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30.04.2007 | 22:20
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Ganz schön flirrige Tracks hier von Herrn Lidbo, der sich offensichtlich mal bei den Fidgethousern umgesehen hat und das nun auf seine Art und Weise umsetzt. Spleenig daddelnde Minisynths mit brummigen Bässen und holzigem Groove, das kann einen schon mal ganz schön aus der Bahn werfen. Und auch die pumpende Rückseite “Sonic Bricks” hat seine [...]
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| 22:19
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Kiki & Silversurfer übernehmen den Bienenstock auf der A-Seite und bei allen hereingewehten Orgelsounds – die ja auf einen Houseklassiker hindeuten könnten – macht mich dieses Gesummse irgendwann wirklich nervös und ich fange an, ob hier nicht irgendwo doch noch ein paar dieser Stechratten den Winter überlebt haben. Die Vocals passen da merkwürdigerweise ganz gut [...]
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| 20:48
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Wie die beiden Schweizer Brüder Stéphane und Alex Attias auf Still landen konnten, ist mir ein kleines Rätsel. Ihre Tunes haben eine ähnliche Klangästhetik wie manche Drum Poets-Platte, was geograpisch ein Katzensprung gewesen wäre, sind aber im Arrangement noch ein Stück zurückgelehnter, um nicht zu sagen: statisch. Während Nebukai noch um ein Arpeggio einen sublimen [...]
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| 20:46
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Mit seiner Band, den Bamboos, mischt Lance Ferguson die Funkateer-Labels von Freestyle, KayDee, Soulforce und natürlich Tru Thoughts auf, er spielt Gitarre für und mit Marc de Clive-Lowe, Joe Bataan, Bembe Segue und das Quantic Soul Orchestra und tourt als DJ durch die australische Wahlheimat und halb Asien. Ein typischer multiaktiver Kreativer. Insofern würde es [...]
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| 20:45
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Jenifa Mayanja ist in New York als DJ im Umfeld von Francois K., Joe Claussell und Danny Krivit bekannt geworden. Nach einer Schaffenspause machte sie zunächst mit ihrer Zusammenarbeit mit Anthony Nicholson und Alison Crockett auf sich aufmerksam. Nun vereint die gebürtige Uganderin ihre beiden zentralen Einflüsse zu einem Album auf Jus-Eds Label Bu-Mako, das [...]
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| 16:24
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Ein sehr breit angelegter, stimmungsvoll schwingender Track mit Hallräumen voller kleiner Melodien, gedämpfter Strings und Ideen die immer so klingen, als wollte Danton Eeprom (kein Mensch heißt so…) am liebsten vor dem Meeresufer in der Brandung damit auftreten. Skurril aber nicht uneffektiv dann auch die verzerrten Gitarrensound mittendrin, die dem ganzen noch mehr Stadionraveeffekt geben. [...]
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| 16:23
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Mir völlig neu dieses Label, aber 10″s, da geht kein Weg dran vorbei, vor allem nicht, wenn die Tracks so soulige kleine Acidmonster sind. Minimal, blubbernd und sehr shuffelnd in den Grooves kickt die Platte auf der A-Seite mit einer vielzahl an Stimmen und lässt es auf der Rückseite eher dark knistern mit ein paar [...]
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| 16:21
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Ich finde es generell keine gute Idee, mit einem Adlergeschrei in den Break zu gehen. Das ist einfach affig. Und die überladenen Synths die die beiden Schweizer hier auf “Attack Of The Firebird” präsentieren sind mir auch etwas zu kitschig. Netter da das kirmeshaft verdrehte Dubstück “Disease”, das aber ebenso meint, Themenwechsel müssten mit Echos [...]
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| 16:18
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Eine der deepesten Platten von Florian, die ich kenne. Sehr feine Melodien. Einfacher aber stimmungsvoller Groove und eine Stimmung die sich einfach festbohrt, weil man nicht von ihr loskommt. Vielleicht sind es einfach auch nur schon wieder diese Xylophonsounds, die einen da eiskalt erwischen. Ach, nein, die kann auch sonst was diese Platte. Definitiv Musik [...]
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| 16:16
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Mit Abstand das ravigste Hammerpiano, das mir seit Jahren untergekommen ist. Das geht durch Mark und Bein. Ringsherum ist es leider ein klein wenig zu düster, um so den letzten Funken willenloser Begeisterung loszutreten, und nach dem Break mit wirklich übertrieben kitschigen Harmonien auch etwas flach. Der Deepgroove Dirty House Mix ist wirklich verdammt dirty [...]
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| 16:12
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Für mich ist die letzte Vulva String Quartett schwer zu toppen. Aber andererseits ist auch jede neue die beste. Und das stimmt auch hier wieder, denn “Cranberry Song” überzeugt einen schon schnell, dass der Groove einzigartig im Raum steht und erhaben um sich selbst gedreht einen Willen hat, dahin zu rollen, wo sonst kaum jemand [...]
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| 16:10
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Melting Pot Music last but not least ein Rerelease der Kölner, bei dem mal die ganze nerdige Oldskool-Knowledge mit einer kaum zu übertreffenden Dosis Selbstironie gekreuzt wird. Sind das die 80er? New York B-Boys? 80er schon, aber die Deutschen HipHop-Vorkämpfer von Legally Spread Dope. Competent ist mit beinahe 20 Jahren auf dem Buckel schon ein [...]
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| 16:08
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Don Cash ist die Raubkatze im überspannten Discorock-Käfig. Mach keine Halbheiten, peitsch die HiHat, walz den Bass, sei ein Wrack. Headman walzt in seinem Mix gleich noch eine Spur massiger und lässt Don Cash affektierter kieksen. Dann kommt diese New-Wave-Melodie rein und brüllt einen an: Ich bin ein Hit. Da ist alles zu spät. Auch [...]
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| 11:55
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Brummige Basslines ist man von Sasse vielleicht nicht gewöhnt, so breiig aufgezogene Synths auch nicht, aber dennoch geht der Track schnell in die Tiefe und setzt Morsezeichen des Glücks ab, und lässt die offenen Hihats ordentlich krachen. Irgendwie erinnert mich der Track an gewisse Brique Rouge Platten. Der Remix von Catwash ist ungewohnt aufgeräumt und [...]
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| 11:52
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Minimal Trance. Hurra. Irgendwie aber hier dann doch etwas zu geradlinig und typisch durchgezogen. Und die Tracks auf der Rückseite können letztendlich auch nichts anderes. Gute Musik für einen Landschaftsfilm in den dritten Programmen.bleed
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| 10:18
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Der erste Release dieser limitierten Serie gefällt mit mit seinen gephaserten Beats und der einfachen Acidbassline irgendwie auch am allerbesten. Da weiß man von Anfang an woran man ist und man kann sich so richtig endlos flachlegen im Groove.bleed
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| 10:16
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Das neue Label der Crème Organisation ist wirklich böse hämmerndster Chicagosound aus den Untergründen der holländischen Verehrung des großen Jack. Einseitig, limitiert, zeitlos und besessen von Groove.bleed
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| 10:14
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Tja, ist ein Label wie alle anderen, das ehemalige Flagschiff deutscher Hardtrancenudeln. Funky die Tracks von Dalessandro, vielleicht etwas verkatert im Sound und nicht ganz so transparent und Ÿbersichtlich kickend wie man es heutzutage von vielen anderen gewohnt ist. Und “Milkshake Magenta” klingt dann am Ende z. B. wie ein Acidtrack vor fast zehn Jahren. [...]
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| 09:40
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Immer wieder mal zieht man bei Traum so ein Release aus dem Hut, das völlig aus dem Rahmen fällt und neue Standards setzt. Und immer wieder passt es aber auch gut zum Label, weil es soviel Seele hat. “Brus” ist ein verkapptes Popstück mit schwer vershuffeltem Groove um ein paar Kanten und einer Melodie, die [...]
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| 09:38
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Was für ein Killertrack. Die Vocals allein schon. Und der Rhythmus. So einen funky durch die gegend hüpfenden Groove hab ich schon lange nicht mehr gehört. Und dabei hat das ganze über die akustischen Bässe auch noch verdammt viel Soul. Der Track hat dann aber auch wirklich drei Remixe verdient, und die macht die Posse [...]
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| 09:33
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Böse Inszenierung mit verkaterten Claps, Vocodern aus der Hölle und ziemlich verdrehten Stakkatos, die Jak klingen lassen als wäre er ein Fleischer mit Mordinstinkt.bleed
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27.04.2007 | 15:59
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Die 80er waren schrill und bunt und nur mit dickem Ironie-Fell zu genießen? Alex Barck von Jazzanova und Gerd Janson von Running Back suchen auf diesem Sampler 13 Tracks raus, die das Gegenteil beweisen. Im Klangbild dicht dran an Italo, HiNRG und Cosmic, vermeiden sie alles Plakative und Hölzerne und setzen auf Stücke, die mit [...]
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| 15:56
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Sehr elegische elektronische Tracks, die stellenweise etwas übernächtigt wirken, vielleicht sogar verschlafen, sich aber dennoch immer wieder fangen und einen mit digitalen Federn aus dem Schlummer reißen. Doch, das ist alles schon Ambient, kann man anders nicht sagen, auch wenn gelegentlich die Beats etwas vieldeutiger sind. Musik, die den Tag vorbeirauschen lässt, als wäre er [...]
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| 10:00
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Ich vermute der Track heißt aufgrund seiner Triolen und seinem leicht arabesken Einschlag “Belly Dancing”. Ein pumpendes, sympathisch kickendes Stück süchtig machender Housemusik jedenfalls, in der die federnden Melodien bald alles in ein strahlendes Licht getaucht haben, und das auf merkwürdige Weise sogar noch Italo streifen kann, ohne sich zu sehr wegzukitschen. Der Hit der [...]
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| 09:51
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Mark Murphy ist in meinen Ohren trotz seines fortgeschrittenen Alters noch immer eine Ikone des Jazzgesangs. Und hier darf der Midas des Latin-NuJazz Nicola Conte einen Remix beisteuern, der zwar wieder nichts neu aber alles richtig macht. Der Remix dürfte sich eine Weile in meiner Freestyle-Tasche in der Sektion Womanizer halten.m.path.iq