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31.05.2008 | 11:47
 
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Marcel Dettmann – Corebox/Lattice (MDR / 004)

Marcel Dettmann gibt sich auf seiner neuen EP gewohnt spröde und trocken. Die Bassdrum drückt, die Hi-Hats sicheln und die perkussiven Sequenzen brechen in kantigen Kaskaden aus den Reverb-Wolken, in die die Tracks getaucht sind, oder verdichten sich in einem Wall Of Sound aus White Noise. MDR bleibt das Techno-Label für alle, die sich von [...]

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30.05.2008 | 16:37
 
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Laurent Garnier – Back to my Roots EP (Innervisions / IV16)

Der Maître ist zurück. Nach langer Zeit gibt es wieder eine 12″ von Laurent Garnier. Dass da keine halben Sachen gemacht werden versteht sich von selbst. “Back to my Roots” auf der A-Seite ist dementsprechend auch weniger ein Track als erster Satz einer Symphonie – Allegro versteht sich. In 12 Minuten lotet der Meister [...]

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| 16:37
 
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Der Dritte Raum – Sieben (Harthouse / 020)

Sehr lässig funkige Tracks mit gutem Chicagoflair, die elegant vor sich hintänzeln und irgendwie gar nicht so klingen, wie ich Der Dritte Raum noch im Ohr hab. Der Neal-White-Mix lässt davon nicht mehr viel übrig, aber auf der Rückseite sind zwei weitere sehr feine Tracks, mit denen Der Dritte Raum irgendwie auch gleich noch die [...]

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| 16:37
 
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Jesper Dahlbäck – Nothing Personal (Blank Ltd. / 013)

Muss sagen, diese Platte hat mich wirklich überrascht. “Human In Me” mit seinem “I’m Stuck In The Loop”-Sample ist einfach eine so überbordende Synthhousenummer, dass man schon wie von selbst wegschiesst. Und auch “4 Years To Eternity” hat diesen resolut reduzierten Sound, der genau an den richtigen Stellen die Bissigkeit entwickelt, die den Dancefloor in [...]

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| 16:37
 
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Thomas Schumacher – Pink Boots (Spielzeug Schallplatten / 041)

Überraschend deep, dieser Schumacher. Sehr slammende Beats mit percussiver Note und plockernden Hintergrundsounds, warme Flächen und eine so relaxte Stimmung, die trotzdem voller heimlicher Kicks ist, dass man wirklich den Hut zieht, wenn man sieht, wie der Track sich langsam immer weiter steigert. Kann mir vorstellen, dass das bis hin zu den Van Strokes dieser [...]

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| 16:36
 
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Mathias Masteño – Dixie’s Diner (Upon You / 012)

Sehr relaxt pumpender Groove auf der A-Seite, der die Bassline durch ein Vocal ersetzt, was man schon öfter mal gehört hat, das aber immer wieder kickt. Dazu leicht discoide Vocalfragmente und ein paar gute Soundeffekte und diese Art, den Groove langsam, extrem langsam immer weiter aufzupumpen, und schon ist man mitten in einer unerwarteten Wildpitchdeephousewelt, [...]

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| 16:36
 
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The Cheapers – Wilderness EP Part 1 (Upon You / 011)

Keine Frage, Upon You ist mittlerweile zu einer Referenzgröße in der Plattentasche geworden. Und die neuen Track von The Cheapers setzen genau da an. Bei dieser Sicherheit die man auf einem Label hat, das eh nur Hits macht. Sehr relaxt geht das fast glöckchenhaft schimmernde “Bedrock” an den Start und lässt mit einer unglaublichen Präzision [...]

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| 16:36
 
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Quince – Expanding Contracting EP (Delsin / 71)

Klar, wenn es auf Delsin in diese fundamentale Detroit – Richtung geht, dann wird es deep, funky und so dicht, dass man eigentlich immer atemlos den Sequenzen und ihrer Energie hinterher rennt. Die beiden Tracks von Quince schaffen es mit Leichtigkeit einen in ein Universum zu beamen in dem die digitalen Effekte noch nicht erfunden [...]

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| 16:36
 
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Ripperton – Leonors Lanugo (Perspectiv / 012)

Und auch die neue Ripperton EP auf seinem Label ist ein Monster. Relaxt klingelnde dubbige Melodien jenseits aller Beliebigkeit, ein absolut einfacher Groove und perfekte, den ganzen Track aus dem Gleichgewicht bringende Dubeffekte, die die Melodie verschieben und mit einer eigentümlich schrägen Tiefe versehen, die sich wie ein Schatten durch den Track zieht und ihm [...]

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| 13:52
 
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Zero Cash & Khan – Chitin Body EP (I’m Single / 002)

Die zweite EP des Labels und schon ist mir klar, dass das ein Label wird, mit dem man den Dancefloor auseinander nehmen kann. “Chitin Body” mit seinen extrem dunklen Vocals (die auch irgendwie ein wenig albern sind), brüllt nach purem Funk und nach gerechter Unterwerfung, kontert mit brummig präzisen Basslineanschlägen und perfekt aufblitzenden kurzen Hitmomenten, [...]

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29.05.2008 | 17:07
 
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Lucy – Downstairs (Meerestief Ltd. / 009)

Die neue Meerestief klingt mir ein wenig zu sehr nach diesem “Es lebte nur einen Sommer” – Minimal-Trance-Hype. Glöckchen, Wohlfühlharmonien, trostlose Stringsounds. Bin noch nicht bereit für ein Revival, auch wenn der Track ein gutes übernächtigtes Ravepotential dank dunkler schiebender Basslinewände hat. Glücklicherweise räumt H.O.S.H. da ganz schön auf in seinem Remix und stellt alles [...]

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| 14:06
 
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Fool – Drama (Hum+Haw / 002)

Was für ein Killer. Fool sind Shadowhuntaz MC Non und Alex Smoke (ja, der, ist auch sein Label). Und mit Drama haben sie einen der rotzigsten darkesten HipHop Crossover-Tracks der Saison gemacht. Crossover wohin? Ich bin mir nicht sicher. Das rockt elektronisch im Hintergrund, könnte irgendwie zwischen Dubtracks passen, oder ins Grimeumfeld, ist aber viel [...]

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| 14:04
 
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Autodrive vs. Jahcoozi – Hiding From The Truth (Tonkind / 010)

Puh. Das ist mal Soul. Das geht runter wie Asche. Das flackert und reisst dir die versteckten Problemchen vom Leib, als wären sie aus Blattgold. Wenn mal wer auf Recherche geht, so in ein paar Jahrzehnten, und nach den Bluesgiganten des ersten Jahrzehnts dieses so langsam in Schwung kommenden Milleniums sucht, dann wird er/sie/es hier [...]

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| 13:59
 
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Touane – The Birds (Persona Records / 037)

Touane ist immer erfrischend. Mit “Tolousian Duck” zeigt er mal wieder, dass seine Drumpattern einfach Swing haben. So bumpig minimal das auch daher kommt, irgendwas liegt über dem Ganzen und macht es extrem locker. Dazu diese Pianomelodie und das kratzige Ravemelodiespiel… Ein Track, in den man sich auf den ersten Blick verliebt. Perfekt für den [...]

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| 10:51
 
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Frightened Rabbit – The Midnight Organ Fight (Fat Cat / FATCD70)

Ihr letztes, erstes Album „Sing The Greys“ hatte uns regelrecht weggeblasen. Ganz schnell legen Scott Rabbit und die anderen Karnickel nach, dieses Mal aufgenommen von Peter Katis (Mercury Rev, Interpol). Den Hang zu Flaming Lips, Sebadoh oder ähnlich verspielten Gitarren-Acts hatten Frightened Rabbit bereits zuvor. Nun sind sie noch ein bisschen orchestraler geworden. Dabei schleudern [...]

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28.05.2008 | 19:23
 
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The Notwist – The Devil, You + Me (Cityslang)

Die Jahre gingen ins Land und wir klebten wie die Kletten an “Neon Golden”, dem letzten Notwist-Album, dem Album, das der Band noch mehr Türen geöffnet hat, ihren über Jahre immer zugänglicheren Sound auf ein neues, geradezu majestätisches Level gehoben und zur besten Band aus deutschen Landen gemacht hat, auch wenn das überhaupt nicht von [...]

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| 13:46
 
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Paco Osuna – Orbeat (Plus 8 Records / 8096)

6 neue Tracks von Paco Osuna, die zeigen, dass er ein Meister jackenden Funks ist, und dabei sowohl Oldschool-Elemente als auch frickelige Stimmfragmentstunts, den summend säuselnden Ravesignalcharme und auch das pure, intensive Pulsieren des Grooves mit einer Leichtigkeit beherrscht, die immer wieder zu diesen Momenten führt, in denen die Tracks vor Energie überzusprudeln scheinen. Eine [...]

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| 13:38
 
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Anja Schneider – Beyond the Valley (Mobilee)

Laut Pressetext ist „Beyond the Valley“ der Soundtrack für einen Ort jenseits des Bekannten, ein Ort, der Exotik und Mysteriöses verbreitet. Zugegeben, die Steel Drums im Opener „Safari“ haben eine durchaus verlockende Anziehungskraft. Und auch „Mole“ ist ein anmutiger, von Tribal-Percussion getriebener Minimaltrack, bei dem immer wieder kurze, prägnante Melodiefragmente aufblitzen. „Maki“, eines der Highlights, [...]

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| 13:32
 
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DJ Donna Summer – Panther Tracks (Cock Rock Disco / Crocl018)

Schön stumpf geht’s hier zur Sache. Klingt wie drei Wochen druff, was Jason Forrest uns hier als erstes Lebenszeichen von Donna Summer nach fünf Jahren unterjubelt. Gebastelt aus Breakcore und Gabbageballer, Bumm- Bumm- Samples von Live- Kassetten alter UK Breakbeat Raves von DJ Slipmat, Ratpack und Ellis D, geht’s hier um Geschwindigkeit, Lärm, Blut und [...]

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27.05.2008 | 14:20
 
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Shlomi Aber – In Theory Yes / Efrat (Be As One / BAO 010)

Be As One ist Shlomi Abers eigenes Label. Insofern wurde es auch wieder Zeit, dass der Mann aus Tel Aviv bei “sich zu Hause” veröffentlicht. “In Theory Yes” ist ein schöner, druckvoller Techno-Track für die Tanzfläche. Shlomi Aber arbeitet relativ reduziert. Dementsprechend ist der Track auch kein großer Aufreger, wird aber nirgendwo seinen Effekt [...]

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| 14:19
 
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Daniel Steinberg – Cobra Limbos (Front Room Recordings / 020)

Sehr elegant über einen minimalen Pingpong Track hereingedriftete schräge Vocalnummer auf der A-Seite, die einem das Hirn aus dem Kopf saugt mit ihrem eigentümlich poetischen Drift. Und dazu dann noch dieser Latintrack auf der Rückseite, der immer wilder wird und dennoch eine elegante Housestimmung bewahrt. Perfekte Kombination aus dem verdrehten Sound des Labels und einer [...]

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| 14:19
 
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Shlomi Aber – In Theory Yes (Be As One Imprint / 010)

Und weiter geht die Serie extrem kickender EPs auf dem Label von Shlomi Aber, der hier mal wieder selbst Hand anlegt. Vom ersten Moment an auf diese nervöse Sequenz angelegt, schiebt sich der Track mit deepem Bass mächtig vorwärts und braucht nur wenige kleine Verschiebungen um den Dancefloor voll zu erwischen. Mit “Efrat” dreht sich [...]

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| 14:19
 
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The Armaberokay – The Hype EP (Einmaleinsmusik / 033)

Sehr smoother, jazziger Minimaltrack mit magischen Vocals und Sounds, die einem so ins Ohr flüstern, dass man sich ganz wuschig fühlt. Deep bis ins allerletzte Detail und einfach einer dieser Tracks, die man nicht mehr loswird und sich nach dem Club noch zum Einschlafen vorsingt. Und auch “The Hype” ist voller stranger Vocals, die diese [...]

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| 14:19
 
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Lützenkirchen – Moonlight EP (Flash / 009)

Und auch auf der neuen Flash rockt Lützenkirchen mit einem treibenden Technosound, der aber auf “Moonlight” erst mal durch housige Elemente auf eine fast poppig verzückte Art rockt und erst mit dezent übernächtigten, arabischen Nuancen mittendrin zu einem bösen Ravemonster wird. Die Rückseite ist ähnlich verspielt im Sound und lässt mit “Pockemon Companion” auch mal [...]

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| 14:19
 
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Jay Haze – Love & Beyond (Tuning Spork)

Der umtriebige Jay Haze präsentiert mit der Doppel-CD “Love and Beyond” kein reines Dancefloor-Album. Nein, vielmehr zeigt sich Jay Haze von seiner vielfältigsten Seite, als Künstler, aber auch als Produzent. CD 1, “Vocal”, ist eine kompakte Sammlung von Soul-Tracks, mal funkig, mal romantisch, mal vulgär, immer in Zusammenarbeit mit Sängern und Rappern, Scratches und Wind-Downs [...]

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