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29.12.2009 | 17:10
 
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Darragh Casey – Tauru (Antiqua / ANTQ002)

Antiqua hatte mit Frenchie schon einen fulminanten Start hingelegt und Darragh Casey (erster Release ever, Glückwunsch) steht hier gleich auf Augenhöhe zum Bassdrum-Drücken bereit. Dabei ist die bei “Tauru” eigentlich gar nicht wichtig. Wie in längst vergangenen Zeiten geben hier die HiHats den Puls der endlosen Glückseligkeit. Weiche Chords und kurz getupfte Bass-Akzente machen die [...]

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| 17:00
 
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Reagenz – Playtime (Workshop / 9)

Bei Source Records, dem Label von Move D, wird man früher oder später melancholisch. Zu groß war die Zeit damals, zu umwerfend und konsequent die musikalische Vision aus Heidelberg. Reagenz, Moufang und Jonah Sharp, gehörte schon damals mit zum Besten auf dem Label. Und nun, plötzlich, unverhofft, droppen die beiden auf Workshop neue Tracks im [...]

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19.12.2009 | 14:08
 
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Pawel – Berkeley (Dial / 048)

Der Titeltrack erzählt eine Geschichte. So wie der Wind eine Geschichte erzählen kann. Er lässt die Töne immer enger zusammenrücken, schnurrt das Thema immer fester und bildet kleine Strudel, in denen sich die Welt in ihrer innersten Wirbeligkeit offenbart. Musik, die wirkt, als wäre sie in sich gefangen, in einer Glaskugel, in einem eigenen Strudel [...]

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| 14:05
 
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Marco Ressmann & Mathias Masteño – Di-Va (Upon You / 029)

Die Trompete am Anfang kann einem schon etwas Angst machen, aber der Track lässt sich gar nicht erst auf das Thema ein, sondern steckt schon mittendrin, lässt die Hallräume herumschweifen, die Sounds durch den Raum segeln und hat genau den richtigen schwer kickend ruhigen Housegroove dazu, der dem Track immer mehr Soul gibt, während die [...]

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| 14:05
 
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Simon Beeston – Dusty Back Room (Highgrade Records / 070)

Die zweite Kollaboration so kurz hintereinander. Die wollen doch zusammenbleiben. Ah, wahre Minimalhouseliebe. Der Titeltrack beginnt wie ein klassisch perkussiver Schneider-Track, kommt dann aber über seine skurrilen rückwärtsgedrehten 60s-Melodien fast schon wie ein Tranceteppich aus Himalayaziegen und Chamoisbarthaar daher. Edel, aber auch etwas verräuchert. Die Rückseite zeigt sie in technoiderer Stimmung auf dem Trip, Steve [...]

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| 14:05
 
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V.A. – 5 Years Dirt Crew Recordings Pt.1 (Dirt Crew Recordings / 038)

Die Crew, Tigerskin und Geiger sorgen hier für ausgelassene Feierstimmung. “If You Dance” von der Dirt Crew schraubt das Tempo weit runter, lässt einen in alten Houseszenerien schwelgen, breitet die Chords weit ausgefächert aus und kommt mit eigenwilligen Bleeps, die man 1990 nicht dreckiger hätte finden können. Eine Hymne, die sich dennoch extrem viel Zeit [...]

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| 14:05
 
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Argenis Brito & Miguel Toro – Black Shoes (Mobilee / 059)

Cadenza macht Familienausflug auf Mobilee. Warum nicht. Die beiden jedenfalls haben es hier ganz hinterlistig mal auf einen poppigeren Sound abgesehen und singen sich auf dem Titeltrack mit den plockernden Melodien und den wagemutigen kleinen Synthwirbeln, die wie die Stimme im Hintergrund liegen, in Exstase. Smooth und dennoch ein Killer. Unaufdringlich, aber unausweichlich. Die Rückseite [...]

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| 14:05
 
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DeWalta – Nightshade (Vakant / 031)

Irgendwie finde ich, hat Vakant den Bogen raus. Beschränkt auf einen kleinen Pool von Acts, wird denen immer viel Raum gegeben um sich zu entwickeln, und gleichzeitig läuft das Label irgendwo zwischen Techno und Jazz immer wieder so überraschend aus dem Ruder, wie bei dieser ultrasoulig swingenden EP von DeWalta. “Move Yo” ist einer dieser [...]

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| 14:05
 
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David Keno – Feast (Kindisch / 028)

Etwas knubbelig aufgedrehter Stakkatominimalfunk mit Geigen aus dem vorderen Orient und haufenweise halben Vocalen als Grooveverzierung auf der A-Seite, noch trockener und ähnlich perkussiv zerhackt auf den beiden Tracks der Rückseite, die mit “808″ mehr in den Soul der Klassikhousehymnen driftet und die Vocals auf Jazztänzelein verlegt während “Feast” fast swingende Töne anschlägt. Eine Platte, [...]

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| 14:05
 
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Fausto Messina / Jackspot & Diego Miranda – Bafile Street / Munchen (International Freakshow / 015)

Messina beginnt mit einem dieser warmen wankelnden Grooves, in die man sich langsam immer lässiger reinlehnen kann, hat aber immer auch einen Latinunterton, der das Ganze etwas weniger deep macht, als man erwarten würde, dabei aber nie über die Folkloregrenze schlägt. Ausgelassen in sich selbst treibende Housemusik. Die Rückseite ist wesentlich technoider und klingt im [...]

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| 14:04
 
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Gregorythme / Pikaya – Ummo / Amterdam (Grubenstrasse Zürich / 006)

Und weiter geht es mit der neuen EP auf dem Züricher Label. Brilliant und smooth funkt Gregorythme auf der A-Seite mit sehr lockeren Synths und Sequenzen und lässt sich auf die Halluzinationen der Nacht ein, in denen er die eigenwillig gebogenen Melodien und Klänge wie ein Waffe aus Plüsch anlegt, mit der er sich durchboxt. [...]

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| 14:04
 
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Markus Nicolai – Kiss Your Mind (Perlon / 077)

Wie lange die letzte Markus Nicolai schon her ist, merkt man auf diesen beiden Tracks ganz deutlich schon am Sound. Das ist einfach ein völlig anderes Beast. “Kiss Your Mind” ist Funk. Reduziert und trocken, aber mit einer solchen Bassintensität, dass es einen einfach umhaut. Die Grooves sind spröde, locker und strange zugleich, aber am [...]

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| 14:04
 
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V.A. – Mikado (Highgrade / 068)

Brilliante vier Tracks der Compilation zwischen Highgrade und Freak’n’Chic. Und mit “Pictures In The Dark” legt Jens Bond die Latte ziemlich hoch. Ein Track, der mit soviel deepem Funk aus einem schweren Housegroove mit nur wenigen Pianoandeutungen und perfekten Hintergründen durchdachter Sequenzen wie ein Uhrwerk abgeht, dessen einziger Zweck zu sein scheint, immer aufgedrehter und [...]

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| 14:04
 
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Donnacha Costello – Ten Thousand Hours (Look Long / 004)

Ein magischer Track. Der hat es durchaus verdient, alleine auf der 12″ zu sein. Vermutlich hat einfach auch nichts anderes gepasst. Eine Syntharpeggiohymne, die wir so durchdringend mit allem was das an Detroitcharme und seelenruhiger Lässigkeit mit sich bringen muss, schon ewig nicht mehr so weit draußen gehört haben. Definitiv einer dieser Tracks, an die [...]

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| 14:04
 
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Tiefschwarz – Fall In / Keep On (Cocoon Recordings / 069)

Rumknödeln auf einer fein im Untergrund versteckten Sequenz ist das Geheimnis von “Fall In”. Ein Track, der von seinen Andeutungen lebt und in dem die housigen aber scharfen Beats von Tiefschwarz nur Nebensache sein dürfen. Dazu noch ein paar unheimliche Stimmen und gegen Ende immer intensivere kleine Stimmfragmente machen den Track zu einem perfekten Tool [...]

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| 14:04
 
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Egbert – Vreugdevuur (Cocoon Recordings / 068)

Manchmal wird eine Houseorgel zur Karnevalsorgel und ist trotzdem eine Ravesau. Das kann gehen und wird auf dem Titeltrack der Egbert-EP blendend bis ins letzte durchgezogen. Schwoofig, aber irgendwie doch sympathisch. Ganz anders die Rückseite, denn hier wird erst mal dunkler säuselnder Minimaltechno angeboten, aber irgendwann kommt dann so eine gutturale Indianerbeschwörungszeremonienstimme, die einem wirklich [...]

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| 14:04
 
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Steve Bug – Look Who’s Stalking (Cocoon Recordings / 067)

Irgendwie ist man so an den Poker-Flat-Sound von Steve Bug gewohnt, dass man schon fast überrascht ist, ihn mal auf einem anderen Label zu treffen. Und – das mag am Mastering liegen – hier klingen die Beats auch irgendwie nicht ganz so transparent, sondern treten eher in den Hintergrund, um der langsam schwelenden breiten Synthlinie [...]

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18.12.2009 | 14:04
 
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Pawel – Lines And Curves (Ransom Note / 005)

Drei brilliante Tracks für die ewige Nacht von Pawel. “Curves”, mit seinen summenden Flächen und den tingelnd flunkernden Sequenzen, schwingt sich perfekt auf das Pizzicatothema ein und lässt einen in so breit angelegter Harmonie schwelgen, dass man perfekt auf das noch süßlichere “Lines” vorbereitet ist. Musik, bei der man das Herz spürt, die Seele, das [...]

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| 14:04
 
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Skinnerbox – King Of Spades And Marmalades (Doxa Records)

Eines der wenigen elektronischen Alben auf Vinyl diesen Monat. Dafür danken wir Doxa schon mal. Skinnerbox bieten auf ihrem Album allerdings auch einiges. Versonnen versponnene Beats. Sehr ausgiebig in eigenen Welten summende Synthesizer, skurrile Randnotizen mit Songflair und überdrehtem Charme und einiges mehr. Die 9 Tracks saugen sich wie Tentakeln an den Ohren fest, zurren [...]

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| 14:04
 
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The Embassadors – Coptic Dub (Nonplace / NON27CD)

Hayden Chisholm hat mit Root70 Dub-Musik von Burnt Friedman mit einer Jazz-Band umgesetzt, jetzt spielt er mit kleiner Besetzung seine eigenen Tracks. Auch mit den Embassadors versucht er, Musik mit Jazz-Instrumentierung nach Dub-Maßstäben zu machen, die sich für ihn grundsätzlich von denen des Jazz unterscheiden. So bleiben die Grooves durchgehend, Entwicklungen passieren eher beim Mixen [...]

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| 14:04
 
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Antonelli – Disconnected (Dreck Records / DRK-18)

Auferstanden aus Ruinen. WIllkommen zurück, Dreck Records. Und mit Antonelli geht es im Retro-Discogewand gleich in Richtung Dancefloor-Fulfillment-Center. Moroder wäre stolz auf Stefan Schwander, und wären nordenglische Bleeps damals schon erfunden worden, hätte der eine oder andere Krieg locker verhindert werden können. Perrrrrfekt.thaddihttp://www.drkrec.com

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| 14:04
 
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Resoe – Abstrakt Dimenzions (Echocord / 041)

Auf Echocord dreht sich nach wie vor alles um Dubtechno in seinen subtilsten Auslenkungen. Dennis Uprock aka Resoe hat vor kurzem zusammen mit Labechef Kenneth Christiansen als “Pattern Repeat” releast, jetzt kommen drei Solo-Echoforschungen. “Walking The Deep Line” ist dabei von allen am klassischsten. Tiefe Bassdrum, mäandernder Rauschechord, kurze Stabs und ein Wolkenbruch voll Sehnsucht. [...]

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| 14:03
 
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Kim Cascone – Anti-Musical Celestial Forces (Störung / str006)

Neben musikalischen Arbeiten für David Lynchs “Wild At Heart” und “Twin Peaks” sowie Thomas Dolbys Firma Headspace veröffentlicht Kim Gascone seit Mitte der 80er Jahre ambiente Musik als PGR, Heavenly Music Corporation und unter eigenem Namen für Raster Noton, Ritornell, Sub Rosa und sein eigenes Label Silent. “Anti-Musical Celestial Forces” beginnt mit einer von Gascone [...]

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| 14:03
 
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Radian – Chimeric (Thrill Jockey / thrill224)

Auf dem Eröffnungstrack rocken Martin Brandlmayr, Stefan Nemeth und John Norman, dass dem akademisch geschulten Improv-Elektronik-Hörer schon Angst und Bange werden kann. Auch auf dem Rest des Albums stehen die rauen und oftmals rockigen Live-Sounds von Gitarre, Bass und Schlagzeug im Mittelpunkt der Musik, die elektronischen Elemente rücken hier weiter in den Hintergrund, sodass “Chimeric” [...]

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| 14:03
 
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Antye Greie aka AGF – Einzelkämpfer (AGF Producktion / 011)

War ihre vor kurzem veröffentlichte Zusammenarbeit mit Vladislav Delay noch eher auf den Tanzboden gerichtet, ist Antye Greies neues, sechstes Soloalbum sicher besser zu Hause unter dem Kopfhörer zu genießen. AGFs klanglich verfremdete Stimme und ihre Texte stehen hier im Vordergrund, die Musik ist experimenteller und mal lärmiger und mal fast ambient, meistens aber beatlos. [...]

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