Pascal Vert – Strange Days (Lofi Stereo / 043)
Der Remix von Eyerer hängt sich von der ersten Sekunde an diesem “And I Was Like, What The Fuck Is Wrong” Sample auf, und genau das macht den Track dann einfach auch zu einem der besten Aufräumer, wenn man seinen Floor mal wirklich von Anfang an neubestimmen will, und dennoch den Kids den Jack mit [...]
El Nino Andres – Loco Suenos (Hija De Colombia / 001)
Kroate macht kolumbianisches Label mit Tracks, die natürlich eine etwas hüftsteife Minimalperkussionschiene bevorzugen, aber durch die feinen Pianobassläufe auf “Cuento De Hadas” wirklich einen extrem deepen Drive bekommen und sich doch irgendwann noch zu einer Hymne entwickeln, die vor allem von der Einfachheit dieser Idee lebt, so eine langsame Einfingermelodie auf dem Piano durchzuziehen. Wir [...]
Marcel Dettmann – Remixed (Ostgut Ton / 033)
Die Remixe von Normand Nodge und Wincent Kunth sind ein willkommener Durchhaltewummer bis zum Album, und reiten so schwer und direkt auf ihren Basswellen und dem soliden Gefühl von Techno der noch gebrettert wurde in ihrem analogen Glanz, dass einem ganz schummrig wird. Vier böse Mixe von denen mir überraschenderweise mal wieder der smootheste, “Vertigo”, [...]
Lee Van Dowski – Die Eisenbahn (Voltage Music Records / 026)
Ein Klassiker. Kein Wunder bei den typischen Houseakkorden. Und während sich Van Dowski und Marquez Ill im Remix abmühen, das alles irgendwie mit überproduziertem Sound ins Jetzt zu bringen, rocken The Glitz einfach frech durch die Mitte und sahnen damit zurecht ab. Manchmal ist Einfacher besser. Fundamentaler gerechter. Da kann man nichts machen. bleed Voltage
V.A. – Nip Split (Suka / 001)
Suol und Kanzleramt machen gemeinsame Sache auf diesem Splitrelease und Chopstick & Johnjons “Infidelity” ist schon mal ein wirkliches Monster. Housegroove mit einer so aufgezogen brummenden Energie, dass die Vocalspitzen nur am Rande noch ihre Soulzähne zeigen müssen, um in den Wirbeln des Glücks richtig aufzudrehen. Deepestes Peaktimemonster. Und auf der Rückseite kommt Peter Horrevot [...]
Shaun Reeves & Guti – Hold Me Tight Ep (Wolf & Lamb / 009)
Die haben wirklich ein Händchen für obskure Popmomente in Housemusik auf Wolf & Lamb. Shaun Reeves und Guti remixen den Track von Pupkulies & Rebekah so perfekt summend, dass man sofort auf den Dancefloor schunkeln möchte und mitgurren. Pop, klar, aber mit mächtigem Killergroove und so zart dabei, dass genau diese Spannung den Reiz ins [...]
Taron-Trekka – Su20gg (Blues! / 003)
Schon beim Einsatz des Grooves merkt man, Taron-Trekka ist eine der Deephouse Legenden dieser Zeit. Das ist so satt, so sicher, so schwermütig, so schön. Die beiden Tracks zeigen einmal mehr, dass seine Beats nicht nur ultrafett sind, sondern die Melodien und Ideen so zwanglos ineinandergreifen, so verschachtelt und dicht sind, so elegisch und kickend [...]
Tylutki – Abhouse EP (Team Records)
Ein ultrafetter, deeper Technotrack mit Effektgeschrei, der so warm eingerollt in die Bässe einfach extrem smooth wirkt und den Einsatz der deepen Orgeln perfekt vorbereitet. Ein Stück, das klingt als bräuchte es einen leeren Raum, oder eben eine dahingeflossene Afterhour um richtig zu wirken. Der Patrick Bateman Remix bereitet das dann für den slammenderen Floor [...]
V.A. – 5 Years Of Dirtybird (Dirtybird)
Mit gleich 3CDs feiern die ihr 5-jähriges Bestehen und das zurecht, wie man vor allem auf den exklusiven neuen Tracks (nicht weil die Reminiszenz-CD oder der Present-Mix von Justin Martin schlecht wären, sondern weil man als Fan, und der bin ich, eh alles auswendig kennt was war und ist) merkt. Hier wird gelegentlich ein so [...]
Roberto Auser & Alden Tyrell – Blondes & Brunettes (Bear Funk / 045)
Endlich mal wieder eine Acidplatte auf Bear Funk. Und auch noch von diesem Team. Der Groove heizt mächtig ein, die Melodien, getragen vom Bass, fegen über den Track mit einer Euphorie die einen atemlos macht. Für jede ehrvolle Technohalle ist hier ein Remix dabei und mit dem Steve Kotey Remix natürlich auch noch etwas für [...]




