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26.01.2010 | 17:42
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In einer Zeit voller unnötiger Revivals, die nicht der Inspiration sondern dem Marketing entspringen, ist Mulatu Astatke ein wahrer Segen. Nachdem sein aktuelles Album mit den Heliocentrics sich als eine der Perlen des Jahres manifestierte, dürstet eine neue Generation von Anhängern nach mehr. Diese Werksschau konzentriert sich auf die Phase, in der Mulatu sein eigenes [...]
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| 17:32
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Minisketch ist vorbei und jetzt geht es mit Hideout weiter? Und wenn diese EP ein Hinweis sein soll wohin, dann würden wir sagen: sehr lineare, in sich verkapselte Minimallatintracks für Freunde der abstrakten Grooves mit reduziertem Stakkatocharme. Ohrwürmer für Statiker. Wir bezweifeln, dass man das als Stil durchziehen kann, aber warten es gerne auch ab. [...]
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| 17:26
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Über House reden wir immer gern. Auch auf Platten. Und das stimmt merkwürdigerweise auch immer. Das ist so ein offenes Format, dass sich Massi DL da voll reinlegen kann. Ein paar Soulvocals als Samples auf Overdrive, etwas hitztiger Hihatswing und eine Funkbassline – fertig ist der Killertrack, aber dennoch gefällt uns das deepere “Crystal” von [...]
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| 17:17
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Ich finde nicht wirklich heraus, wo hier A und B ist, aber sowohl das Orginal als auch der Remix von Alex Niggemann rocken mit einem so transparent massiven Sound, dass man einfach sowieso völlig in ihm aufgeht. Perkussion, ein wenig Sequentielles im Hintergrund, eine Stimme, aber dennoch ist alles so spannend und überhitzt funky, dass [...]
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| 17:08
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Die zweite EP zum digitalen Album kommt mit noch detroitigeren Tracks und einer Vielseitigkeit in den Ansätzen, die mich an frühe Eevolute-EPs erinnert. Brilliantes Tänzeln in den Melodien, den Oldschooldrummachines, den einfachen Synths und der dennoch immer wieder sehr harmonisch-melodisch offengehaltenen Art der Tracks. Musik, für die man zwar nicht unbedingt ein Detroitliebhaber sein muss, [...]
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| 16:59
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Ein brilliant fundamentaler Track mit einem sehr statischen Groove und nur ein paar zischelnden Geräuschen und Stimmen, die schon alles sagen und den Track seine Feinheiten im Groove ausleben lassen, die immer mehr wirken wie eine massive Dubtechnohymne ohne wirklich viel Raum für die Dubs zu lassen. Die housigere Rückseite ist im Sound ähnlich zurückgenommen [...]
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| 16:45
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Augmentierte Elegie ist in der dunklen Jahreszeit vielen Bedenkenschulterern das Brot, das der Existenz erst Sinn gibt. Wenige mögen das dieses Jahr musikalisch so präzise meistern wie Midlake, die mit ihrem Vorgänger “The Trials of Van Occupanther” noch mehr in Fleetwood Mac‘schen Gefilden rumgeisterten und nun nicht nur die Songs mehr perlen lassen, sondern instrumentarisch [...]
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| 16:25
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Jackend und kickend beginnt die Reise durch die Schattenstadt. “The ‘Why’ Theme” lebt dabei von einer frisch rockenden 303 und einem in ein überbordendes Ravesignal gedrehten Glöckchensound. Natürlich helfen die Vocals ungemein. Das Titelstück überrascht dann fast schon mit seiner Smoothness aus dezidiert blauen Sounds, einer Detroiter Harmonielehre und einem ganz unverblümten Bekenntnis zum Deephouse. [...]
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| 16:15
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Müsste eigentlich Fabriclive heißen, wenn es nach den Produktionsumständen ginge – ist hier doch alles im Rahmen einer Fabric-Session entstanden und nicht in der Dunkelkammer am heimischen Rechner. Zum Jubiläum dick auftrumpfen zu können, ist durchweg Programm, zieht doch bereits der Opener von Hudson Mohawke uns in einen Warmwasserstrom, der bis zum furiosen Finale zu [...]
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| 15:45
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Ein Debütalbum der fragilen Sorte voller schöner Songs und dezentem Gesang von Joe Steer aus Devon. Eine Scheibe, die trotz Hilfe von Produzent Eliot James (u.a. Bloc Party) ihren Charme des Wohnzimmergefühls ausbreitet. Mitunter scheut sich der Albumdebütant nicht vor poppigen Refrains wie auf „Don’t weigh me now“. Bis auf einige Violinarrangements hat Joe inklusive [...]
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| 15:30
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Manchem Szenekenner ist dieses Trio vielleicht durch das Titelstück aufgefallen, war es doch eines der Highlights auf der „Karen P. Broadcasting“-Compilation auf Sonar Kollektiv 2008. Simbad ist ein Broken-Beats-Produzent aus London, der sich mit den Japaner Grooveman Spot und Masaya Fantasista zu Tettorybad vereint hat. Nimmt man noch die zahlreichen Gäste wie Ty oder Shea [...]
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| 15:07
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Bei soviel Housevocalsoul sollte man das doch eigentlich schon draufschreiben. Aber egal. Der Track ist einfach so unschlagbar soulig, dass wir das erst mal so hinnehmen und später hinterhergoogeln. Drumworkouts wie nur Damian sie hinbekommt und dabei doch so straight und zwischen Drums und Vocals unabgelenkt, dass man das fast schon abstrakt nennen könnte. Auf [...]
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| 15:03
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Das rumänische Label rockt mit Pagal, Mihai Pooviciu und Jay Bliss hier drei sehr deepe housige, nicht übertrieben perkussive Tracks, in denen im Hintergrund immer eine etwas leicht karnevaleske Rummsmelodie steht, die den Filtern natürlich gut schmeckt, uns aber doch etwas zu abgeschmackt kommt. bleed
All Inn
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| 14:58
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Aka was? Ok. Dub und Wruhme ist schon ungewohnt, aber der Track so deep in dem Sound, dass man ihm das mehr als abnimmt. Die Vocals machen einen auf Italo, und trotzdem bleibt es bei dieser klassischen Stimmung eines mehr von seinen Andeutungen lebenden Tracks. Magisch und irgendwie doch mit einem Hauch Humor. Der Remix [...]
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| 14:55
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Ich bin mir manchmal nicht ganz sicher, was die Idee antreibt, eine EP mit 4 Remixen zu machen, denn so überhittig ist man dann doch selten, aber ein Ekkohaus-Track ist immer gut, denkt man erst mal. Aber hier ist die Stimme irgendwie nicht so überzeugend, und auch der Dub kommt nicht ganz so überragend wie [...]
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| 14:48
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YNK, Sasch BBC, Timid Boy und Ben Anders teilen sich die Ep mit sehr klassischen Minimaltracks mit perkussiven, technoiden, housigen und manchmal auch etwas sehr typischen Tracks, aber Sascha BBC ragt mit “King” doch heraus, denn dieser Track entwickelt in seinem abstrakt perkussiven Sound endlich die Tiefe, die man sich heutzutage erwartet, wenn er es [...]
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| 14:41
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Sehr deeper Track, dieses “The Fog Burns Off”. Strings in voller Breite, sanfte Harmonien und Sequenzen, alles wirkt so locker ineinander, dass man förmlich sieht, wie sich die Musik immer mehr auf die Spitze und ins Zentrum des Tracks treibt, in dem es glüht wie beim ersten Mal. Und auf der Rückseite wird es mit [...]
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| 14:37
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Wie immer dieser ultrapräsente Killersound auf Ideal, und André Winter führt seine Serie von magischen Technohits weiter, denn “Dogma” kickt bei aller Transparenz im Groove doch mit einem höllisch drängelnden Killerinstinkt. Pan Pot haben da im Remix, auch wenn sie über die Hihats etwas mehr aufdrehen wollen, keine Chance. bleed
Ideal
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| 14:30
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Afrikanische Jodelgesänge? Ok. Irgendwie nicht so albern wie es sich erst mal anhört. Aber weder im Orginal noch im Nima-Gorji-Remix wirklich viel mehr als ein Gimmick. bleed
Jesus Loved You
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| 14:03
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Die erste EP des Sublabels kommt mit einem brüllenden Housesmasher mit überbordendem Basslauf und hitzigen Highhatrides zu ein paar Sprengseln Orgeln. Typischer Housesound, möchte man sagen. Bis ins Letzte durchproduziert, aber doch ein wenig toolig. bleed
All Inn
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| 13:58
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Wie zu erwarten, steht auch auf dieser EP Funk im Vordergrund. Mit klassischen Gitarrenlicks und bollerndem Basslauf, Discofragmenten als Stakkatoslammer und mir auf die Dauer dann leider doch zu sehr an Filterdiscohouse erinnernden Methoden. Wer das Genre vermisst, wird froh sein, mal wieder was in der Richtung zu finden, mir ist das immer noch viel [...]
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| 13:55
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Der Titeltrack ist ein Pianohousetrack mit immer gleicher mantraähnlicher Hookline, Strings, Vocalfragmenten und sehr warmer schiebender Bassline dazu. Klassisch. Einfach. Immer gut. Der Mr.-G-Remix säuselt etwas detroitiger dazu, ist im Sound aber zu dumpf und im Groove irgendwie zu langweilig. Für Liebhaber richtig slammend direkter Househits gibt es aber dann noch “Vibrations”, das die Orgel [...]
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| 13:52
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Die erste EP auf dem neuen Label kommt, wie der Titel schon andeutet, eher mächtig. Brummig stapfig satter Groove mit dezentem Gepolter im Hintergrund, der von Pan Pot langsam zu einem Technomonster hochgeschraubt wird, das mir ein klein wenig zu dark wirkt. Das Original ist behäbiger und reduzierter und hat seinen Namen offensichtlich von diesem [...]
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| 13:47
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Die erste EP des Albums kommt mit 4 Tracks voller sympathisch melodischem Detroitfunk mit Chicagogrooves und warmen Szenerien, Musik die rumpelt, aber auch verliebt ist und die dabei dennoch immer wieder zeigt, dass die Methoden, alte Sounds rauszukramen, keine reine Liebhaberei ist, sondern ein Weg, sich selbst vor neue Herausforderungen zu stellen. Und nichts mag [...]
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| 13:44
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“Bang”… Dieses “Bang” kennen wir. Auswendig. Chicago ist ja schließlich eine unserer Grundlagen. Und Osuna rockt es auf “Party in Chicago” mit einem für ihn ungewöhnlich lockeren Swing. Klar, da sind immer noch die kleinen turbulenten Elektronikkreise, aber eigentlich geht es ihm mehr um den Groove, um die Ausgelassenheit, die Chicago immer wieder verspricht. “Looking [...]