Mit der Geheimagentennummer kommt Dr. Nojoke um die Ecke und bringt vor allem mit “Standstill” und “Listen” zwei Tracks auf das Album, die von ihrer Intensität her nur von John Cage getoppt wurden – von dem Nojoke sich auch hat inspirieren lassen. Das hilft ungemein, in den langsamen in Klanginstallationen abdriftenden Sound einzutauchen. Tropfsteinhöhle mit Streichern ist da nur eine Facette. Auch Kühlschrankelektronik mit Eiswürfelschleuder und 8-Bit-Anschlägen gehören dazu. Nicht zu vergessen die Zündfunkeneinstellorgie oder die Fettabscheiderleerung, die einen selbst mehr schockiert, als es verkalkte Arterien empfinden könnten. Ambient, Krautdrones, Clicks und experimentelle Elektronik sind hier gut vereint, wenn auch eher zum einsamen Hören. Sehr gut.
unoiki.bandcamp.com
bth

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Elektronische Lebensaspekte.

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