Der Titeltrack soll vermutlich soetwas wie eine warme dichte, leicht unheimliche Stimmung vermitteln, die einen an – und jetzt kommen wir auch schon zum Problem – Sonnenuntergänge am Meer denken lässt. Das ist einfach etwas zu unwillkürlich und lässt einen sehr schnell vor sich hinschlummern, auch wenn es sicher im richtigen Moment seine Art von Schönheit nicht verstecken muss. “Tropical One” dehnt das Thema dann mit einem ähnlichen Sound aus, pulsiert aber in den Toms mehr, und auch die zwitschernd plätschernden Sounds wirken etwas formulierter und dichter. Mein Liebling der Platte allerdings, ist das um die Ecke groovende und in seiner Melodie viel direktere “Edera”, das auf dem endlos geraden Floor endlich mal eine obendrein sehr subtil flackernde Erleichterung bietet.

bleed

Leave a Reply

Your email address will not be published.