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30.04.2009 | 14:58
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Dub. Das kann man beim Namen der Künstler erwarten. Wenig Techno hier. Dafür eine ganz deepe Nummer mit digitalen Delays, die sich ganz tief in die Windungen graben. In der ‚Version’ kommen dann auch mal Beats hinzu. Die Vocals sind hier längst entfallen. Auf der Flip wünscht man sich dann endgültig, dass die Platte sich [...]
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| 14:54
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Das Tolle an Martin Schulte ist, dass er gar nicht so heißt. Marat Shibaez steht im Pass des jungen Russen, der hier auf diesem Album auf dem Sublabel von Plop aus Japan den Dubtechno in allen nur denkbaren Formen zelebriert und immer wieder auf den großen Echo-Schwuusch anstößt. Dabei sind die Beats immer extrem [...]
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| 14:49
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Nein, wir hoffen, das ist keine Hymne an unsere Bundeskanzlerin, aber groß wundern würde uns das bei den Berlinern auch nicht. Sehr geradliniger Minimaltrack auf Stelzen, mit sanften Untertönen in den Sounds und genau der richtigen Portion interner Verwirrung über den eigenen Zustand, dass man das gerne abfeiert. Das Vocal klingt übrigens fast wie “Inschallah”. [...]
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| 14:40
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Sehr abstrakt und mit vielen kleinteiligen getuschelten Percussionsounds, die dem Track trotzdem keine Houseathmosphäre geben. “Ice Monster” will über den Floor sliden, und das gelingt ihm mit sehr feinen Bewegungen auch perfekt und wirkt wie ein Minimaltechnoballett auf flirrend ausgedehnt groovenden Gleitschuhen. Die Rückseite mit ihrer fast festlichen aber dennoch dunklen Grundstimmung ist mir etwas [...]
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| 12:42
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Tarrida ist auf einem ganz seltsamen Kurs. “Out Of Control” hier mit ausgiebig nölendem Soulgesang von Big Bully, brutzelt bis in die letzten Ecken, aber zwischen dem oldschooligen Technogefühl und dem dubbig entkernten Groove kommen mir die Vocals, ganz anders als bei den japanischen Schnipseln auf “The Great Wave”, einfach immer in die Quere. Auf [...]
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| 12:36
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Diese Platte beginnt zunächst mit schwer nach „Liquid Liquid“ und Konsorten klingendem (No-)Disco-Rock, doch das leidenschaftliche Grölen des Refrains lässt bereits ahnen, dass da noch mehr kommt. „Engine“ ist ein denkwürdiger Joy Division/New Order-Rip-Off – aber auf Speed, Überhaupt ist das Album ein großer, eklektischer Wahnsinn. Ein Punkrock gewordenes Wodka-Bull-Gelage, abgehalten in Mark E. Smith’s [...]
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| 12:28
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Klar, wenn man anfängt “Music” zu buchstabieren, dann sollte da besser ein Klassiker bei rauskommen. Tut es im At-Jazz-Mix auch (das Original?, ich hab’s nie gehört). Sehr sanfte Chords, Flächen, Beats für die Freunde sanft balearischer Housemusik… Ein Track, der so schnell vorbei ist, wie er hereinschneite. Musik, bei der man sich nicht ganz sicher [...]
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| 12:10
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In dem Umfeld sanft percussiv-linearer Housemusik ist im letzten Jahr extrem viel passiert, und Danilo bringt uns mit “Deep Down” irgendwie noch einen Schritt weiter. Die Sounds sind extrem ausgefeilt und durchdacht, leicht dubbig am Rand, aber knisternd genug, um die Spannung zu halten und machen aus der Bongo tatsächlich irgendwie ein unmissverständliches Ravesignal. Der [...]
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| 12:02
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Französisches Overstatement hat Konjunktur, noch immer. Traditionalistischer Indie wurde durch die Elektrorappel aus Paris und Co. jeglicher Seriösitätsmerkmale entledigt. Teenies und Hipster bauen sich eine wahrhaftige Post-Rave-Ära, die von Dance-Aposteln genauso wenig gut geheißen wird, wie von den ewigen Suchern nach Authentizität im Soundgeschäft. DAT Politics sind in dieser Welle (noch immer, oder gerade [...]
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| 11:57
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Eigentlich ist es ein Wunder, dass sich jetzt erst konzertiert des Vermächtnisses von Nat King Cole angenommen wird. Leute wie The Roots, Amp Fiddler, Will.I.Am, Brazilian Girls oder Cut Chemist hätten das auch früher gern getan. Von Letzteren stammt auch das Highlight. HipJazz, der swingt als wäre er für Cole gemacht worden. Gegenbeispiel sind aber [...]
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| 11:51
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Dieses Buch mit kurzen Texten, Illustrationen, und einem Tonträger (wahlweise CD oder 7″) widmet sich der Rekonstruktion von Stimmen ausgestorbener Vögel – ein Thema, das Wolfgang Müller (Die Tödliche Doris) schon seit über fünfzehn Jahren umtreibt. Zwölf befreundete Musiker hat er hier damit beauftragt, alles strikt auf der Basis vogelkundlerischer Beschreibungen. Ohne Frage ein bizarres [...]
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| 11:38
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Die sechs Spielzeuge kommen aus Liverpool und sind eine weitere Retrofunkband. Mit dem Cover von Prodigys „Voodoo People“ haben sie auf sich aufmerksam gemacht. Auf knackigen Instrumentals fußt diese Veröffentlichung, beizeiten kommen Vokalisten wie OneSelf-Sängerin Yarah Bravo oder Katie Miller von der Diesler-Liveband hinzu. Angereichert wird das Ganze mit Scratches und Cuts von Sick Toy, [...]
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29.04.2009 | 17:53
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Ein klassische Technotrack für all die, die in ihren Vorlieben irgendwie auch zu Recht in der Mitte der 90er stecken geblieben sind. Stolz und ungebrochen und im Sound absolut perfekt, räumen die beiden mit “Dizzy Heights” schlichtweg jeden Tresorfloor ab und kennen mehr als einen moduliert-gezwirbelten Höhepunkt. Der Nic-Fanciulli-Mix reduziert den Sound auf etwas minimaleres [...]
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| 17:52
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Lee-Van-Dowski-Tracks sind manchmal nicht so leicht einzuordnen. Ihre Trockenheit kann ihnen schon mal im Weg stehen. Auf “The Variable Man” aber ist er von Anfang an so konsequent, dass nichts schieflaufen kann. Sehr trockener blubbernder Groove, langsam eingefädelte Stimmfetzen und Sirenen und dann ein Säuseln und mehr Stimme. Das ist zwar fast albern mit seinem [...]
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| 17:51
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Stellenweise wird “The Heat” in seiner schluffigen Art, House zu machen, doch ein wenig kitschig, und auch die mächtig wehenden Synths im Hintergrund haben etwas sanft übertriebenes. Dennoch schafft es der Track, immer wieder über den Bass eine gewisse solide Hiphousepopnuance zu erreichen, was ihn irgendwie charmant macht. “Burning Sensations” macht dann für Downtempohouseliebhaber alles [...]
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| 17:50
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Funky und leicht verwirrt steigt “Segundo” mit einem schön zerhackten Minimalgroove, der sich langsam in eine völlig ausser Atem pumpende Kirmesmusik der nächsten Generation entwickelt. Wenn jemand nach Auswegen aus dem albernen Minimalsound mit karnevalesken Anleihen sucht, das hier ist es. “Sound Calyx” zeigt mit seinen angetäuschten Tiefen dann auch noch mal, wie ernst es [...]
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| 17:50
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Nach der letzten EP auf Composite ist auch diese hier ein ziemlicher Burner. Die spanischen Vocals täuschen mich nicht darüber hinweg, dass hier die Hitze ernst genommen wird. Eine mächtige, langsam über die Rimshots und den einfach pulsierend aufgefädelten Bass immer deeper werdende Musik, die mit ihren stellenweise schrägen Soundideen nur noch mehr Tiefe erzeugt. [...]
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| 17:48
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Was auf den ersten Blick wie ein typischer perkussiver Minimalhousetrack wirken könnte, wird nach und nach in den Melodien so spielerisch und leicht, dass man viel eher an die Detroitfundamente denkt, als an irgendetwas anderes. Und mit “How Can I Stop This Loop” wird klar, dass Mindz Kontrol Ultra wirklich eine ganz andere Geschichte ist [...]
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| 17:48
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Percussion. Ach. Percussion. Irgendwie ist es nie vorbei. Durango kommt auf “Bubble World” mit einer sehr konzentrierten Version und schafft es, mit sanften Orgeln und einer sehr smooth harmonisch puschenden Sequenz den Track zu einer der Hymnen des Frühlings zu machen, in der sich das Perkussive langsam immer mehr zu einfachen Parts im Groove auflöst [...]
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| 17:47
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Liapin kann sehr smoothe, auf dem Bass gleitende Tracks machen, in denen dennoch genug Nervösität und dunkle Technoattitude steckt, dass ein Soulvocal, das locker in den Filtern hängt, alles andere als kitschig wirkt. “Mandan” ist so ein Stück, und trotz aller Perkussion und jazzigem Bass kickt das eher wie ein Technomule. “Call It Deep” ist [...]
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28.04.2009 | 11:41
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DJ Sneak is back. Und nimmt uns mit auf eine Reise in die mittleren 90er, als House noch aus rohen 909-Beats bestehen durfte und schneller war als heutiges Techno. Da rumpelt und grooved es gewaltig in der Kiste. Lang nicht mehr gehörte Namen wie Ian Pooley mit “higgledy piggledy”; I-Cubes “disco cubism” im Daft-Punk-Mix oder [...]
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27.04.2009 | 08:12
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Die zweite Serie der Remixe beginnt auf dem “Oracy’s Dusty Basement Attempt” von “Love And Respect” so untergründig in der Bassdrum und den Sounds, dass man sich an Zeiten erinnert fühlt, in denen jeder Sound noch ein Experiment war und die in Vinyl gegrabenen Szenerien von Woche zu Woche neue Phantasmen auslösen konnten. Böse abstrakt [...]
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| 08:10
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Man versteht schon gut, warum Cocoon an Pig & Dan so einen Narren gefressen hat. Die Tracks sind einfach immer böse grollend und auf ihre darke Art doch voller Funk. “Terminate” ist ein Musterbeispiel für ihren Sound und mit einer metallischen Konsequenz, die zu dem knarrend brummigen Ravebass führt, der sie mitsamt der Bleeps mitten [...]
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| 08:04
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Schon den ersten Teil fand ich ziemlich perfekt, und hier legen sie noch einen drauf. Die Track von Robert Babicz, Noise Artistry, Onionz und Ralph Sliwinski zeigen auf völlig verschiedene Weise, welche Technoästhetiken den Floor wirklich zum Kochen bringen und überzeugen immer wieder durch überraschende Konstellationen in den Soundexperimenten. bleed
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| 08:02
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Das Orginal konzentriert sich voll und ganz auf die Vocals von Chelonis und bringt eigentlich nur ein paar Synthsounds dazu (die mich an Huntemann erinnern) und ist ein Track den man bestimmt nicht selten als Eröffnungstrack hören wird, wenn ein DJ mal so wirklich in die Vollen gehen will. Ein Monster, auch wenn es keine [...]