Hakan Lidbo – Peepo (Musick / 015)
Ganz schön flirrige Tracks hier von Herrn Lidbo, der sich offensichtlich mal bei den Fidgethousern umgesehen hat und das nun auf seine Art und Weise umsetzt. Spleenig daddelnde Minisynths mit brummigen Bässen und holzigem Groove, das kann einen schon mal ganz schön aus der Bahn werfen. Und auch die pumpende Rückseite “Sonic Bricks” hat seine [...]
André Kraml – Dirty Fingernails Remixe (Firm / 022)
Kiki & Silversurfer übernehmen den Bienenstock auf der A-Seite und bei allen hereingewehten Orgelsounds – die ja auf einen Houseklassiker hindeuten könnten – macht mich dieses Gesummse irgendwann wirklich nervös und ich fange an, ob hier nicht irgendwo doch noch ein paar dieser Stechratten den Winter überlebt haben. Die Vocals passen da merkwürdigerweise ganz gut [...]
Attias – Nebukai (Still Music )
Wie die beiden Schweizer Brüder Stéphane und Alex Attias auf Still landen konnten, ist mir ein kleines Rätsel. Ihre Tunes haben eine ähnliche Klangästhetik wie manche Drum Poets-Platte, was geograpisch ein Katzensprung gewesen wäre, sind aber im Arrangement noch ein Stück zurückgelehnter, um nicht zu sagen: statisch. Während Nebukai noch um ein Arpeggio einen sublimen [...]
Lanu – This Is My Home (Tru Thoughts )
Mit seiner Band, den Bamboos, mischt Lance Ferguson die Funkateer-Labels von Freestyle, KayDee, Soulforce und natürlich Tru Thoughts auf, er spielt Gitarre für und mit Marc de Clive-Lowe, Joe Bataan, Bembe Segue und das Quantic Soul Orchestra und tourt als DJ durch die australische Wahlheimat und halb Asien. Ein typischer multiaktiver Kreativer. Insofern würde es [...]
Jenifa Mayanja – Stream Of Consciousness (Bu-Mako)
Jenifa Mayanja ist in New York als DJ im Umfeld von Francois K., Joe Claussell und Danny Krivit bekannt geworden. Nach einer Schaffenspause machte sie zunächst mit ihrer Zusammenarbeit mit Anthony Nicholson und Alison Crockett auf sich aufmerksam. Nun vereint die gebürtige Uganderin ihre beiden zentralen Einflüsse zu einem Album auf Jus-Eds Label Bu-Mako, das [...]
Danton Eeprom – Wings Of Death (Infiné / 002)
Ein sehr breit angelegter, stimmungsvoll schwingender Track mit Hallräumen voller kleiner Melodien, gedämpfter Strings und Ideen die immer so klingen, als wollte Danton Eeprom (kein Mensch heißt so…) am liebsten vor dem Meeresufer in der Brandung damit auftreten. Skurril aber nicht uneffektiv dann auch die verzerrten Gitarrensound mittendrin, die dem ganzen noch mehr Stadionraveeffekt geben. [...]
Sonje – Anagram EP (Lomidhigh / 002.5)
Mir völlig neu dieses Label, aber 10″s, da geht kein Weg dran vorbei, vor allem nicht, wenn die Tracks so soulige kleine Acidmonster sind. Minimal, blubbernd und sehr shuffelnd in den Grooves kickt die Platte auf der A-Seite mit einer vielzahl an Stimmen und lässt es auf der Rückseite eher dark knistern mit ein paar [...]
Ludovic B & Yves – Attack of The Firebird (Tic Tac Toe / 018)
Ich finde es generell keine gute Idee, mit einem Adlergeschrei in den Break zu gehen. Das ist einfach affig. Und die überladenen Synths die die beiden Schweizer hier auf “Attack Of The Firebird” präsentieren sind mir auch etwas zu kitschig. Netter da das kirmeshaft verdrehte Dubstück “Disease”, das aber ebenso meint, Themenwechsel müssten mit Echos [...]
Florian Meindl – Moonchild (Resopal / 042)
Eine der deepesten Platten von Florian, die ich kenne. Sehr feine Melodien. Einfacher aber stimmungsvoller Groove und eine Stimmung die sich einfach festbohrt, weil man nicht von ihr loskommt. Vielleicht sind es einfach auch nur schon wieder diese Xylophonsounds, die einen da eiskalt erwischen. Ach, nein, die kann auch sonst was diese Platte. Definitiv Musik [...]
Lützenkirchen – Music For The Girls (Great Stuff Recordings / 042)
Mit Abstand das ravigste Hammerpiano, das mir seit Jahren untergekommen ist. Das geht durch Mark und Bein. Ringsherum ist es leider ein klein wenig zu düster, um so den letzten Funken willenloser Begeisterung loszutreten, und nach dem Break mit wirklich übertrieben kitschigen Harmonien auch etwas flach. Der Deepgroove Dirty House Mix ist wirklich verdammt dirty [...]




