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31.12.2007 | 12:33
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Sehr aufgeräumte melodisch housige EP mit viel Piano und sehr klaren kleinen Sounds, die den Tracks immer das Flair einer Platte geben, die nicht selten an die Zeiten erinnert, als Superdiscount bestimmte, was House ausmacht. Smooth, mit gelegentlichen Gesangsparts, und dabei so dezent poppig, dass man vielleicht doch noch daran glauben wird, dass auch die [...]
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| 12:31
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Die Techno-Verkleidung von Rod Modell (aka Deepchord) habe ich neulich auf seinem eigenem Label Echospace zum ersten Mal entdeckt und war entzückt. So auch hier auf Fortune8, dem Label von Lee Purkis aka In Sync. Zwei sehr techy Tracks, die aber nie ohne die typischen Modell-Sounds und -Hallräume auskommen, was einen in jeder Sekunde immer [...]
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| 12:28
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Ein sehr getragenes, elegisches und mit 70 Minuten Spielzeit vor allem langes Stück ist diese letzte Neuinterpretation des 1969 von Gavin Bryars entwickelten Werks. Die musikalischen Bestandteile haben nach wie vor, auf die ein oder andere Art mit dem Sinken des Luxusliners zu tun, nachdem er 1912 auf seiner Jungfernfahrt mit einem Eisberg kollidierte. Immer [...]
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| 12:24
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Köhncke hält inne und erinnert sich: neben Clubmusik gibt es ja auch noch was anderes im Leben. Und so werden hier Stücke von Iggy Pop (“Nightclubbing”), Velvet Underground (“Candy says”), Todd Rundgren (“A dream goes on forever”) und Round Two (“New Day”) aufs sorgfältigste gecovert/ dekonstruiert. Beim ersten Hinhören vielleicht nichts zum Auflegen, eher etwas, [...]
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27.12.2007 | 11:14
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Nu Folk ist definitiv das Genre, dem sich das Solodebüt von Richard James, Gitarrist der walisischen Band Gorky’s Zygotic Mynci, zuordnen lässt. Dabei sind allerdings weniger neue, als traditionelle Folk-Elemente im Spiel: dudelnde Mundharmonika, Geige, akustische und teilweise E-Gitarre. Wirkt ein bisschen anachronistisch und ruft Assoziationen wie Nashville und Prärie wach (siehe die Strophe “I [...]
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26.12.2007 | 13:27
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Ein 4 Tracker mit extrem funkigen und dabei doch oldschoolig orientierten Tracks, die für mich die perfekte Balance zwischen detroitigen Melodien und staksendem Chicagrogroove finden. Definitiv mehr als nur eine Reminiszenz an die Oldschool, denn allein der Sound der Tracks ist so mächtig und dabei doch so reduziert, dass man etwas erkennt, das die Platte [...]
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25.12.2007 | 21:42
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Mir fehlt jegliches Info, wer eigentlich Irfan ist. Aber mit einem so deepen Hintergrundrauschen kriegt man mich immer. Die A-Seite erinnert in ihrem Sound sehr stark an eine weichere Variante von reinstem Detroitsound, auch wenn die Beats sehr 808-lastig und funky, ja, housig, sind. Sanfte Strings, die auch die Ursache des Rauschens sein könnten, sequentielle [...]
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| 12:07
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Köhncke hält inne und erinnert sich: neben Clubmusik gibt es ja auch noch was anderes im Leben. Und so werden hier Stücke von Iggy Pop (“Nightclubbing”), Velvet Underground (“Candy says”), Todd Rundgren (“A dream goes on forever”) und Round Two (“New Day”) aufs sorgfältigste gecovert/ dekonstruiert. Beim ersten Hinhören vielleicht nichts zum Auflegen, eher etwas, [...]
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22.12.2007 | 11:07
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Halftime setzt sich langsam durch. Kein Wunder, man kann ja wirklich nicht alles den immer etwas lahmen Dubsteppern überlassen. Martsman jedenfalls eröffnet den Sound hier mit einem extrem präzisen Stepper voller Reduktion und kleiner Melodien. Darkness mit Funk und smoothen Basslines, die sich im Hirn dehnen, bis man sich völlig von den gängigen Drum and [...]
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| 11:06
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Zwei sehr divenhafte Discosongs mitten aus dem Kirchenchor aus Chicago. Ob ich damit wirklich etwas anfangen kann? Vielleicht beim nächsten Brunch (das könnte Jahre dauern), aber dafür gibt es einen Alex Attias-Mix auf der Rückseite, der viel der ziemlich souligen Discoemphase übersetzt in einen dunklen magischen Clubsound mit viel flirrenden Kleinsequenzen und gehecheltem Groove, in [...]
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21.12.2007 | 17:49
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Holy Fucks Musik klingt wie improvisierte Rockmusik, nur dass sie statt elektrischer Gitarren irgendwelche Billigkeyboards hinter trashigen Verzerrern verwenden. Oder sind das etwa doch Gitarren? Dazu ein straightes Schlagzeug und verfremdete Stimmfetzen — fertig. Das Ergebnis ist schwer tanzbar und rockt wie verrückt. Bloß einordnen kann man diese Musik nicht. Aber Spaß haben! asb
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| 11:46
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Extrem oldschooliges Sounddesign, das noch aus den 80ern stammen könnte, unterstrichen von dem rückwärts (läuft von innen nach außen) geschnittenen Vinyl. Alte Bekannte für jeden, der das Drummachine 101 drauf hat und knistrig wie eine Traxx Platte, aber, auch wenn ich keine Ahnung habe, wie ich das jenseits von den Erinnerungen an die Zeit damals [...]
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20.12.2007 | 09:37
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Mit „Rise Above” hat David Longstreth ein Album neu interpretiert, welches er seit seiner Jugend in den frühen 80er Jahren nicht mehr gehört hat: Black Flags „Damaged”. Mit Hardcore hat „Rise Above” überhaupt nichts zu tun und an die Songs kann er sich anscheinend nur noch bruchstückhaft erinnern. Auch ohne diese Geschichte wäre dieses Album [...]
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18.12.2007 | 20:58
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Robert Wyatt und Scott Walker haben für mich eins gemeinsam: Sie produzieren so etwas wie die intellektuelle, orchestrale Variante von Vergnügen, so etwas wie das High von Pop. Nicht umsonst teilt Wyatt das Album in drei Akte ein. Wyatt fordert immer wieder neu heraus. Dockt an aktuelle Strömungen an, wenn er Gäste aus dem Umfeld [...]
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| 16:10
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Es gibt Traditionen in England. Shoegazing ist eine davon. Und wenn sich dieser überstrapazierte Begriff auch nie in so etwas wie einem Genre festnageln ließ, wissen doch alle, was gemeint ist. The Voices leben in ihrem zweiten Album in einer Welt, in der früher Lush lebten. Die Sängerin erinnert mich einfach an die gute Emma [...]
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| 16:07
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Wenn Jump Up so richtig dreckig und knarzig ist, und die Bleeps über alles drüberhuschen, als gelte es im Groove die Momente – an denen sonst Melodie ist – mit ein paar Blitzern zu verschönern, dann kickt das eben einfach. Und wirkt bei 175bpm noch total bekifft und irgendwie deep. Die Dub Zero Seite hier [...]
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| 13:06
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Nach ein paar Releases auf dem Netlabel Comfort Stand nun dieses interessante Spacediscogebilde, das sich mit Marimbas und allerlei verqueren Akkordfolgen ins Gehör einhakt. Ein versonnener Melodienexkurs auf trägem Dub-Fundament. Der Remix von Michoacan klaubt sich die Motive etwas hektisch zusammen und führt das Arrangement auf rasseligem Plingplong-Electro aus. Im Resultat tanzfreundlicher, aber auch uncharmanter.http://www.perm-vac.comfinn
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| 11:15
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Hm. Über diesen Titel werde ich wohl noch eine ganze Weile nachdenken können, dabei liegt es eigentlich auf der Hand. Die Tracks pumpen untenherum im typischen Chicago-Style, den man auch von vielen seiner anderen Releases kennt, die Sounds aber sind um einiges abstrakter und erinnern mich irgendwie an Boogizm-Synthesen. Der Funk der Platte wandelt sich [...]
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| 10:54
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Der erste Track mit den langsam reingefadeten Rave-Hymnen-Chords ist mir etwas zu abgezockt, auch in der Melodie, die daraus entwickelt wird. Da helfen auch keine blümeranten Effekte, der Track klingt wie eine Elektro-House-Trance-Nummer in Minimal-House-Rave-Style. Ron Flattners “Fever” hat einen ähnlich gedämpft rockenden Elektro-Anklang und erst Phunklarique & Dejonka reißen es hier mit einem plonkernd [...]
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17.12.2007 | 23:53
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Wer auch immer dieser Pilooski ist, er erinnert mich zunächst an Dimlite, aber dafür cuttet er zuwenig. “Love Is Wet” hat auf jeden Fall diesen Charme. Vocals, die klingen wie aus einem späten 60er Soultune so unterlegt mit Geplätscher und Kinder-Vibraphon, dass es als Werbungsmusik für eine heile Welt durchgeht. “Girlz” zeigt deutlich mehr Skillz, [...]
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| 21:04
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Nicht die geringste Ahnung, wer Kroppssprak sein mag. Aber bei so einem Track fragt man nicht nach. Psychedelisch verdaddelt mit Knödelvocals, die kein Mensch versteht und zirpend übernächtigtem Feedbacksound rockt der Track mit seiner verkaterten Acidline mitten in die verschlungensten Wirbel der Großhirnrinde und lässt einen langsam aufglühen wie eine einsame Stromsparbirne am Clubhimmel. Der [...]
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| 16:20
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Das Info spricht hilflos von “Electronic Psych-Rock” und “Krautrock”, obwohl die einzige Gemeinsamkeit mit derlei 70er-Reminiszenzen in der Benutzung von elektrischer Gitarre und Schlagzeug bei der Klangerzeugung des zweiten Wzt Hearts-Albums besteht. Ansonsten ist hier noch eine Menge digitale Sounderzeugung und -bearbeitung mit im Spiel, sowie Stimmen, Tapes und ein Commodore 64. Hier geht es [...]
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| 14:38
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“Booster” ist einer dieser zitternd hymnischen Tracks, die vom ersten Moment an eine so gewaltige Stimmung erzeugen, dass man ihnen alles zutrauen würde. Und genau daran beißt sich der Track auch fest und lässt selbst in den Breaks und ruhigeren Passagen einfach nicht mehr los. Perfekter Balltechno. Die Rückseite wirkt in den ersten Minuten wie [...]
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| 12:57
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Bequeen ist neben Kapotte Muziek, Goem, Quest und Freiband ein weiteres Betätigungsfeld von Frans De Waard, der außerdem noch das äußerst informative Internet- Magazin “Vital Weekly” betreibt, welches über Veröffentlichungen, Konzerte und Festivals experimenteller Musik berichtet. “Seltenturm” fasst einige gemeinsam mit Freek Kinkelaar (Brunnen) eingespielte und jetzt remasterten Veröffentlichungen aus den Jahren ‘89 bis 2000 [...]
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| 12:07
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Die beiden neuen Tracks von Douglas Greed führen den dunklen wuchtigen Sound der Vorgänger auf “Aenima” fort. Der wirkt in der nervösen Hauptsequenz sogar noch ein wenig trackiger und technoider. Man hat fast das Gefühl, hier auf einer Minusplatte zu sein, die ein wenig zu satten brummig gemütlichen Bass erwischt hat. Die Rückseite beginnt mit [...]