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moritz
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30.11.2009 | 17:03
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Die fünf noch recht jungen Dresdner entwerfen eine zerbrechlichen Indie-Entwurf zwischen Folk, Country, lasziven Spielereien und Zwiegesang. Auch wenn das Info ausweist, dass diese Band vor allem durch jahrelange Abgrenzung definiert, was ich per se einfach nur lächerlich oder auch kindisch finde und mal wieder von einem beknackten Indie- Verständnis Zeugnis ablegt, bringen sie ein [...]
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moritz
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| 16:57
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Wow, eine Sammlung Re-Edits von Ze Records-Stücken, dem Mutant Disco-Label, das Hirn und Tanzbein zugleich zu stimulieren wusste. Kann klappen, muss aber auch nicht. Die hier vertretenen Re-Edits, Mixe und Versionen sind allesamt dem Geist der Originale verpflichtet und dennoch eigenständig. Für Puristen ist das selbstredend nichts, aber bei Mutant Disco ist dieser noch [...]
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| 16:56
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“Peace” ruht sich ganz auf der summend breiten Bassdrum aus und entwickelt sich erst langsam zu einem swingend säuselnd vor Glück trunkenen Track. An dieser Stelle setzt dann “Loop” ein und holt einen federnd mit einem ultrawarmen Basslauf ab, und “Airy” ist wie immer der friedlich deep verliebte Abschluss der EP. Dazwischen noch ein Dynamo-Remix [...]
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moritz
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| 16:53
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Einer der besten zeitgenössischen Saxophonisten mit seinem zweiten Output. Niemand geringeres als Shootingstar Jose James (Kennen gelernt haben sich beide bei ihrer Arbeit für Nicola Conte) bringt auf zwei Tunes seine außergewöhnliche Stimme zum Einsatz. Das bringt die eh schon supertighte Produktion noch mal ein Level weiter. Muss man noch erwähnen, das Teddy Rok [...]
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moritz
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| 16:45
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In der Lost & Found Serie kommt Keb Darge zu dieser Ausgabe mit Paul Weller zusammen, den meisten noch als Frontmann von The Jam ein Begriff. Mit dieser Zusammenstellung versuchen sie dem Begriffspaar „R & B“ neues Leben einzuhauchen, ist er doch seit Jahren durch glattgebügelte Produktionen und ewig gleichen Singsang verschlimmbessert worden. Ob [...]
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moritz
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| 16:30
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Nachdem Rob Luis seit vielen Jahren ein außerordentlich gutes Händchen bei der Auswahl seiner Releases bewiesen hat, liegt er bei diesem Album leider etwas daneben. Weil Natural Self ja zur Labelfamilie gehören, kann das ja mal passsieren, etwas überrascht ist man dann doch irgendwie. Leider berührt einen dieses Album wirklich wenig bis gar nicht. Das [...]
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moritz
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| 16:23
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Die zwei Berliner beackern mit viel Witz das Spektrum deutsche Texte über funky beats, electroiden Spielereien und Samplegewitter. Hiphop mit deutschen Texten leidet ja mitunter unter der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit der Protagonisten, auch wenn das musikalische Gerüst stimmig ist. So kommt es auch auf diesem Album zu schwachen Lyrics im „Ihr seid nicht Berlin“, deren Message [...]
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moritz
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| 16:18
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Ein Abschiedsgruß einer der besten deutschen Hiphop-Acts in Form einer Aufnahme ihres letzten Liveauftritts im Konzerthaus Dortmund. Alle Samples durch live gespielte Instrumente mit fünf Gastmusikern nachempfunden, legen die KPs zu ihrem eh schon ausgefeilten Soundgerüst noch einen drauf. Melodica, Marimbaphon, Flügel, Cembalo wurden gezielt eingesetzt. Notgedrungen etwas minimalistischer begleitet als auf Platte, zeigen die [...]
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| 15:54
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Manchmal wird es auf dieser EP fast blumig kitschig, und man hat das Gefühl, mal eben in eine Indierock-EP mit Elektroallüren gerutscht zu sein (wie auf “Hills Ashore”), aber wenn es um den Titeltrack geht, dann ist es eher Highspeed-Blues für Technowummerfanatiker, und auch das ist eher seltsam. Der beste Track für mich ist “Campagnarde”, [...]
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23.11.2009 | 11:52
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Die Ep beginnt mit einem Oliver-Tasch-Remix, der mir am Anfang zu typischer Dubtechno ist, dann aber mit seinen Offbeatbasslines immer mehr in eine Richtung drängt, in der man es auch für den Minimaltrack eines Dubsteppers halten könnte und dann irgendwie melodisch so gut oldschoolig harmoniewechselnd nachlegt, dass man den Track irgendwie mögen muss, weil er [...]
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| 11:52
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Platzhirsch wird wirklich immer besser. Die Tracks haben in letzter Zeit immer mehr etwas substantiell oldschooliges in ihrer Technovision und reißen auch auf “On” nicht ab. 909 Drums, eine Sequenz, eingenwillig eingeschliffener Soulsound, schon ist man auf einer Reise durch die Vergangenheit gelandet, die einen dennoch mit ihrer Deepness im Jetzt hält. Musik, wie geschaffen [...]
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| 11:52
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Der Titeltrack überzeugt erst mal mit feinem Shufflegroove, aber dann kommt auch nicht mehr viel, und man fragt sich ernsthaft, was an diesem Groove soviel Deepness haben soll, dass es einfach immer weitergeht. Die Rückseite ist allerdings mit ihrem Choralvocal als Hintergrundmelodie und den sehr klingelnd sanft trancigen Elementen dazu ein echter Sommerhit, der in [...]
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| 11:52
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Zusätzlich zum Album gibt es hier noch mal vier Tracks von Maik Loewen, die den typischen Latinperkussionminimalsound mit “Malina” etwas stark in den Vordergrund stellen. Danach geht es dann smoother housiger weiter und gipfelt in dem wirklich fein reduzierten und klassisch jazzigen Titeltrack. Housemusik mit etwas quadratischem Grundgefühl. bleedhttp://www.niveousrecords.com
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| 11:51
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Die beiden Tracks von Jimmy Edgar geben dem Label einen etwas housigeren Funkaspekt und zwitschern mit ihren Melodien und Chords wirklich extrem ausgelassen herum, während “Young Thing” ein brüllend klassischer Oldschoolacidheuler ist. Die Remixe von Seth Troxler und der Acid-Remix bringen die Ep dann weiter auf typischere reduzierte darke Oldschoolrockersounds, und irgendwie wird man das [...]
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| 11:51
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“My Rusty Whip” ist ein grummelnd aus den Fugen geratener Technoslammer aus der Vergangenheit, in der man sowas noch Brett nennen konnte und verschluckt sich fast an seinen eigenen knirschenden Acidsequenzen und den abenteuerlich in den Boden groovenden Synths. Und noch absurder wird es auf “Camel Itch”, denn hier sind die Synths schon von Beginn [...]
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| 11:51
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Zwei sehr zauselige, flirrende Tracks von Tarrida. “Tomtom” lässt sich auf zerschroteten Triolen treiben, und manchmal hat man dahinter fast Mühe den Groove zu entdecken, aber genau das macht dieses Stück zu einem kleinen ästhetisch sehr konkreten und reduzierten Meisterwerk. Davon könnten sich 90% der Minimalacts etwas abschneiden. Die Rückseite kommt mit angetäuschten Breaks in [...]
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| 11:51
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Die Remixe von Radio Slave, Dave Tarrida und Syntax Error machen den Vogel-Stücken alle Ehre. Radio Slave konzentriert sich auf das säuselnde Moment und lässt drumherum einen für ihn sehr fragilen Groove entstehen, in dem das Zentrum nicht verrückt wird, der Irrsinn aber klar auf der Hand liegt. Tarrida hingegen lässt es fast housig angehen, [...]
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| 11:51
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Die Tracks von Harald Björk sind ja immer voller dichter Melodien und hier einmal mehr überragend. Der Titeltrack kickt mit seiner kantigen Offbeatrhythmik und dem sanften in Strings gebetteten Hall von Harmonie so lässig los, dass man schon gespannt ist, wie weit das noch geht. Und bei Björk geht es ja immer weiter. Ein pumpend [...]
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| 11:51
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Darke groovend böse Technotracks von Xhin. Schwelend unheimlicher Sounds, Bassdrum und Bassline polternd und rollend ohne Gnade, Hihats sanft einpeitschend über allem. Die A-Seite ist eins dieser Stücke, die einem mit ihrem sirenenhaft neurotisch wirren Sound das Hirn aus den Nägeln saugt. Und der auf Basic-Channel-Grundlage basierende “Link”-Track ist ebenso wuchtig, aber letztendlich doch etwas [...]
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| 11:51
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Und wieder ein neues Label, diesmal von Gummish, und die Tracks sind typischer reduzierter Minimal mit einem Hauch Perkussion und einem Willen zu sehr überraschenden Melodien wie auf dem Titeltrack, der sich mit dem pathetischen Saiteninstrument (wir vermuten, es ist eins) zur Hymne hochspielt. Die Rückseite ist knuffig, reduzierter, quirliger und etwas albern im Dejonka-Remix, [...]
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20.11.2009 | 17:53
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Mächtig und in sehr klare Dubchords zerschnittener Groove, der sich über perfekte kleine Modulationen immer wieder noch slammender auf dem Dancefloor zu einem Stakkatofunk entwickelt, der dem Label absolut gerecht wird. Subtile Killertracks mit einer gewissen klassischen, aber dennoch nie nostalgischen Haltung bestimmen auch auf der neuen Ep den Sound und genau das macht Be [...]
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| 17:53
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Ein sehr feiner Deephousetracks mit Vogelgezwitscher, klassischen Flächenharmonien die dennoch nie langweilig werden und einer solch lieblich süßlichen Verwirrung in der Dichte der Melodien, dass einem, egal wo man es hört, die Sonne aufgeht. “Late Nights Early Mornings” wird seinem Titel mehr als gerecht. Und “French Twist” mit seiner runtergeschraubten Energie und dem klöppelnd mächtigen [...]
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| 17:53
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Schon erstaunlich, dass ich mir ernsthaft eine Mauro-Picotto-Platte anhöre und auch noch gut finden kann. Das sind einfach sehr melodische und breit angelegte Raveslammer in jeder Hinsicht. Remixe von Uto Karem, Meganite und vor allem Ramon Tapia rocken immer mit Blick auf den breiten Ravefloor. Killertrack der EP: Tapias “Second Message”, da können einfach Millionen [...]
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| 17:53
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Magische Tracks mit sehr smoothen Detroitflächen und klingelnden Melodien, sanften Stimmfragmenten und dichtem funky Grooveteppich, auf dem sich langsam immer mehr Sweetness entwickelt. Der Kyle-Hall-Remix ist perfekt. Und das Orginal dazu ist purer klingelnder Dubpop, der einen in die Höhen des Chordhimmels entführt, aber völlig ohne Kitsch dabei eine der Hymnen in Halftime für Floors [...]
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| 17:52
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Zwei sehr funkige, aber auch leicht verwirrend in den Hallsound loslegende Tracks von Agaric, der sich definitiv keine Sorgen über den Clubfunk der Tracks machen muss, denn die sind so überragend produziert, dass man sich einfach beeindruckt in die Bassbins verkriechen möchte. Eigenwillig aber die Konstellation zwischen Housegrooves und -elementen und der überperkussiven Dichte und [...]