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31.05.2010 | 15:45
 
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Cosmic Cowboys – Strictly Confidential Ep (Pour Le Merite / 005)

Sehr smooth wie immer, hier aber ohne den sonst oft genutzten Kitschfaktor grooven Cosmic Cowboys ihre beiden sanft detroitigen Tracks perfekt durch. Musik für den leichten Floor, der keinen Druck mehr braucht, sondern nur noch feine warme Grooves. bleed Pour le Mérite

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| 15:30
 
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Rio Padice – RM01 (Retrometro / 001)

Auf den ersten Blick ist der erste Track ein schwerfällig stampfender, sanft altmodischer Housegroove, der sich mit seiner hintergründigen Deepness immer besser entwickelt, und auch wenn man das Brabbeln irgendwie nicht versteht, bildet es zum schummrigen Sound einen perfekten Kontrapunkt. Die beiden Tracks danach rocken es aber doch einen Hauch zu schnell auf den Slammerhouse [...]

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| 15:18
 
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Kaiserdisco – Pez Gordo (My Best Friend / 064)

Spanische Volksfestmusik ist der neue Elektroclash oder? Ebenso überaltert und irgendwie genau so originell. Nur “Cailon” schafft hier den Sprung darüber hinaus und die Stakkatovocals mit ausufernden Hallräumen schlängeln sich dennoch irgendwie wie gewollt ausgelassen und mit einem nicht zu unterschätzenden Ravefaktor auf den Floor. bleed traumschallplatten

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| 14:55
 
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Sean Palm – Days On End Remixes (Railyard Recordings / 026)

Extrem deep ist KiloWatts Remix von “Sightings”, auf dem die Geräusche klingen wie geflüsterte Schreie und der warme Groove langsam seinen sehr dunklen technoiden Funk entwickelt, bis sich der Track zur Sonne streckt und ein echtes Ungetüm wird. Der dunkle Pianoroller des KiloWatts Remix von “10 Years Later” verwandelt die anfangs dunkle Stimmung immer mehr [...]

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| 14:45
 
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San Proper – Sex Drive Rhythm EP (Dekmantel / 003)

Ein purer Funktrack dieses “Love Baby Love”. San Proper aus Amsterdam lenkt alles auf die Bassline, lässt ein paar Soulvocals in den Breaks jaulen, heizt mit den Claps und Hihats ordentlich ein und rockt dann auf “Sex Drive Rhythm” mit völlig abstrakten Grooves und einem Oldschoolgefühl, das genau so aus ersten HipHop Tagen stammen könnte [...]

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| 14:27
 
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Guts – Freedom (Pura Vida! / PVCD001)

Sehr politisch klingt der Titel des neuen Albums von HipHop-Produzent Guts, das er ausschließlich auf Vinyl und CD, aber nicht als Download veröffentlicht, was er als ein Symbol gegen die De-Materialisierung von Musik verstanden wissen will. Leider erweist sich diese durchaus ehrwürdige, aber hoffnungslos rückwärts gewandte, sich lediglich am tollen analogen Zeitalter festklammernde Nostalgie auch [...]

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| 14:26
 
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Los Suruba – Chuck Ep (Suruba X / 003)

Die Spanier exerzieren alles, was an pumpendem Minimalhouse zur Zeit gerade so geht zwar perfekt durch, aber irgendwie fehlt mir bei beiden Tracks der zündende Moment, in dem die Tracks mehr als nur Dancefloortools werden. Tigerskin geht seinen Remix sehr ruhig an und filtert mehr soulige Elemente heraus, aber selbst ONNO bringen es nicht viel [...]

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| 14:15
 
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Jori Hulkkonnen – Man From Earth Remixes (Turbo Recordings / 079)

Die großen Zeiten von Turbo scheinen vorbei. Aber die Remixe hier machen doch Spass. Jesper Dahlbäck zeigt, dass er immer noch Meister der schwelend, säuselnd, ravigen Synths ist. Seite A inszeniert einen etwas knödelnden Dub, Guy J versucht nur Harmonie als Breitseite zu Rave zu machen, Astronomer bringt die skurrilste Spaceopera für Sonnenbrillenträger und andere [...]

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| 13:25
 
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Vernon & DaCosta – Nightshift EP (Robsoul / 081)

Man merkt der EP an, dass sie für Robsoul das letzte an Funk aus den Tracks kitzeln. “Do It Again” flattert durch verschiedenste Soulstimmenfragmente mit immensem Pusherfaktor und kommt in der Bassline dann endlich zum Ziel, “Never Surprised” lässt die Bassline von Beginn an mit sattem Chicagogefühl brummen, “Nightshift” reduziert die eigenen Discoversionen auf ein [...]

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| 13:15
 
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Marino Berardi – Best Intension (Room With A View / 007)

Mächtige schwere Dubs auf einem housig sanften, aber dennoch massiv stapfigen Untergrund (ich sollte aufhören Reviews wie Rezepte zu schreiben). Perlende Melodiefragmente, schillernde Obertöne. Musik, die so dicht in sich geschlossen ist, dass sie sich aus dieser Geschlossenheit nur durch den sehr fordernden Sound kämpfen kann. Pure Detroitstimmung. Der Christo Mix sucht den Funkhintergrund des [...]