersten bis zur letzten Sekunde die Spannung so [...]

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| 12:53
 
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Herb LF – Jam 2 Tha Mother (Farside Records / 001)

Ich geb zu, ich hab ewig nichts mehr von Herb LF gehört. Und das war ein Fehler, denn diese EP hier zeigt einem was für deepe funkige Monster Frank Herbrechter loslassen kann. “Jam 2 Tha Mother” mit seinem langsamen steppenden Groove und der deepen House-Stimmung lässt einen an eine Welt glauben, die weit jenseits von [...]

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| 12:52
 
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Dub Tao – Season Dub (Hard:edged / 020)

Normalerweise findet man es ja immer blöd, wenn Tracks schon so lange in Umlauf sind, und die Dubplatetaktik hat ja in gewisser Weise mit den CDR-DJs in DnB nochmal eine dritte Dimension bekommen. Aber wenn man dann einen Track selber schon länger hatte, ist das natürlich eine ganz andere Sache. Dann erinnert man sich an [...]

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| 12:52
 
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Antena – Comino Del Sol (Permanent Vacation / 003)

Antena sind eine Band die es schon seit Les Disques Du Crépuscule-Zeiten gibt. Hier allerdings zwei Remixe von Leuten, an denen mir immer schon viel gelegen hat. Joakim beschließt für einen Remix einen Track zu machen, den Carl Craig mitten im Set spielen dürfte. Ein magisches Stück mit diesem festgezurrten Trompetensynthsound, der in letzter Zeit [...]

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| 12:52
 
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Seba & Paradox – Perpetual / Back From Eternity (Arctic Music / 002)

Ein Dream Team sind die beiden eh immer, und, ja, auch auf der neuen EP verfolgen sie das Konzept, die besten Zeiten von Good Looking wiederaufleben zu lassen, in einer Weise, die einen an sphärischen Flächen mitreißt. Die Beats sind frisch wie bei allem das Paradox anfasst, und, anstatt so ein slammendes Monster wie auf [...]

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| 12:51
 
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Minilogue – Hitchhikers Choice (Crosstown Rebels / 031)

Minilogue sind in jazziger Jam-Stimmung und lassen auf der A-Seite die Synthie- und Bassmelodie so launig über den ahtletischen Groove wirbeln, wie es sonst wohl nur Mathew Jonson (und seine Cobblestone Jazzer) können. Aber auch auf der B-Seite hüpfen die Synthies äußerst quirlig durch den Track. Den kurzen Ausflug in Sägezahn-Bissigkeit gegen Ende des Tracks [...]

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| 12:51
 
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V/A – The Kings Of Techno (BBE)

Gekrönte Häupter sind sie also denn offiziell mit dieser Kompilation, auch wenn sie sich bei der Auswahl der Abgaben ganz volksnah geben. Die Trutzburg heißt für beide Regenten Detroit. Sire Garnier kümmert sich hierbei um die ältere und jüngere Vergangenheit der Ländereien, wobei er ganz im Sinne der unlängsten Prunkkutschenfahrt mit Seiner Hoheit Mills ganz [...]

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| 12:51
 
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International Pony – Mit Dir Sind Wir Vier (Columbia)

Die Ponys sind ja bekannt für humorvolle Pop-Musik zwischen Funk, Soul und Techno. Popkulturelle Referenzen, egal auf welchem Track man sich gerade befindet. Auf den Vorab-Singles wurde das schon zelebriert. Das ebenso funkige wie glanzvolle Rework von Madness’ “Our House”, das sich traut, nach Flüster-Intro den funkigsten Break loszulassen und mit dem wohl kitschigsten, aber [...]

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| 12:50
 
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Heidi – Monza Club Compilation (Get Physical / 010)

Ein leuchtender Stern am britischen DJ-Firmament. Heidi ist mit dafür verantwortlich, dass London überhaupt erst auf der Minimal-Weltkarte auftaucht. Auf ihrem Monza-DJ-Mix, der auf Get Physical erscheint, mixt sich Heidi sehr elegant durch die neuesten Promos im Plattenregal durch, vermengt das mit absoluten Klassikern und zeigt, aus welcher musikalischen Welt sie kommt: Detroit. So beginnt [...]

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| 12:50
 
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V/A – Where We At (Innervisions)

Das Label Innervisions von Dixon und Âme steht fortan auf eigenen Füßen und die erste Schaffensphase, noch mit Kontakt zum Mutterschiff, lehnt sich mit dieser Übersicht nochmal rückblickend zurück bevor man mit der Entschlossenheit stetigen Rückenwinds zu neuen Taten schreitet. Kaum einem anderen Label ist es in der letzten Zeit so konsequent gelungen, respektvoll-verwurzeltes Deep [...]

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| 12:50
 
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Markus Enochson – Night Games (Sonar Kollektiv)

Auch für den Stockholmer Enochson scheint die Phase puristischer Deep House-Klangverwaltung vorerst gelaufen zu sein. Nach Veröffentlichungen für großkalibrige Traditionsbastionen wie Wave oder MAW ist er jetzt bei Sonar Kollektiv gelandet, deren Repositionierung mit an- und abgeschlossenem Sound-Update seiner eigenen Aufbruchsstimmung sicherlich entgegenkommen dürfte. Es gibt immer noch hüpfigen House mit großem Gefühl und großen [...]

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| 12:49
 
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V.A. – Sunday Afternoon At Dingwalls (Ether Records)

Gilles Peterson und Patrick Forge lehnen sich mit dieser Sammlung zurück und gedenken des Londoner Alldayers, mit dem der ganze Acid-Jazz-Komplex seinen Lauf nahm. Dingwalls war damals das Auffangbecken für die monotoniegeplagten Hipster, die je nach Blickwinkel unter- oder überfordert nach der musikalischeren Alternative zur Acid-Revolution fahndeten. Zu Rolli und Goatee abgebogene Ex-Mods und Soulboys, [...]

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| 12:49
 
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Otto von Schirach – MaxiPad Detention (Ipecac)

Tja, irgendwie ist Otto schon ein Irrer, darüber besteht weder, noch lässt er daran einen Zweifel aufkommen. Wer sich auf diese Platte einlassen will, der braucht schon starke Nerven, denn das wandert von schnuckelig kratzigen digitalen Experimenten über moshende Slomogrindglitchsounds bis hin zu pathetisch überhöhten Operetten für schleimige Monster. Aber, hey, ihr seid die Kopfstarken. [...]

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| 12:48
 
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The Rapture – Pieces of the People We Love (Mercury )

Die Echoes des letzten Albums der vier Wahl-New-Yorker sind verklungen. Good Bye Style-Eklektizismus und Coolness-Statements. Sind sie älter geworden? Das kann man hören. The Rapture bringen hier ein Album raus, dass viel mehr Rock ist als alles, was sie vorher gemacht haben. Man könnte ja meinen, dass die Mischpult-Meister Ewan Pearson und Dangermouse das Album [...]

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| 12:47
 
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Bong Ra – Stereotype Heroin Hooker (Ad Noiseam / 064)

58 Minuten HappyHardcore Breakcore Überdosis mit so sympathisch passenden Titel wie “Coke Sniffah” oder “Suicide Speed Machine Girl”. Die ersten vier Tracks kommen von Bong Ra himself und dann kommt die Garde der Grandseigneurs des Breakcore mit 4 Remixen: Duran Duran Duran, Drop The Lime, Parasite und Enduser, und als Abschluss dürfen noch mal 4 [...]

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| 12:47
 
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Drop The Lime vs. Syrup Girls – Shotgun Wedding Volume 4 (Violent Turd / 017)

Wer wissen will wie die New York Grime Partys quer durch Drum and Bass, HipHop, Grime und diverse andere Sounds rauschen und dabei einen ziemlich monströsen Sound veranstalten, der hierzulande seinesgleichen sucht (auch wenn die Sick Girls da nah rankommen), der wird sich über diese beiden Mixe freuen. Feinster moshender Unfug.bleed

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| 12:46
 
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Drop The Lime / Shot Shot Hearts – We Never Sleep (Tigerbeat6 / 133)

Ihr habts vorne vielleicht schon gelesen, Drop The Lime kann jetzt alles. Und das ist wirklich war. Vom zerstückelten Indie-Grime-Track, über discoide Cutup-Wahn, wummernden Straighten Beats bis hin zum Piano-Elektro-Stück pendelt das Album durch ein extreme Bandbreite, wirkt dabei aber trotzdem überraschend geschlossen, weil er eben immer singt. Sehr smooth. Fast sogar schon Popmusik. Und [...]

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| 12:46
 
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Stefan Goldmann – Sleepy Hollow EP (Innervisions / 008)

Stefan Goldmann präsentiert sich auf seiner Debüt-EP für Innervisions von seiner abgründig verspielten Seite. Eine eingängig marschierende Synthie-Melodie regnet auf den ruhig pulsierenden Groove, der von einer Bassline getragen wird, die zum Großteil die selben Töne spielt wie die Melodie, herab und erzeugt dabei eine surreale Stimmung, die zwischen Ausgelassenheit und Hintergründigkeit hin und [...]

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| 12:45
 
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Redshape – The Playground (Present / 001)

Und noch ein neues Label. Redshape ist der Mann der Stunde, wenn es um episch verdichtete Neo-Detroit-Erzählungen geht. So auch hier. Auf �The Playground“ jubilieren die Synthies, der Arpeggio hält die Sequenzen am Tanzen und die Strings runden das Ensemble dieses Detroit-Dramas perfekt ab. Und wenn nach dem Break der Beat wieder einsetzt und die [...]

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