René Breitbarth – Sphere EP (Deep Data / 001)
Mittlerweile ist Breitbarth zwar schon beim vierten Release seines sehr deepen feinen Houselabels Deep Data, aber endlich kommt die erste auch als Vinyl heraus. Das hat sich gelohnt. Und die vier Tracks haben immer noch so viel magische Tiefe, dass man sich vom ersten Moment an freut, damit in die nächste Housenacht einzusteigen. Sehr dicht [...]
Wigald Boning – Kobra Dance Remixe (Compost)
Hier kommt es auf das Orginal gar nicht an, das wohl nur zur Referenz mitgegeben wurde, denn die Remixe von Joris Voorn (incl. Dub) und Ost & Kjex sind einfach böse, nur gelegentlich jazzig verdrehte, aber vor allem grundsolide abräumende Housemosher. bleed http://www.compost-records.com/
Deepchild – Gutterfunk (Affin / 031)
Immer wieder ein Highlight, neue Platten von Deepchild. Hier mit einem rubbelig funkigen Track, der seinem Namen alle Ehre macht und die Vocals dann noch tiefer zieht als man die Bassline vermuten würde. Pur und dark, aber mit einem so direkten Approach, dass man jedes noch so kleine Blitzen der Synths genießt. Und auch “Michigan” [...]
Fergie – Exit EP (1605 / 007)
Zunächst wirken die Tracks immer wie ein knubbelig dicker Minimaltrack für den Floor, aber dann kommen immer diese dreißten Technosequenzen hinzu und am Ende glaubt man man wäre in eine Zeitmaschine geklettert und irgendwo mitten in den 90ern rausgekommen. Skurril. Aber das funktioniert. Manchmal, wie auf “People”, ist Fergie allerdings auch kein Synthträllern zu peinlich. [...]
Glowfield – Reefteef (Bits & Pieces / 009)
Sehr harmonisch in den Himmel strebend, kommt der wuchtige “Calling New York” hier mit einer Ausgelassenheit und einer Angstlosigkeit was Kitsch betrifft reingetrudelt und entwickelt sich nach und nach zu einem der summendsten Ravesommerhits. Pathos, breitwandig, übertrieben, aber im richtigen Moment sagt das alles. “Reefteef” ist ein knorrig funkiger Killertrack, bei dem sich schon mal [...]
V/A – Airtight In Session Volume 1 Sampler (Airtight / 038)
Auf ihrer Weise sehr extreme Tracks, denn hier kommt schon mal ein wuchtiger Housegroove mit klassischen Funklicks in einer solchen Masse hereingerollt, dass man ihn auch für einen sich selber überschlagenden Technotrack hätte halten können, aber dann ist plötzlich Soulgesang oder Jazz wieder die vorherrschende Note. Justin Martin und Kevorkian Mixe passen da perfekt. House [...]
James Ruskin – Sabre / Massk (Blueprint / 026)
Dark, diese Tracks. Das wundert uns weniger. Aber auch sehr notorisch technoid deep in sich selbst verschraubt geht es hier zu. Musik, bei dem einem manchmal die Haare nicht nur zu Berge stehen sondern gleich ausfallen. Böse, massiv, sehr trocken und eiskalt abräumend. bleed http://www.blueprintrecords.net/
The Result – Niagra EP (Catenaccio / 010)
Für die Kollaboration von Falko Brocksieper und Benjamin Fehr geht Catenaccio noch mal tief in die Knie und halluziniert sich auf den beiden Tracks alles an Darkness zurecht, was nur eben erreichbar war. Einsame Töne, Bässe wie Schrauben mitten in die Wüste gedreht, und eine Aggressivität zwischendrin, die einen ganz schön an die Wand spielen [...]
Atomly – Geisterbahnhöfe (Atomiq Records / 003)
Vier leicht darke, aber immer kickende Technotracks mit einem guten Gefühl für Tiefe, in der man sich nicht verliert, und Kicks, die einem trotz des Titels nicht das Gruseln, sondern eher einen schwarzen Swing beibringen. Sehr analog im Sound und genau deshalb stellenweise auch überragend. bleed http://www.atomly.com/
Taron-Trekka – Radio Fligg (Brut! / 010)
Und weiter geht es mit der Legende von Taron-Trekka, die mit ihrer letzten EP auf Brut Blues schon einiges in Bewegung gebacht haben. Die drei Tracks ihrer neuen sind sehr eigenwillige deepe Housetracks, in denen in den Zwischenräumen immer wieder etwas leicht aus den Fugen gerät, was aber weniger dazu führt, dass man verwirrt ist, [...]




