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26.01.2010 | 17:42
 
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Mulatu Astatke – New York, Addis, London – The Story Of Ethio Jazz 1965-1975 (Strut / Strut051)

In einer Zeit voller unnötiger Revivals, die nicht der Inspiration sondern dem Marketing entspringen, ist Mulatu Astatke ein wahrer Segen. Nachdem sein aktuelles Album mit den Heliocentrics sich als eine der Perlen des Jahres manifestierte, dürstet eine neue Generation von Anhängern nach mehr. Diese Werksschau konzentriert sich auf die Phase, in der Mulatu sein eigenes [...]

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| 17:32
 
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David Squillace & Luca Bachetti – West Side Story (Hideout / 001)

Minisketch ist vorbei und jetzt geht es mit Hideout weiter? Und wenn diese EP ein Hinweis sein soll wohin, dann würden wir sagen: sehr lineare, in sich verkapselte Minimallatintracks für Freunde der abstrakten Grooves mit reduziertem Stakkatocharme. Ohrwürmer für Statiker. Wir bezweifeln, dass man das als Stil durchziehen kann, aber warten es gerne auch ab. [...]

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| 17:26
 
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Massi DL / Saac – Delirious (Love Letters From Oslo / 012)

Über House reden wir immer gern. Auch auf Platten. Und das stimmt merkwürdigerweise auch immer. Das ist so ein offenes Format, dass sich Massi DL da voll reinlegen kann. Ein paar Soulvocals als Samples auf Overdrive, etwas hitztiger Hihatswing und eine Funkbassline – fertig ist der Killertrack, aber dennoch gefällt uns das deepere “Crystal” von [...]

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| 17:17
 
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Pele – El Condor EP (Supernature / 012)

Ich finde nicht wirklich heraus, wo hier A und B ist, aber sowohl das Orginal als auch der Remix von Alex Niggemann rocken mit einem so transparent massiven Sound, dass man einfach sowieso völlig in ihm aufgeht. Perkussion, ein wenig Sequentielles im Hintergrund, eine Stimme, aber dennoch ist alles so spannend und überhitzt funky, dass [...]

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| 17:08
 
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Jason Fine – Future Thought (Kontra-Musik / 012.2)

Die zweite EP zum digitalen Album kommt mit noch detroitigeren Tracks und einer Vielseitigkeit in den Ansätzen, die mich an frühe Eevolute-EPs erinnert. Brilliantes Tänzeln in den Melodien, den Oldschooldrummachines, den einfachen Synths und der dennoch immer wieder sehr harmonisch-melodisch offengehaltenen Art der Tracks. Musik, für die man zwar nicht unbedingt ein Detroitliebhaber sein muss, [...]

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| 16:59
 
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youANDme – Rhythm & Drums EP (Polymorph / 004)

Ein brilliant fundamentaler Track mit einem sehr statischen Groove und nur ein paar zischelnden Geräuschen und Stimmen, die schon alles sagen und den Track seine Feinheiten im Groove ausleben lassen, die immer mehr wirken wie eine massive Dubtechnohymne ohne wirklich viel Raum für die Dubs zu lassen. Die housigere Rückseite ist im Sound ähnlich zurückgenommen [...]

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| 16:45
 
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Midlake – The Courage of Others (Bella Union)

Augmentierte Elegie ist in der dunklen Jahreszeit vielen Bedenkenschulterern das Brot, das der Existenz erst Sinn gibt. Wenige mögen das dieses Jahr musikalisch so präzise meistern wie Midlake, die mit ihrem Vorgänger “The Trials of Van Occupanther” noch mehr in Fleetwood Mac‘schen Gefilden rumgeisterten und nun nicht nur die Songs mehr perlen lassen, sondern instrumentarisch [...]

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| 16:25
 
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Andy Vaz – Shadow City (Yore / 021)

Jackend und kickend beginnt die Reise durch die Schattenstadt. “The ‘Why’ Theme” lebt dabei von einer frisch rockenden 303 und einem in ein überbordendes Ravesignal gedrehten Glöckchensound. Natürlich helfen die Vocals ungemein. Das Titelstück überrascht dann fast schon mit seiner Smoothness aus dezidiert blauen Sounds, einer Detroiter Harmonielehre und einem ganz unverblümten Bekenntnis zum Deephouse. [...]

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| 16:15
 
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V/A – Fabric 50 mixed by Martyn (Fabric Records / Fabric99)

Müsste eigentlich Fabriclive heißen, wenn es nach den Produktionsumständen ginge – ist hier doch alles im Rahmen einer Fabric-Session entstanden und nicht in der Dunkelkammer am heimischen Rechner. Zum Jubiläum dick auftrumpfen zu können, ist durchweg Programm, zieht doch bereits der Opener von Hudson Mohawke uns in einen Warmwasserstrom, der bis zum furiosen Finale zu [...]

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| 15:45
 
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Broadcast 2000 – Broadcast 2000 (Grönland)

Ein Debütalbum der fragilen Sorte voller schöner Songs und dezentem Gesang von Joe Steer aus Devon. Eine Scheibe, die trotz Hilfe von Produzent Eliot James (u.a. Bloc Party) ihren Charme des Wohnzimmergefühls ausbreitet. Mitunter scheut sich der Albumdebütant nicht vor poppigen Refrains wie auf „Don’t weigh me now“. Bis auf einige Violinarrangements hat Joe inklusive [...]