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29.02.2008 | 17:28
 
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V/A – 4th Bouquet (Styrax Leaves / 04)

Die vierte Folge dieser Mini-Compilation-Reihe hat es in sich. Ismail Geng aka Havantepe, Lawrence, Jussi Lindblad aka Leftover und schließlich Quantec haben alle Killer im Ärmel. Havantepe ist dabei mein klarer Favorit, erinnert mich sein Track einfach so sehr an “Radiance”, dass ich von Anfang an auf seiner Seite bin. Das Stück ist dabei aber [...]

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| 17:23
 
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XDB – Espac (Sistrum Recordings / SIS 005)

XDB auf Sistrum … das ist gleich schon die erste Überraschung. Die zweite ist, dass der Titeltrack auf der A-Seite mit schlicht unerwarteter Verschrobenheit glänzt, trocken gelegte Streicher durch das Panorama schickt, Arpeggios fast ohne Hüllkurve zum Anlass für ein steppendes Groove-Inferno nimmt und in seiner Orientierungslosigkeit einfach Augen und Ohren öffnet. Die B-Seite ist [...]

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| 17:21
 
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Oracy – Rewound (Mojuba / 008)

Groß angelegt Zurückhaltung demonstriert der Titel-Track. In einem Betonbaukasten aus tackernden HiHats und einer kleinen Bassline hat der Funk so wenig Spielraum, dass er einen mit noch größerer Heftigkeit trifft, als das unter normalen Umständen möglich wäre. Nur die Chords schimmern. Perfekter Track, der allerdings gegen die sagenhafte B-Seite kaum ankommt: “Hold Me” verschießt seinen [...]

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| 13:28
 
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The Soul Explosion – Love Is The Answer (Tramp / 115)

Wenn die Armee so wundervolle Musik zur Folge hat wie diese beiden Songs, dann bin ich versucht, ihr so einiges zu vergeben. The Soul Explosion waren in Deutschland stationierte Amerikaner, deren Identität über 30 Jahre nach Release nicht mehr klärbar zu sein scheint. So war es möglich, dass Tramp-Boss Tobias Kirmayer plötzlich einen echten Funk-Knaller [...]

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| 12:30
 
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Henry Saiz – Vancouver (Natura Sonoris / 001)

Ganz schön rasante klingelnde Musik mit ein wenig zuviel von allem. Mal housiges Klimpern, mal elektroides Rubbeln, mal Technobreitseite, mal ich weiß nicht was noch alles.
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28.02.2008 | 21:23
 
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Move D – Quit Quittin (Uzuri / 002)

David Moufang ist nach wie vor einfach nicht aufzuhalten. Über diese Maxi auf Uzuri haben sich ja schon alle komplett überschlagen und in der Tat sind die Tracks mehr als fein. Moufang verwebt wie kein anderer hysterischen Discohouse mit fast schon meditativen 303s, die so klingen, als hättzen sie damals ihre Silberbox-Kollegen vor den Aufnahmen [...]

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| 12:48
 
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Young Ax – Higher Ground (Santorin )

Alexander Zwingenberg hat einen sehr individuellen Ansatz für seine Produktionen. Es ist nicht neu, Jazz, Funk, Hip-Hop als Samplegrundlage zu nehmen, doch der smarte Fast-Berliner setzt das um wie kein anderer. Soundsignatur nennt man das. Das liegt sicher auch an den Rhodes von Sebastian Maassen, ist aber im Kern seiner geradeu hypelosen Mentalität geschuldet. So [...]

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| 12:46
 
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Dutch Rhythm Combo – Bonaire Remixes III (Highscore / 003)

Die fantastischen Remixe für Felix Haaksman gehen in die letzte Runde und bekommen einen sympathischen 7″-Abschluss nach Maß: Live bekommt die Musikalität eines Stückes eben doch einen neuen Anstrich. Voran eilt der Franzose von Soul Village, der dort weiter macht, wo er mich mit seiner Version von “Everybody Loves The Sunshine” abgesetzt hat. Ein fragiles [...]

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27.02.2008 | 20:10
 
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V.A. – The Force Vol. 3 (Night Drive Music / 004)

Mallmann, Vodovoz, Neurotron und Monogen mit einer EP voller dunkler und leicht nostalgischer Dubtechno und Deephousetracks, die dennoch nie überaltert wirken, sondern mit einer ziemlich optimistischen Sicht und einem fein elegischen Sound stellenweise fast schon an die Brillianz von Drumpoet herankommen.http://www.night-drive-music.combleed

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| 20:05
 
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V.A. – MilkShake EP1 (Minibar / 011.1)

Cabanne, Spasm, Seuil und Linc teilen sich diese erste EP der Serie und vom ersten Track an ist man gefangen in den deepen Nuancen des hüpfenden Grooves, in der die Ideen nur so durcheinanderwirbeln und Jazz, Funk und Minimalismus eine Ehe eingehen, die ihr auf-Ewig-Versprechen nicht nur ernst meint, sondern gar nichts anderes denken kann. [...]

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| 14:35
 
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Orang Asli – Glengoyne Spring Ep (Farside)

Auf sehr klassische Weise soulig mit säuselig jammerigem Gesang, aber in der Musik dann doch eher klassische Detroitmelodien und Oldschoolerinnerungen, nur mit einer Leichtigkeit im Groove, die hier etwas nach Nebensächlichkeit klingt. Auch dasfunkigere “Springsequence” im Westpark Unit Remix hat im Sound irgendetwas zu unaufdringliches, so als hätte jemand am Ende vergessen die Bässe wirklich [...]

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| 02:50
 
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Rasmus Hedlund – Hidden Structure (Resopal Schallware / 050)

Technoid-sequentielle Minimaltracks mit sehr elektronisch wirkenden Sounds, die stellenweise ein klein wenig altmodisch wirken und mir im Rahmen der letzten Resopal Platten etwas zu toolig erscheinen.http://www.resopal-schallware.combleed

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| 02:49
 
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Rodney Hunter – Wanna Groove? (G-Stone / 031)

Die Remixe zum Album vom Groove-Hunter kommen passend zu den letzten Maxis von Mr. Omnipräsent Christian Prommer und den beiden Four Artists von Wahoo. Dabei beeindruckt mich wieder einmal, wie Prommer lässig seine zuletzt so effektive Soundsignatur hier auf über zehn Minuten auswälzt und dabei immer mehr Fahrt aufnimmt. Ein ganz großes, düster deepes Zuckerschlecken. [...]

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25.02.2008 | 13:31
 
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Toshinori Kondo – Silent Melodies (Off/Stilll )

Der japanische Trompeter fiel mir zuerst an der Seite von DJ Krush auf, auch wenn er noch einige Großkaliber mehr in seiner Bio hat, und entwickelte damals schon mehr Suchtfaktor im elektronischen Aufspüren neuer Klänge als Molvaer. Nun ein Album auf Off, bei dem er erstmal ausschließlich seine Trompete verwendet und so seine eigene Ausdrucksweise [...]

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| 13:28
 
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Pablo Bolivar – Into The Televerse (Dpress Industries / 028)

Was sehr frisch hingedubbt losgeht, wird mir irgendwann doch ein bisschen zu trancig. Diese Arpeggios machen die Basis des Tracks einfach kaputt. Gut, dass Andy Stott auf der B-Seite remixt, alles neu ordnet, der HiHat mehr Zack gibt und die Dubs deutlich tiefer legt als Bolivar selber. Der “Bonus-Track”, “In My Hand”, komplett ambient, gefällt [...]

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| 13:26
 
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Andomat 3000 – Cognitive Dissonance (Cecille Records / CEC003-6)

Bislang war jeder Release auf Cecille einfach Killer und auch die Nummer drei macht da keine Ausnahme. Ein fast schon unanständig schiebender Pusher ist “Vertical Smile”, die sehr langgezogene A-Seite. Frisch und mit einem Breakdown, der es in sich hat. Plötzlich verschwindet die trockene Schärfe und alles orgelt sich gen Decke. Auf der B-Seite dann [...]

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| 00:52
 
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Chapeau Claque – Reykjavik (Popnorama Records / 001)

Remixe des Popprojekts von Bukaddor & Fischbeck und Heinrichs und Hirtenfellner, was ich eine gute Wahl finde, denn die sind beide dafür bekannt, auch mal was außergewöhnliches zu wagen. Der erste kommt allerdings mit den Vocals nicht ganz klar und macht dann eine Art Popminimal draus, das erst nach langem langem Einstieg wirklich losgeht. Die [...]

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| 00:50
 
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Marc DePulse – Ex (Ostwind Records / 013)

Sehr locker, melodisch-verspielte Minimaltracks, die alles immer nur andeuten und dennoch sehr klar wirken, allerdings gegen Ende den Ravehammer etwas zu sehr betonen, was irgendwie die ganze Stimmung zunichte macht.bleed

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23.02.2008 | 19:24
 
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Eyeone – L`Elephant Rouge (Snork / 007)

Abenteuerlicher Groove, den der Franzose da anzettelt. Fast Shuffle, aber irgendwie dafür zu kaputt, und fast Dubtechno, aber dafür zu zauselig und fast deep, aber dafür viel zu schlitzohrig. Eine sperrige Platte, die auf der straighten Seite aber auch noch für den klassischen Dancefloor gut rockt, auch wenn die Albernheiten hier selbstverständlich nicht ausbleiben können.bleed

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| 18:52
 
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Mario Kober – Worin Remixed One & Two (Googoo Records / 008)

Remixe von Stavöstrand, Savoretti, Ced, Sauer Walker, Cinelli, Monkey B., Dachshund und Kober & Guse auf zwei EPs, die durch und durch funkig-dichte Minimalmonster sind und immer eine gute Dichte aufweisen. Letztendlich fehlt aber auf den Tracks manchmal das Moment, dass sie jenseits der Tatsache, dass sie gute Minimaltools sind, herausragend wirken lässt.bleed

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22.02.2008 | 15:26
 
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Davis & May – Flying Maple Leaf (Maripoza / 004)

Sehr dunkler, minimaler Track auf der A-Seite mit harmonisch-pulsierendem Groove in dem langsam sanfter Staub aufgewirbelt wird, dann aber die Minimaltrancearpeggiokeule geschwungen wird, dass einem ganz jämmerlich wird. Und die Rückseite ist dann mit Mövengequäke und breiter Syntheuphorie altmodischer Elektrohouseprägung auch wirklich eher ein Abstieg für das Label.bleed

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| 11:53
 
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Pakt – Uproar (Feinwerk / 017)

Feinwerk ist mittlerweile auf dem besten Weg, sich in die Riege der vertrackt jazzigen Minimalfunklabel wie Karat und Minibar einzureihen. Die Tracks hier jedenfalls passen perfekt. Verhuschte Beats mit fein kleinteiligen Grooves und Sounds, zerhackte Stimmen und dennoch ein deepes Gefühl für die runde Ecke und den jazzigen Killerinstinkt. bleed

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| 09:55
 
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Ion Ludwig – Cornerstones (Thema / 007)

Sehr locker groovende, fast schon im Vergleich zu seinen anderen Platten housige Platte mit Orgel und verkappt harmonischen Elementen, die dennoch dem Sound im Hintergrund genug Raum lassen. Auf der Rückseite holt Ion Ludwig sogar zu einem jazzig swingenden Track aus, der glatt auf Karat hätte landen können. Überraschend, aber doch im Sound extrem cool [...]

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21.02.2008 | 17:25
 
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Hotel Nguyen – T.D. Remix (We Can Do It)

Und noch so ein Bootleg mit einem Säuselgesang aus einer längst vergessenen Deutschen Hippiezeit, die einem wirklich die Schuhe auszieht, wenn man als Zielgruppe überhaupt noch welche anhat. Brilliant, aber auch verdammt skurrilbleed

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| 14:00
 
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Cassius – Toop Toop 2 (Virgin)

Klar glaubt mir keiner, daß ich Cassius ganz dufte finde, ist aber hier auch nicht notwendig, denn die Platte beginnt mit einem Mr. Oizo Mix und die sind immer grandios. Verhaspelt, zerhackt, pushend und mit ziemlich verdaddelter Elektrostimme für alle Freunde, denen die ganze Bangerposse einfach immer schon zu zahm war. Der Add Noise Mix [...]

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