clean
clean
 REVIEWS
AUTOR
debug
 
DATUM
30.06.2009 | 16:41
 
KOMMENTARE
 

V/A – Per.Versions of Otto, Tote Hosen, der Plan & Scooter (Pudel Produkte / PP8)

Die Humorgrenzen der ganz offiziell Gecoverten testen hier Thomas Baldischwyler, RvdS, Otto von Schirach mit Felix Kubin, und Schorsch Kamerun nebst Raf+Superdefekt. Allesamt konsequenter Anti-Dancefloor-Dada zwischen Noodles (besonders RvdS’ Rüssel-House-Antwort auf “Tanz den Mussolini”) und V/VM, von Leuten, die noch gelernt haben, auf Texte zu achten. Wahlweise erschütternd und ergreifend, vorgeführt zu bekommen, wie nah [...]

AUTOR
debug
 
DATUM
| 16:33
 
KOMMENTARE
 

Kammerflimmer Kollektief & Dietmar Dath – Im erwachten Garten (Staubgold / 94)

Kongeniale Zusammenarbeit von Dietmar Dath und dem Kammerflimmer Kollektief. Dath liest “Im erwachten Garten”, eine Art Zusatztext seines letzten Romans “Die Abschaffung der Arten”, und das Kollektief musiziert. Das funktioniert so wunderbar zusammen, das greift so perfekt ineinander, dass man am Ende gar nicht mehr zwischen den unterschiedlichen Layern, Musik und Sprache, unterscheiden kann und [...]

AUTOR
debug
 
DATUM
| 16:30
 
KOMMENTARE
 

Losoul – Care (Playhouse / CD 024)

Seit 1996, damals noch als „Don Disco“, veröffentlicht Peter Kremeier bei Playhouse und hatte damals dort auch mit „Open Door“ durchschlagenden Erfolg. Mit seinem dritten Album als Losoul bewegt er sich musikalisch irgendwo zwischen House und Techno, „Care“ hat aber auch jede Menge Funk und Jazz. Die Tracks sind immer auf den Punkt produziert, deep, [...]

AUTOR
debug
 
DATUM
| 16:27
 
KOMMENTARE
 

Hanne Hukkelberg – Blood from a Stone (Nettwerk)

Wenn der Vorgänger Rykestrasse 68 ein Ruhepol gegen die Unbill der hektischen deutschen Hauptstadt war, dann ist dieses Album ein Versinken in die melancholische Tiefe. Hier groovt nicht mehr viel, Hanne hat sich eher den düsteren Achtzigereinflüssen zugewandt, was ihr ausgenommen gut steht. Sicher braucht man als Hörer vielleicht etwas länger, aber dafür hat „Blood [...]

AUTOR
debug
 
DATUM
| 16:25
 
KOMMENTARE
 

Manuel Tur – Will Be Mine (Freerange / FR121)

“0201″ heißt das Album von Manuel Tur, das uns ins Haus steht, und die erste Single bläst mich komplett weg. Vor allem der Vocal-Mix von Arto Mwambe fühlt sich wie der erste wirklich würdige Mainstreet-Nachfolger an. Langsam, voll Soul und deep wie nichts, wirbelt hier alles durcheinander. Ian Pooley nimmt die Sache etwas querer in [...]

AUTOR
debug
 
DATUM
| 12:35
 
KOMMENTARE
 

Sinner DC – Crystalized (Ai)

Sinner DC sind immer besonders gut, wenn sie keinen Techno machen wollen. Nein, andersrum: Sinner DC sind selbst dann noch gut, wenn sie aus Versehen mal Techno machen. Festlegen will sich hier niemand. Poppig, klar, mitreißend auch, verliebt in die Helden von damals, die entdeckt haben, dass man zum Arpeggiator gut tanzen kann. Zu sagen [...]

AUTOR
debug
 
DATUM
| 12:28
 
KOMMENTARE
 

Seeland – Tomorrow Today (Loaf / 23)

Seeland sind Tim Felton (früher Broadcast) und Billy Bainbridge (früher Plone). Ja, Plone, die wunderbar knurschpelige Synthie-Band, diese Hasser der Digitalität, die auf ihren Konzerten immer vor den Tracks erst die Geräte neu stimmen mussten. Seeland ist wie ein MashUp dieser beiden Bands. Für meinen Geschmack werden da aber die Gitarre und vor allem die [...]

AUTOR
debug
 
DATUM
29.06.2009 | 14:10
 
KOMMENTARE
 

Javi Murdok & Tato – Guri EP (Isgud / 005)

Ganz schön zurückgezogen, dieses “Guri”. Ein Track, der sich in seinen minimalen Ansätzen an der Oldschool orientiert, könnte man meinen, aber dann wächst langsam ein Wald aus Dub um den Groove herum, und man entdeckt immer mehr Spannung im Track, was die etwas unheimliche Stimme mittendrin perfekt auffängt. Einfach, aber sehr effektiv. Der Tato Remix [...]

AUTOR
debug
 
DATUM
| 14:05
 
KOMMENTARE
 

Solaris Heights – Vertikale (Missive / MIS043)

Zwei Remixe der dubbigeren Art für SH. Rievaulx speilt mit dem oberen Frequenzspektrum und lässt die langezoegenen 808-like-Cymbals immer wieder von Rauschschauern durchkreuzen und die Chords eher sanft im Hintegrund schlummern, bis sie sich immer weiter nach vorne bahnen. Gut, aber nicht voll überzeugend durch den einen Plastiksound als Melodie. Sei A schafft es, das [...]

AUTOR
debug
 
DATUM
| 14:00
 
KOMMENTARE
 

Dudu Nahas & DJ Mr. Gill – Hard True (Low Pressings / 073)

Eigentümliche Titel zwischen Pop und Verdrehung hat diese Platte. “Hard True” ist ein verschroben reduzierter Discofunkslammer mit abenteuerlichem Orgelschummern und einer Menge zurückgehaltener Energie, “New Day” ein smooth federnder Housetrack mit harmonischen Chords und brilliant perlendem Xylophon für Verliebte, und “Sweet Lies” schliesst die EP im gleichen Stil ab, mit einem Etwas mehr Oldschoolfunk. Sehr [...]