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30.06.2007 | 16:30
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Eine Platte, die überhaupt nicht so klingt wie man es von Andy Vaz erwartet würde. Die Beats sind harscher, housiger, die Sounds stellenweise fast jazzig, wenn auch auf eine kantige Art und alles in allem hat er wohl noch nie so klassische Housetracks produziert. Hinter allem lauert aber auch eine wiedererkennbare Spleenigkeit in der Art, [...]
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| 16:29
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Circus Company gehört auch jenseits der Noze Releases mittlerweile zu einem meiner Lieblingslabel. Le K, aka Sylvain Garcia aus der Ecke um Perpignan, schafft es auf seinem Debüt lässig diesen funkig verschrobenen Sound, dessen Urvater sicher immer noch Ark ist, so perfekt auf allen drei Tracks in Szene zu setzen, dass einem die Ohren wegfliegen [...]
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29.06.2007 | 19:00
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Sommer, Sonne, Sardinien, Sonar, lauter Eindrücke der letzten Tage, die in Erinnerung gerufen werden, wenn die 18 Tracks von Pau Guillamet anklingen. Der kommt nicht nur aus Barca, sondern transportiert dieses katalanische Gefühl aus Melnacholie, Jazz, Postmoderne und Freaktum. Und Grenzenlosigkeit. Kein Wunder, dass Peel und Peterson ihn gemocht haben. Wenn Kruder & Dormeister sich [...]
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| 15:48
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Hatte ich schon mal erwähnt dass ich nicht unbedingt ein Fan der Stimme von Erlend Oye bin (ich mag seine Brille lieber). Kein Wunder also, dass mir auch der Remix von Morgan Geist, der sich da so gut gekleidet dahinschleppt irgendwie nicht so wirklich gefallen will. Irgendwie wirkt seine Disco Phase auch langsam so, als [...]
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| 15:44
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Schuhegucken kann so schön sein! Jimmy Tamborello steht für hyperaktives Musikertum, der Mann ist immer busy, hat neben The Postal Service, Figurine und Strictly Ballroom eben auch sein ganz eigenes Projekt Dntel. Wobei dieses kein Solo-Werk ist, denn auf „Dumb Luck”, für das Tamborello sich fünf Jahre Zeit ließ, mischen u.a. Conor Oberst, Jenny Lewis [...]
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28.06.2007 | 15:34
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Das Label hatte aufgrund des Umzugs nach Berlin wohl ein wenig Pause, aber der Platte hat es alles andere als geschadet. Der Track ist ein ziemlich poppig minimales Housemonster mit sehr frischen Melodien, fein zerhackten aber dennoch prägenden Vocals und einem unerlässlich grabenden Groove. Der Dub von Yapacc und Good Groove nimmt etwas von der [...]
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| 15:34
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Sehr trocken zu Beginn und mit diesem Insektoiden-Synthsound, der so manche Platte über den Winter angetrieben hat. Dabei doch nicht zu ravig auf der A-Seite und durchaus mit einer tiefen Konsequenz durchgezogen, dass selbst Freunde der langsamen Modulation und des beständigen Fließens hier auf ihre Kosten kommen. Und auch die Rückseite zeigt sich in eher [...]
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| 15:34
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Perfekter Track, der nur Perkussion kennt und damit den Raum so füllen kann, dass manche Minimalisten danach ganz schön doof aus der Wäsche gucken. Manchmal lohnt es sich eben einfach konsequent zu bleiben. Definitiv einer der Minimaltracks des Monats, wenn ich auch den Rillen nicht entnehmen kann, ob das die A- oder B-Seite ist. Auf [...]
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| 15:34
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Ich wusste gar nicht, dass es Jens Mahlstedt (früher sehr umtriebig auf dem mir damals einigermaßen unangenehmen Superstition Label) noch gibt. Aber, hey, wer von den Alten ist nicht reanimiert worden? Und der Track mit seiner bleepig verrauscht immer dichter angezurrt klingelnden Melodie packt einen auch ganz schön, und ist dabei zunächst mal doch deep [...]
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| 15:34
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Gelegentlich trifft Kaliber wirklich den Nagel auf den Kopf (blöde Redewendung). Hier z. B. mit dem skurrilen Trombone-Synthflöten-Orchester-Break mitten in einem Track, von dem man zuerst mal annahm er würde so eine Art bleepige Funknummer mit wehender Raveflagge werden. Das Ravesignal klingt hinterher dann in dieser Konstellation fast eher wie das Signet einer Newssendung und [...]
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| 15:33
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Kramer aka Larsson aka Lars Brämer (mit Bpitch und Traum Release im Portfolio) kommt hier mit drei Tracks, die mir auf Get Physical nicht so wirklich einleuchten wollen. “Runner” ist etwas psychotisch mit Discosequenz und etwas deprimierender Grundhaltung, “Sonne ist da” ein eigentlich schön deep verwaschen elegischer Housetrack mit minimaler Knorrigkeit in den Sounds, und [...]
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| 15:06
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Auf der A-Seite geht es mit “The Dawn” erst mal sehr plockernd perkussiv oldschoolig los, fast wie zu besten 808-Zeiten, dann kommt eine Bassmelodie und ein paar Sprengsel glitzernder Streusel, die meiner Meinung nach auch von DJ T schon besser gemacht wurden, und im letzten Drittel verliert man dann ein wenig die Übersicht und denkt [...]
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| 15:03
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Sympathisches Songwriter-Album. Perkins ist Amerikaner und das hört man vom ersten bis zum letzten Takt. Im Presseinfo fallen allerhand Namen und hätte ich die Musik dieser Legenden auf dem Zettel, könnte ich auch etwas Qualitatives dazu sagen. So bleiben mir nur die Songs und die sind zum großen Teil sehr melancholisch, was dem Album sehr [...]
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| 11:20
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Hm. Zuviel charmanter Kitsch ist aber irgendwie immer noch Kitsch. Man ahnt, dass die Platte sowas erreichen will, wie eine Skizze einer übernächtigten Stadt, in der man plötzlich über andere Dinge nachdenkt, die einem auch Wärme hätten geben können, aber nur auf “East City Life” wird daraus auch ein Track, der einen wirklich erreicht und [...]
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| 11:19
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Das dritte Album der Dub Pistolen zielt auf den großen Erfolg. Ihre eigenwillige Mischung aus Dub, Hiphop, Ska, Punk und Techno hat in der Vergangenheit schon viel Erfolg eingeheimst, so gab es Remixanfragen von internationalen Stars und Zusammenarbeiten mit Busta Rhymes. Aktuell machen Ex-Specials-Frontmann Terry Hall, Rodney P., Tim Hutton & DJ Stix auf diesem [...]
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27.06.2007 | 12:48
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Henry aus dem Click und Remute räumen auf Dessous mal so richtig ordentlich auf. “Catabolims V1.5″ ist ein trocken, spröde funkiger Acidtrack ohne 303 mit grandiosen ausgepressten Synthwirbeln und perfekt smoothem Subbass, der einem selbst dann noch Leben einhaucht, wenn man denkt man hätte drei linke Füße. Dazu noch toll brachiale Strings und Obermackerravebreaks, die [...]
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| 12:35
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Slope sind Alleskönner. Das führte bislang zuweilen beim Gelegenheitskonsumenten für Verwirrungen, da Erwartungshaltungen sofort mit einem Track aus einer anderen Richtung ad absurdum geführt wurden. Doch wer die Transferleistung einmal erbracht hat und sich dem Spektrum der beiden Berliner geöffnet hat, weiß, dass es hier immer wieder einiges zu entdecken, zu feiern und zu lernen [...]
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| 12:34
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Was immer man in der letzten Zeit über die eigenwillig schizophrenen Platten von Matthew Dear unter seinen verschiedensten Namen denken mag, das hier ist zweifellos das Beste. Zwei extrem konzentrierte, aber irgendwie leichte Tracks minimaler Größe, die ein wenig des ravigen Säuselns haben, das ihm immer im Nacken steckt, dabei aber alles andere als übertreiben, [...]
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| 12:34
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Ich stehe auf Clink. Die Tracks sind immer auf eine so erfrischende Weise minimal, fast analog und dabei dennoch so überragend abstrakt und kickend, dass es immer ein Fest ist, wenn es mal eine Neue gibt. Dabei stört es hier überhaupt nicht, dass es neben dem Original fünf Remixe gibt, im Gegenteil, die Sounds sind [...]
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| 12:34
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Genau die Luciano Platte, auf die ich wirklich schon eine Weile gewartet habe. Sehr dichte leise Grooves mit fein hineingewebten Melodien, die irgendwie eine Art chinesisches Marimba-Gefühl vermitteln. Ein Sound der nur von Andeutungen lebt. Die Rückseite knufft und kneifft etwas mehr, rollt aber eben so lässig und scheinbar von allem um ihn herum völlig [...]
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26.06.2007 | 21:49
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Die Geschichte dieser Maxi mit drei brandneuen Tracks von Burial kann man auf zwei Arten erzählen. Die erste: gute Stücke, wer das Album mochte, wird auch die 12″ auflegen. Das ist die Kurzform und an der ist gar nichts auszusetzen. Denn in der Tat klingen die Tracks ganz klassich nach Burial, schließen nahtlos an das [...]
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| 11:50
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Piano Magic ist die englische Indie-Band, die es nie geschafft hat. Ihr Sound war nie glatt genug, die Songs nie angeberisch platt genug, um im großen Zirkus mitspielen zu können, das Lineup zu fluktuierend, um eine Posterband erschaffen zu können. Genau das macht die Größe der Band aus. Ein Album von Piano Magic, so auf [...]
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| 11:16
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Leute mit Talent, aber ohne Charakter spielen so was wie die Fahrstuhlmusik-Variante der Wave-Indie-Disco. Flott und flockig haben die beiden Norweger ihr musikalisches Alphabet im Griff. Es wirkt, als wollten sie allen ernsthaft Bemühten sagen: Ätsch, wir verderben euch euer Genre, indem wir die besseren Stücke mit viel weniger Engagement raushauen. Wenn man sich gerade [...]
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| 11:16
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Miss Platnum hat keinen Bock mehr auf das Kratzbürstentum früherer Tracks. Jetzt wird astreiner R’n’B gemacht, den auch 15-jährige Ghetto-Girlies verstehen. Wenn man unbedingt will, kann man dezente Balkan-Exotismen raushören, vor allem in den Bläsersätzen, muss man aber nicht. Slicker Dancehall à la Seeds passt ihr auch in den Kram und die allgemeine Richtung ist, [...]
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| 11:16
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Seit zehn Jahren sind die beiden Brüder Ali und Bast Schwarz als Tiefschwarz unterwegs. Und seit den Anfängen in ihrer Stuttgarter Heimat haben sie sich in die Belle Etage der internationalen DJ-Gilde gespielt, mehrere Male den ganzen Globus umrundet, die Geburt des Sub-Genres Electro-House mit angeschoben und letztendlich doch immer wieder zu ihren Deep-House-Anfängen zurück [...]