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31.08.2007 | 22:02
 
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Duoteque – Logo (Boxer Sport / 049.5)

Ein singlesided Release des für mich durchaus besten Releases der beiden. Aber ich habe auch eine Schwäche für pulsierende Bassgrooves, dich sich unmerklich über Snarewibel immer mehr in einen Rausch hereinsteigern, der eins der ursprünglichsten Momente von Techno beschwört, die slammende Reduktion. Die Sirene am Ende mag ein klein wenig übertrieben sein, aber ich finde [...]

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| 14:20
 
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Remute – Slam With The Face (Kompass / 006)

Shuffelnd und schliddrig, sehr metallig im Groove, mit zerbröselten Vocals und einer Attitude, die ein wenig an Mossa erinnert, aber mehr stählerne Funken wirft. Der Umschwung von der warmen runden Kaugummibassdrum auf die knochentrockene Punchbassdrum ist nur eine der eigenwilligen Ideen, warum man diesen Track einfach lieben muss, die rauschenden Höhepunkte jedenfalls sollte man sich [...]

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| 11:25
 
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Marhaug/Asheim – Grand Mutation (Touch)

Nils Henrik Asheims Spiel auf der Orgel der Oslo Cathedral wird hier von Lasse Marhaug nicht etwa elektronisch verfremdet. Nein, die beiden Musiker improvisieren zusammen. Wichtiger Bestandteil ist also der Klang dieser Kirche und seiner Orgel, die sich mit Marhaugs Elektronikarsenal zu einer spannenden Musik zwischen Ambient, sakralen Klängen und Neuer Musik verbinden, die oft [...]

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30.08.2007 | 16:26
 
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A Certain Frank – Nowhere (Ata tak )

Das Streichholz in der Promo-CD-Hülle symbolisiert wohl ihren Gehalt: Es brennt. Lichterloh. Eher exotisch, weniger modern und doch den Zeitgeist treffend, formieren sich Frank Fenstermacher (Mitbegründer der Fehlfarben) und Kurt Dahlke nach ihrer Band „Der Plan” in den 80ern als Elektro-Duo im neuen Jahrtausend. Das Album zu hören, bringt durchgängig Spaß, irritiert an den richtigen [...]

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| 16:24
 
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Adultnapper – Maxwells Demon (Ransom Note )

Der Alexi Delano Remix lässt zu Beginn die Chords ganz klassisch schweben, um sich dann langsam zu einem fiepsig-trancigen Breitwand-Monster hoch zu schaukeln, das mit Sicherheit nicht nur auf Ibiza für so manchen vollmundigen Aufruhr sorgen wird. Das Original startet rhythmusbetonter, um sich in ähnliche Extase-Höhen zu katapultieren. Zwei Hits für die Sommersaison.sven.vt

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29.08.2007 | 23:10
 
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Chaim – Carolin (My Best Friend / 033)

Der Titeltrack ist ein sehr schwingender Househit, mit viel Dubbiger-Chordgewalt und einem guten Part Spokenword-Klassik, die mir manchmal ein wenig zuviel und zu Italo wird und auch die charmant ravigen Elemente finden nicht ganz den Höhepunkt, der anvisiert ist. Trotzdem ist “Carolin” ein Floorfiller. Die Rückseite beginnt mit “Move Da Beat” funkiger, aber der Hit [...]

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| 15:39
 
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Das Krause Duo – Ruggi Zuggi Ep (Musik Krause / 022)

Trockener geht es kaum noch. Die Sounds liegen auf “Canopolis” weit, weit im Hintergrund. Das Tackern ist die Methode. Und das können sie perfekt. Schon lange. Wie sie es auf “Canopolis” dennoch schaffen, das Saxophon ganz natürlich wirken zu lassen und auf einmal so eine schluffige Jazzstimmung zu erzeugen, dass man sie gerne zu Clubbetreibern [...]

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| 11:15
 
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Vic Chesnutt – North Star Deserter (Constellation / 46)

Wie lange ist das her, dass der berollstuhlte Vic Chesnutt mit A Subtle Plague auf der Popkomm im kleinen Kölner Underground auf die Bühne gehieft wurde, um dort die Leute nach zwei Minuten komplett in seinen Bann zu schlagen. Kleine, verbitterte Balladen eines echten Songwriters, der u.a. von Michael Stipe mit Credits versehen wurde, wo [...]

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28.08.2007 | 15:59
 
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Danuel Tate – Pushcrad EP (Wagon Repair / 30)

Danuel Tate, ein Drittel von Cobblestone Jazz, lässt auf seiner Debüt-EP seine virtuosen Skills als Jazz-Pianist über einen Haufen geloopter Samples wirbeln. Einen Satz Bläser und ein paar flotte Beats dazu und fertig sind vier House-Tracks, die immer mal wieder drohen, in ihren verspieltesten Momenten in etwas selbstverliebte Daddeligkeit abzudriften, die Kurve aber meist noch [...]

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| 12:05
 
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Miracle Fortress – Five Roses (Rough Trade / 404)

Graham Van Pelt heißt der Mann hinter Miracle Fortress, der auf dem ersten Album der Band eine ganze Ladung von musikalischen Kindheitserinnerungen über uns ausschüttet und somit diesem eigentlich klassischen Indie-Rock etwas völlig Neues, bisher nicht Dagewesenes mit auf den Weg gibt. Vielleicht geht das, weil Van Pelt aus Kanada kommt und da sowieso alle [...]