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28.11.2006 | 14:26
 
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Jack Schidt & Phil Harmonic – DiDiWahWah (Pineapple Records / 006)

Mal keine GusGus-EP auf dem Label von ihnen, sondern eine sehr schleppende, langsame, aber notorisch bohrende Funk-Nummer die vor allem eins nicht verträgt, einen so aufgeblähten Disco-Remix wie den von Holmar Filipsson. Dafür ist aber die Rückseite mit ihren munter sprudelnden Bleeps und dem oldschooligen Stringbackdrop etwas,dass durchaus so mancher Moodmusic gefährlich werden könnte. Dennoch, [...]

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| 14:26
 
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Seph – Dash Ep (Stock5 / 002)

Und auch diese EP, auf dem noch frischen Label lässt es nicht einfach bei trockenem Minimalsound der wirklich reduzierten Schule, sondern hebt sich allein schon deshalb von allem anderen ab, weil die Sounds so präsent wirken, als wären sie aus den leiseren Zonen des wirklichen Lebens herausgebrochen. Ein wenig erinnert das an Butane oder Foundsound, [...]

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| 14:25
 
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Ion Ludwig – Circle Of Dorth Ep (Stock5 / 003)

Und schon wieder ein Neuberliner. Woher das Label kommt, weiss ich allerdings nicht. Die Tracks von Ion Ludwig aber sind so magisch minimal und tuschelnd deep, dass einem der Atem stocken kann, wenn man sich darauf einlässt. Sehr von den Basslines aus gedacht, dabei auf tückische Weise aber auch melodisch und ebenso reduziert, dass man [...]

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| 14:25
 
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Kolombo – All This / This All (Vice Versa / 002)

Klar, auch dieses Label hat in den Drums immer noch einen Hang zur klassischen Oldschool: Das erkennt man an den plinkernden Rimshots. Aber der Rest ist minimaler Elektrohouse mit viel Liebe zum gut-platzierten Effekt. Vielleicht könnte das Gesamt-Genre ja durch ein wenig Jack glatt noch mal eine Renaissance erleben. Die Rückseite beginnt im klassischen UK-Sound [...]

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| 13:05
 
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Plasmik – Eight To Nine (Connaisseur Recordings / 010)

Und auch auf dieser neuen Connaisseur ist jeglicher Trance verschwunden und man gibt sich lieber dem massiven, dunklen detroitig-housigen Groove hin. Und das auf dem Titeltrack so deep und gewaltig, dass man sicher sein kann, dass dieser Track zu den Höhepunkten nicht weniger DJ-Sets in der nächsten Zeit gehören dürfte, weil das einfach eine Hymne [...]

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| 13:05
 
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Deadbeat – Version Immersion (Scape / 040)

Irgendwie hatte ich das ja schon fast vergessen, aber ja, Scape war ja irgendwie auch mal ein Dub-Label. Und das nimmt Deadbeat hier etwas zu genau und kommt in den drei Versionen seines Track einfach nicht drumherum, etwas belanglos die Dubs in das Zentrum zu stellen und dabei irgendwie so altmodisch zu klingen, dass nichts [...]

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| 13:05
 
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Touane – Prosa (Persona Records / 025)

Und wieder eine brilliante EP von Touane, der einen immer wieder überrascht, mit seiner Art aus einem einfachen, aber sehr klaren, deepen Groove Melodien herauszuzaubern, die man nie erwartet hätte, und einen dann auf eine Reise durch eine sehr elegante Welt führt, in der jeder Moment davon lebt, dass er in sich selbst aufblüht. Magische [...]

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| 13:04
 
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Deadbeat / Monolake – Random Brown (Cynosure / 019)

Deadbeat ist auf diesem Track mal wieder etwas verspielter und blubbernder im Sound, und bleibt dabei dennoch extrem deep und nährt sich von den Bässen. Trotzdem ist der springende Chicago-Groove unüberhörbar. Der Monolake-Remix dazu ist allerdings eher eine dunkle Kellerfahrt in die Effekte und hämmert, als wollte er wieder den Technofloor mit Strobo und Nebel [...]

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| 13:04
 
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Thomas P. Heckmann – Tangents (Bpitch / 140)

Irgendwie ist Thomas Heckmann immer er selbst. Jedenfalls seit mehr als einem Jahrzehnt. Immer noch, wenn auch die Sounds immer digitaler werden, ist das, was dabei herauskommt seine Vision eines Underground-Acid-Sounds. Der Titeltrack täuscht nur vor, typisch, neurotisch krabbelnder Minimalismus zu sein. In Wirklichkeit aber sind die Sequenzen nur so überdreht schnell, dass sie einem [...]

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| 13:04
 
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Blackbelt Anderson – Alfaz De Pi (Full Pupp / 007)

Wegen der Congas habe ich von Chef-Faschist Waldt im Büro schon tagelang etwas zu hören bekommen. Klar, Acid mit Conga, das ist nicht jedermanns Sache, zumal wenn es drumherum vor allem um Dubeffekte im Jungle geht. Ich steh’ drauf. Manchmal. Dann aber bin ich auch bereit, mit Handfächern mein eigenes Strobe zu wedeln. Die Rückseite [...]

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| 13:04
 
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V.A. – Bets’n'Bluffs: Poker Flat Volume 5 (Poker Flat / LP019)

Wie oft, gibt es auch hier zur neuen Poker Flat-Compilation eine Doppel-12″ mit bislang unveröffentlichten Tracks. Und wem stellenweise das Label etwas zu vorhersehbar im Sound war, der wird mit dieser Platte definitiv seine Vorurteile vergessen können. Tejada mit Bilal Bashir z.B. ist ein so unterkühlt funkiger, jaulend glühender Track, wie er nur selten vor [...]

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| 13:04
 
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Daniel Stefanik / Exercise One – Mobilee Remix Series Vol.4 (Mobilee / 018)

Dieses Mal schnappt sich Anja Schneider “The Bells” von Stefanik und macht einen sehr erzählerischen, lang um viele Ecken herumschleichenden, spannungsvollen Minimal-Mix daraus, der jault wie eine Schildkröte in der Wüste. Die Rückseite, Daniel Stefanik’s Mix von Exercise One’s “Debaya”, passt irgendwie perfekt dazu. Zwei nicht gerade auffällige, aber sehr intim flüsternde Tracks, die viel [...]

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| 13:04
 
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Martin Buttrich – Cloudy Bay (Poker Flat Recordings / 078)

Poker Flat ist das neue Dessous. Könnte man jedenfalls nach “Cloudy Bay” schließen, denn das ist doch die Form von House von der Steve Bug nachts träumen müsste. Extrem charmant in den Melodien, voller unerwarteter Sounds und Instrumente, grandios arrangiert und mit immer neuen Elementen, ohne dabei auch nur den Anschein des Auseinanderfallens zu geben. [...]

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| 13:03
 
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Chaton – Précis EP (Plak Records / 011)

Tatsächlich ist die letzte Chaton-Platte auch die erste auf dem Label gewesen und das ist schon Ewigkeiten her. Ansonsten immer mit Hopen unterwegs, zeigt er hier, dass er allein mindestens ebenso funky und betörend verwirrt ist. Brillianter Groove, swingende, langsam gezogene, percussive Elemente, die fast unmerklich um den einen Sound herumtänzeln und dabei dennoch ein [...]

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| 13:03
 
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Ricardo Villalobos – What’s Wrong My Friends (Perlon / 059)

Die Platte stellt eine Frage, die ich instinktiv vor dem Hören erst mal mit: “Die sind drauf?”, beantwortet hätte. Aber vermutlich haben die nur einfach nicht so viele Jazzplatten gefuttert. Oder – der Titel lässt das ja offen – sind eh nicht der richtige Ansprechpartner, weil die Gospel-Vocals (zwischen dem vermutlich zusammengeklaubten Klappern der [...]

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| 13:03
 
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Tanzmann & Stefanik – Basic Needs (Moon Harbour / 027)

“Basic Needs” nimmt seinen Titel ganz schön ernst und dreht sich immer um den gleichen Moment, die Bassline quer gegen die Harmonie und darüber einfach nur ein perkussiver Groove mit Congas. Dabei erzeugen sie dennoch eine solche Euphorie, dass man die Spannung kaum aushält. Der Luna City Express-Remix verlegt das Ganze in eine housigere Deepness, [...]

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| 13:03
 
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Florian Meindl – Beat Spyder (Resopal Red / 009)

Sehr deep und mit einem sicheren Gefühl für minimalen Funk beginnt die neue Florian Meindl mit “Beat Spyder” auf eine überraschende Weise mit oldschooligen Technosounds und einer sehr reduziert blitzend, dunklen Stimmung, die dennoch dieses krabbelnd verwirrte Flair hat, dass ein perfekter Afterhour-Track braucht. “Listen Up!” ist zischelnder und direkter mit einem treibenden zündenden Chicago-Groove, [...]

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| 13:03
 
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Mike Shannon – The Hang Up EP (Wagon Repair / 019)

Zweite EP von Mike Shannon auf Wagon Repair. Und er feilt weiter an seinem quirligen Sound, in dem die Bleeps mit einem Swing durch die Tracks toben, dass man sofort mitten in dieses Feuerwerk aus bouncenden Bässen, noisigen Effekten und bleependen Sequenzen, die immer mal wieder mal wieder die altte DBX-Schile aufblitzen lassen, gezogen wird. [...]

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21.11.2006 | 16:07
 
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Jay Pauli – Hamburger Spritzer (Ware / 070)

Die erste reine Digitalveröffentlichung auf Ware, die auch ohne Öllieferungen aus irgendwelchen Schurkenstaaten auskommt ist eine durch die Bank weg überzeugende Technoplatte. Ein fast schon funky bouncender Technotrack, der trotz vereinzelt eingesetzter Gitarrensamples absolut stimmig ist wird flankiert durch zwei vor sich hin shuffelnde Minimalstücke, die zur Zeit auf so ziemlich jedem Dancefloor nicht nur [...]

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| 16:07
 
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Sascha Funke, IVF – Vanish Remix, Celine (&nd music)

&nd, die Fortsetzung von Playmade mit gleichen Mitteln oder dieses TwixRaider Phänomen? Irgendwie und doch nicht ganz – &nd ist der Verweis auf den Playmade Katalog (010) und gleichzeitig der Startschuss für and music. Ein Label, dass sich mit gleich zwei hochnostalgisch anmutenden Herbstnummmern ins Licht der Diskos wagt. Sascha Funke wandelt sanft und [...]

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| 16:07
 
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V.A. – Back to Back (Mobilee)

Nicht schlecht! Nach 14 Releases schon eine Doppel CD Compilation. Aber wieso nicht? Es liegt ja irgendwie auf der Hand, all jene Künstler, die geholfen haben Mobilee auf Playlists, in Plattenkoffer oder zahllose “Top 25 Most Played” iTunes Listen zu hieven, auch mal gebündelt auftreten zu lassen. Und das eben nicht nur wegen Überhits wie [...]

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| 16:06
 
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Brooks – Pre (Mantis / 032)

Zwei vom zurückhaltenden Arrangement eher klassische und somit für Brooks fast schon untypische Housetracks. Die A- Seite mal stotternd funkig, mal mit flächigen Strings durchsetzt oder hintergründig eingesetzten, dabei vollkommen unverständlichen Vocals versehen. Die B- Seite nennt sich seltsamerweise Dub, kommt aber weitaus straighter und weniger verspielt zum Thema. Grundgute Platte.http://www.mantisrecordings.com/andi

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| 16:06
 
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– Michael Mayer – Immer 2 (Kompakt / CD46)

Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich daran lag nicht zu wissen, ob einen dieser Freitag nach Turin, Genf oder London verschlagen würde. Oder ob gar vier Paar Wechselsocken einzupacken seien weil man länger als ein Wochenende kein Wort mehr verstehen würde? Weil da irgendwas mit Tokyo auf dem Rider stand. Es ist noch [...]

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| 16:06
 
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V.A. – Vintage Future mixed by Serge (Clone Records
/ CD 08)

Wer verstehen möchte, aus welchen musikalischen Beweggründen (denn es gibt eh nur diese) Serge, der sympathische Clone Labelchef, jeden Morgen die Tür zu seinem Plattenladen und Labeloffice aufsperrt oder wieso Rotterdam noch immer die unangefochtene Hauptstadt des Italectro ist sollte oder besser muss sich diese CD kaufen. Auf seinem ersten veröffentlichten Mix gelingt Serge [...]

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| 16:06
 
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Abe Duque – When The Fever Breaks (Abe Duque Records)

Abe Duque hat sich im amerikanischen Output eine Nische geschaffen, die DJs wie Hell oder Miss Kittin gleichermaßen fasziniert. Auf seinem neuen Album macht er wieder Acid in alter Manier und sollte damit seine Kritiker begeistern. Großartig verspulte Vocals mit viel Hall und Reverb, dazu spartanisch simple Loops mit einer Menge Hi-Hats und twitchenden Bässen. [...]

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