Was soll ich sagen. Ich bin ein Fan von Deep Space Orchestra. Liebe auf den ersten Blick. Und die beiden neuen Tracks der EP passen perfekt. Vom ersten Moment an verschlingt sich der Titeltrack in seinen gesäuselt verwebten Hintergrundmelodien, lässt die Beats locker swingen, kickt immer neue Melodielinien voller Funk und Eleganz in den Groove, atmet tief in der Bassline, lässt die Strings auferstehen, nicht einsetzen, und irgendwann ist man völlig gefangen in diesem Sound der Beschwörung irgendwo zwischen einem NY-Garage und einem Detroit-Sound, der dennoch in die Zukunft weist in seiner warmen unerreichten Dichte. Toby Tobias remixt den Track dann mit einem irre breiten Acidgefühl und lässt die dezenten Vocals so weit durch den Raum schwirren, dass man sich sofort in allem vergessen hat. Die Rückseite kommt mit “Keshik” einem irre smoothen Track voller warmer Chords und fast flötend in sich aufgelöster Synths, der einem sofort eine Heimat bietet in der man sich durch die feinen analogen Sounds schnurrt. Hier kommt der Remix von Riccio und erweitert die EP noch mal um einen tänzelnd süßlichen aber gradlinigeren Housetrack. Vom ersten Moment an durch und durch perfekt.

bleed

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