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31.03.2007 | 23:36
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Keine Ahnung, warum dieser Titel, aber die Tracks machen Spaß. Vor allem vielleicht, weil die Sounds so knatternd klingen, als wären sie in der Badewanne aufgenommen, wo vermutlich das Girl nach obigem Ausfall auch hintransportiert wurde. Leicht versponnen in den Sounds und sehr quirlig, aber weniger in typisch minimaler Weise, als vielmehr offensiv und in [...]
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| 23:32
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Das hier ist eine kleine, recht nette Zusammenstellung von Tim (Love) Lee. Total entspannt sampelt sich hier ein Artist nach dem nächsten die Finger wund. Das überzeugt nicht immer, ist aber zum großen Teil gelungen und genretechnisch eben deswegen kaum zu fassen. DJ Shadow war auch zu härtesten HipHop-Zeiten nie mein Ding, aber wem bei [...]
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| 19:18
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Zwei sichere Roller puncht uns Kabuki in die Ohren. Sowohl “Fever Pitch“ als auch Lunar Phase haben diesen speziellen Drang nach vorne, ohne dabei mit Härte zu punkten. Ersterer macht das vielmehr mit Mischung aus klatschender Snare, Vocal-Snippets und Piano-Einlagen. Die Flip ist ein straightes Tool, dass Assoziationen zu diversen Metro-Platten wachrüttelt – nur die [...]
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| 19:16
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Musik, die einen vergessen lässt, wie scheiße es ist, fünfzehn zu sein, kann man in jedem Alter brauchen. Tigerbeat6 wissen, da darf Musik nicht viel kosten, muss aber bunt und laut sein, damit man auf Touren kommt, bevor man die Nachbarschaft unsicher machen geht. Irritant haben weiland vor zehn Jahren vorgemacht, wie das geht: Compilations [...]
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30.03.2007 | 16:51
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Auch die ehemaligen NuJazz-Drum-and-Basser von Fauna Flash sind im modernen Detroit-Elektro-Sound angekommen. Dafür bietet sich “Keepin’ Me“ durch seine Dub-Sounds und die Vocals von Sandra Kurzweil und Hubert Tubbs geradezu an. Die Delays und die Synths erzeugen “Rhythm & Sound”-Vibe, der im Breakdown beinahe sakrale Züge annimmt. Brett. Stefan Moerth selbst legt lockere 10 Beats [...]
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| 16:47
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Compost haben in den letzten Jahren noch einmal richtig den Arsch hochbekommen. Nicht nur mit ihrem “Black Label“ beweisen sie echte Sensibilität dafür, wie man seine Jazz- und Funkvorlieben mit einem Schuss geradem Dancefloor vor Feingeister-Klischees bewahrt. Dabei sind sie begeisterungsfähig genug, um neue Gesichter an Bord zu holen. Ihre Jubiläums-CD zum 250. Release fasst [...]
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| 09:34
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Nach dem Deutschlanddebüt im letzten Jahr setzen Bikini Machini noch einen nach und präsentieren ihr insgesamt drittes Album. Ein spritziges Feuerwerk aus Elektro, dreckigen Gitarren und eindringlichen Vocals läßt einen beim Hören mindestens mitwippen. Die fünf Franzosen verbreiten eine gewaltige Energie, die sich aus funkigen Riffs und treibendem Schlagzeugspiel speist. Wer sie mal live gesehen [...]
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| 09:32
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Noch nie von dem Label gehört? Ich auch nicht. Aber, ehrlich gesagt, es gibt da ja in Holland und Belgien und so noch diverse Paralleluniversen, von denen hierzulande nie jemand was mitbekommt. Die Remixe kommen von den nicht unbekannten Mark Henning und Eriko Tanabe, die beide ihre Sache perfekt machen und extrem pumpende blitzend klare [...]
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29.03.2007 | 20:48
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Diese Tracks, die Mika Vainio in ich weiß nicht was für einem Zustand 2005 in Berlin zusammengebratzt hat, haben schon etwas Akademisches. Nicht dass sie nicht, wie üblich, auch sehr intensiv werden können, so wie eine Abrissbirne, die unverfroren auf einen runterplatscht, aber irgendwie hat das Album stellenweise auch etwas Verhaltenes. So, und jetzt ab [...]
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| 19:41
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Glücklicherweise mal eine Platte auf Crack & Speed die funkiger und weniger elektromoshend ist, und dabei sehr verspielt die Melodien blubbern und drängeln lässt, und die Synths doch nie überzieht. Ein wenig Detroit scheint sich auch hier durchzusetzen. Jay Haze als Remixer fröhnt derweil auf der Rückseite seiner Lieblingsbeschäftigung zur Zeit: stampfige aber extrem feine [...]
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| 17:05
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Klang braucht sich nicht mal mehr Mühe geben, mit seinen Releases immer einen Schritt voraus zu sein. Die Tracks dieser Platte haben in den ersten Sekunden schon mehr gute Ideen als viele andere. Brummige Stakkatofunkbässe, gespenstisch klingelnde Sounds, wenn es nicht so satt und fundamental rüberkäme, könnte man es für Elektro halten. Aber dafür sind [...]
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| 15:54
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Das griechische Label hat es sich wohl mit diesem Album zum Ziel gesetzt, die Welt der zerbröselten Beats und melodisch verklärten Soundeffekte, für die z.B. Rephlex einmal stand, nicht einfach so aufzugeben, sondern mit einem Monster an guter Laune und Vielseitigkeit in Perfektion wieder aufleben zu lassen. Glitch, eigentlich eine gute Erfindung. Und so spielerisch [...]
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| 14:50
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Ah. Ein cosmischer Track auf Pom Pom. Was ist denn jetzt los? Naja. Verbuchen wir es mal als den Versuch Glamour zu erzeugen, ganz in schwarz. Skurril der Eindruck, vor allem weil der Track immer schneller zu werden droht und einen in einen Wirbelsturm von gespenstischer Qualität hineinzieht. Die Rückseite kontert mit oldschooligen Glöckchen und [...]
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| 14:50
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Ein sehr schleppender Track, der aber gerade mit seinen 115 bpm enormes Tempo machen kann. Irgendwie erinnert mich das an so manche Fidgettracks, ist aber irgendwie harscher und mit seinen lustigen oldschoolig-ravigen Stabs auch noch übertriebener. Ein Ausnahmetrack, der aber seinen Weg auf den Dancefloor lässig finden wird, und das nicht nur wegen des lustigen [...]
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| 14:50
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Ich habe schon eine ganze Weile keine Pomelo Platte mehr gehört. Die hier ist aber sensationell. Vom soulig funkigen Breakgewitter, das Alex Cortex hier zum Anfang abzieht und in der jede Bassline klingt wie eine Ladung des Defibrilators, bis hin zum spleenig plinkernden Drexciya Sounds von Ph03 über die deepe Houseelegie mit Bonuskrabbelaliens von Satanic [...]
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| 13:58
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Dieser Mann hat mal bei Tarantel gespielt. Das ist aber wohl mittlerweile Geschichte, ist dieses Album doch schon das Ergebnis seines zweiten Solo-Projekts (das erste hieß Colophon). Es geht um Tapes und wie sie dabei helfen, Sound zu manipulieren. Reel-To-Reel, Compact Cassette, Dictaphones, gepaart mit ein paar Gitarren-Stompern und fertig ist ein droniges Album, das [...]
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| 13:55
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Eine sehr intensive, elektrisch aufgeladene Platte mit flirrend sequentiellem Sound, fundamentalen Beats und einer Art, detroitige Ideen einzuflechten, die vor allem dadurch so unglaublich gut wirkt, weil sie so voller Euphorie ist. Zwei absolute Meisterwerke, die völlig zeitlos, aber alles andere als oldschoolig sind.bleed
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28.03.2007 | 23:41
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Das Label neigt ja gelegentlich dazu, etwas sehr breit auf die Melodien zuzugehen, aber genau das ist hier wieder mal der Vorteil der Platte, denn allein schon der erste Track, Solomuns “Danny From The Block” ist so triefend und doch so aufrichtig euphorisch poppig und deep zugleich, dass man an der Hymne nur schwer vorbei [...]
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| 23:36
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“Voice Sphere Remixes” steht da im Untertitel und heißt, das die Schweizerin leider nur einen einzigen Track bietet. Die allesamt deutlich hinter dem Original abfallenden Mixe kommen von Seetyca, Clemens Presser, Mick Harris und Kurt Gluck/Submerged. Der eigentliche Kern der CD, Franziska Baumanns Drei-Minuten-Opener “Eternal Ice”, ist der eigentliche Höhepunkt des Albums. Ihre hexenartig dronende [...]
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| 18:44
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Und auch das Album von Barley, deeper, mehr HipHop und mit viel mehr Dub im Nacken, ist ein feines Instrumentalalbum, auch wenn man sich hier gelegentlich schon einen Rap wünschen würde. Klassisch gespenstische Filmsequenzen, holzig warme Beats, viel Gewühle in der Plattensammlung und ein höchst sicheres Gefühl für alles was kickt, treiben die CD immer [...]
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| 18:39
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Auch auf der zweite EP von Kyoto-Jazz-Massive-Hälfte Shuya Okino hagelt es wieder Gastauftritte: Blaze, Seiji, Heavy, Da Lata, Vikter Duplaix, Marc de Clive-Lowe … Damit ist im Grunde alles gesagt. Doch geben sich die meisten dieses Mal Mühe, ihre musikalischen Talente mit etwas mehr Cheese zu Hause zu überbacken als sonst. Bei Seiji wirkt sich [...]
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| 10:16
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Nicht ganz so mein Fall diese einseitige 7″ mit 3 Tracks einer spanischen Breakcoreband, die vor allem losbrettern will. Auf die Dauer wirkt das einfach nur so wie Energie, die ungehört verpufft. Vielleicht wären die besser live, weil, wenn Japaner so etwas machen, sieht das immer ganz schon albern aus.bleed
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| 10:12
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Auf einem entlegenen, fast immer der Sonne abgewandten Trabanten ohne nennenswerten Nutzwert hat man einen verfallenden Außenposten vergessen, dessen Mannschaft ihre eigentliche Mission und geregelte Abläufe schon seit Jahren für eine einzige durchgehende Aufnahme aufgegeben hat, welche auf primitiven Instrumenten wie Schlagzeug, analogen Synthies und Plattenspielern ausgeübt wird, die ihnen einst zum Zeitvertreib mit auf [...]
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27.03.2007 | 20:12
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Es ist Blossoming Noise hoch anzurechnen, dass all die verstreuten Tracks von 1994-2005 des Schimpfluch-Mitglieds auf einem Album vorliegen. Original auf allerhand obskuren Compilations oder Mini-CDs erschienen, umfassen die 31 Stücke die ganze Palette Phillipscher Unreinheiten: Telefonzwitter und Radiounfälle, stures Insektengefiedel und robustes Hundegebell, Schreikrämpfe, Affengeheul, Klowasser und extrem mitreißende Stille. Oft collagiert Phillips, zerschneidet [...]
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| 18:00
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Und wieder eine verdammt frische Platte auf Pom Pom. Ich würde das mal glatt als Detroit identifizieren. Und das obwohl hier kein Mensch Strings braucht oder etwa klare Melodien (auch wenn beides noch kommt). Hier ist nämlich einfach das Gefühl von Anfang an klar, der Sound irgendwie sperrig und Oldschool, aber so perfekt und geschlossen, [...]