Aline Raphael – Paradis Artificiel (Catenaccio / 012)
Wie immer bestimmt auch hier eine leicht entrückt darke Stimmung die EP. Die Beats immer leicht aus den Fugen geraten, die Sounds hängen mehr über dem Track als in ihm verankert zu sein, und zur polternd flirrend fallenden Perkussion kommt dieser elektrisch geladene Sound in den Hintergründen, der den Stücken etwas sehr unheimliches gibt. Der [...]
Mueller & Mitch – Careless (200 Music / 008)
Der Titeltrack beginnt extrem ruhig und lässt viel Raum für die unter die Haut gehenden Vocals, die den Track von Anfang an bestimmen und antreiben, bis in die hitzigesten spleenigsten Regenwald-Momente der Sounds hinein, die dennoch von einer schwarzen magischen Ruhe getragen sind. “M92 Sternhauven” hat einen etwas wankelig ravigen Groove, aber die Sounds und [...]
Zuckermann & Patriarca – When The Rain Falls (Zaubermilch Records / 003)
Sehr subtiler Technotrack mit einer massiven Tiefe im Sound und flirrenden Hihats, klirrenden Glöckchen, brummend deep detroitigen Basslines, die immer wieder auszubrechen scheinen und dabei dennoch die warme Grundstimmung des Tracks nie brechen. Der Remix von Patriarca verlegt sich mehr auf die scheppernden Steeldrums und der Lapin-A-Lapa Remix von Zuckermann beginnt mit etwas deeperen Housegrooves, [...]
Ziel 100 – Bikeride (Permanent / 002)
Ein sehr schneller, flirrend technoider Track, dieses “Bikeride”, das sich nach und nach immer spleeniger zu einem Synthmonster galaktischer Art entwickelt und definitiv zu den Ravebreitseiten der Saison gehört. Schon eine Weile her, dass wir solche Synthtrompeten gehört haben. Die Remixe von Internal Sync und Kusserow haben ihre ganz eigene Vorstellung von Panik, aber irgendwie [...]
Zev – Don’t Break It (Wolf Lamb / 011)
Und schon wieder ein Killer auf dem Wolf Lamb Label. Zev’s “Don’t Break It” kommt mit einem klassischen Soulvocal, das an frühe Ravezeiten erinnert, unterfüttert das mit einer kantigen Bassline, die immer tieferen Funk verspricht, lässt die Strings sanft drüber gleiten und entwickelt nach und nach eine immer deepere Stimmung, die im Kenny-Glasgow- und Johnny-White-Remix [...]
Muovo – Arrivado EP (Weplayminimal / 036)
Am Anfang des Titeltracks hat man ein wenig Angst, er würde sich zu einem überzogenen Perkussionlatintrack entwickeln, aber dann wird es immer funkiger und die Beats bekommen etwas resolut technoides und slammen einfach nur noch, und wenn die etwas merkwürdig einpeitschenden Vocals nicht wären, die strangen Kammermusikstrings würden einen mit ihrem Pathos ganz schon wegrocken. [...]
Nils Penner – Homage EP (Wazi Wazi / 005)
Und noch mal eine unschlagbare EP von Nils Penner, der schon mit dem Titeltrack so deep losgeht, die wehenden Hithats als Orientierung für die warmen blubbernd brodelnden Sounds nimmt und sich langsam immer tiefer in seine Sounds hineinsteigert. Fast elf Minuten pure Deepness, die immer massiver wird und über Piano bis Soul alles hat, was [...]
Gunnar Stiller – Manaus Madness (Voltage Musique Records / 030)
Die Art, wie Marek Hemman in seinem Remix mit den Pianofragmenten spielt und dabei immer deeper in die Orgel steigt, die Bässe schlurfen lässt und alles zu einem massiven Househit hochpusht, der obendrein auch noch brillante Ravequalitäten hat, ist einfach unschlagbar. Dagegen wirkt das Original etwas blasser, und auch der plockernd minimale “Inferninho” hat hier [...]
Oliver Deutschmann – Himmel Und Erde Ep (Vinyl Did It / 006)
Mal wieder extrem deep, beginnt die EP mit “Rootz” fast unscheinbar auf einem einfach schwingenden Groove und entwickelt sich nach und nach immer träumerischer und berührt den Boden dabei kaum. Ein Track, der einen einfach wegfloaten lässt. Und auch “Wingz” ist ein Killer, erzählt im Hintergrund eine der grundlegenden Housegeschichten und rollt ohne Ende. Einfache, [...]
The Lady Blacktronika (Untitled & After / 015)
Und auch die neue Lady Blacktronika gehört zu den besten Platten des Monats. Die Vocals und Sounds des nächsten Beatdown-Monsters von Akua Marcelle Grant sind so ineinander verwoben, dass man einfach vom ersten Moment an völlig gespannt ist und sich immer weiter in die Dichte der Tracks hineinlegt, und das Vocal auf “Another Man” ist [...]




