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31.08.2009 | 23:30
 
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Mirco Violi & Fabio Giannelli & Sercan – Chainletter Ep (International Freakshow / 012)

Endlich mal wieder ein Bad-Sister-Break in einem Housetrack. Und das so prägnant, dass man gleich wieder daran glaubt, dass Breaks immer noch eine große Zukunft in House haben. Rhodes, soulige Stimmfetzen, und große Breakdowns. Killer. Der Remix von Till Von Sein ist etwas enttäuschend in seiner Konzentration auf dieses 80er Funklick, aber auf der Rückseite [...]

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| 23:00
 
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Diskjokke – Asa Nisi Masa (Full Pupp / 019)

Manchmal sind diese Full-Pupp-Tracks so vollmundig überzogen blödelnd in ihrer Italodiscowelt verfangen, dass man nicht mehr weiß, ob man schmunzeln soll, oder ob die Gehirnwindungen davon eine Dauerwelle bekommen. Die Rückseite ist einer dieser Schleppertracks, die im Netz einen Discowal gefangen hat, der sich lieber wälzt als tanzt. Euphorie bleibt bei mir da aus. bleed
Full [...]

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| 22:30
 
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Dapayk & Padberg / Dredl Kibosh – Sugar (Fenou / 008)

Poppig sind Dapayk & Padberg hier auf einmal. Sehr poppig. Zuckersüß. “Sugar” gehört wirklich zu den charmantesten Housetracks des Jahres. Das macht endlich mal einen Popraum auf dem Dancefloor auf, der einen wirklich überzeugt, aber dabei trotzdem so aus allem herausragt, dass man eigentlich hoffen würde, dass sie heimlich noch eine Radioversion machen. Die Rückseite [...]

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| 22:00
 
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Marc Antona – Red Faces (Highgrade / 063)

Sehr überzogen komprimiert wummernder Track mit viel Ravesirene im Endloszeithall und der pulsierenden Atmosphäre eines Vulkans vor dem Ausbruch. Wie maßgeschneidert für Richie Hawtin. Und die Rückseite setzt diesen Sound mit “Wheel Of Chance” fort. Erst auf “Hustle” zeigt Antona seine melodischere Seite. Der Floor ist ihm so oder so sicher. bleed
Highgrade

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| 21:30
 
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Syntax Error – What Comes Next EP (Feinwerk / 019)

Der Bass! Kinder das weht Luft und ist wahrnehmbar, aber hören? Den muss man fühlen. Und dazu dann diese kubistischen Groovefragmente, die sich langsam immer konkreter verschachteln und einen durch diese Untiefen treiben. Groß. Und auf der Rückseite geht es etwas gerader in einem ähnlich holzig trocken ultratiefen Stil der Abstraktion weiter. Eine der wenigen [...]

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| 21:00
 
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Deepgroove & Jamie Anderson – Mutantz (Harthouse / 025)

Der Titel tut wirklich weh. Der Groove ist einer dieser stoischen Hacker, die mit Submarineblubberbass immer mehr auf einen Wellenpeak zulaufen, gelegentlich abgefedert, aber dennoch keinen Zweifel lassend, dass es genau so wieder aus dem Tal an die Schaumkrone driftet. Und die Rückseite macht etwas dunkler, aber genau so weiter und auf “Psycho” schlendert die [...]

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| 20:30
 
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Daniel Bortz – And The Loop… (Gedankensport / 009)

Die A-Seite ist ein Hauch von Filterdisco. Aber der andere Hauch, den sie es nicht ist, ist der, der hier alles ausmacht. Und auch der Rest der Platte schwingt sich in diesem melodischen Universum ein, das nie übertrieben wirkt, sondern den upliftenden Effekt irgendwie geschenkt bekommt. Feine, extrem sommerliche Tracks, ohne auch nur einen Hauch [...]

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| 20:00
 
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Daniel Steinberg – Keep On Movin Remixe (Front Room Recordings / 026)

Roman Flügel kann das. Ich hatte schon Angst, dass es nicht wirklich sein muss: Remixe von dem Track, der war doch zu gut. Aber Roman rockt. Bescheuerter zwar, aber so lässig und dreist, dass einem die Tasten aus dem Synth purzeln. Siopsis kommen da mit ihrem Remix von “Don’t You Know” eigentlich gar nicht mehr [...]

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| 19:30
 
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Untold – I Can’t Stop This Feeling (Hessle Audio / 008)

“I Can’t Stop This Feeling” kann ich gut nachvollziehen. Das kommt nie auf den Punkt, steigert sich aber trotzdem ins Unermessliche, kickt aber dabei überhaupt nicht, sondern saugt einen nur immer weiter auf. Dabei ist das auch noch in den Beats so ein Latinding, das sich sehr flink durch die Beats bewegt. Und das sind [...]

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| 18:30
 
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Shonky – Roudor & Capulet (Freak n Chic / 040)

Irgendwie sind diese Tracks von Shonky für mich das beste, was er bislang gemacht hat. Funky, dicht, sehr warm, sehr slammend aber doch mit einer extremen Konzentration, und wenn in Momenten wie bei “Carnage” dann auch noch diese Stimme mit den Strings soviel Verheissung verströmt, dann weiß man auch, warum. Und als Abräumer kommt “Arena” [...]

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| 18:30
 
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Emmanuel – Show Time (Get Digital / 005)

Ich weiss nicht wirklich, was ich mit dem Titeltrack anfangen soll. Arabische Zupfinstrumente sind eins, aber auch dieses “Schubidu” mit dem überladen gewitternden Groove dazu? Das geht irgendwie nicht auf. Vielleicht für die Afterhour in Marocco? “Who Cares” ist ähnlich in sich versunken und meint, mit den spanischen Erzählungen hätte der Track schon genug Tiefe, [...]

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| 18:00
 
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Jackspot – Lhakah (Highgrade Digital / 019)

“Ghaza Of Peace” ist nun wirklich kein Thema, dem man mit arabischem Kitsch begegnen kann und “The Flute” und “Lhakah” merkt man schon am Titel an, dass es die Tourinummern sind. Nö. bleed
Highgrade

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| 17:30
 
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Anthony Rother – Hot Chocolate In The Milky Way (Gigolo)

Ganz schön verknautscht am Anfang, diese Vocals, aber wenn die Beats lostrommeln, dann sind wir sofort überzeugt, dass das hier eine von den herausragenden Rother-Platten wird. “Green Star Difts” ist einfach eine Funkmaschine ohne Ende und dazu auch noch so ein Detroitmonster. Wer hätte das zusammengedacht außer UR vorher? Und der etwas plonkerndere Titeltrack entwickelt [...]

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| 17:00
 
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Malcom Middleton – Waxing Gibbons (Full Time Hobby / FTH077CD)

Zwei Gesichter sind beim Schotten und Ex-Arab Strap Malcom Middleton zu hören: Das eine ist die folkloristische Ader, rockig, tanzbar und stets mit Augenzwinkern die Kurve bekommend, bevor es zu arg wird. So auch auf den neuen Album. Das andere ist der Rest-Araber, der sich ergeht im Suhlen, im tiefen Selbstmitleid und damit nicht nur [...]

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| 16:30
 
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Paul Woolford – Timebomb (Intimacy / 007)

“Timebomb” tickt nicht nur wie ein Zeitzünderwecker, sondern geht auch ab wie eine Bombe. Puh. Eine Acidsequenz, die sich immer tiefer bohrt, Sounds die immer weiter aufsteigen, eine Spannung, die immer mehr vor dem Zerreißen steht, und dann kein Release. Überhaupt sind es die Höhen, die Hi-Hat-Arbeit und die Art, wie die Tracks wie Messer [...]

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| 16:30
 
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ED Royal – Live your dreams (Innvision / IVRCD002)

Es gibt momentan nicht mehr so viele Alben, die durch Abwechslungsreichtum überzeugen. Ed Royal gehört inzwischen zu den aktivsten DJs aus dem Breaks/Nu Funk–Bereich. Seine eigenen Produktionen schielen natürlich auch mitunter auf die Tanzfläche, haben aber durchaus interessante Wendungen zu bieten. Klar, die Basis bilden funky Samples und einige Prisen Jazz, das Rad hat er [...]

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| 16:00
 
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Lady B – My Beat Is Rockin (Interferences / 007)

HipHouse mit Oldschoolsound und Attitude durch und durch (außer was HipHouse betrifft). Dreist, ravig, voller schwammiger Orgelsounds und Synthriesen, und der “Projectile Prototyp Mix” schafft es leider nicht, diese Oldschoolstimmung so gut aufrecht zu erhalten, sondern klingt etwas zu sehr nach Bollerwagen-Techno. bleed
Interferences

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| 15:30
 
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Windsurf – Bird of Paradise (Internasjonal / 007)

Wie der Titel schon vermuten lässt, eine echt elegische Sandkastennummer. Kitschig in allen drei Versionen (Remixer: Studio und Beat Broker), aber das Orignal ist schluffiger Sandalengesang, der Studio-Mix ein endloses Treibenlassen mit viel Bonusgedaddel und der Beat Broker ein Italohousemuli. Besser, als sich das hier jetzt anhören mag. bleed
Internasjonal

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| 15:00
 
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V.A. – Version (Fine Art)

Auf gleich drei EPs macht Fine Art eine Art Rückschau und einen Vorausblick mit Remixen ihrer Tracks von einer Produzentengarde, die dem Label wirklich alle Ehre macht. Rodriguez Jr., Toby Tobias, Muallem, Sonja Moonear, Sei A, Lerosa, Arno Gonzales, 40 Thieves, Panoptikum und Lee Holman zaubern eine Palette an warmen smoothen Housetracks her, an pulsierenden [...]

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| 14:30
 
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Samuel Knob – Logico Disparate Ep (Glückskind / 011)

Drei alberne kleine verspielte Hunde, äh, Housetracks, manchmal mit etwas überzogenen Afrovocals z.B., oder Saxophon, mit Grooves, die sich schon mal etwas schnell überschlagen und Purzelbäume als Dancemoove vorschlagen, aber trotz aller Momente, in denen die Stücke etwas sehr übertreiben, finde ich die Platte ziemlich sympathisch, weil sie einfach mit soviel Spass produziert ist. bleed
Glückskind

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29.08.2009 | 08:00
 
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Minus 8 – Slow Motion (Compost)

Etwas zu poppig und glatt, zumindest in den schnelleren Songs und manchem Gesangsstück. Verzeihung, aber “Everybody’s Gonna Learn Sometime” ist einfach bereits zu gut gesungen worden. Dennoch ist “Slow Motion”, der siebte Longplayer des Züricher Allround-Talents Robert Jan Meyer alias Minus 8, ein locker leichter Strandkorb-Soundtrack aus Neo-Soul und loungigem Jazz.
henninghttp://www.compost.com

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| 07:30
 
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Teruel – Kalimantche EP (Crosstown Digital Rebels / CDR004)

Für Release Nummer vier auf ihrem Digital-Imprint haben die Londoner Crosstown Rebels um Damien Lazarus tief in die Wundertüte gegriffen. Der Mexikaner Teruel mag hierzulande wenigen ein Begriff sein. Aufgewachsen im funky Grenzgebiet zu den USA, ist er aber alles andere als eine Neuentdeckung. Releases auf Proton und Ascension sowie seine stetige Präsenz in der [...]

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| 07:00
 
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Butane – Mutation (Crosstown Rebels / CRM048)

Früher St. Louis, jetzt ganz typisch in Berlin, eigenes Label, rockt als DJ und haut hier bei Crosstown Rebels aus London einen Track raus, der den Clubs der Welt in 2009 seinen Stempel aufdrücken wird bzw. dies bereits getan hat. Schnell, dark und deep… geht nicht? Geht doch! “Mutation” gehört zum Besten, was mir [...]

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| 06:30
 
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Butane – Endless Forms (Crosstown Rebels / CRMCD008)

Nachdem Andrew Rasse sein erstes Album zunächst auf dem eigenen Label alphahouse veröffentlicht hat, gibt’s Nummer zwei jetzt bei den Crosstown Rebels aus London. Dance-Alben sind ja nach wie vor so ein Ding. “Muss das?”, frag ich mich immer wieder. Nicht so hier! Jeder Track ist bis zum Ende fein durchgearbeitet, verschiedene Facetten, mal böse, [...]

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| 06:00
 
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G.E.S. (Gesellschaft zur Emanzipation des Samples) – Circulations (Faitiche / 02cd)

Man wird ja wohl noch träumen dürfen. Die G.E.S. (aka Jan Jelinek) wird zur Stiftung, die bitterarmen Sample-Musikern bei Rechtsstreitigkeiten finanziell unter die Arme greift und endlich die längst überfällige Lobby-Arbeit für das Sample als solches macht. Der Chef der G.E.S. steckt ja auch knietief mit drin! Wie unklar die Grenze zwischen Sample und Realität [...]

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