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16.07.2009 | 16:21
 
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Hey O Hansen – Sonn und Mond (Pingipung / 16)

Das war überfällig. Hey O Hansen haben in ihrer Karriere so viel musikalische Großtaten und Pionierarbeit geleistet, ihr Genie auf so viele Tonträger der unterschiedlichsten Formate verteilt, dass dies dringend gebündelt werden musste. Pingipung haben die Arbeit des Schubfachplünderns übernommen und es geschafft, Perle um Perle ans Tageslicht zu holen. Angefangen bei den 7″s [...]

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| 16:19
 
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Kettel – Myam James 2 (Sending Orbs / SO 010)

Der unvergleichliche Kettel hatte uns mit dem ersten Teil von Myam James fest im Griff. So fest, dass wir fest daran glaubten, dass uns Reimer Eising nicht im Stich lassen würde beim zweiten Teil. Ein Blick zurück: Kettel gab vor zwei Jahren den 303-Impressario. Nicht den harten Kerl, der Chicago im Kopf und den Floor [...]

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| 16:16
 
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Fuqugi – Gransofa + Nightingale (Plop / Plop8)

Wäre Harold Budds Lieblingsinstrument nicht das Piano, sondern die Gitarre, hätte er vielleicht nie mit Robin Guthrie von den Cocteau Twins gearbeitet, sondern eher mit Daiki Sakae, einem jungen Mann, der fast schon einsiedlerisch in Südjapan lebt. Sein Album: Das sind einfach Improvisationen auf seiner Lieblingsgitarre, notdürftig aufgepeppt mit ein paar Zweit- und Drittstimmen und [...]

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| 16:04
 
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A Made Up Sound & Heinrich Müller – Kontra-Musik-Mixes (Kontra-Musik / KM10-6)

Herrlicher Made-Up-Sound-Remix. Der Mann, der auch 2562 ist, schnappt sich “Puttin’ Out” von Jason Fine, vergräbt jeglichen Zorn, der jemals in der Musik für schlechte Stimmung gesorgt hat und säbelt sich mit der ihm eigenen Mischung aus Dubstep-Inspirationen und eine unfassbaren Liebe zu Deepness in ein völlig neues Universum. Dabei ist alle sehr minimal und [...]

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| 16:02
 
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STL – Silent State (Smallville / 012)

Klar, STL ist immer deep. Und passt auch irgendwie gut auf Smallville. Die 3 Tracks dieser EP bewegen sich in diesem sanften Raum zwischen deepem Dub und melodischen Untertönen und lassen ihre feinen Sequenzen über allem schimmern. Ein Sound, den man oft hört und dessen unerschütterliches Wachstum einfach nicht aufzuhören scheint, der dabei aber manchmal [...]

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| 16:00
 
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Tigerskin – Heat EP (Dirt Crew Recordings / 032)

Sehr relaxt kickt “Heat” in der für Tigerskin typischen warmen, aber dennoch sehr vielschichtigen Art und plänkert dabei mit so verschwommenen Glöckchenmelodien und zarten Tupfern von Harmonie, dass man sich tief in den Track fallen lassen und von einem Glück träumen möchte, das es so nur selten gibt. Pathetisch kann man das finden, kitschig allemal, [...]

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| 15:59
 
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Konrad Black – Watergate 003 (Watergate / 003)

Mit der dritten Folge der Mix-Serie auf dem Watergate -Label geht Konrad Black an den Start und lässt sich schon mal viel Zeit für’s Intro. Mit einer grunddunklen Stimmung geht es nach dem feinen Track von Cortex über Raudive, Loco Dice, Black & Buttrich, Matthew Dear, Louderbach, Ben Klock, Jonson, Paul Rich eigentlich im Freundesumfeld [...]

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| 15:57
 
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Manuel Tur – Will Be Mine (Freerange / 121)

Der Titeltrack ist ein Slowmohousedub mit eigentümlich platziertem Soulvocal. Irgendwie steckt das in einer Mischung aus Keller und Megaphon und passt dennoch ganz gut zum eigentümlichen und sehr spannenden, aber auch auf gewisse Weise unerwartet abstrakten Sound des Tracks. Der Ian-Pooley-Track ist hingegen viel schneller und irgendwie verwirrt, und das Highlight ist hier definitv der [...]

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| 15:56
 
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Louderbach – Shine (Minus / 075)

Wieviele Remixe von Shine sind das? 9? Puh. Delano, Thrill Cosby, Mike Bryand, JPLS, Pronsato, Swayzak und Berg Nixon dürfen ran, manchmal mehrfach, und das Orginal ist letztendlich nur ein sehr schluffiger Indietrack mit einem etwas verschlafenen Vocal, das etwas sehr 80er klingt. Irgendwie schaffen es alle mit links, dem Track etwas mehr Floor beizubringen, [...]

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| 15:55
 
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Marko Fürstenberg – Blofeld EP (Ornaments / ORN 007)

Überraschend kantig verwischt Marko Fürstenberg auf “Valentino” die alte Grenzlinie zwischen den Dubs und den wie automatisch fließenden Grooves. Zusammen mit den verhallten Vocals erinnert mich der Track nicht nur an “Beau Mot Plage” von Isolee, sondern ist obendrein auch ein echter Hit der Jetztzeit. “Tiffany’s Case” ist dann klassischer Stoff aus dem Dub-Gebirge. Gleichzeitig [...]

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| 15:52
 
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Jeff Samuel – The Chester Field (Archipel / 060)

Ja, manchen dieser Stücke hört man an, dass sie zwischen 1999 und 2003 entstanden sind. Dennoch öffnen sie einem den seltenen Blick auf einen anderen Jeff Samuel. Die Beats sind sehr relaxt, stellenweise downtempo, und die Melodien spielen hier eine ganz andere Rolle. Es geht nicht nur um den Groove, sondern oft auch um das [...]

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| 15:50
 
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Mike Shannon – The Box Ep (Cynosure Recordings / 033)

Knatternd, aber sehr smooth, kickt Shannon hier mit “The Box Is Open” auf eine oldschoolige Weise, die dennoch etwas sehr frisches hat. Funk als Basis, die Grooves lässig dazu slammend und so vernarrt in diese eine Melodie aus gedämpften Stabs, dass alles drumherum nur noch wie ein Grund wirkt, dem zu huldigen. Der Remix von [...]

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| 15:49
 
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Mark Henning – Jilted Love EP (Clink / 016)

Auf Clink hat immer jeder Track eine so eigenwillige Darkness. Da sind die Keller tiefer, die Abrgünde böser, die Grooves mächtiger und gereizter. “Jilted Love” mit seinem immer wiederkehrenden “oh thats bad”-Sample sagt schon selber, wie sehr einen dieser Track an die Wand spielen kann. Ausufernde Basslines, purer Funk in den Untertönen und nur ein [...]

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14.07.2009 | 16:55
 
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Joe – Grimelight (Hessle Audio / Hes007)

“Grimelight” lässt sich verdammt viel Zeit, bis der Grime zum Lime wird und die Sonne, wenn auch irre durch zuckende Kongas kontrolliert, endlich aufgeht. Aber nicht nur Sonne, auch Tempo. Laufen die Strings erstmal, stürzt das Tempo gefühlt ins Bodenlose, und das Stück erzählt plötzlich eine ganz andere Geschichte. “Rut”, auf der B-Seite, klingt derartig [...]

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| 16:51
 
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Marcus Meinhardt – Lucky Punch (Upon You / 022)

Das Info ist so ein wenig vage bezüglich dessen, was hier eigentlich was ist, aber die A-Seite kickt mit einem deepen Minimalsound voller quirliger Räume und pushender Feinheiten, in dem die Sounds immer wieder elegant durchblitzen und den Tracks eine feine Tiefe geben. Zwei sehr gut rollende und angenehme Tracks für den Floor, der sich [...]

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| 16:48
 
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Andomat 3000 feat. F.L.O. – Quarzy EP Remixes (Einmaleins Musik / 043)

Dark, dieser Pan-Pot-Remix. Fast untypisch dark für die letzten Einmaleinsplatten. Erst sehr wankelnd im minimalen Groove, dann fast schon pathetisch, wuchtet sich der Track wie ein Bär auf den Floor und stapst da bis zum dezent tragischen Break herum. Eine Platte, die erst gegen Ende einen gewissen sanft-funkigen Schwung bekommt, und einem gut dazu dienen [...]

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| 16:35
 
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A.C.Newman – Get Guilty (Broken Horse / BKH-CD 016)

Herr Newman ist hauptamtlich der Liedschreiber und Kopf der New Pornographers. So ganz nebenbei und doch eben nicht schüttelt er sein zweites Solo-Album aus dem Ärmel, welches in der Tradition seiner eigentlichen Beschäftigung steht. Newman schreibt kleine, ohrwürmige Harmonien. Seine Songs sind lieb zu einem, wenn auch niemals harmlos. Zur Hilfe geholt hat sich der [...]

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| 15:52
 
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The Paper Chase – Someday This Could All Be Yours (Part 1) (Southern / 28154-5)

Noch so ein wirres, durchgeknalltes Ding. Neben Malakai sind The Paper Chase aus Dallas der Crossover des Monats. Wo aber Malakai eher mit LoFi und HipHop kokettieren, kommen John Congleton und Band denn doch eher aus einem metallernen Kontext. Postrocky, Jesus Lizard und Postcore klingen mit. Wobei The Paper Chase eingängiger und näher an Modest [...]

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| 15:49
 
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Kreisky – Meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld (Wohnzimmer / 028)

Sperrigsein, Maulaufmachen, Gegenhalten, auch wenn die Gegner nicht mehr so klar und sichtbar sind, das tut not und gut. Sich nach einem Politiker zu benennen, wirkt erstmal doof, aber Obacht, auch Kohl könnte schocken, wobei im Vergleich Brandt passender wäre. Frühe Blumfeld und späte Goldene Zitronen können bekanntlich auch nicht schaden. Der Rucksack ist geschnürt. [...]

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| 15:20
 
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Jon Hopkins – Insides (Double Six / DS015CD)

Der Mann schafft uns eine Welt. Hopkins ist ernster als Jean-Michel, sanfter als Clark und dennoch frickelbummst er schon auch, nur mit Pathos beladen. Da wirkt die Referenz auf seine Arbeiten mit Coldplay zwar naheliegend, aber fast schon antiwerbend. Hat Hopkins nämlich gar nicht nötig. Wurde auch schon von Musikern wie Hancock oder Eno berufen. [...]

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| 15:16
 
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Malakai – Ugly Side Of Love (Invada / Invbb001)

Irre. Das ist irre, das Zeugs. Zappa trifft Beck trifft Beastie Boys treffen Swell Maps, deren durchgeknallter Jowe Head den Hop für sich hip entdeckt. Wow. Nennt man wohl auch Pop im alten Sinn. Das Info schreibt vom „B-Boy Syd Barrett“. Auch nicht schlecht. Malakai aus Bristol hat die dortigen Geschichten und Stile sehr wohl [...]

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| 15:13
 
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Kiki – Kaiku (BPitch Control / BPC 196)

Naturbewegungen als Bilder für die Empfindungen beim Popmusikhören sind nichts Neues. Aber kaum einmal wurde man so an einen Ozean erinnert wie bei Joakim Ijäs, also Kikis Sounds. Wellen, alles bewegt sich in Wellen, kommt und geht. Kann einem die Hand reichen, für Leben stehen, ganz nah sein. Aber auch für Ungewissheit, Rückzug, Ferne. Das [...]

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| 15:03
 
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FaltyDL – Love is a Liability (Planet Mu / ZIQ232)

Meine Lieblingsplatte dieses Monats kommt von Drew Lustman aka FaltyDL. New-York-Garage (da kommt er her) heißt wohl das Fach, aber dank anderer Sozialisation klopfen sich da bei mir ganz andere Kisten den Staub von den Hüllen. Dazu gleich, zuerst muss ich noch loswerden, dass der Stilkontext ja schnuppe ist, wenn man in der Lage ist, [...]

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| 15:01
 
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SND – Atavism (Raster-Noton / r-n 107)

Am Duft ihrer typischen warmen Pad-Sounds erkennt man Mark Fells und Mat Steels Hauptprojekt, mit dem sie sich jetzt auf Raster-Noton zurückmelden, nach wie vor. Auch das schleichende Mutieren von Figuren mittels endloser Auf-, Um- und Wegfaltungen durch die Tracks eines Albums ist nach wie vor Methode. Aber die aufresonierenden Klangfarben, die trockenen, wie vor [...]

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| 14:10
 
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Station Rose & Atom™ – Interstellar Overdrive (Third Ear / XECD-1109)

Station Rose schicken gemeinsam mit Uwe Schmidt (nach seinem Namensupdate) nochmal exklusiv über Japan einen Gruß an Pink Floyd. Deren frühes Zehn-Minuten-Epos “Interstellar Overdrive” können Jungs jenseits der 40 ja immer noch auswendig. Dessen charakteristische, absteigende Melodie, aber auch der weite, offene Stereo-Dub-Raum, durchtrudelt von Gitarren- und Orgelstimmen, findet sich in wechselnder Form und Intensität [...]

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