Die Posse von 12 Records nimmt sich immer mehr raus und Deep 88 wird langsam zu einem Spezialisten für abstrakte Housetracks, in denen selbst die minimalsten Sounds noch ein solches Gewicht bekommen, dass jede Wandlung im Groove einfach unerwartet massive Kicks erzeugt. Dieser endlose Rauschbreak in “Grancartidge” z.B. ist tapfer und landet nicht etwa in einer Explosion von Sounds und Effekten, sondern in einem puren Drummachinegroove, die Stimme aus dem Testlabor ist überzogen, aber dennoch genial, und die Chords bringen den Floor dann zum Raven, ohne dass man sich gedrängt oder genötigt fühlen könnte. Wenn es klappt. Und dann noch dieses ultraflausige “100% Kamelhaar”. Und das reverbsüchtige “Thor Ens”. Meisterwerke der abstrakten Housekunst.

bleed

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