Der Namen Dag Rosenqvist lässt es vielleicht nicht klingeln im überlasteten Musikkonsumentengehirn, sein Alter Ego Jasper TX zaubert uns dann aber sofort ein Lächeln ins Gesicht. Einer dieser Zwischen-den-Stühlen-Sitzer mit brillanten Ideen und den unterschiedlichsten Herangehensweisen an seinen musikalischen Kosmos. Zusammen mit Jerker Lund hat er jetzt das zweite Album seines Indie-verliebten Bandprojekts aufgenommen und wir sind die ganze Zeit nur am Mitsingen, am Uns-in-die-Arme-Fallen, in Zeitlupe natürlich. Denn dem selbst proklamierten Ende der Musik gelingt etwas Unfassbares. Die Tracks der beiden sind wundervoll glatt, herausgeputzt, perfekt glänzend, borgen sich bewegende Emphase bei Sigur Ros ohne den übertriebenen Pathos der isländischen Einöde, bieten also dem ewigen Meckerer, dem Jäger der Irritation keinerlei Anknüpfungspunkt. Und genau diese Berechenbarkeit des Systems Pop macht die Band zu unseren besten Freunden. Es muss nicht immer wehtun. Songwriting, neu definiert.
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thaddi

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