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30.11.2007 | 21:10
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The Gasman macht eine Ambientplatte! Kaum Beats, dafür fröhliches DSP-Zirpen und dazu Fieldrecordings. Hä? Nein, alles Quatsch. Gasman, und das wusste man schon vorher, steht für nichts anderes als geisterhafte, durch aufgelassene Tanzsäle mäandernde Orgeln, getrieben von Rave-Fieberträumen um heftig zappelnde Beatkonstrukte irgendwo zwischen Breaks, Electro und Acid. Zwar mehr tribal diesmal, andere Stile, auch [...]
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| 18:25
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Sehr lässig geht es Gui Boratto auf der A-Seite an und erst langsam zeigt sich sein Faible für weitschweifig melodiöse Sequenzen, fast an der Grenze zum Trancigen und genau wegen dieser Zurückhaltung wirkt der Track auch so deep. Die SCSI 9-Seite ist mir etwas zu pathetisch und vollgekleistert mit einer breiten Fläche, die dem Track [...]
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| 17:36
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Ich habe das Gefühl das melodiegebende Sample auf dem ersten Track, “At Sunset And Vine With Waylon”, neulich erst als zentrales Element eines anderen Tracks gehört zu haben. Hier klingt es dann aber plötzlich doch ganz anders und ist in einem sehr eigenen Sound aus smoothem Clickerminimalraum und Jazz eingebettet, in dem dann auch der [...]
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| 16:17
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Einfacher Groove, pumpende Bassline, ein paar verhallende Sounds in den großen Räumen, die hier offen bleiben und fertig ist der Track. Sympathisch einfach und auf erfrischende Weise minimal im Sinn von wenig drin. Aber viel passiert doch. Auf der Rückseite mit jazzigerem Bass, aber ählichem Understatement, wenn nur das Vocal nicht wäre… Eine irgendwie überraschend [...]
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| 13:30
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Eine Split EP von zwei Lessismore Acts. Die A-Seite von Phillippe Sartori aka LaGuardia legt auf “Routine” auf einen einfachen sehr leichten Groove eine deepe kurvende Fläche voller Deepness und erinnert einen im Sound irgendwie an Fragile Platten. Für “Bounce The Box” lässt er die Bassbins flattern und kickt in sehr dunklem Minimalsound mit einem [...]
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| 12:58
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Das Konzept ist schnell verstanden. Nehme Discobeats und Breaks und ein wenig Cut-Up-Styling und los geht das Geratter durch die Soundwelt von Disco, mit einem dezenten Bindeglied aus quietschigen Acid-Melodien, die man sonst gerne auf Rephlex findet. Ob das alles so aufgeht? Ich bin mir immer noch nicht sicher. Tracks wie “KR-100″ haben definitiv ihre [...]
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| 12:57
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Remixe die Zweite. Den Anfang macht hier die “No Breakes”, Version von DJ Hidden, der sehr ranzig und slammend mit Amenbreaks, darken Zwischensteps und einem guten Gefühl dafür, wann Beat war, wo Verzerrer wird, abräumt. Cakebuilder nehmen es eher downsteppend mit etwas sehr industrieller Darkness und blöden Acidsequenzen bis hin zu einem Drum and Bass [...]
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| 11:46
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Alan Abrahams rockt. Auf “Power Of Ten” vor allem durch die Hintertür. Ich kann mir hier jegliche Lobhudelei ersparen, muss euch nicht nochmal erklären wo er wann was releast hat und wer von diesen Platten Herzinfarkte bekommen hat. Das Tolle an diesem neuen Album ist, dass die Vocals immer genau richtig sind, auch wenn sie [...]
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| 11:30
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Ok, ich kann verstehen, dass man gerne Trentemøller-Platten releast, sind ja ein sicherer Garant für gute Verkaufszahlen, aber irgendwie will mir das weder musikalisch noch sonstwie in den Sinn, auf einer Doppel 12″ drei alte Tracks von ihm und fünf seiner Remixe zu releasen, die dann oft auch noch eher mau sind und an sein [...]
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| 11:28
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Sebastian Meissner kommt aus einer ganz anderen Welt. Und hat gleichzeitg genauso abstruse Verkleidungen hinter sich gelassen. Random_Inc, Bizz Circuits … Labels wie Mille Plateaux oder Sub Rosa. Und wenn er als Klimek releast, flippe ich immer komplett aus. Die ersten Maxis auf Kompakt haben sich so tief in mein Gedächtnis eingegraben, dass ich mich [...]
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| 10:13
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Sandro Perri betrieb mal ein droniges Instrumental- Elektronikprojekt namens Polmo Polpo und veröffentlicht nun sein zweites Album mit schöner rein akustischer Singer Songwriter- Musik unter seinem bürgerlichen Namen. Auch diesmal hat er wieder fast ein komplettes Orchester engagiert, die Stücke sind neben Gitarre, Bass und Schlagzeug üppig instrumentiert mit Flöte, Posaune, Euphonium, Lap Steel Gitarre [...]
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29.11.2007 | 15:52
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Deepe Minimalnummer dieses “Hot Fork Buffet”, das mich irgendwie daran erinnert, was passiert, wenn man Trax mit Minus kollidieren lässt und sich an der Explosion, die daraus entsteht, wärmt. Puh. Minimal ist übrigens, diese Platte, mit der ich mir gerade die Ohren geplättet habe. Ein unwiederlegbarer Beweis für den Ravesound, dass man da so laut [...]
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| 14:48
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Sehr dark und verdammt minimal die neue Confused. Wenn die Sounds nicht so schnarrend wären, wäre die Platte auch auf Minimal gar nicht so falsch. Ist man sonst ja oft von Huntemann den Synthoverload gewohnt, der gerne auch in die Breite geht, ist hier alles auf das funkende Zuckeln reduziert und ohne die Mittel zu [...]
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| 12:42
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Ich mag ja diese Tracks von H.O.S.H. immer, und auch wenn er hier ganz besinnlich die Vorteile der Hundekotsammelstelle um die Ecke besingt, hat der Track etwas sehr hittig Ausgelassenes. Die Hookline bildet eine Gitarre, aber das stört nicht weiter, sondern bringt dem Stück eher eine sommerliche Heiterkeit. Definitiv ein Stück, das sogar in das [...]
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| 10:29
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Wie immer auf Made To Play hat man auch hier keine Angst vor unerwarteten Breaks und schreddert auf der A-Seite ziemlich frech durch die Sounds und Beats, dass man das fast schon wieder Glitch nennen möchte. Jazzig in den Samples, irgendwie aber auch ordentlich dahingerotzt und mit vielen Tempo machenden Stakkatos ist Made To Play [...]
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28.11.2007 | 20:30
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Ein klassischer Wild-Pitch-Track, dieses “Midnight”. Vom ersten Moment an diese Strings, die Orgeln, und der shuffelnd schleppende Groove, der dann noch von einem ravig säuselnden Alarm-Synth getoppt wird. Ein Track wie geschaffen für die zurückgelehnte Peak Time. “Black Magic” versucht mit noch housigerem Grundton Ähnliches und das gelingt ihnen auch, neigt aber zum melodiösen Kitsch. [...]
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| 18:11
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Die für “The Patron” verwendeten Sounds zitieren stimmungsmäßig David Lynchs “Eraserhead”, der Meister ist allerdings nie dermaßen harsch zu Werke gegangen. Die Melodien und die Stimme der Sängerin Jehna Wilhelm erinnern stark an Julee Cruise, und eigentlich handelt es sich hierbei um pure Pop- Musik mit ungewöhnlichsten Mitteln. Der sonntägliche NDR 2-Pop-Hörer dürfte mit den [...]
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| 17:55
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Bummelbass, zuckelnder Chicago-Groove und ziemlich merkwürdig kehliger, dunkler Gesang (oder hab ich den geträumt) sind nicht gerade meine favorisierten Methoden für einen Clubhit. Die Rückseite will daraus einen Detroit-Mix machen, was nicht unbedingt gelingt, und auch das sommerlich heitere “Gadget Shot” am Ende wirkt dann etwas unausgereift.bleed
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| 14:16
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Sehr funky beginnt die neue Feinwerk-Mini-Compilation mit einem groovig bratzigen Track von Nice (aka David Behar aus Perpignan), der nach und nach immer smoother und wärmer wird und mit einem gut jazzigen Piano perfekt in jedes aufgekratzte House-Set passt. Nachbar Le K zieht den Funk noch etwas straffer und wie immer wird alles mit kleinen [...]
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| 13:53
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Todd Bodine ist jemand, der sich seinen rockenden Style glatt patentieren lassen könnte, und wenn er dann noch mit unserem “eigenen” Ludwig Coenen zusammen im Studio sitzt…nichts auf der Welt könnte das schiefgehen lassen. Die A-Seite ist sehr fordernd bleepig und man hört in den gezerrten Quietschern, dass der Geist der DSPs lange genug auf [...]
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| 13:30
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Die Morr-Music-7″-Serie ist wie ein guter Freund, der immer wieder unerwartet einfach klingelt und Schokolade mitbringt. Seit sechs Jahren geht das nun schon so … Zeit für die große Retrospektive. Zwei CDs, randvoll mit Pop-Perlen. B. Felischmann, ISAN, Styrofoam, Teamforest, Lali Puna, Other People’s Children, Masha Qrella mit ihrer unsterblichen Bryan-Ferry-Coverversion, Electric President, Populous, [...]
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| 13:28
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Nicht dass Grizzly Bear themselves nicht ertragreich genug musizieren würden, haben sich doch die beiden bislang erschienen Elektronika-Folk Alben schon hinreichend als Goldgruben erwiesen. Gastmusiker laden sie aber immer noch. Den einen oder anderen ungeschliffenen Diamanten haben auch Dntel oder Efterklang für sich entdeckt, die sich schon Mal an den Songs des Brooklyner Quartetts vergriffen [...]
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| 13:23
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Wie der Name schon sagt, geht es hier um gepflegtes Feiern zu früher Stunde in privater Atmosphäre. In der Hauptsache in und um London, im Sommer auch gerne auf Ibiza. Entsprechend “nett” kommen beide Mixe dann auch daher. Solide House-Musik, die Spaß macht. Priestley und Smith reizen das dabei in beide Richtungen aus;vom Sonar Kollektiv [...]
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| 13:20
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Ein Werbegag der British Railways? Fünf vollbärtige Kauze aus Leeds, die man in eine Eisenbahnerkluft steckt, auf die Bühne schickt und in melancholischer Shoegazer-Manier über aufgelassene Eisenbahnstrecken singen lässt? Zu originell um das Produkt eines Werbefuzzis zu sein. Zu passioniert als dass nicht echte verschrobene Zugliebhaber dahinter stehen würden. ILiKETRAiNS debütieren mit dem sphärisch, melancholischen [...]
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27.11.2007 | 17:32
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Ein Album von Joel Mull. Damit hatte ich nun wirklich jetzt nicht gerechnet. Und schon gar nicht damit, dass es so melodisch und verzückt beginnt. Minimal im Sound, aber überraschend besinnlich trudelt er mit “Klangfarben” auf ein Terrain, das einen sofort mitsummen lässt. Und auch der Rest der Platte ist sehr darauf aus, für jeden [...]